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NBA: Kevin Durant überzeugt mit Brooklyn Nets nach schwerer Verletzung

Die Auferstehung des Kevin Durant

Irving kritisiert Flaschenwurf: "Wie im Zoo"

Vor zwei Jahren verletzt sich Kevin Durant im Trikot der Warriors schwer. Nun glänzt er für Brooklyn in den Playoffs - und belohnt deren Mut bei seiner Verpflichtung.

Genau zwei Jahre ist es her, dass sich das Leben von Kevin Durant schlagartig geändert hat.

In den NBA-Finals zwischen Golden State und den Toronto Raptors gerieten die Warriors in Abwesenheit des eigentlich verletzten Superstars im Juni 2019 in Rückstand. Aus der Not heraus gab Durant in Spiel fünf sein Comeback – und erlebte seinen persönlichen Horror.

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Auf dem Weg zum Korb gab das rechte Bein des Small Forwards nach, er ging zu Boden und konnte nicht mehr weiter machen. Bei der Verletzung handelte es sich aber keineswegs um irgendeine harmlose Angelegenheit, sondern um das wohl schlimmstmögliche für einen Basketballspieler: einen Achillessehnenriss.

"Ich bin tief in der Seele verletzt, da kann ich nicht lügen. Aber wenn ich sehe, wie meine Brüder diesen Sieg holen, ist das für mich wie ein Tequila-Shot. Ich habe ein neues Leben bekommen", machte er seinerzeit via Instagram gute Miene zum bösen Spiel.

Durant hat sich für Warriors geopfert

Durant hatte sich für sein Team geopfert. Um doch noch den NBA-Titel herbeizuführen, wurde seine Gesundheit riskiert – und das rächte sich bitterlich. Eine halbe Ewigkeit musste Durant pausieren, und auch die Warriors bekamen den erhofften Titel nicht.

Wenige Tage nach dem Drama kündigte er seinerzeit einen Wechsel zu den Brooklyn Nets an. Ein Move, der für viel Aufmerksamkeit sorgte. Für vier Jahre und 164 Millionen Dollar unterschrieb Durant im Big Apple. Mit ihm und Ex-Celtics-Star Kyrie Irving wollte man bei den Nets ein neues Superteam aufbauen.

(Ergebnisse und Spielplan der NBA)

Doch das Risiko aufseiten von Brooklyn war groß. Die Franchise nahm mit Durant einen Spieler unter Vertrag, bei dem von vornherein klar war, dass er lange Zeit nicht würde spielen können. Auch ob er zu alter Stärke zurückfinden würde, vermochte niemand zu beantworten.

Mut der Nets zahlt sich aus

Doch der Mut der Nets-Verantwortlichen hat sich ausgezahlt. Im Dezember 2020, nach mehr als eineinhalb Jahren Pause, gab der Forward sein Comeback auf der NBA-Bühne und gleichzeitig sein Debüt für die Nets.

Kevin Durant fühlt sich bei den Nets pudelwohl

Kevin Durant fühlt sich bei den Nets pudelwohl

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Gemeinsam mit Irving und dem dritten Superstar im Bunde, James Harden, bildet er das wohl gefürchtetste Trio in der besten Basketball-Liga der Welt. (Alles zur NBA)

Schon während der Regular Season beeindruckte Durant die Fans. Er absolvierte zwar nur die Hälfte der Spiele, und spielte die wenigsten Minuten seiner Karriere (33,1 im Schnitt), aber dennoch sah er bereits wieder bärenstark aus. Mit einer Bilanz von 48:24 zog sein Team als zweitbestes der Eastern Conference in die Playoffs ein.

Mega-Zahlen in den Playoffs

Dort wiederum überzeugt der inzwischen 32-Jährige inzwischen restlos. Gibt man ihm den Ball, dann versenkt er diesen zumeist im Korb. Alles sieht leicht aus, auch die schwierigsten Würfe enden mit Punkten. Durant strahlt von überall Gefahr aus. Am liebsten wirft er jedoch von dort, von wo aus sich die meisten seiner Kollegen relativ schwer tun. Mehr als 60 Prozent seiner Würfe nimmt Durant aus der Mitteldistanz – 55 Prozent landen im Korb. So viele wie noch nie in seiner Playoff-Karriere.

