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Mick Schumacher: Diese Details zeigen, wie gut er schon ist

Diese Details zeigen Micks Qualität

Hamilton Sieg in Portugal - Vettel-Flaute geht weiter

Mick Schumacher überzeugt bei seinem dritten Formel-1-Rennen mit dem ersten Überholmanöver. Der Rookie begeistert und setzt seinen Teamkollegen unter Druck.

Beim Großen Preis von Portugal gab es diesen einen speziellen Moment, der bei den Mechanikern in der Haas-Box die blanke Euphorie ausöste. (Das Renn-Ergebnis aus Portimao)

Drei Runden vor dem Ende überholte Mick Schumacher zum ersten Mal in seiner Formel-1-Karriere einen anderen Fahrer - und das nach einer langen Jagd.

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Runde um Runde hatte der Haas-Pilot Nicholas Latifi im eigentlich schnelleren Williams vor sich hergetrieben, ihn sich auf der nicht unbedingt für viele Überholmanöver bekannten Strecke in Portimao zurechtgelegt. Doch weil ihm mehrfach blaue Flaggen gezeigt wurden, die besagen, dass er einen überrundenden Fahrer vorbeilassen muss, verlor Schumacher immer wieder den Anschluss - und kämpfte sich doch jedes Mal wieder zurück.

In der 64. Runde war es dann soweit. Der Rookie nutzte einen Fahrfehler seines Kontrahenten gnadenlos aus, überholte, und sicherte sich am Ende Rang 17.

Schumacher gelingt Überholmanöver

Strahlend, und das war trotz der schwarzen Maske zum Schutz vor Corona deutlich zu erkennen, trat er im Anschluss vor die TV-Kameras. "Wir hatten schon ein gutes Stück mehr Pace als Nicholas, aber man kommt ja hier nicht vorbei. Es war zum Verrücktwerden! Ich habe es schon ein paar Mal fast geschafft, dann ein stehendes Rad gehabt oder bin auf der Geraden nicht vorbeigekommen", erklärte der 22-Jährige.

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Doch trotz seiner starken Leistung: Mit einem einzigen Überholmanöver gibt sich der Sohn von Rekord-Weltmeister Michael Schumacher selbst in seinem erst dritten Formel-1-Rennen noch lange nicht zufrieden. "Ich hatte so viel mehr Pace in mir. Wir hätten George (Russell; d. Red.) auch noch schlagen können, wenn wir früher an Latifi vorbeigekommen wären. Aber hätte, hätte, Fahrradkette…"

Von seinem Teamchef Günther Steiner wurde der Youngster in der anschließenden Presserunde überschwänglich gelobt. "Wir machen Fortschritte. Wir sind erst in Rennen drei und haben trotzdem schon schöne Schritte nach vorn gemacht. Mick war heute besser als die Williams, hat genau gewusst, wann Attackieren notwendig ist und hat zum Schluss so viel Druck ausgeübt, bis Latifi einen Fehler gemacht hat. Das ist ein schöner Fortschritt für uns." (Ist Mick Schumacher privilegiert? Das sagt Günther Steiner im SPORT1-Interview)

