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Johnson rudert zurück: Bei Kniefall "anfeuern, nicht ausbuhen"

Zum Kniefall: Johnson rudert zurück

Kniefälle der Three Lions: Johnson rudert zurück

Kniefälle der Three Lions: Johnson rudert zurück © AFP/SID/JUSTIN TALLIS

Boris Johnson hat bezüglich seiner Bewertung der Kniefälle von Englands Nationalspielern als Zeichen gegen Rassismus eine Kehrtwende vollzogen.

Der britische Premierminister Boris Johnson hat bezüglich seiner Bewertung der Kniefälle von Englands Fußball-Nationalspielern als Zeichen gegen Rassismus eine Kehrtwende vollzogen. "Der Premierminister respektiert das Recht aller Menschen, friedlich zu protestieren und ihre Gefühle über Ungerechtigkeiten kundzutun", sagte Johnsons Sprecher am Freitagmittag.

Der Premierminister habe "schon früher mitgeteilt, dass er sich wünscht, dass jeder hinter der Nationalmannschaft steht und er möchte, dass jeder sie anfeuert und nicht ausbuht", erklärte der Sprecher weiter. 

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Ein Regierungssprecher hatte nach erneuten Buhrufen von Zuschauern gegen die Protestaktion der Three Lions vor dem 1:0-Sieg bei der EM-Generalprobe am vergangenen Sonntag in Middlesbrough gegen Rumänien zu Fragen nach Johnsons Haltung zum gesellschaftlichen Engagement der Mannschaft nur eine ausweichende Antwort.

"In Bezug besonders auf die Kniefälle hat der Premierminister eher Taten als Gesten im Blick", hatte der Sprecher von 10 Downing Street betont - und sorgte damit für einen Aufruhr im britischen Blätterwald.

Der frühere Premier Gordon Brown (2007 bis 2010) kritisierte daraufhin: "Ich denke, es wäre sehr schlecht für Großbritannien, wenn sich diese Kulturkriege entwickeln würden, bei denen die Leute einen Fall aufgreifen, in dem jemand etwas tut, und versuchen, daraus ein großes Thema zu machen, das die Öffentlichkeit spaltet, anstatt sie zu vereinen."

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