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EM 2021: Favoritencheck mit Frankreich, Spanien, England, Deutschland

Die Favoriten im EM-Check

Darauf schaut der Adidas-Boss bei der EM

Die EM steht vor der Tür - und SPORT1 macht den Favoritencheck. Wer ist bereit? Was macht den Topteams noch Sorgen? Wie steht es um die DFB-Elf? Ein Überblick.

Mit einem Jahr Verspätung beginnt an diesem Freitag die Europameisterschaft mit dem Eröffnungsspiel zwischen Italien und der Türkei in Rom. (EM 2021: Italien - Türkei am Freitag ab 21 Uhr im LIVETICKER

Vor dem Start gilt Frankreich als Maßstab, aber auch England und Belgien zählen zu den heißesten Anwärtern auf den Turniersieg. Und wie sieht es eigentlich bei der deutschen Nationalmannschaft aus? 

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Das Ziel für alle Teams ist klar: Wembley am 11. Juli! SPORT1 macht vor dem EM-Start den Favoritencheck.

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Frankreich

Personal

Kylian Mbappé, Antoine Griezmann, Karim Benzema, Paul Pogba, N'Golo Kanté: Der Kader des amtierenden Weltmeisters ist gespickt mit Superstars. Die Mannschaft von Trainer Didier Deschamps ist fast auf jeder Position mit Weltklasse besetzt.

Mit Kingsley Coman, Corentin Tolisso, Benjamin Pavard, Marcus Thuram und Lucas Hernández verdienen fünf Spieler ihr Geld in der Bundesliga, vier davon beim FC Bayern. (Dienstag, 21 Uhr: Frankreich - Deutschland im LIVETICKER)

Stärken

Der Offensive der Franzosen kann keine andere Mannschaft bei der EM das Wasser reichen. Diesmal nominierte Deschamps Torjäger Benzema von Real Madrid, der über Jahre hinweg außen vor blieb. Insgesamt besticht die Equipe Tricolore durch ein eingespieltes Kollektiv.

Probleme

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So mancher französische Fan zuckte zusammen, als Benzema bei der Generalprobe beim 3:0 gegen Bulgarien am Dienstag noch vor der Halbzeit ausgewechselt werden musste. Mit dick bandagiertem rechten Oberschenkel humpelte der Torjäger von Real Madrid vom Feld. "Er hat einen Schlag aufs Knie und auf den Muskel bekommen und wollte kein Risiko eingehen", erklärte Deschamps.

Am Mittwochabend kam dann die Entwarnung, Benzemas Einsatz gegen Deutschland sei nicht gefährdet. Was allerdings auffällt: Gerade gegen tiefstehende Gegner tun sich die Franzosen gelegentlich schwer. 

Entwarnung bei Benzema

Form

Die beiden Vorbereitungsspiele gegen Wales und Bulgarien meisterte Frankreich souverän und im Stile einer absoluten Spitzenmannschaft. Die Deschamps-Equipe scheint perfekt für die EM gerüstet zu sein. (Übersicht: Die EM-Kader aller Teams)

England

Personal

Auch die Three Lions können auf Spieler von internationalem Topformat setzen. Harry Kane, Marcus Rashford, Raheem Sterling, Jadon Sancho oder Phil Foden können Spiele ganz alleine entscheiden. Die Mannschaft hat enorm viel Potenzial und nebenbei mit 1,32 Milliarden Euro das wertvollste Team der Europameisterschaft. Nicht mit dabei sind etwas überraschend Jesse Lingard und Mason Greenwoord, der verletzt absagen musste.

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Stärken

Ähnlich wie bei den Franzosen liegt die große Stärke der Engländer im offensiven Bereich. Kane hatte in der abgelaufenen Premier League-Saison die meisten Torbeteiligungen. Mit den schnellen Spielern um Rashford, Sterling und Sancho kann Trainer Gareth Southgate auf enorm viel Zug zum Tor bauen.