In der Halbfinal-Serie der Eastern Conference gelangen Durant in einer Halbzeit mehr als 20 Punkte. Eine Errungenschaft, die ihm in seiner Playoff-Karriere bereits 53 Mal glückte. Nur LeBron James und Kobe Bryant konnten dies in den vergangenen 25 Jahren überbieten.

In der Postseason ist Durant noch einmal förmlich aufgeblüht. Er spielt deutlich mehr als in der Regular Season (37 Minuten) und ist auch in der Defensive der Schlüssel zum Erfolg.

Kobe Bryant ist tot! Der 41-Jährige verunglückte bei einem Hubschrauberabsturz und hinterlässt seine Frau und drei Kinder. Auch Bryants Tochter Gianna starb bei dem Unglück. SPORT1 blickt auf Bryants epochale Laufbahn zurück © Getty Images
Am 23. August 1978 erblickte Kobe Bryant in Philadelphia das Licht der Welt. Was damals noch niemand ahnt: 41 Jahre später wird die Black Mamba zu einem der besten Baskteballspieler zählen, die die Welt je gesehen hat © Getty Images
Zwanzig Jahre lang läuft der Shooting Guard in der NBA auf und trägt in dieser Zeit nur ein Trikot: Das der Los Angeles Lakers. Insgesamt führt er sein Team in dieser Zeit zu fünf Meisterschaften und wird 2008 als MVP ausgezeichnet © Getty Images
Obendrein wird Bryant, der als einer der polarisierendsten Superstars der NBA-Historie gilt, zweimaliger Finals-MVP, 18-maliger All-Star und belegt Rang vier in der ewigen NBA-Scorerliste noch vor "His Airness" Michael Jordan © Getty Images
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Nach 20 Jahren nimmt er 2017 im Alter von 37 Jahren Abschied von der NBA und beendet seine Karriere © Getty Images
Als erstem Spieler überhaupt erweisen ihm die Lakers die Ehre und ziehen gleich zwei Trikots der "Black Mamba" unter die Hallendecke © SPORT1-Grafik: Heinemann/Tirl/Getty Images/Imago/iStock
Extra für die Banner-Zeremonie am 19.12.2017 bauen die Lakers vor der Arena in L.A. für die Fans ein "Kobeland" auf © Getty Images
Die Lakers ziehen sowohl Bryants Nummer 8 sowie die 24 für immer aus dem Verkehr. Beide Jerseys der Legende hängen zu Ehren der "Black Mamba" unter der Hallendecke im Staples Center © Getty Images
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Bryant ist an diesem Tag überall © Getty Images
Die Fans dürfen das tun, was auch Bryant am besten konnte - ballern bis zum Abwinken © Getty Images
Bei den kleinen Fans kommen die zwei Puppen mit Bryants verschiedenen Trikots besonders gut an © Getty Images
Vor dem Spiel der Lakers gegen die Golden State Warriors kommt dann Bryants großer Moment © Getty Images
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Neben seinen beiden Trikots unter der Hallendecke bekommt der Superstar a.d. auch noch Erinnerungsstücke für die heimischen Wände © Getty Images
Zur Ehrung des "Laker for Life" kommen natürlich auch zahlreiche Stars. Kareem Abdul-Jabbar... © Getty Images
... Bill Russell... © Getty Images
... und Lakers-Präsident Earvin 'Magic' Johnson verneigen sich vor Bryant © Getty Images
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Auch Shaquille O'Neal, mit dem sich Bryant zu gemeinsamen Lakers-Zeiten nicht immer grün war, erweist dem früheren Teamkollegen die Ehre © Getty Images
In einer emotionalen Rede dankt Bryant Fans und Lakers. Mit den Worten "Mamba out" verabschiedet sich eine der größten Legenden aus seinem Wohnzimmer. Es ist das Ende einer grandiosen Reise © Getty Images