Es ist vollbracht! Mick Schumacher hat seinen ersten Sieg in der Formel 2 gefeiert. Der 20-Jährige gewann am 4. August 2020 den 16. Saisonlauf im Unterbau der Königsklasse nach einer souveränen Vorstellung von der Pole Position
Es ist vollbracht! Mick Schumacher hat seinen ersten Sieg in der Formel 2 gefeiert. Der 20-Jährige gewann am 4. August 2020 den 16. Saisonlauf im Unterbau der Königsklasse nach einer souveränen Vorstellung von der Pole Position © Getty Images
Schumacher blieb fehlerlos und sicherte den Sieg letztlich mit 1,4 Sekunden Vorsprung auf den Japaner Nobuharu Matsushita. Das zuvor beste Ergebnis war dem Sohn von Michael Schumacher Ende Juni in Österreich mit Platz vier nach einer Aufholjagd gelungen © Imago
Zuletzt hatte Schumacher für ein weiteres Highlight gesorgt. Im Weltmeister-Ferrari F2004 seines Vaters drehte Deutschlands Rennsport-Nachwuchshoffnung drei Runden am Hockenheimring. Dabei sorgte er für große Emotionen © Getty Images
"Es war unglaublich, cool. Ich war richtig nostalgisch, in diesem Auto zu sitzen", sagte der 20-Jährige nach der Showeinlage. "Ich hoffe, dass ich in der Formel 1 hier oder irgendwo anders in Deutschland noch fahren kann" © Getty Images
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In der vorangegangenen Saison fuhr der 20-Jährige in der Formel 3 diverse Siege ein und schnappte sich am Ende die Meisterschaft. Im Anschluss verkündete sein Prema-Racing-Team, dass Schumacher 2019/20 in der Formel 2 startet © SPORT1-Grafik: Heinemann/ Knigge/ Getty Images/ Picture Alliance
Nach dem Triumph in der Formel 2 in der Saison 2020 lautet der nächste logische Schritt: Königsklasse. Ab 2021 ist es so weit. Die Formel 1 hat wieder einen Schumacher. SPORT1 zeigt die Karriere des Senkrechtstarters in Bildern © SPORT1-Montage: Veith Nurtsch/Getty Images/iStock
Bevor der Schumi-Spross im professionellen Motorsport seinen Platz findet, sorgt er auf der Kartbahn für Furore. Um Medien-Trubel zu vermeiden, tritt er aber nicht unter seinem echten Namen an, sondern fährt unter dem Pseudonym "Mick Betsch" - dem Mädchennamen seiner Mutter Corinna © imago
2013 belegt er bei der deutschen Junioren-Kartmeisterschaft den dritten Platz. Im Jahr darauf fährt er unter dem Namen "Mick Junior" bei internationalen Meisterschaften. Bei EM und WM wird er jeweils Zweiter © imago
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2015 erscheint der damals 16-Jährige erstmals auf der ganz großen Bildfläche. Mit dem Namenszug "M. Schumacher" auf dem Overall startet er für Van Amersfoort Racing in der ADAC Formel 4 © Getty Images
Bei seinem ersten Rennen in Oschersleben kommt er als Neunter ins Ziel und sammelt direkt die ersten Punkte. Nach dem Rennen wird er als Bester Rookie ausgezeichnet. Im dritten Rennen des Wochenendes gelingt Schumacher vom zweiten Platz startend direkt der erste Sieg © Getty Images
Anfang 2016 wechselt Mick Schumacher zum Prema Powerteam. In Misano gewinnt er die ersten beiden Saisonrennen in der italienischen Formel 4. Es folgen weitere Siege. Mit 16 Punkten Rückstand wird er in der Meisterschaft Zweiter hinter Marcos Siebert © Getty Images
In der deutschen Formel-4-Serie darf sich Schumacher über Siege freuen. Ganze fünf Mal steht er am Ende ganz oben. Auch in dieser Meisterschaft steht Rang zwei in der Gesamtwertung © Getty Images
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2016/17 sieht man Schumacher in einer weiteren Serie siegen. In der MRF Challenge Formel 2000 bestreitet er erstmalig die gesamte Saison. In Bahrain gewinnt er zwei von vier Rennen. Nach Rang drei in der Endabrechnung wechselt er innerhalb des Teams in die Formel 3 - im legendären Benetton seines Vaters macht er auch eine gute Figur © Getty Images
In seiner ersten Saison läuft es jedoch noch nicht wie gewünscht. Ein dritter Platz in Monza ist sein einziger Podestplatz der Saison. Anders als seine Teamkollegen, die dank Siegen am Ende auf den Plätzen drei und vier landen, muss sich Schumacher mit Platz zwölf begnügen. Helfen die Tipps von Kimi Räikkönen? © Getty Images
2018 läutet Schumacher seine zweite Saison in der Formel 3 ein. Mit Prema Theodore Racing gewinnt er in Spa sein erstes Rennen in dieser Serie. Nach weiteren Erfolgen gelingt es ihm, auf dem Nürburgring alle drei Umläufe für sich zu entscheiden. Sein Bekanntheitsgrad steigt - Dirk Nowitzki lädt ihn zu seinem Charity-Fußballspiel ein © Getty Images
Während er zwei Rennwochenenden vor Saisonende noch auf Rang zwei liegt, dreht er in Spielberg auf und übernimmt die Führung von Daniel Ticktum. Weil er diese bis zum Schluss nicht mehr hergibt, gewinnt er den ersten Meistertitel im professionellen Rennsport. Mama Corinna ist mächtig stolz © imago