Probleme

Die sind ohne Wenn und Aber in der Defensive zu finden, denn die Abwehr bereitet Southgate noch große Sorgen. Trent Alexander-Arnold fällt wegen einer Oberschenkelverletzung aus, hinter dem Einsatz von Harry Maguire im Auftaktspiel steht noch ein dickes Fragezeichen.

Form

Gegen Österreich und Rumänen gewann England zuletzt mit 1:0. Doch in der Vergangenheit gab es immer mal wieder fragwürdige Auftritte. Dennoch können die Engländer mit großer Zuversicht auf das anstehende Turnier blicken.

England trainiert Elfmeterschießen

Belgien

Personal

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Die Red Devils treten seit Jahren mit dem gleichen Personal auf. Romelu Lukaku, Kevin De Bruyne oder Eden Hazard sollen die Mannschaft anführen. Gleich drei Spieler stehen bei Borussia Dortmund unter Vertrag. Die Rede ist von Axel Witsel, Thorgan Hazard und Thomas Meunier. Auch Dedryck Boyata von Hertha BSC zählt zum Aufgebot von Trainer Roberto Martinez.

Stärken

Das Dreieck um Lukaku, De Bruyne und Eden Hazard bildete in den vergangenen Jahren die Achse der belgischen Auswahl und sorgte immer wieder in vorderster Front für den Erfolg. Auch auf der Torhüterposition haben die Belgier mit Thibaut Courtois von Real Madrid einen der Besten seiner Zunft.

Probleme

Die Abwehr ist in die Jahre gekommen. Jan Vertonghen (34) und Toby Alderweireld (32) haben seit der WM 2018 deutlich nachgelassen und werden deshalb auch mal gerne überlaufen. Ein Fragezeichen steht noch hinter De Bruyne, der sich nach seinem Zusammenprall mit Antonio Rüdiger im Champions-League-Finale gegen den FC Chelsea eine Operation an der gebrochenen Augenhöhle unterziehen musste.

Form

Der ewige Geheimfavorit ist längst nicht mehr geheim. Seit der WM 2014 in Brasilien ging es bei Turnieren immer mindestens bis ins Viertelfinale. In der EM-Quali behielten die Belgier in allen zehn Spielen die Oberhand, kassierten dabei nur drei Gegentore. Im letzten Test überzeugte die Martinez-Elf beim 1:0 gegen WM-Vize Kroatien.

Hier können Sie sich den PDF-Spielplan der Fußball-EM 2021 herunterladen und im Anschluss ausdrucken

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Deutschland

Personal

Mit den Rückkehrern Thomas Müller und Mats Hummels hat die deutsche Nationalmannschaft Erfahrung und Qualität dazugewonnen. Einen echten Stürmer sucht man im Kader von Joachim Löw aber vergeblich. Dafür müssen andere wie Serge Gnabry, Kai Havertz oder Timo Werner in die Bresche springen.

Spaßfraktion & Konkurrenzkampf: In diesen WG's wohnen die DFB-Stars

Stärken

Im Mittelfeld bewegt sich der Weltmeister von 2014 qualitativ wie quantitativ auf einem absoluten Top-Niveau, kaum eine andere Mannschaft verfügt über eine derart vielseitige und tiefe Auswahl an Spielertypen wie Deutschland. 

Mit den schnellen Offensivspielern kann die DFB-Elf über ein gutes Umschaltspiel jeder Mannschaft gefährlich werden. Zudem hat Deutschland mit Kapitän Manuel Neuer den besten Torhüter der Welt in den eigenen Reihen.

Probleme

Die Chancenverwertung ließ bis auf das letzte Testspiel gegen Lettland deutlich zu wünschen übrig. Vor dem gegnerischen Tor mangelte es regelmäßig an Präzision und Kaltschnäuzigkeit. Dazu macht die Defensive Sorgen. Nicht zuletzt beim 0:6 gegen Spanien und bei der 1:2-Blamage gegen Nordmazedonien wirkte die Hintermannschaft hilflos. Mit Hummels dürfte nun aber wieder etwas mehr Stabilität ins Team kommen.

