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French Open: Nadal gegen Djokovic im Halbfinale - ihre 10 größten Duelle

Nadal vs. Djokovic: Legendäre Duelle

Djokovic erklärt seine Brüll-Attacke

Im Halbfinale der French Open treffen Rafael Nadal und Novak Djokovic aufeinander - keine Herren-Rivalität hat mehr Historie. SPORT1 zeigt die heißesten Duelle.

"Ich würde Rafa wahrscheinlich als den größten Rivalen wählen, den ich in meiner Karriere je hatte."

Das sagt Novak Djokovic über sein bevorstehendes Halbfinal-Duell mit Rafael Nadal bei den French Open - es wird das 58. Match zwischen Paris-Dominator Nadal und dem Weltranglistenersten Djokovic. (French Open, 2. Halbfinale: Novak Djokovic - Rafael Nadal, ab 17.30 Uhr im SPORT1-Liveticker)

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Tatsächlich gab es in der Open Era (seit 1968) bei den Herren kein Duell häufiger. So trafen Nadal und Federer zum Vergleich "lediglich" 40 Mal aufeinander.

Der neue Tennis-Podcast "Cross Court" ist ab sofort auf podcast.sport1.de, in der SPORT1 App sowie auf den gängigen Streaming-Plattformen SpotifyApple PodcastsGoogle PodcastAmazon MusicDeezer und Podigee abrufbar 

Djokovic liegt mit 29 Siegen aktuell hauchdünn vor dem Mann aus Mallorca (28 Siege) - doch auf Nadals Lieblingsbelag Sand bietet sich für diesen nun die Chance auf den Ausgleich. Denn dort spricht die Bilanz mit 19:7 klar für den 35-Jährigen.

Nadal besiegt Djokovic in Rom in drei Sätzen

In Roland Garros fand 2006 auch das erste Match der beiden Ausnahmespieler statt. Djokovic gab nach zwei verlorenen Sätzen auf. Auch sechs weitere Male verlor der Serbe. Im Jahr 2015 schaffte er es allerdings als einziger Spieler neben dem Schweden Robin Söderling Nadal bei den French Open zu besiegen.

Zuletzt standen sich die beiden Rivalen beim ATP-Masters in Rom gegen über. Nach 2:49 Stunden bezwang Nadal seinen Rivalen mit 7:5, 1:6, 6:3 und krönte sich damit zum zehnten Mal zum Sieger in der ewigen Stadt. Es war zugleich auch der 36. Masters-Titel des Spaniers, womit er in dieser Rubrik mit Rekordhalter Djokovic gleichzog.

In dem Duell in Paris geht es aber nicht nur um den Sieg, sondern auch um die Tennis-Geschichte. Denn weiterhin läuft das Rennen, welcher Spieler am Ende seiner Karriere die meisten Grand-Slam-Titel holen konnte. Aktuell führen Nadal und Federer mit je 20 Triumphen, der 34-jährige Djokovic lauert mit 18 knapp dahinter. (French Open, 1. Halbfinale: Stefanos Tsitsipas - Alexander Zverev, ab 14.50 Uhr im SPORT1-Liveticker)

Vor dem Match in Paris blickt SPORT1 auf zehn heiße Duelle der beiden Tennis-Giganten zurück:

French Open, Finale 2020: Djokovic - Nadal 0:3 (0:6, 2:6, 5:7)

Es war eine unglaubliche Machtdemonstration, die sicher beide noch im Hinterkopf haben.

Der unfassbar aufspielende Nadal besiegte Djokovic in nur drei Sätzen mit 6:0, 6:2, 7:5 und feierte seinen 13. Triumph bei den French Open. Es war zudem der 20. Grand-Slam-Titel seiner Karriere - Einstellung von Federers Rekord.

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Dabei hieß es zuvor, dass die kalten, schweren Bedingungen im Oktober nach der Corona-bedingten Verschiebung der French Open Nadal nicht liegen würden und Djokovic daher eine große Chance habe - doch auf dem Platz sah es anders aus.

"Hier zu gewinnen bedeutet in so einem schweren Jahr alles für mich. Heute denke ich nicht an Roger und die großartigen Zahlen. Roland Garros bedeutet alles für mich", sagte ein zufriedener Nadal bei der Pokalzeremonie.

Djokovic hingegen war mit seiner Form "nicht ganz zufrieden gewesen" und wandte sich an Nadal mit folgenden Worten: "Du hast mich in die Schranken gewiesen und es komplett verdient, hier zu triumphieren."