Basketball liegt Kobe Bryant im Blut. Schon sein Vater Joe "Jellybean" Bryant spielt für Philadelphia, die San Diego Clippers und die Houston Rockets in der NBA © Getty Images
Bryant entscheidet sich, mit 17 Jahren direkt von der High School am NBA-Draft teilzunehmen. Am 26. Juni 1996 wird er an 13. Stelle von den Charlotte Hornets ausgewählt © Getty Images
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Nur fünf Tage später tauschen die Hornets ihn mit den Los Angeles Lakers gegen Center Vlade Divac. Im Nachhinein nicht die beste Entscheidung der Hornets. 18 Jahre später bedankt sich die " Black Mamba" bei Twitter, dass man "keine Verwendung für ihn hatte" © Getty Images
Von den Orlando Magic kommt 1996 zudem Superstar Shaquille O'Neil zu den Lakers. Acht Jahre lang prägen Bryant und er die Franchise. Beste Freunde werden sie aber nie © Getty Images
Bryant knackt gleich im ersten Jahr Rekorde: Zum damaligen Zeitpunkt ist er der jüngste Spieler, der je Minuten in der NBA bekam. Zudem macht er schon früh mit spektakulären Dunks auf sich aufmerksam © Getty Images
Als Rookie nimmt Kobe am Slam Dunk Contest teil und sichert sich 1997 als jüngster Spieler der Geschichte die Trophäe © Getty Images
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Mit den Lakers schafft er es in die Playoffs, wo Bryant erstmals Gegenwind ins Gesicht bläst. Im entscheidenden fünften Spiel der zweiten Runde gegen Utah Jazz wirft er in der Crunch Time gleich drei Airballs und begünstigt so das Aus seiner Lakers. Shaq lobt ihn dennoch: "Bryant war in diesen Momenten der Einzige, der den Mumm hatte, die Würfe zu nehmen" © Getty Images
In seinen frühen Karrierejahren trifft Kobe auch auf "His Airness" Michael Jordan. Wissbegierig saugt der aufstrebende Bryant die Ratschläge der NBA-Ikone auf. Vergleiche mit Jordan hört er allerdings nicht gerne: "Ich will nicht der nächste Michael Jordan sein. Ich will nur Kobe Bryant sein." © Getty Images
Im Jahr darauf scheitert Bryant mit den Lakers in den Conference Finals deutlich mit 0:4 an den Jazz. Dennoch ist es für Kobe ein gutes Jahr © Getty Images
Als jüngster Spieler aller Zeiten wird er Starter beim NBA All-Star Game (1.v.l.) © Getty Images
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In der verkürzten Lockout-Saison 1998/99 steht Bryant in allen 50 Spielen der Regular Season als Starter auf dem Court. In der Saison unterzeichnet er einen Sechs-Jahres-Vertrag über 70 Millionen Dollar. Der Shooting Guard ist die Zukunft der Lakers © Getty Images
Das Vertrauen zahlt sich aus: 1999/2000 wird er nach einer 4:2-Serie in den Finals gegen Indiana erstmals NBA-Champion. Als Mitglied des All-NBA, All-Star und All-Defensive Teams gilt Bryant mit 22 Jahren als bester Guard der NBA © Getty Images
Vater Joe blieb der Gewinn der Championship Trophy verwehrt. Dank seines Sohnes darf auch er den Pott mal in den Armen halten, ebenso wie Kobes Mutter Pam © Getty Images
Im November 2000 überreicht Commissioner David Stern Kobe den ersten Championship Ring. Es sollte nicht der letzte sein © Getty Images
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Denn die Titel purzeln weiter. Auch in den beiden darauffolgenden Saisons werden die Lakers unter dem 1999 geholten Trainer-Guru Phil Jackson Meister. Der Three-Peat für Kobe © Getty Images
Auch in Sachen Liebe läuft es. 1999 lernt er Vanessa Laine kennen, die er 2001 heiratet. Allerdings beendet die Hochzeit zwei Jahre lang den Kontakt von Kobe zu seinem Vater, der die Ehe mit einer Lateinamerikanerin nicht gutheißt © Getty Images