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Nach dem letzten Rennen verkündet das Prema Powerteam, dass Schumacher in der kommenden Saison in der nächsthöheren Formel 2 an den Start gehen wird. Damit bleibt er seinem Team auch weiterhin erhalten © Getty Images
Neben seinem Engagement in der Formel 2 wird Schumacher in der "Ferrari Academy" als Simulatorpilot anheuern und zudem ausgewählte Testfahrten absolvieren. Der erste Schritt in die Königsklasse © Getty Images
Bei seinem Debüt in der Formel 2 sammelte er erste gute Erfahrungen. Schumacher fährt auf die Plätze acht und sechs, am Sonntag steht er in seinem zweiten Rennen sogar auf der Pole Position. Große Fehler leistet er sich nicht, die fehlende Erfahrung im 620-PS-starken Boliden macht sich aber bemerkbar © Getty Images
Am 02. April 2019 steigt Mick Schumacher erstmals in einen Ferrari. Um 9.10 Uhr Ortszeit dreht Schumacher in Bahrain seine erste offizielle Runde in einem Formel-1-Boliden © Getty Images
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Fokussierter Blick: Schumacher legt los - zwölf Jahre und vier Monate nach dem letzten Rennen seines Vaters Michael. Das Medieninteresse ist sehr groß. Schumacher gehört seit Mitte Januar zur Ferrari Driver Academy © Getty Images
Schumacher fährt im Cockpit des Ferrari SF90, dem Dienstwagen von Sebastian Vettel und Charles Leclerc. Eine Gratulation zum Debüt in der Königsklasse schickt Ferraris Rivale Mercedes. "Das ist ziemlich cool", schreibt das Weltmeisterteam bei Twitter: "Es ist etwas Besonderes, den Namen Schumacher wieder auf einem Formel-1-Auto zu sehen" © Getty Images
Schumacher absolviert bei seiner Premiere 56 Runden. In der Tageswertung landet er sogar auf den zweiten Platz. Der Auftritt bei den Testfahrten in Bahrain sei "ein Werbespot für die Zukunft" gewesen, schreibt die "Gazzetta dello Sport", der Deutsche sei als "Symbol und Hoffnungsträger" auf die Strecke gegangen © Getty Images
Einen Tag später sitzt er für Alfa Romeo am Steuer. Alfa Romeo, das frühere Sauber-Team, arbeitet eng mit Motorenlieferant Ferrari zusammen. Schumacher verkauft sich erneut teuer und fährt die sechstschnellste Zeit © Getty Images
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Gemeinsam mit Dirk Nowitzki organisiert er erneut das Benefizspiel "Champions for Charity". Die Nowitzki All Stars unterliegen Schumacher & Friends in Leverkusen mit 5:7 (3:4), Schumacher trifft einmal © Getty Images
Am 27. Juli darf Schumacher dann erneut im Formel-1-Boliden sitzen. In Hockenheim fährt er im Ferrari seines Vaters Michael. Er genießt das kurze Erlebnis in vollen Zügen: "Den Motor zu spüren, die Vibration – da war so viel Energie" © Getty Images
Am 4. August folgt der Premierensieg in der Formel 2 am Hungaroring. In der Gesamtwertung klettert Schumacher mit nun 45 Zählern auf den elften Platz und bestätigt seine derzeit gute Form © Imago
Nach einer zuvor sieben Rennen währenden Durststrecke fährt der Prema-Rookie in vier der vergangenen fünf Rennen Punkte ein. Das Ziel ist klar: Die Formel 1. "Ob es schon nächstes Jahr klappt oder in zwei oder drei Jahren - wenn es soweit ist, will ich auf jeden Fall bereit sein" © Getty Images
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Im Dezember 2020 wird Schumacher Formel-2-Champion. Der zweimalige Saisonsieger war mit 14 Punkten Vorsprung auf den Briten Callum Ilott in das letzte Rennen in Bahrain gegangen. Dort reichte ihm Rang 18, weil Ilott nicht über Rang elf hinauskam © Imago
Nach dem Gewinn der Formel-3-Europameisterschaft 2018 ist es der nächste Titel auf seinem Weg nach oben. "Es war kein ideales Rennen, aber wir haben genug geleistet in diesem Jahr, um Meister zu werden", sagt Schumacher anschließend © Imago
Schumacher ist der vierte deutsche Champion in der Formel 2 nach Nico Rosberg (2005), Timo Glock (2007) und Nico Hülkenberg (2009). Vier Tage vor seinem letzten Rennen wird bekannt, dass er im darauf folgenden Jahr in der Formel 1 für das Haas-Team fahren wird © Imago
Dort muss und kann er vorerst keine Rennen gewinnen, die Ziele sind andere. "Ich will mich als Fahrer weiter verbessern und mich so gut wie möglich integrieren", sagt der 21-Jährige © Imago
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Nach den Testfahrten in Bahrain sieht sich Schumacher zwei Wochen vor dem Saisonauftakt gerüstet. "Es hat einfach Spaß gemacht. Ich fühle mich gut, ich fühle mich bereit", sagt er © Imago
Schumachers oberstes Ziel dürfte es in der Saison 2021 sein, seinen russischen Teamkollegen Nikita Mazepin in der Fahrerwertung hinter sich zu lassen © Imago
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Mazepin sorgt erneut für Ärger