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Sollte Joshua Kimmich im Mittelfeld auflaufen, geht der Mannschaft auf der rechten Abwehrseite Qualität abhanden. Lukas Klostermann hat sich (noch) nicht als adäquate Alternative in den Vordergrund spielen können.

"Ernsthafte Option": Muss Kimmich auf rechts spielen?

Form

Deutschland ist eine Wundertüte. Fakt ist: Die Schmach der WM 2018 wollen die Deutschen bei der Abschiedstournee des scheidenden Löw vergessen machen. Die Generalprobe beim 7:1 gegen Lettland macht Mut, wenngleich die Leistung nicht überbewertet werden sollte. Übersteht Deutschland die Gruppenphase, ist dem Team von Löw alles zuzutrauen.

Italien

Personal

Die Squadra Azzurra hat einen guten Kader aus jungen und erfahrenen Spielern, auch wenn die ganz großen Namen fehlen. Angeführt von Leonardo Bonucci und Ciro Immobile ist das Team von Trainer Roberto Mancini nicht zu unterschätzen.

Stärken

Das Prunkstück der Italiener ist sicherlich die Offensive. Immobile, Lorenzo Insigne und Federico Chiesa sind zu herausragenden Leistungen im Stande. Unter dem 56-jährigen Mancini, der im Mai 2018 das Zepter übernahm und den viermaligen Weltmeister zu altem Glanz führen soll, spielen die Italiener nun deutlich unbekümmerter als zuvor. Der Fokus liegt dabei auf der mannschaftlichen Geschlossenheit.

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Probleme

Die Frage ist, ob Leistungsträger Marco Verratti nach seiner erlittenen Knieverletzung im Saisonendspurt bei Paris Saint-Germain rechtzeitig fit wird. Wahrscheinlicher ist eine Rückkehr des 28-jährigen Kreativspielers wohl eher im Laufe des Turniers. Ohne Verratti würde den Italienern eine ganz zentrale Figur fehlen. Zu allem Übel verletzte sich nun auch noch Lorenzo Pellegrini von der AS Rom. 

Verletzungsschock bei Italien

Form

Die Bilanz in diesem Jahr kann sich sehen lassen. Alle fünf Spiele konnte Italien für sich entscheiden - und das mit dem beeindruckenden Torverhältnis von 17:0. Überhaupt ist der Weltmeister von 2006 seit sage und schreibe 27 Begegnungen ohne Niederlage. Am vergangenen Freitag feierten die Azzurri zudem ein starkes 4:0 gegen Tschechien. Mancini selbstbewusst: "Wir gehen an den Start, um den EM-Titel zu holen, der uns seit 1968 fehlt."

Spanien

Personal

Nach den positiven Coronatests bei Kapitän Sergio Busquets und Diego Llorente wurde die Vorbereitung der spanischen Nationalmannschaft kräftig durcheinander gewirbelt. Trainer Luis Enrique musste deshalb erfinderisch werden und baute kurzerhand einen Parallelkader auf, der im Fall der Fälle bei der "Furia Roja" aushelfen könne.

Erneuter Corona-Alarm bei Spanien

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Bereits zuvor überraschte Enrique bei der Kader-Nominierung. Kein einziger Profi von Real Madrid steht im spanischen Aufgebot. Das heißt also auch, dass Sergio Ramos bei der EM fehlen wird.

Stärken

Trotz der Corona-Infektion von Busquets steht den Spaniern immer noch eine schlagkräftige Truppe zur Verfügung. Thiago, Koke und Rodri spielen einen gepflegten Ball im Mittelfeld, und vor allem Koke und Rodri scheuen darüber hinaus keine Zweikämpfe.