Auf dem Parkett sorgt er weiterhin Furore. Immer wieder lässt es Bryant spektakulär krachen wie hier am Neujahrstag gegen die New Jersey Nets © Getty Images
Kobe, hier mit Rapper und Schauspieler Ice Cube, versucht sich auch in der Musikszene. Anfang des neuen Jahrtausends floppt eine Single mit Tyra Banks jedoch grandios, sodass aus einem Plattendeal nichts wird. Auch seine 2011 gegründete Plattenfirma ist nach nur einem Jahr Geschichte © Getty Images
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Nach dem dritten Titel geht es trotz guter Werte für Bryant mit den Lakers bergab: 2002/2003 scheitern die Lakers schon in der zweiten Playoff-Runde. 2004 muss er sich zudem vor Gericht wegen der Anschuldigung des sexuellen Missbrauchs verantworten. Er soll eine Hotelangestellte vergewaltigt haben. Bryant beruft sich auf einvernehmlichen Geschlechtsverkehr. Letztlich wird das Verfahren eingestellt, weil das Opfer sich weigert, vor Gericht auszusagen © Getty Images
Bryants Image nimmt dennoch großen Schaden. Auch den Abgang von Shaq nach Miami sowie die Demission Phil Jacksons im Jahr 2004 führen Kritiker auf Bryants zu großes Ego zurück. Jackson selbst veröffentlicht ein Buch, in welchem er Bryant als "uncoachbar" bezeichnet © Getty Images
In der Saison 2004/2005 verpasst die Mamba zudem erstmals die Playoffs. Er selbst schafft es nur noch in das All-NBA Third Team © Getty Images
2005/06 läuft es besser. Jackson kommt - auch von Kobe ermutigt - zurück zu den Lakers. Am 20. Dezember 2005 gelingen Bryant gegen die Dallas Mavericks in drei Vierteln 62 Punkte, mehr als dem ganzen Team der Mavericks. Das letzte Viertel verbringt Bryant komplett auf der Bank. Ein Verzicht, um die Kritik an seinem zu großen Ego verstummen zu lassen? © Getty Images
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Am 22. Januar 2006 liefert Bryant schließlich sein Meisterstück: 28 erfolgreiche Versuche aus dem Feld und 18 verwandelte Freiwürfe gegen die Toronto Raptors bedeuten insgesamt 81 Punkte in einem Spiel. Der zweithöchste Wert aller Zeiten. Nur NBA-Legende Wilt Chamberlain war mit 100 Punkten besser © Getty Images
Im Dezember 2007 knackt Bryant die 20.000-Punkte-Marke. Mit 29 Jahren und 122 Tagen ist er der jüngste Spieler, der das je geschafft hat © Getty Images
Bryant auf dem Thron: Gemeinsam mit seiner Frau Vanessa feiert Bryant am Ende der Saison seinen ersten und einzigen MVP-Titel. 2008 wird er vor Chris Paul zum wertvollsten Spieler der Liga gewählt. Im NBA-Finale ziehen die Lakers gegen Boston aber vorerst den Kürzeren © Getty Images
2008 holt er zudem seinen ersten Titel mit der US-Nationalmannschaft: In Peking schlagen die USA Spanien im Finale und holen so Olympisches Gold. Auch 2012 geht die Goldmedaille an Kobe und die USA. Danach beendet Bryant seine kurze aber erfolgreiche Karriere als Nationalspieler © Getty Images
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Ende der 2000er kehrt der Erfolg zurück nach L.A.: Die Lakers holen 2009 (gegen Orlando) und 2010 (gegen Boston) die Meisterschaft. Beide Male wird Kobe Finals-MVP, was ihm bei den ersten drei Titeln verwehrt bleibt. Noch viel wichtiger: Es gelingt ihm ohne Shaq © Getty Images
2010 ist sein letzter und laut eigener Aussage "befriedigendster" NBA-Titel. Charles Barkley sagt über ihn: "Der Einzige, der Kobe Bryant aufhalten kann, ist der Typ, zu dem wir jeden Abend kniend beten." © Getty Images