Dieser Fortschritt stach dabei noch mehr ins Auge, weil Schumacher-Teamkollege Nikita Mazepin so ziemlich alles zu machen scheint, nur keine Fortschritte. Zwar drehte sich der Russe in seinem dritten Formel-1-Rennen zum ersten Mal nicht, er war aber auch nicht in der Lage mit Schumacher mitzuhalten, zudem zog er erneut den Zorn eines anderen Fahrers auf sich. (Die Fahrerwertung der Formel 1)

20 Runden vor dem Ende missachtete Mazepin blaue Flaggen und hätte den hinter ihm anrauschenden Sergio Perez beinahe abgeräumt. Der Mexikaner wütete im Boxenfunk und bezeichnete den Russen als "Idioten", die Rennkommissare sprachen eine Fünf-Sekunden-Strafe gegen ihn aus.

Am Ende kam der Russe mit mehr als einer Minute Rückstand auf Schumacher ins Ziel, in der Königsklasse eine halbe Ewigkeit.

Schumacher distanziert Mazepin

Der Deutsche hat bislang in allen Qualifyings, und auch in allen Rennen, seinen Teamkollegen deutlich distanziert. Ein Signal von großer Bedeutung!

"Wenn man über eine Minute vor dem Teamkollegen ankommt, dann zeigt das, dass man seinen Teamkollegen im Griff hat. Aber man muss ihm auch Zeit geben. Er ist Rookie, fährt sein drittes Rennen. Dafür hat er einen guten Job gemacht", zeigte sich Schumacher-Kumpel Maximilian Götz im AvD Motor & Sport Magazin auf SPORT1 begeistert.

Mick Schumacher (Nr. 47) lässt seinem Teamkollegen Nikita Mazepin aktuell keine Chance

Der ADAC GT Masters Champion von 2012 und Fahrer in der DTM 2021 ist sich sicher, dass der Druck, der auf dem Russen lastet, bereits jetzt enorm ist. (Rennkalender der Formel 1 2021)

"Der, der vorlegt, kann immer etwas entspannter rangehen und Mick hat jetzt gut vorgelegt. Diese Lücke zuzumachen wird schwierig für Mazepin. Daher kann Mick sich weiterentwickeln. Mazepin muss mehr aufholen als Mick. Aber vielleicht merkt jetzt so ein Mazepin - der Vater vor allem -, dass man sich nicht alles kaufen kann. Das muss man so hart sagen. Der muss sich jetzt auf der Strecke beweisen."