Einer der erfolgreichsten Biathleten der Geschichte macht Schluss: Martin Fourcade verkündet am Rande der letzten Weltcup-Station dieses Winters in Kontiolahti das Ende seiner einzigartigen Karriere
Einer der erfolgreichsten Biathleten der Geschichte macht Schluss: Martin Fourcade verkündet am Rande der letzten Weltcup-Station dieses Winters in Kontiolahti das Ende seiner einzigartigen Karriere © Getty Images
Bei seinem letzten Weltcup holt er noch einmal den Sieg in der Verfolgung und Platz zwei im Sprint. Über fast ein Jahrzehnt dominierte er den Sport und stellte zahlreiche Rekorde auf © Getty Images
Knapp ein Jahrzehnt lang dominierte der Franzose diese Sportart, gewann von 2011/12 bis 2017/18 siebenmal in Folge den Gesamtweltcup. Rekord! Zudem ist er der einzige Biathlet, der bei sechs aufeinanderfolgenden Weltmeisterschaften immer mindestens eine Goldmedaille in einem Einzelrennen erzielte. Dazu wurde er fünf Mal Olympiasieger und elf Mal Weltmeister © Getty Images
Doch nicht nur sportlich prägte er den Biathlon. Im Kampf gegen Doping stand der Ausnahme-Athlet immer wieder in vorderster Front und bezog vor allem in der Personalie Alexander Loginov eindeutig Stellung. Der Russe wurde 2016 nur wenige Monate nach dem Ende einer zweijährigen Dopingsperre für die WM nominiert. Dass Loginov auch bei der WM 2020 einen Titel holte, schmerze ihn sehr, so Fourcade © Getty Images
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Der Franzose ist aber nicht der einzige Athlet in der Geschichte, der seine Sportart dominiert. SPORT1 zeigt die größten Dominatoren der Historie © SPORT1-Montage: Marc Tirl/Getty Imges/Picture Alliance
Er ist der König von Paris. Rafael Nadal machte mit seinem nächsten Titel bei den French Open das Dutzend voll. Von 93 Matches in Roland Garros seit 2005 verlor er nur zwei © Getty Images
Vorausgegangen war ein Viersatz-Sieg über Dominic Thiem, der zum zweiten Mal in Folge im Finale von Paris an Nadal scheiterte. Doch Thiem ist beileibe nicht der Einzige, der auf Sand gegen den Spanier keine Chance hatte © Getty Images
2005 siegte Nadal erstmals bei den French Open. Zwischen April 2005 und Mai 2007 blieb er auf Sand gar 81 Spiele in Folge ungeschlagen. 59 Turniersiege stehen insgesamt auf Sand zu Buche. Keine Frage - Nadal ist einer der größten Dominatoren der Sportgeschichte © Getty Images
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ROGER FEDERER: Den Anfang macht ein Kollege von Nadal. Federer ist mit seinen 20 Grand-Slam-Titeln und 237 Wochen in Serie an der Spitze der Weltrangliste ein Dominator im Tennis. Im Speziellen lässt sich aber seine Rasen-Bilanz hervorheben. Der Schweizer siegte acht Mal in Wimbledon, zwischen 2003 und 2007 sogar in Serie. Federer hält zudem den Rekord für die längste Siegesserie auf Rasen: Es sind 65 Spiele © Getty Images
STEFFI GRAF: Um beim Tennis zu bleiben... Graf ist die größte Tennis-Spielerin der deutschen Geschichte und vielleicht auch die größte weltweit. Sie gewann 22 Grand-Slam-Titel und war in Summe 377 Wochen die Weltranglisten-Erste. Das ist weiterhin Rekord. Graf ist seit 1999 im Ruhestand © Getty Images
MARTINA NAVRATILOVA: Die US-Amerikanerin tschechischer Herkunft, deren große Zeit vor allem die 70er und 80er Jahre waren, weist unzählige Rekorde im Damen-Tennis auf. Sie ist hinter Graf die Frau mit den meisten Wochen an der Weltspitze (332 Wochen). Sie gewann 59 Grand-Slam-Titel - Einzel, Doppel und Mixed zusammengezählt - und feierte 74 Einzelsiege in Serie zwischen 1983 und 1984. Navratilova machte 2006 offiziell Schluss mit Tennis © Getty Images
MICHAEL PHELPS: Der US-Amerikaner dominierte das Schwimm-Geschehen wie keiner vor ihm. Er erzielte zahlreiche Rekorde auf Lang- und Kurzbahn und sackte bei den Olympischen Spielen 23 Goldmedaillen ein. Bei Weltmeisterschaften gewann er insgesamt 26 Mal Gold. 2017 beendete Phelps seine Karriere © Getty Images
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JOHNNY WEISSMÜLLER: Der US-Amerikaner war der erste Mensch, der die 100 Meter unter einer Minute schwamm. 1922 lag seine Zeit bei 58,6 Sekunden. Bei den Olympischen Spielen 1924 und 1928 holte Weissmüller insgesamt fünf Goldmedaillen und war kaum zu schlagen © Getty Images
THOMAS LURZ: Der Würzburger ist mit zwölf WM-Titeln der erfolgreichste deutsche Schwimmer überhaupt. Lurz' Spezialdisziplin waren die langen Freiwasser-Strecken über fünf und zehn Kilometer, die er jahrelang dominierte. Über die kürzere Distanz gewann er zwischen 2005 und 2011 sieben (!) WM-Goldmedaillen am Stück. 2015 beendete er überraschend seine Karriere © Getty Images
PHIL TAYLOR: "The Power" hievte den Darts-Sport in den Neunziger- und Zweitausender-Jahren auf ein neues Level. Der Engländer ist mit 16 Weltmeister-Titeln, darunter 14 bei der PDC, der erfolgreichste Darts-Spieler der Geschichte. Zwischen 1995 und 2002 gewann er acht Titel in Folge. Nach seiner Final-Niederlage bei der WM 2018 beendete er mit 57 Jahren seine Karriere © Getty Images
ERIC FRENZEL: Der 30-Jährige ist die prägende Figur in der Nordischen Kombination. Er wurde 2014 und 2018 Olympiasieger sowie 2011, 2013 und 2019 Einzel-Weltmeister. Zwischen 2013 und 2017 zeigte sich Frenzels Dominanz am klarsten, fünf Mal in Folge gewann er die Gesamtwertung des Weltcups © Getty Images
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MIKAELA SHIFFRIN: Die neue Ski-Queen der USA ist im Slalom kaum zu bezwingen. In dieser Disziplin ist sie die jüngste Olympiasiegerin und die erste vierfache Weltmeisterin in Folge. Shiffrin hält zudem den Rekord der meisten Weltcupsiege, 40 Mal gewann sie ein Slalom-Rennen © Getty Images