Am 12. April 2013 dann der Schock: Bryant zieht sich gegen die Golden State Warriors eine Achillessehnenruptur zu und fällt für seine Lakers im Playoff-Rennen aus. Die Saison ist gelaufen, und auch die Vorbereitung auf die kommende ist gestrichen © Getty Images
Das Comeback folgt ein halbes Jahr später am 8. Dezember 2013. Doch die Freude währt nur kurz... © Getty Images
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...denn in seinem sechsten Spiel nach der Rückkehr wirft die nächste Verletzung Bryant zurück: Ein Bruch des seitlichen Schienbeinkopfs im linken Knie beendet auch diese Saison vorzeitig. Am Ende verpassen die Lakers ohne Bryant erstmals seit 2005 die Playoffs © Getty Images
Zur Saison 2014/2015 kehrt Bryant zurück in ein Team, das meilenweit von den Playoffs entfernt ist. Für ihn ist es die 19. Saison bei den Lakers. So viele Jahre bei einer Franchise schaffte bislang sonst nur John Stockton für die Utah Jazz. Allerdings knackt Bryant auch einen Negativrekord: Seit November 2014 ist er der Spieler mit den meisten Fehlwürfen aus dem Feld der NBA-Historie © Getty Images
Anfang Dezember 2014 lässt Kobe Bryant im Training kein gutes Haar an seinen Teamkollegen. "Diese Motherf... tun einen Sch... für mich", blafft er General Manager Mitch Kupchack an: "Wir sind weich wie Klopapier." Kritik an seiner Art lässt er abperlen: "Ich mache das seit der High School so. Wir spielen Basketball, um Titel zu gewinnen - ich habe fünf davon." © Getty Images
Nach dem Wutausbruch folgt zwei Spiele später aber der nächste Meilenstein in Bryants Karriere. Mit einem Freiwurf im zweiten Viertel zieht die "Black Mamba" an Hall-of-Famer Michael Jordan vorbei und kommt am Ende der Partie gegen die Timberwolves auf 26 Punkte. Insgesamt hat Bryant in seiner Laufbahn 33.643 Punkte erzielt - Rang vier in der ewigen Scorerliste, nachdem ihn am Samstag LeBron James überholt hatte © Getty Images
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Gegen die New Orleans Pelicans verletzt sich Bryant dann erneut schwer. In "Big Easy" zieht sich die "Black Mamba" einen Riss der Rotatorenmanschette in der rechten Schulter zu und fällt für den Rest der Saison aus. Eine Woche zuvor liefert er mit 17 Assists noch eine neue Karriere-Bestleistung ab. Trotz einer eher durchwachsenen Saison wird Bryant zum 17-mal ins All-Star Team gewählt, muss das Event aber aufgrund der Verletzung an der Schulter absagen © Getty Images
Bryant macht sich in der Folge Gedanken über sein Karriereende. Doch der 37-Jährige kämpft sich noch einmal zurück und wird rechtzeitig zum Start der Saison 2015/16 fit © Getty Images
Für Bryant ist es bereits die 20. Saison in L.A. Nur Dirk Nowitzki war mit 21 Jahren länger bei einem Team. Doch das Alter macht sich weiter bemerkbar: Eine Wadenverletzung setzt Bryant die letzten beiden Wochen der Vorbereitung außer Gefecht. Doch der 37-Jährige steht püntklich zum Saisonauftakt wieder auf dem Parkett © Getty Images
Doch Bryant quält sich durch den Saisonstart: Schmerzen und Erschöpfung sind ständige Wegbegleiter des Franchise-Spielers. Mit vielen jungen Spielern und einem Team im Umbau tut er sich schwer. Mit etwa 35 Prozent Trefferquote wirft er so schlecht wie nie © Getty Images
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Kein Wunder also, dass Bryant nun endgültig den Schlussstrich zieht. Mit den Worten "Diese Saison ist alles, was ich noch geben kann" gibt er am 29. November 2015 sein Karriereende bekannt © Getty Images