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Gute Entwicklung in der Formel 1

Anders als der öfters als Problemkind aufgefallene Mazepin, dem als Sohn des russischen Milliardärs Dmitry Mazepin der Zugang zur F1 erleichtert wurde, hat Mick Schumacher seine Klasse schon eindeutig nachgewiesen. Natürlich sind in seinem unterlegenen Haas keine Wunder möglich und auch Punkte dürften im Normalfall so gut wie ausgeschlossen sein, dennoch kann der 22-Jährige lernen - und tut das in jedem Rennen.

"Der Mick war nicht umsonst Formel-3- und Formel-2-Weltmeister und ist jetzt in der Formel 1. Als Rennfahrer will man ja immer seinen eigenen Erwartungen gerecht werden. Er hat einen großen Namen, mit dem er zurechtkommen muss. Aber er ist immer schon gewohnt, mit diesem Druck umzugehen. Ich glaube, der Mick ist einer, der da reingeht mit dem Hintergedanken: Mein Vater ist mit Lewis einer der Besten, die es jemals gab, und dem Erbe will er gerecht werden", ist sich Götz, der mit Schumacher regelmäßig Nachrichten austauscht, sicher.

Vor 25 Jahren Jahren feiert ein junger Michael Schumacher seinen ersten WM-Titel in der Formel 1. Anlässlich des Ehrentages des gebürtigen Kerpeners blickt SPORT1 in Bildern zurück auf Karriere und prägende Ereignisse im Leben von "Schumi" © Getty Images
Der 25. August 1991, ein historischer Tag der Sportgeschichte: Michael Schumacher gibt auf dem Circuit de Spa-Francorchamps sein Formel-1-Debüt im Jordan-Ford. Es sollte der Beginn einer einzigartigen Karriere werden © Getty Images
Die Unterbringung ist 1991 wenig luxuriös. Schumacher: "Die Geschichte, dass wir in einer Jugendherberge wohnten, ist bekannt. Ich habe mich auch etwas gewundert. Ich dachte, wir sind jetzt in der Formel 1, und das ist die Königsklasse. Willi (Weber, Schumachers damaliger Manager; Anm. d. Red.) hat schon ein bisschen das Gesicht verzogen, als er die Zimmer sah" © Getty Images
Des einen Freud, des anderen Leid: Schumacher verdankt seinem Einsatz der Tatsache, dass Stammpilot Bertrand Gachot im Gefängnis sitzt, weil er einen englischen Taxifahrer nach einem Streit um die Höhe der Rechnung mit Reizgas besprüht. Auf der Strecke haben die Fans ihren Protest gegen die Inhaftierung des Brasilianers niedergeschrieben © Getty Images
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Sein damaliger Teamchef Eddie Jordan (l.) lässt den damals 22-Jährigen allerdings nur ins Cockpit, weil er glaubt, Schumacher wäre bereits in Spa gefahren - das ist allerdings nicht der Fall. Später bezichtigt der Ire seinen Piloten der Lüge © Imago
"Michael war vielleicht mal in Spa, ist dort aber nie eine Runde gefahren. Hätte er mir das gebeichtet, hätte ich ihn nicht fahren lassen. Nicht auf dieser Strecke", erklärt Jordan © Imago
Schumacher bringt Licht ins Dunkel: "Eddie hatte Willi gleich beim ersten Kontakt gefragt, ob ich dort mal gefahren sei. Und Willi hat ja gesagt, weil er sich nicht vorstellen konnte, dass ich dort nie war. Er ist davon ausgegangen, weil Spa ja im Kalender der Sportwagen-WM war. Ich habe an dem Termin aber an einem Formel 3-Rennen teilgenommen" © Imago
Nach nur einem Rennen im Jordan wechselt Schumacher zu Benetton, hier beim GP von Australien in Adelaide. Es gewinnt Schumachers Idol Ayrton Senna © Getty Images
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Seinen ersten Sieg holt Schumacher 1992 - natürlich in Spa. In die Mütze muss er damals erst noch hineinwachsen © Getty Images
