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NFL: Amazon Prime Video zeigt ab 2022 exklusiv das Thursday Night Game

Amazon baut NFL-Rechte aus

"Die sind im Eimer!" Darum jammern die NFL-Stars

Ab der Saison 2022 überträgt Amazon Prime exklusiv alle Thursday Night Games. Zum ersten Mal wird ein NFL-Paket ausschließlich bei einem Streaming-Anbieter gezeigt.

Amazon dringt in neue Sphären vor!

Ab der Saison 2022 werden alle 15 Thursday Night Games exklusiv auf Amazon Prime Video ausgestrahlt. Damit liegt zum ersten Mal ein komplettes Rechtepaket der NFL ausschließlich bei einem Streaming-Anbieter. (SERVICE: Alles zur NFL)

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Zwar hatte Amazon bereits seit 2017 die Rechte an den Thursday Night Games, allerdings nicht exklusiv. Parallel zu den Übertragungen auf Amazon Prime waren die Spiele auch beim jeweiligen TV-Sender zu sehen.

Eigentlich sollte die Regelung erst 2023 in Kraft treten, aber Fox hatte zugestimmt, seinen Vertrag ein Jahr früher zu beenden. Damit sind die Thursday Night Games in der Spielzeit 2021 vorerst letztmalig im TV zu sehen.

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Die NFL feiert diese Entscheidung: "Mit den neuen Medienvertriebsvereinbarungen hat die NFL ihren digitalen Fußabdruck erweitert, um ein breiteres Publikum zu erreichen und die Fähigkeit ihrer Medienpartner zu verbessern, ihre Produktionen weiterzuentwickeln."

Mehr Spiele für mehr TV-Einnahmen

Amazon selbst greift für dieses Rechtepaket tief in die Tasche. In seiner Premierensaison 2017 zahlte der Streaming-Anbieter 50 Millionen Dollar für die Übertragungsrechte - nun werden laut Wall Street Journal 1,2 Milliarden Dollar pro Jahr fällig. Der Vertrag läuft bis 2032.

Allerdings hat sich die NFL ein Hintertürchen offen gehalten. Bisher wurden die Spiele, wenn sie auf ESPN oder dem NFL Network liefen, in den lokalen Märkten der beteiligten Teams im frei empfangbaren TV ausgestrahlt. Diese Regelung soll auch während der Vertragslaufzeit mit Amazon Prime Video gelten.

Generell werden sich die Einnahmen aus den TV-Rechten dank neuer Verträge mit Amazon, Fox, NBC, CBS und ESPN/ABC signifikant erhöhen. Dafür haben die Rechteinhaber durchgesetzt, dass der Spielplan - gegen den Willen der Spieler - auf 17 Spiele pro Team erhöht wird.