LINDSEY VONN: Die US-Amerikanerin war vermutlich das bekannteste Gesicht des Wintersports. Seit Oktober 2011 zählte sie zum Kreis derer, die in allen fünf Disziplinen des Skirennens Weltcupsiege feierten. Zwischen 2007 und 2016 war sie in der Abfahrt nahezu unschlagbar und gewann sieben Mal die kleine Kristallkugel. Der bedeutendste Rekord: 82 Erfolge machen sie zur erfolgreichsten Rennläuferin der Weltcupgeschichte. © Getty Images
MARCEL HIRSCHER: Am Österreicher gibt es kein Vorbeikommen. Er ist spezialisiert auf Slalom und Riesenslalom und avancierte zum ersten Skirennläufer, der achtmal in Folge im Gesamtweltcup triumphieren konnte © Getty Images
INGEMAR STENMARK: Der Schwede ist mit 86 Weltcupsiegen und in Summe 155 Podestplätzen, die er zwischen 1973 und 1989 einfuhr, der erfolgreichste alpine Skirennläufer seit der Einführung des Weltcups 1967. Im Riesenslalom gewann Stenmark 14 Rennen in Folge, im Slalom siebenmal hintereinander die Disziplinwertung © Getty Images
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ANNEMARIE MOSER-PRÖLL: Das weibliche Pendant zu Stenmark dominierte die 70er Jahre und gewann 62 Rennen im Skiweltcup - eine Bilanz, die erst Vonn übertrumpfen konnte. Die Österreicherin gewann sechs Mal den Gesamtweltcup, davon fünf Mal in Serie, wurde fünf Mal Weltmeisterin und holte 1980 Olympia-Gold in der Abfahrt © Getty Images
OLE EINAR BJÖRNDALEN: Der Norweger war über viele Jahre das, was später Martin Fourcade werden sollte. Er ist mit der Gesamtzahl der Medaillen und Titeln sowohl bei den Weltmeisterschaften als auch bei Olympia erfolgreichster Biathlet. Bei den Spielen 2002 konnte Björndalen alle vier Biathlon-Wettbewerbe für sich entscheiden. 2018 sagte er schweren Herzens Lebewohl zum aktiven Sport © Getty Images
MAGDALENA FORSBERG: Was Fourcade und Björndalen bei den Männern sind, ist Forsberg bei den Frauen. In den 90ern dominierte sie den Sport nach Belieben, holte 42 Weltcupsiege und sechsmal den Gesamtweltcup. Diese Zahlen machten sie zur erfolgreichsten Biathletin aller Zeiten. 2002 beendete sie ihre Karriere © Getty Images
BIRGIT FISCHER: Die Kanutin erlangte über ihre Sportart hinaus Bekanntheit, weil sie zur erfolgreichsten deutschen Olympionikin aufstieg und zur zweiterfolgreichsten weltweit. Möglich machten das acht Gold- sowie vier Silbermedaillen. In den 80ern und 90ern war Fischer nahezu unschlagbar. 2012 gab sie ihr Karriereende bekannt © Getty Images
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MANNY PACQUIAO: Der Philippine wurde als einziger Boxer in sieben Gewichtsklassen anerkannter Weltmeister. Dazu zählten das Fliegengewicht, das Superbantamgewicht, das Federgewicht, das Superfedergewicht, das Leichtgewicht sowie das Weltergewicht und das Superweltergewicht. Niemand dominierte den Box-Sport jemals auf so vielen Ebenen zugleich © Getty Images
JULIO CESAR CHAVEZ: Der Mexikaner siegte in den ersten 87 Kämpfen seiner Karriere, wovon er 75 durch K.o. gewann. Ein unerreichter Rekord im Boxen. Seine größte Zeit hatte er in den 80er Jahren © Getty Images
ALEKSANDR KARELIN: Der Russe gilt unabhängig von der Stilart als erfolgsreichster Ringer aller Zeiten. Mit vier Olympischen Medaillen - darunter dreimal Gold -, neun WM- und zwölf EM-Titeln dominierte er seine Sportart vor allem in den 90er Jahren nach Belieben. Sein Markenzeichen war der verkehrte Ausheber raus dem Stand, der nach ihm benannte "Karelin-Lift" © Getty Images
FUTABAYAMA SADAJI: Im Kampfsport lange Siegesserien hinzulegen ist eine hohe Kunst. Doch auch dem japanischen Sumoringer Sadaji gelang Unvorstellbares. Er blieb ab 1936 über drei Jahre lang in 69 aufeinander folgenden Kämpfen ungeschlagen. Der Yokozuna war auf einem Auge blind © Getty Images
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JAHANGIR KHAN (r.): Der Pakistani dominierte den Squashsport in den 80er Jahren und blieb in 555 Spielen nacheinander unbesiegt - bis heute Weltrekord. Mit 17 Jahren wurde er bereits Weltmeister und gewann insgesamt 61 Titel. Von 2002 bis 2008 führte er die World Squash Federation als Präsident an © Getty Images
USAIN BOLT: Der Jamaikaner dominierte über Jahre den Sprint der Männer. Acht Mal wurde er Olympiasieger, elf Mal Weltmeister. Die wichtigste Disziplin über 100 Meter gewann Bolt in Peking 2008, in London 2012 und in Rio de Janeiro 2016. Im Jahr 2017 beendete er seine Karriere © Getty Images
EDWIN MOSES: Der US-Amerikaner war der weltbeste Hürdensprinter und dominierte die 400-Meter-Hürden in den 70er und 80er Jahren. Der Leichtathlet stellte viermal einen neuen Weltrekord auf, wurde zweimal Olympiasieger und zweimal Weltmeister. 1988 beendete er seine Karriere, 1990 versuchte er sich noch als Bremser im Zweierbob © Getty Images
MICHAEL SCHUMACHER: Über den erfolgreichsten Formel-1-Fahrer der Geschichte muss man nicht viel sagen. Sieben Mal Weltmeister, 91 Grand-Prix-Siege, 155 Podestplatzierungen und 77 schnellste Runden. In jedem dieser Bereiche hält Schumacher den Rekord. In den 90ern und Anfang der 2000er bissen sich die Gegner die Zähne an der deutschen Legende aus © Getty Images
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FELIX LOCH: Im Rodeln ist der 29-Jährige eine Klasse für sich. Im Einsitzer und Team kommt er auf insgesamt drei Olympische Goldmedaillen, 13 Weltmeistertitel und fünf gewonnene Europameisterschaften. Im Gesamtweltcup siegte Loch sechsmal - davon fünfmal in Folge zwischen 2011 und 2016 © Getty Images
MIGUEL INDURAIN: Der Spanier ist einer der größten Dominatoren der Radsport-Geschichte. Er gewann zweimal den Giro d’Italia - 1992 und 1993 -, holte einen Olympiasieg 1996 und eine WM im Einzelzeitfahren 1995. Seine anderen größten Erfolge: Fünf Tour-de-France-Titel in Folge, die er zwischen 1991 und 1995 einfuhr © Getty Images