Den Umgang mit dem Sieger-Champagner beherrscht er zusammen mit seinem damaligen Teamchef Flavio Briatore (l.) indes schon recht gut © Imago
In seinem dritten Formel-1-Jahr 1993 ist Schumacher erst 24 Jahre alt und immer noch bei Benetton unter Vertrag © Getty Images
Im Training zum abschließenden Grand Prix der Saison 1994 in Australien crasht der Kerpener schwer © Getty Images
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Auch im Rennen scheidet er nach einer von ihm verursachten Kollision mit Damon Hill aus, wird aber mit einem Zähler Vorsprung vor dem Briten Weltmeister © Getty Images
Rumms, da ist es passiert. Bis heute streiten sich die Experten, ob Schumacher die Kollision mit Absicht herbeigeführt hat, wie Hill behauptete © Getty Images
1995 bricht die "Schumania" über Deutschland herein. Beim Heim-GP in Hockenheim siegt Schumacher wieder vor Hill © Getty Images
Der Jubel-Sprung auf dem Siegerpodest wird spätestens beim Europa-GP auf dem Nürburgring zum Ritual © Getty Images
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Alte Weggefährten: Schumacher, Ehefrau Corinna und Formel-1-Boss Bernie Ecclestone © Getty Images
Die Schumachers bilden sowohl privat als auch in der Boxengasse ein starkes Team © Getty Images
1996 wagt Michael Schumacher den Sprung zum Traditionsteam Ferrari - es wird eine lange Zusammenarbeit © Getty Images
Drei Siege gelingen ihm in der ersten Saison bei den Roten, den ersten feiert er im Regen von Barcelona © Getty Images
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Enger Vertrauter Schumachers ist von Anfangstagen an Ferraris Technischer Direktor Jean Todt (r.) © Getty Images
Ab 1997 kommt es in der Formel 1 dann zum Bruderduell: Ralf Schumacher gelingt ebenfalls der Sprung in die Königsklasse, damals bei Jordan-Peugeot © Getty Images
Mit Jacques Villeneuve schafft sich Schumacher einen Erzfeind, als er in Jerez eine Kollision provoziert. Den WM-Titel holt der Kanadier © Getty Images
Bezeichnendes Bild: Schumachers Ferrari wird abtransportiert, während auf der Leinwand "JV" zum Titel fährt © Getty Images
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Schumacher wird mit Teamchef Todt vor das FIA-Sportgericht zitiert und bekommt wegen der Kollision nachträglich alle WM-Punkte aberkannt. Er gelobt Besserung: "Ich werde in Zukunft anders fahren" © Getty Images
Großer Rivale der Saison 1998 ist der Finne Mika Häkkinen (l.) im McLaren-Mercedes © Getty Images
Die Liebe gilt immer auch dem Fußball. Zusammen mit anderen Sport-Stars wie Boris Becker (M.) oder Henry Maske (l.) begeht er jährlich das Benefiz-Match "Spiel der Herzen" © Getty Images
Das WM-Rennen 1998 entscheidet Häkkinen für sich, Schumacher und seinem Teamkollegen Eddy Irvine bleibt nur das Nachsehen © Getty Images
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In Spa heißt sein Feind jedoch David Coulthard. Nach einer Kollision will Schumacher dem Schotten in der Boxengasse sogar ans Leder © Getty Images
Eine schwere Verletzung trägt Schumacher am 11. Juli 1999 in Silverstone davon, als er sich bei einem frontalen Einschlag ein Bein bricht © Imago
Die WM-Entscheidung fällt im Land der aufgehenden Sonne. Wieder hat Häkkinen die Nase vorn, liegt nur zwei Punkte vor Irvine © Getty Images
Im darauffolgenden Jahr, wieder in Suzuka, darf Schumacher endlich über seinen ersten WM-Titel mit Ferrari jubeln © Getty Images
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Seinen Titelgewinn aus Suzuka krönt Schumacher mit einem Erfolg beim Saisonfinale in Malaysia. Der rote Jubel kennt keine Grenzen © Getty Images