In der Offensive ruhen die Hoffnungen neben Ferran Torres und Dani Olmo auf Gerard Moreno. Der 29-Jährige von Europa League-Sieger Villarreal ist gerade in der Form seines Lebens. 23 Mal durfte er in der abgelaufenen Spielzeit in LaLiga jubeln, überboten wurde diese Bilanz nur von Lionel Messi. Der ganz große Star fehlt der Seleccion zwar, doch dafür besticht das Team als Einheit mit einigen jungen und hungrigen Spielern. 

Probleme

Aufgrund der chaotischen Vorbereitung muss sich Enrique erst einmal neu sortieren und ausklügeln, welche Spieler er im ersten Gruppenspiel ins Rennen schickt. Das Stammpersonal muss sich in seiner Gänze erst noch herauskristallisieren.

Alle Trikots der EM 2021 zum Durchklicken.
Alle Trikots der EM 2021 zum Durchklicken. © Imago
Die DFB-Elf tritt im klassischen weiß mit Nadelstreifen an. Besonderheit ist der schwarz-rot-goldene Ärmel. © Imago
Das alternative Trikot der deutschen Nationalmannschaft ist komplett in schwarz gehalten. An den Ärmeln finden sich ebenfalls die Deutschland-Farben. © Imago
Der Weltmeister Frankreich im klassischen dunkelblau. Der auffällige rote Streifen ist an das Trikot von 1984 angelehnt. Die Franzosen konnten damals den EM Titel im eigenen Land feiern. © Imago
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Auswärts spielen die Franzosen ganz in weiß mit blauen Akzenten. © Imago
Das Heimtrikot der Portugiesen ist weitestgehend unverändert geblieben. Auffällig ist der Kragen des Europameisters von 2016. © Imago
Deutlich moderner ist das Auswärtstrikot für Ronaldo & Co. bei der EM 2021. © Imago
Die Ungarn spielen in Rot mit Querstreifen. © adidas
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Auswärts spielen die Ungarn in Weiß mit rot-grünen Akzenten. © Imago
Die Italiener spielen auch bei der EM 2021 im klassischen blau. Gespickt mit einem Mosaikmuster, das an die Renaissance erinnern soll. © Imago
Das Auswärtstrikot in weiß der Italiener ähnelt den anderen Alternativ-Trikots vom Hersteller Puma. Das sehr schlichte Design umfasst das Wappen und einen Schriftzug. © Puma
Traditionell in den Landesfarben der Schweiz spielen unsere Nachbarn auch bei der EM 2021 in Rot-Weiß. © Imago
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Das schlichte Auswärtstrikot der Schweiz in Weiß mit Wappen und Schriftzug in Rot. © Puma
Wenige Überraschungen beim Trikot der Türkei bei der EM 2021. Die Türken spielen im altbekannten Weiß mit rotem Streifen. © Imago
Auswärts tritt die türkische Mannschaft komplett in Rot-Tönen an. © Nike
Die Mannschaft aus Wales tritt Zuhause in Rot mit auffälligen Akzenten. © Adidas
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Das Auswärtstrikot der Waliser ist modern in Gelb mit Muster gehalten. © Adidas
Die "Red Devils" aus Belgien spielen auch bei der EM 2021 in rot mit auffälligem schwarzen Streifenmuster. © Imago
Auswärts spielen die Belgier in Weiß. Die Ähnlichkeit zu den anderen Adidas-Trikots bei der EM ist am Kragen und Ärmel erkennbar. © Imago
Das Team aus Dänemark spielt bei der EM im bekannten Rot-Weiß. © Imago