Masters Series Rom, Finale 2019: Djokovic - Nadal 1:2 (0:6, 6:4, 1:6)

Der Sandplatzkönig aus Spanien setzte sich im Finale des ATP-Masters von Rom nach einem Blitzstart gegen seinen Dauerrivalen Novak Djokovic 6:0, 4:6, 6:1 durch. Für Nadal war es damals der neunte Erfolg im Foro Italico und der 81. Titel insgesamt. 

Djokovic hatte im Viertel- und Halbfinale jeweils über die volle Distanz gehen müssen und wirkte teilweise etwas kraftlos. Nadal dominierte nach Belieben, zum ersten Mal überhaupt endete ein Satz zwischen den beiden Ausnahmespielern mit 6:0.

Allerdings vergab Nadal im zweiten Durchgang vier Breakchancen, Djokovic erzwang die Verlängerung. Im entscheidenden Satz erhöhte Nadal wieder das Tempo, schon in Djokovics erstem Aufschlagspiel gelang ihm ein Break. Der Widerstand seines Kontrahenten war gebrochen.

Für Nadal war es ein extrem wichtiger Sieg in Sachen Selbstvertrauen, kurz darauf gewann er erneut die French Open. Djokovic scheiterte dagegen im Halbfinale an Dominic Thiem.

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Wimbledon, Halbfinale 2018: Djokovic - Nadal 3:2 (6:4, 3:6, 7:6, 3:6, 10:8)

Womöglich der wichtigste Sieg für Djokovic. Mehr als zwei Jahre lang hatte er zuvor keinen Grand Slam mehr gewonnen. Nach einer Ellbogen-Operation fehlte ihm noch das Selbstbewusstsein.

Das änderte sich mit diesem Sieg in einem mitreißenden Klassiker gegen seinen langjährigen Rivalen. Der Serbe gewann die Fortsetzung des am Tag zuvor unterbrochenen Halbfinals mit 6:4, 3:6, 7:6 (11:9), 3:6, 10:8. 

Rafael Nadal und Sieger Novak Djokovic verlassen entkräftet den Centre Court nach ihrem Spiel

"Das war eines der härtesten Matches, das ich jemals gespielt habe", sagte Djokovic nach dem epischen Duell mit dem spanischen Weltranglistenersten, bei dem Nadal am Ende sogar für viele leicht stärker wirkte.

Doch Djokovic bewies ungeheure Nervenstärke. Im Finale bezwang er dann den Südafrikaner Kevin Anderson und feierte damit seinen vierten Triumph in Wimbledon. Im Jahr darauf konnte er seinen Titel verteidigen.