Das Erfolgsteam bleibt auch im Jahr 2001 zusammen. Manager Weber verschafft Schumi schon 1991 seinen ersten F1-Vertrag © Getty Images
Große Schrecksekunde beim Deutschland-GP 2001: Schumacher wird am Start langsam und Luciano Burti wird über seinen Ferrari katapultiert © Getty Images
Und dann war da noch der 11. September. Beim Italien-GP unmittelbar nach den Anschlägen in den USA trägt die Formel 1 Trauer © Getty Images
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Daueranblick: 2002 holt Ferrari sieben Doppelsiege. Schumacher steht elf Mal ganz oben, Rubens Barrichello gewinnt immerhin vier Mal © Getty Images
Die Saison hat aber auch Schattenseiten. Zum Beispiel die Ferrari-Stallorder in Österreich: "Let Michael pass for the championship..." © Getty Images
Gute Miene zum bösen Spiel: Barrichello gewinnt in den USA "aus Versehen" vor Schumi mit 0,011 Sekunden Vorsprung. Peinlicher Fauxpas? © Getty Images
Trotz der "Pannen" in Österreich und in Indy: Am Ende jubelt nur Ferrari mit Weltmeister Schumacher. Hier mit Supermodel Megan Gale © Getty Images
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2003 duelliert sich Schumacher mit einem Eurofighter. Von drei Duellen über unterschiedliche Distanzen gewinnt er das kürzeste © Getty Images
Die italienischen Jagdflieger zelebrieren das Duell zwischen Wagen und Jet. Die italienischen Farben dürfen natürlich nicht fehlen © Getty Images
Wesentlich ruppiger geht es hingegen in der WM zu. Kimi Räikkönen macht Schumacher von Beginn an Druck © Getty Images
Erst regnet's, dann knallt's: In Brasilien rutscht Schumacher mit seinem Ferrari in einen Reifenstapel und fällt aus © Getty Images
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Wenigstens steigt "sein" FC nach der Saison 2002/03 in die Bundesliga auf. Schumacher mit Kölns damaligem Kapitän Dirk Lottner © Getty Images
Und im Oktober hat auch Schumacher etwas zu feiern: Weltmeister mit zwei Punkten Vorsprung vor Räikkönen und elf vor Juan-Pablo Montoya © Getty Images
2004: Zum Auftakt gleich ein Sieg in Australien - so geht es das ganze Jahr über weiter. Am Ende stehen 13 Siege und der siebte WM-Titel. Erst neun Jahre später wird sein Landsmann Sebastian Vettel die Marke von 13 Siegen in einer Saison einstellen © Getty Images
Einer der wenigen Tiefpunkte des Jahres sorgt für Zündstoff. Schumacher crasht in Monaco im Tunnel mit Montoya und ist danach stinksauer © Getty Images
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WM-Triumph mit einem siebten Platz beim Saisonfinale in Brasilien. So schlecht ist er in dem Jahr sonst nie © Getty Images
Schumacher wird nach seinem siebten WM-Sieg zu Deutschlands Sportler des Jahrhunderts gewählt © Getty Images
Vor der Saison 2005 genießt Michael Schumacher einen Ausflug nach Madonna di Campiglio und fährt die Piste hinunter © Getty Images
Zum Auftakt der Saison crasht er mit Nick Heidfeld in Australien. Ein paar Wochen später kann er wieder scherzen © Getty Images
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Schumacher hinkt von Beginn an hinterher, der F2005 ist unter dem neuen Reifenreglement nicht konkurrenzfähig © Getty Images
Der Kronzprinz lässt sich feiern, der König wendet sich mit Grauen ab. Fernando Alonso tritt die Nachfolge des Ferrari-Stars an © Getty Images
Einmal hat Schumacher 2005 Grund zu jubeln, tut es aber nicht. Denn der einzige Saisonsieg beim Skandalrennen in Indy wird zur Farce. Nachdem alle Michelin-Fahrer das Rennen aus Sicherheitsgründen boykottieren, starten schließich nur die sechs mit Bridgestone bereiften Fahrzeuge © Getty Images