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Auf fremden Rasen spielen die Dänen komplett in Weiß mit roten Akzenten. © Hummel
Die Finnen spielen im klassischen Weiß-Blau mit der Hommage an die Nationalflagge. © Imago
Auswärts spielt das finnische Team in Dunkelblau mit Kragen. © Nike
Das Heimtrikot Russlands für die EM 2021 ist in rot gehalten. An den Ärmeln findet sich eine Hommage an die Flagge Russlands. © adidas
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Auch auswärts spielt das russische Team in den Nationalfarben. © Adidas
Die Niederlande bleiben ihrem Spitznamen "Oranje" treu und spielen bei der EM 2021 in Orange. © Imago
Das alternative Trikot der Niederländer ist komplett in schwarz gehalten mit orangenen Akzenten. © Nike
Das Trikot Nordmazedoniens sollte vielen deutschen Fußball Fans bekannt sein aus dem überraschenden Sieg gegen die DFB-Elf in der WM-Quali. © Imago
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Die Nationalmannschaft Österreichs spielt bei der EM in ihren Nationalfarben Rot-Weiß. © Imago
Das schwarze Alternativtrikot der Österreicher ist sehr schlicht gehalten mit dem Schriftzug und dem Hersteller-Emblem. © Puma
Die Ukraine spielt im klassischen gelb mit blauer Schrift. Besonderes Detail: Umrisse auf dem Trikot zeigen neben dem Grundriss des Landes auch die annektierte Krim und weitere Regionen. Dies sorgte für große Empörung auf russischer Seite. © Imago
Das alternative Trikot der Ukraine ist in Blau gehalten mit gelber Schrift. © Imago
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Die "Three Lions" treten ebenfalls im bekannten weißen Trikot mit blauen Hosen an. © Imago
Auswärts spielen die Engländer komplett in Blau mit roten Akzenten. © Imago
Das klassische Muster der Kroaten findet sich auch auf dem Trikot zur EM 2021 wieder. © Nike
Auch auswärts ist das karierte Muster bei den Kroaten erkennbar. Das Trikot ist sonst überwiegend in Schwarz gehalten. © Imago
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Das Heimtrikot von Tschechien ist in Rot gehalten in Kombination mit der dunkelblauen Hose. © Imago
Große Ähnlichkeit zu den Trikots von Italien oder der Schweiz spielen auch die Tschechen in Weiß. © Imago
Die Schotten spielen die EM im dunkelblauen Trikot. © Adidas
Auswärts ist bei der schottischen Mannschaft das Trikot in Hellblau gehalten. © Imago
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Die Spanier spielen im bekannten Rot mit modernem Muster. © adidas
Das Auswärtstrikot der Spanier ist komplett in Weiß mit modernem Muster gehalten. © Adidas
Die Polen um Weltfußballer Lewandowski spielen im bekannten weiß-roten Muster. © Imago
Auswärts spielen die Polen in roten Trikots mit weißen Hosen. © Imago
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Bei der EM 2021 spielen die Schweden in ihren Nationalfarben Gelb-Blau. © adidas
Auf fremden Rasen spielen die Schweden in Blau mit gelben Nadelstreifen. © Adidas
Die Slowakei spielt zuhause im modern-gefleckten, blauen Muster. © Imago
Das Auswärtstrikot der Slowaken ist schlicht in Weiß gehalten. © Nike