Novak Djokovic sorgte bei den US Open für einen der größten Eklats der Tennis-Geschichte. © Imago
Im Achtelfinale gegen Pablo Carreno Busta schlug der Serbe beim Stand von 5:6 im ersten Satz entnervt einen Ball nach hinten und erwischte dabei eine Linienrichterin am Kehlkopf. Diese ging sofort zu Boden und rang anschließend nach Luft © Getty Images
Den dramatischen Szenen folgten minutenlange Diskussionen. Letztlich blieb den Offiziellen jedoch keine andere Wahl, als das Aushängeschild des Grand-Slam-Turniers zu disqualifizieren © Imago
Dies war aber beileibe nicht der erste Fehltritt eines Profis oder Tennis-Trainers. SPORT1 zeigt die größten Eklats der Tennis-Geschichte © SPORT1-Grafik: Zimmermann/Tirl/Getty Images/Imago/iStock
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Im Oktober 2019 sorgte ein Sexismus-Eklat beim WTA-Turnier in Luxemburg in der Tennis-Szene für Aufsehen. Im Match von Julia Görges gegen Misaki Doi nutzte die Japanerin im ersten Satz beim Stand von 4:5 aus ihrer Sicht ein On-Court-Coaching © Getty Images
Dabei vergriff sich Dois Coach Christian Zahalka jedoch gewaltig im Ton: "Ich weiß, es ist so, als würde man gegen Karlovic (Aufschlagkönig der ATP-Tour, Anm. d. Red.) mit großen Brüsten spielen, aber sie wird nicht die ganze Zeit so aufschlagen" © SPORT1-Montage
Görges bekam davon nichts mit, verlor aber dennoch die drei Folgespiele und den Satz. Danach drehte Görges jedoch auf und gewann das Match nach drei Sätzen. Am Ende standen 21 Asse auf ihrem Konto © SPORT1
Laura Siegemund schrie 2017 beim Turnier in Charleston ein Ballmädchen unflätig an, um ihr Handtuch zu bekommen ("Give me the f…ing towel") und nahm eine medizinische Auszeit beim Aufschlag der Gegnerin © Getty Images
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Das wohl größte Enfant terrible der Tennis-Geschichte, John McEnroe, erfand einst das Wort "shruck", damit er auf dem Court unbehelligt fluchen konnte. Doch selbst diese Wortneuschöpfung half dem Amerikaner 1990 bei den Australian Open nicht © Getty Images
Gleich drei Mal verstieß er gegen den Verhaltenskodex: Erst versuchte er eine Linienrichterin einzuschüchtern und kassierte eine Verwarnung, dann zerschmetterte er seinen Schläger, wofür er eine Punktstrafe bekam - und schlussendlich fluchte er über Schiedsrichter und Turnierdirektor, wofür er disqualifiziert wurde © Getty Images
Die Töne erklangen, Julia Görges schossen die Tränen in die Augen. Vor dem Fed-Cup-Spiel der deutschen Nationalmannschaft auf Hawaii sollten wie immer die Nationalhymnen ertönen. Görges Tränen waren aber keineswegs von Stolz oder Patriotismus gefärbt © Getty Images
Es waren Tränen der Wut. Denn der Solist sang die Worte "Deutschland, Deutschland über alles", die erste Strophe des Deutschlandliedes, die von den Nationalsozialisten missbraucht wurde. Nach dem "Hymnen-Gate" ließ Andrea Petkovic (l.) enthemmt ihre Wut heraus © Getty Images
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"Das war der Inbegriff der Ignoranz. Wir sind in 2017, wir sind im 21. Jahrhundert. Und dann kann und darf so etwas nicht mehr passieren", sagte Petkovic, "Ich habe mich noch nie in meinem Leben so respektlos behandelt gefühlt. Wenn wir irgendwo in Timbuktu spielen oder weiß der Geier wo, okay, aber in Amerika?" © Getty Images
Wie ein Boxer, der gerade verprügelt wurde, saß Schiedsrichter Arnaud Gabas auf seinem Stuhl und drückte sich eine dicke Eistüte unters Auge. Für die Verletzung war keine Faust verantwortlich, sondern ein Tennisball, den der Kanadier Denis Shapovalov aus Frust weggeschlagen hatte © Getty Images
Absichtlich geschah der Tennis-Knock-Out aber nicht. "Ich muss mich beim Schiedsrichter und allen Offiziellen entschuldigen. Mein Verhalten war nicht akzeptabel. Ich schäme mich", entschuldigt sich Shapovalov © Getty Images
Filigran und elegant - so wurde Tennis meistens wahrgenommen. Doch es geht auch brutal und rabiat zu: Das zeigte Michail Juschni 2008 bei seinem Auftritt gegen den Spanier Nicolas Almagro in Miami. Nach einem Fehlschlag im entscheidenden dritten Satz hämmerte sich der Russe seinen Schläger mehrmals mit voller Wucht an den Kopf © Getty Images
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Die Selbstgeißelung hatte Folgen, Blut strömte über die Stirn. Ein Handtuch half bei der ersten Blutung, dann kam der Arzt und versorgte den Hitzkopf fachmännisch. Das Spiel gewann Juschni dann noch mit 7:6, 3:6 und 7:6. "Da bin ich wohl ein bisschen durchgedreht. Aber es hat geholfen. Ich hätte das vielleicht eher machen sollen", war sein Kommentar © Getty Images
Fünf Opfer hinterlässt Ryan Harrison beim Turnier in Indian Wells 2017. Der Amerikaner zerstörte innerhalb von wenigen Sekunden sein komplettes Schläger-Set. Folgen hatte der Ausraster aber nicht für den 24-Jährigen, das Match gegen Damir Dzumhur war zu diesem Zeitpunkt verloren © Getty Images
Auch Marcos Baghdatis gilt seit seinem Ausraster bei den Australian Open 2012 als Schläger-Killer. Der Zyprer schlug seine Arbeitsgeräte im Spiel gegen Stan Wawrinka kaputt, ohne Schläger drei und vier überhaupt aus der Verpackung zu nehmen © Getty Images
Den Leitspruch "In guten wie in schlechten Zeiten" nahm die Frau von Jeff Tarango bei Wimbledon 1995 zu wichtig, als sie Schiedsrichter Bruno Rebeuh ohrfeigte. Ihr Mann hatte sich lauthals über eine Entscheidung des Franzosen im Spiel gegen den Deutschen Alexander Mronz beschwert © Getty Images
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Das Publikum buhte den US-Amerikaner aus. "Haltet die Klappe!", war Tarangos Antwort. Rebeuh verpasste ihm für das ungebührliche Verhalten einen Punktabzug. Tarango gab auf und stürmte vom Platz. Seine Frau rächte sich mit zwei Ohrfeigen. Ihr Gatte wurde danach für zwei Grand-Slam-Turniere gesperrt © Getty Images
Selbst die Weltbesten sind vor blinder Wut nicht gefeit. So auch Serena Williams bei den US Open 2009 im Halbfinale gegen Kim Clijsters. Beim zweiten Aufschlag von Williams zeigte die Linienrichterin an, dass sie die Linie übertreten hatte. Der Punkt ging an Clijsters, die dadurch zwei Matchbälle bekam © Getty Images
Williams schrie die Linienrichterin daraufhin wutentbrannt an, diese eilte sofort zur Hauptschiedsrichterin. Das Problem für Williams: Sie hatte bereits eine Verwarnung, bei einer zweiten sind Strafpunkte fällig, Clijsters würde das Spiel gewinnen © Getty Images
"Hast du Angst, weil ich gesagt habe, ich würde dich schlagen?", fragte Williams die Linienrichterin und ergänzte: "Es tut mir leid, aber es gibt viele Leute, die Schlimmeres gesagt haben." Für Turnier-Schiedsrichter Brian Earley (r.) war es schlimm genug. Williams flog raus – ihren Titel konnte sie nicht verteidigen © Getty Images
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Nick Kyrgios wäre mit seinen Ausrastern locker eine eigene Top Ten wert. Doch ein Eklat des Australiers blieb besonders im Gedächtnis. In seinem Zweitrunden-Match in Montreal 2015 gegen Stan Wawrinka tätigte Kyrgios eine Aussage, die seine ordinärsten Schimpfwörter übertrifft © Getty Images
"Kokkinakis (Thansi Kokkinakis, Anm. d. Red.) hat deine Freundin geknallt. Entschuldige, dass ich dir das sage, Kumpel", tönte Kyrgios laut genug, dass ein Feld-Mikrofon alles aufnehmen konnte. Kyrgios gewann das Duell, weil Wawrinka verletzungsbedingt aufgab, bekam aber später eine Geldstrafe © Getty Images
Mit nur 18 Jahren stand Martina Hingis im Finale der French Open 1999. Die Gegnerin? Keine geringere als Altmeisterin Steffi Graf. Der Druck war der jungen Schweizerin offenbar zu groß... © Getty Images
...als der Schiedsrichter einen Ball im Aus sah, brach Hingis mit der Etikette, ging auf Grafs Seite und begutachtete den Abdruck im Sand selbst. Das Publikum bedachte sie mit wilden Pfiffen. Hingis verlor ihre Linie und das Match - am Ende blieben nur Tränen © Getty Images
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Ein Tritt mit blutigen Folgen: David Nalbandian machte seinem Ärger Luft und drosch mit dem Fuß mit voller Wucht gegen eine kleine Werbebande. Dabei erwischte der Argentinier einen Linienrichter, dessen Schienbein zu bluten begann. Der Ausraster beim Match im Londoner Queen's Club gegen Marin Cilic hatte die Disqualifikation Nalbandians zu Folge © Getty Images
Einen der legendärsten Ausraster leistete sich Jimmy Connors. Bei den US Open 1991 beschimpfte er den Schiedsrichter nach einer vermeintlichen Fehlentscheidung mehrmals und wollte ihn rauswerfen. "Ich bin 39 Jahre alt und reiße mir hier den Hintern auf und du machst so etwas. Verschwinde aus dem Stuhl!", schrie der Amerikaner. Die Worte Arsch, Hurensohn und Missgeburt folgten © Getty Images
Fabio Fognini sorgte mit einer verbalen Entgleisung bei seinem Drittrunden-Match in Wimbledon für einen weiteren Tennis-Eklat im letzten Jahr. Der Italiener muss sich Tennys Sandgren in drei Sätzen geschlagen geben. Doch nicht das Aus, sondern die Verlegung seines Matches auf Court 14 brachten ihn zur Weißglut © Getty Images
"Verdammte Engländer, verdammt. Wirklich, verdammt", rief Fognini in seiner Muttersprache, wie TV-Aufnahmen zeigen. Der Italiener weiter: "Ich wünschte, in diesem Klub würde eine Bombe explodieren" © Getty Images
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Fognini bekam dafür eine geradezu lächerliche Strafe: 2.700 Euro musste er für seine Schimpftirade zahlen ©
Beim ATP-Masters-1000-Turniers in Shanghai steht Fognini erneut im Mittelpunkt. Der Italiener nervt Andy Murray mit seinen Mätzchen, als er dann auch noch während eines Ballwechsels laut reinrief, platzte Murray der Kragen. Erst liest er ihm die Leviten und als dieser Widerworte geben will, herrscht Murray ihn an: "Shut up" © Getty Images