Bei seinem letzten Auftritt auf fremden Parkett gastiert Bryant mit den Lakers in Oklahoma City. Nach einem starken Anfangsviertel mit 13 Punkten folgen keine weiteren Zähler mehr, zudem gibt es eine 79:112-Klatsche. Kevin Durant (l., 34 Zähler) erklärt, dass er "Bryant bei jeder Gelegenheit zerstören" wollte © Getty Images
Das Abschiedsspiel gegen die Utah Jazz wird zum Mega-Event. Das Interesse ist riesengroß, neben etwa 500 Medienvertretern sind auch zahlreiche Weggefährten im Staples Center vor Ort. Und Bryant enttäuscht seine Gäste nicht © Getty Images
60 Punkte, davon 23 im letzten Viertel, erzielt Bryant beim 101:96-Sieg über die Utah Jazz. In der Crunchtime führt Bryant sein Team im Alleingang zum Erfolg. Ein letztes Mal beißt die "Black Mamba" zu © Getty Images
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"And the oscar goes to...Kobe Bryant!" Die NBA-Legende schreibt ein weiteres Kapitel in seiner Erfolgsgeschichte. Bryant erhält die Auszeichnung für den besten Kurz-Zeichentrickfilm © Getty Images
Im November 2015, etwa fünf Monate vor seinem letzten Spiel, veröffentlicht er einen poetischen Liebesbrief, gerichtet an den Basketball. Gleichzeitig verabschiedet sich Bryant, hier mit seiner Frau Vanessa, so von seinen Teamkameraden und Fans © Getty Images
Das Gedicht wird, untermalt mit Geigenklängen vom ehemaligen Disney-Animateur Glen Kaene (r.) und dem Komponisten John Williams, in einen Kurzfilm umgesetzt. Das Drehbuch des fünfminütigen Kurzfilms verfasste Bryant selbst. Der Oscar reiht sich in eine beeindruckende Trophäensammlung ein © Getty Images
"Das ist unglaublich. Es fühlt sich fast noch besser als die sportlichen Erfolge an", so Bryant über die Film-Auszeichnung und kündigt an, bald auch Romane schreiben zu wollen © Getty Images
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Doch die sportliche Karriere hat Bryant, der sich in seinem letzten NBA-Spiel im April 2016 mit 60 Punkten standesgemäß verabschiedete, hinter sich gelassen. Die von Ex-Kollege Shaquille O'Neal gestreuten Gerüchte, Bryant würde über ein Comeback in der NBA nachdenken, wischte seine Frau Vanessa beiseite. "Er will nicht wieder spielen. Wir wollen das Leben als Familie genießen", so Bryants Ehefrau © Getty Images
Auch in der Big-3-League, der von Rapper Ice Cube gegründeten 3-gegen-3-Liga, in der mehrere ehemalige NBA-Profis am Start sind, ist Bryant nicht aufgelaufen, stattdessen widmete er sich der Förderung des Nachwuchses. So trainierte Kobe gelegentlich das Team seiner Tochter Gianna © Getty Images
Doch nun hat sein Leben viel zu früh ein jähes Ende gefunden. Mit gerade einmal 41 Jahren starb Bryant bei einem Hubschrauberabsturz © SPORT1

Durant einer der Gewinner der Saison

Mit seinem Team befindet sich der 32-Jährige in den Playoffs auf einer Mission. Erst mussten die Boston Celtics dran glauben, aktuell geht es gegen die Milwaukee Bucks. Gegen die Franchise rund um "Greek Freak" Giannis Antetokounmpo führt Brooklyn souverän mit 2:0. 

Gelingt ein Sieg, könnte es im Conference-Finale zu einem Aufeinandertreffen mit dem Sieger der Regular Season, den Philadelphia 76ers kommen. Doch unabhängig davon, wie weit Durant mit den Nets kommt, und ob es mit dem ersehnten dritten NBA-Titel klappt - dank seines Mega-Comebacks ist er ohnehin bereits einer der Gewinner der Saison.