Form

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Die eigentliche EM-Generalprobe absolvierte die U21 gegen Litauen und wusste zu überzeugen. Vier Tage zuvor trennte sich Spanien im Test gegen Portugal torlos. Auch der Europameister von 2008 und 2012 geht als Wundertüte ins Turnier.

Portugal

Personal 

Superstar Cristiano Ronaldo führt den Titelverteidiger einmal mehr an. Doch anders als in der Vergangenheit stehen dem mittlerweile 36-Jährigen einige Hochkaräter zur Seite. Da wären zum Beispiel Rúben Dias, Bernardo Silva und Bruno Fernandes, die in der Premier League hervorragende Leistungen zeigten. André Silva, der für Eintracht Frankfurt stolze 28 Treffer erzielte, muss sich zunächst wohl mit einem Bankplatz begnügen.

Stärken

Kein anderer der insgesamt 24 EM-Teilnehmer weist solch eine Effizienz auf wie die Portugiesen. Dank der beeindruckenden individuellen Klasse in der Offensive reicht manchmal auch nur ein Geniestreich, um das Spiel zu entscheiden. 

Probleme

In der Abwehr soll Ruben Dias den Laden dicht halten. Neben ihm spielt der 38 Jahre alte Pepe, der seinen Zenit jedoch überschritten hat - und genau das könnte der Mannschaft von Fernando Santos zum Verhängnis werden. Der beinharte Verteidiger ist immer mal für den einen oder anderen Fehler gut. Zudem fehlt der Selecao die Tiefe im Kader. Viele Alternativen stehen Santos nicht zur Verfügung.

So will Portugal den EM-Titel verteidigen

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Form

Die EM-Qualifikation beendete Portugal nur auf Rang zwei - hinter der Ukraine. Dafür gewannen Ronaldo und Co. die erste Ausgabe der Nations League. In den Testspielen überzeugte der Titelverteidiger aber. Der letzte Test gegen Israel glückte mit 4:0, zuvor trennte man sich von Spanien 0:0.

Niederlande

Personal

Ohne den verletzten Virgil van Dijk nehmen die Niederlande erstmals seit 2014 wieder bei einem großen Turnier teil. Coach Frank de Boer hat mit Georginio Wijnaldum den Kopf der Mannschaft im zentralen defensiven Mittelfeld und mit Matthijs de Ligt sowie Frenkie de Jong zwei Shootingstars im Aufgebot. Wolfsburgs Wout Weghorst winken die ersten Minuten bei einem Turnier.

Stärken

Obwohl die Niederländer ohne van Dijk auskommen müssen, könnte die Defensive zum Trumpf der Elftal werden. In Matthijs de Ligt hat der Europameister von 1988 das vielleicht größte Abwehrtalent der letzten Jahre in den eigenen Reihen. Neben ihm läuft Stefan de Vrij auf, der sich gerade mit Inter Mailand zum italienischen Meister kürte.

Probleme

In der Offensive fehlt der Oranje ein echter Unterschiedsspieler. Die Hoffnungen ruhen zwar auf Memphis Depay, doch ob der 27-Jährige die Niederlande tragen kann, ist mehr als ungewiss. Auch Weghorst und Luuk de Jong haben nicht die ganz große Klasse, um Spiele zu entscheiden. Außerdem muss de Boer verletzungsbedingt auf Donny van de Beek und auf Stammkeeper Jasper Cillessen verzichten.

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In EM-Form sind die Niederländer noch nicht. Gegen Schottland beim 2:2 zeigte sich die Elftal zu anfällig und inkonsequent. Immerhin ging die Generalprobe gegen Georgien mit 3:0 gut.

Überraschungen

Selbstverständlich darf auch Kroatien nicht unerwähnt bleiben, die es bei der WM 2018 sensationell ins Finale schafften. Danach traten jedoch etliche Spieler zurück. Der Kader musste rundum erneuert werden. Immerhin: Kapitän Luka Modric ist weiterhin der Motor der Mannschaft.

Was Modric für die Kroaten ist, ist Christian Eriksen bei den Dänen. Doch der Profi von Inter Mailand muss funktionieren, ansonsten fehlt der dänischen Mannschaft Kreativität. Und dennoch war die Zuversicht lange nicht mehr so groß, bei einer EM-Endrunde eine gute Rolle zu spielen wie jetzt. 

Der große Exot der EM ist zweifelsfrei Nordmazedonien. Was die Mannschaft mit Eljif Elmas (SSC Neapel) und dem Star des Teams Enis Bardhi (UD Levante) sowie Altmeister Goran Pandev (CFC Genua) im Stande ist zu leisten, musste nicht zuletzt auch die deutsche Mannschaft im März erfahren.

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