French Open, Viertelfinale 2015: Djokovic - Nadal 3:0 (7:5, 6:3, 6:1)

Der bisher einzige Sieg von Djokovic bei den French Open gegen Nadal. Der Serbe zerstörte damals beim 7:5, 6:3, 6:1-Sieg im Viertelfinale Nadals Hoffnungen auf seinen zehnten Titel.

Der Spanier ergab sich nach 2:26 Stunden mit einem Doppelfehler in seine zweite Niederlage im 72. Match bei den French Open. Es war das bis dahin schwächste Jahr von Nadal, der bei keinem Grand Slam auch nur das Halbfinale erreichte.

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Djokovic war dagegen in diesem Jahr kaum zu bezwingen und gewann drei Grand Slams. Allerdings nicht in Paris, da dies im Endspiel ein entfesselnd aufspielender Stan Wawrinka verhinderte.

French Open, Halbfinale 2013: Djokovic - Nadal 2:3 (4:6, 6:3, 1:6, 7:6, 7:9)

In einem der vielleicht besten Tennisspiele, die es je auf Sand gab, rang Nadal seinen Konkurrenten in über viereinhalb Stunden nieder.

Im vierten Satz schien der Spanier mit einem Break zum 4:3 die Weichen schon auf Sieg gestellt zu haben. Doch Djokovic schlug noch einmal zurück und erzwang den Entscheidungssatz.

Novak Djokovic (r.) und Rafael Nadal lieferten sich 2013 ein denkwürdiges Halbfinale

Im fünften Satz wog das Match hin und her und beide sahen zwischenzeitlich wie der Sieger aus. Ein Schlag ins Aus von Djokovic brachte nach 4 Stunden und 37 Minuten die Entscheidung für Nadal, der im Finale auch Landsmann David Ferrer bezwang und seinen achten Titel in Paris feiern konnte.

Australian Open, Finale 2012: Djokovic - Nadal 3:2 (5:7, 6:4, 6:2, 6:7, 7:5)

Das vermutlich unglaublichste Match der beiden - und für viele auch Nadals bitterste Niederlage. 

Im Finale 2012 lieferten sich Djokovic und Nadal ein Rekordmatch. Erst nach 5:53 Stunden stand der Sieg des Serben fest. Damit wurde es das längste Match in der Geschichte der Australian Open.

"Rafa, wir haben heute Geschichte geschrieben. Leider konnte es heute nur einen Sieger geben", sagte der Djoker nach dem Triumph und fügte vorausblickend hinzu: "Ich hoffe, wir werden noch viele Endspiele gegeneinander spielen."

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Djokovic sah im vierten Satz wie der sichere Sieger aus, nachdem er bereits die Sätze 2 und 3 dominiert hatte. Fast aus dem Nichts kam Nadal im 4. Satz noch einmal zurück und holte sich den Durchgang im Tiebreak.

Während der Serbe geschockt wirkte, zog Nadal weiter an und stand kurz zuvor auf 5:2 zu stellen - als er einen Ball verschlug, den er in neun von zehn Bällen macht. Djokovic kam anschließend zurück und drehte das Match doch noch.

Nach dem Match mussten beiden Spielern sogar Stühle gereicht werden, da sie bei der Siegerehrung von Krämpfen geplagt nicht mehr stehen konnten.

US Open, Finale 2011: Djokovic - Nadal 3:1 (6:2, 6:4, 6:7, 6:1)

Im Vorjahr unterlag der Serbe seinem Kontrahenten noch im Finale, ein Jahr später konnte Djokovic nun zum ersten Mal den Pokal in Flushing Meadows in die Höhe stemmen.

Über vier Stunden lang lieferten sie sich im Arthur-Ashe-Stadium einen harten Kampf um den Titel. Nadal führte in den ersten beiden Sätzen jeweils 2:0, gab aber beide Durchgänge noch verloren.

Novak Djokovic musste sich im Finale wegen Rückenschmerzen behandeln lassen

Nach einer kleinen Schwächephase im dritten Satz, konnte auch eine Rückenverletzung den Serben auf dem Weg zum Sieg aufhalten. "Ich bin natürlich enttäuscht, aber Novak macht derzeit einfach unglaubliche Sachen", zollte Nadal seinem Kontrahenten nach dem Match Respekt.

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Auch wenn Nadal zwei Jahre später Djokovic an gleicher Stelle noch einmal besiegen sollte, deutete sich hier bereits an, dass bei Hartplatz-Duellen zwischen den beiden in den meisten Fällen Djokovic die besseren Karten hat. 

Masters Series Miami, Finale 2011: Nadal - Djokovic 1:2 (6:4, 3:6, 6:7)

Ein herausragendes Match zu einem Zeitpunkt, als Djokovic das Blatt zu seinen Gunsten langsam wendete.

Mit dem Sieg gegen die damalige Nummer eins feierte Djokovic seinen 24. Sieg in Folge seit Saisonbeginn - darunter ist der Titel bei den Australian Open und zwei Masters-Titel. Alle drei Titel errang er in Finalspielen gegen Nadal.

In Miami musste er aber lange kämpfen, bis er auf die Siegstraße kam. Erst ein Doppelfehler von Nadal im Tiebreak des dritten Satzes brach den Kampfgeist des Spaniers.

"Es war sehr knapp und es hätte wirklich so oder so ausgehen können", gestand Djokovic nach dem Match. 

Eine der beeindruckendsten Siegesserien im Weltsport ist gerissen: Frankreichs "unschlagbarer" Judo-Volksheld Teddy Riner kassiert ausgerechnet beim Heim-Grand-Slam in Paris seine erste Niederlage - nach mehr als neun Jahren und 154 gewonnenen Kämpfen © Getty Images
Im Achtelfinale der Schwergewichtsklasse über 100 kg unterlag der achtmalige Weltmeister und zweimalige Olympiasieger dem japanischen Weltranglistenzehnten Kokoro Kageura. Riner hatte zuletzt bei der WM 2010 im Finale der offenen Gewichtsklasse umstritten gegen den Japaner Daiki Kamikawa verloren © Getty Images
Seine letzte Niederlage in einem Schwergewichtskampf lag sogar fast zwölf Jahre zurück: Als 19-Jähriger unterlag der 2,04 m große und 130 kg schwere Modellathlet im Olympia-Halbfinale von Peking dem Usbeken Abdullo Tangrijew. SPORT1 zeigt die größten Siegesserien im Sport © Getty Images
BASKETBALL: Bei der Basketball-WM 2019 endet die Rekordserie der USA (im Bild: Kemba Walker) Die Viertelfinal-Niederlage gegen Frankreich bedeutet die erste Pflichtspielniederlage seit 58 Matches - zumindest, wenn NBA-Stars auf dem Parkett standen © Getty Images
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Zu den Highlights gehörte der Triumph bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio, als Jimmy Butler, Kevin Durant, DeAndre Jordan und andere Superstars nach dem Sieg im Finale gegen Serbien die Goldmedaille holten © Getty Images
Die bis dato letzte Niederlage kassierten die US-Amerikaner im Halbfinale der WM 2006 in Japan gegen die Griechen um Vasilios Spanoulis (Bild) © Getty Images
BASKETBALL: Stephen Curry ist der große Star der Golden State Warriors. 24 Mal in Serie gewannen die Warriors in der Saison 2015/16 und pulverisierten damit den NBA-Startrekord der Washington Capitals ... © Getty Images
... und der Houston Rockets (beide 15 Startsiege). Saisonübergreifend hatten sie sogar 28 Erfolge auf dem Konto © Getty Images
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BASKETBALL: Den Starterfolg haben die Warriors zwar locker übertroffen - doch eine andere Serie bleibt unerreicht. In der Saison 1971/72 feierten die Los Angeles Lakers um Jerry West (r.) 33 Siege in Folge © imago
COLLEGE BASKETBALL: Die UCLA Bruins blieben 88 Spiele lang unbesiegt, ehe Notre Dame sie am 19. Januar 1974 schlug. Sieben Meisterschaften in Serie zwischen 1967 und 1973 sind zudem ebenfalls Rekord © Getty Images
BASKETBALL BBL: Jubel, Trubel, Heiterkeit: ratiopharm Ulm war in der BBL-Saison 2016/17 einfach nicht zu stoppen. Im Spitzenspiel bei Meister Brose Bamberg siegen die Ulmer mit 84:79... © Imago
und bleiben unter Trainer Thorsten Leibenath auch im 27. Saisonspiel ungeschlagen - das gab es in der Basketball-Bundesliga zuvor noch nie © Imago
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Der alte Rekord stammte aus der Saison 1969/70, als Leverkusen in der gesamten Spielzeit alle damals 25 Partien bis zum Finale gewann und ungeschlagen Meister wurde © Imago
FUSSBALL: Mit Benfica Lissabon setzte Eusebio Anfang der 1970er-Jahre auf Vereinsebene Maßstäbe. Der portugiesische Traditionsklub feierte in Pflichtspielen insgesamt 29 Siege in Folge - eine Marke, die europaweit bis zum heutigen Tag nicht überboten wurde © Getty Images
TENNIS: Unglaubliche 74 Einzel-Siege in Folge feierte Martina Navratilova, die 1983 erstmals wieder im Achtelfinale der French Open verlor. Damit blieb der US-Amerikanerin auch der Traum des Grand Slams verwehrt © Getty Images
TENNIS: Rafael Nadal ist sogar noch länger unbesiegt - allerdings "nur" auf seinem Lieblingsbelag. Der Spanier feierte zwischen April 2005 und Mai 2007 nicht weniger als 81 Siege auf Sand in Folge © Getty Images
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AMERICAN FOOTBALL: Bei nur 16 Saisonspielen sind lange Siegesserien in der NFL eher selten. Den Rekord halten Superstar Tom Brady und seine New England Patriots. Zwischen dem 5. Oktober 2003 und dem 31. Oktober 2004 gewannen sie 21 Spiele in Folge - inklusive Super Bowl. Die Pittsburgh Steelers beendeten ihren Lauf mit 34:20 © Getty Images
COLLEGE FOOTBALL: Am College blieben die Alabama Crimson Tide von Coach Nick Saban von 2015 bis 2018 in 26 Heimspielen ungeschlagen. Den Rekord für die längste Siegesserie generell im College Football hält jedoch Oklahoma: Zwischen 1953 und 1957 gewannen sie 47 Spiele hintereinander © Getty Images
RODELN: Die deutschen Damen waren jahrelang von der internationalen Konkurrenz nicht zu schlagen. 1997 begann die Siegesserie der DSV-Damen, die bis 2011 unglaubliche 105 Rennen lang keine andere Nation aufs obere Treppchen ließen © Getty Images
BOXEN: Julio Cesar Chavez (r.) gewann seine ersten 87 Kämpfe in Folge, davon 75 durch K.o. und erzielte damit einen unerreichten Rekord im Profi-Boxsport. Der Mexikaner holte sich WM-Gürtel in drei unterschiedlichen Gewichtsklassen © Getty Images
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SEGELN: Der America's Cup ist die älteste und heute noch ausgetragene Segelregatta der Welt. Die Amerikaner verteidigten den Pokal in einer unvergleichlichen Siegesserie 132 Jahre lang (von 1851 bis 1983) bei 25 unregelmäßig stattfindenden Wettbewerben © Getty Images
BEHINDERTENSPORT: Rollstuhl-Tennisspielerin Esther Vergeer aus den Niederlanden ist von 1999 bis 2013 die unumstrittene Nummer eins der Welt. Die längste Siegesserie der 27-maligen Grand-Slam-Siegerin betrug 470 Spiele © Getty Images
SQUASH: Jahangir Khan blieb unglaubliche 555 Spiele über eine Zeitspanne von fünf Jahren und sechs Monaten ohne Niederlage. Seine Serie begann 1981, als der Pakistani den ersten seiner insgesamt sechs Weltmeistertitel gewann © Imago

Masters Series Madrid, Halbfinale 2009: Nadal - Djokovic 2:1 (3:6, 7:6, 7:6)

Es war das vierte Match auf Sand, dass Nadal und Djokovic in diesem Jahr gegeneinander spielten. Die vorherigen drei Duelle konnte Nadal allesamt für sich entscheiden und auch im vierten Anlauf war dem Serben kein Erfolg gegönnt.

Dieses Mal kam er aber so ran an einem Sieg, wie nie zuvor. Der Djoker vergab im Tiebreak des dritten Satzes gleich drei Matchbälle - zwei davon, bevor Nadal seinen ersten Matchball bekam.

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Überhaupt war Djokovic lange Zeit der bessere Spieler in diesem Match. Vor allem in den ersten beiden Durchgängen war der Serbe schon auf der Siegerstraße. Ebenfalls bezeichnend: Djokovic machte über das gesamte Spiel mehr Punkte als Nadal (125:120).

Aber Nadal kämpfte sich in Durchgang zwei in das Match und erzwang den Entscheidungssatz. Am Schluss hatte er nach rund vier Stunden(!) das bessere Ende für sich. Im Finale gegen Federer verlor er etwas ausgelaugt dann allerdings 4:6, 4:6.

Davis Cup, 1. Runde 2009: Nadal - Djokovic 3:0 (6:4, 6:4, 6:1)

Es war das erste Aufeinandertreffen der beiden im Davis Cup und Nadal zeigte, dass dieser Wettbewerb sein Ding ist - vor allem, wenn er auf Sand ausgetragen wird.

Rafael Nadal und Novak Djokovic vor dem Match in Benidorm

Der klare 3:0-Erfolg in Benidorm war sein zwölfter Sieg im 13. Einzel im Davis Cup. Dazu war es der zehnte Sieg im zehnten Davis-Cup-Einzel auf Sand.

Zu diesem Zeitpunkt dominierte Nadal das direkte Duell klar und führte bereits mit 11:4, was er später sogar noch auf 14:4 ausbaute.