Neuer Teamkollege, neues Glück. Mit Felipe Massa an der Seite findet Schumacher 2006 wieder zu alter Form zurück © Getty Images
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In seinem vorerst letzten Formel-1-Jahr hat er auch Mut zu modischen Experimenten wie dem neuen bunten Overall in Monaco © Getty Images
Duell auf Augenhöhe: Nach schwachem WM-Start schafft Schumacher gegen Alonso die Wende und holt kontinuierlich auf © Getty Images
Und nach dem Sieg in Monza liegt Schumacher nur noch zwei Punkte hinter dem spanischen Weltmeister zurück © Getty Images
Direkt nach Rennende wird bekannt, dass Schumacher nach der Saison aufhört. Auch Ferrari-Präsident di Montezemolo ist gerührt © Getty Images
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Bei der Pressekonferenz zum Rennen gibt es nur ein Thema: den Rücktritt. Schumacher hat größte Mühe, seine Tränen zurückzuhalten © Getty Images
Corinna kann ihre Tränen nach der Rücktrittserklärung nicht verbergen. Todt tröstet Schumachers Frau © Imago
In Brasilien schreitet Schumacher am 22. Oktober 2006 zu seinem 250. und vorerst letzten Grand Prix - immer noch mit WM-Chancen © Getty Images
Im Rennen hat er dann Pech. Ein Reifenschaden wirft ihn zwischenzeitlich bis auf den letzten Platz zurück © Getty Images
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Schon vor dem Rennen wird Schumacher vom brasilianischen Fußball-Idol Pelé für seine Verdienste in der Formel 1 geehrt © Getty Images
Schumacher kämpft sich zurück, nimmt noch einmal die Renaults ins Visier und wird am Ende Vierter. Zum achten WM-Titel reicht es aber nicht © Getty Images
Als Schumacher seine Karriere 2006 zum ersten Mal beendet, stehen für ihn sagenhafte 91-Grand-Prix-Siege zu Buche. Zum Vergleich: Die Rennfahrer-Legenden Alain Prost (51 Siege) und Ayrton Senna (41) kommen gemeinsam auf 92 Erfolge © Getty Images
Schumacher befindet sich bereits im vorgerückten Sportleralter, als er 2010 nach drei Jahren Pause in die Formel 1 zurückkehrt. Er unterschreibt bei Mercedes GP. Sein alter und neuer Sportdirektor: Ross Brawn, den Schumacher noch aus gemeinsamen Zeiten bei Ferrari kennt © Getty Images
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Seinen Roten Renner hat Schumacher gegen einen Silberpfeil eingetauscht © Getty Images
Bei seinem Comeback-Rennen landet der damals 41-Jährige am Ende auf dem sechsten Platz. Sein bestes Saisonergebnis schafft er in Spanien mit Rang vier, den er in der Türkei und Südkorea wiederholt © Getty Images
Doch für Schumacher läuft es noch nicht nach Wunsch. In den 30 Rennen seit seiner Rückkehr springt für den Mercedes-Star keine Podiumsplatzierung heraus © Getty Images
Dass er nichts von seinem Biss verloren hat, zeigt Schumacher beim Großen Preis von Ungarn 2010. Als ihn sein Ex-Teamkollege Rubens Barrichello überholen will, drängt er den Brasilianer beinahe in die Boxenmauer. Doch trotz des bedingungslosen Einsatzes bleiben Erfolgserlebnisse aus © Getty Images
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Zum einen ist sein Auto einfach zu langsam, um den Spitzenteams Paroli bieten zu können © Getty Images
Zum anderen bereitet Schumacher sein neuer Teamkollege Kopfzerbrechen: Mit Nico Rosberg hat er erstmals einen Fahrer im eigenen Stall, der ihm gewachsen ist. Und nicht nur das: Im Qualifying hat der Rekordchampion fast immer das Nachsehen © Getty Images
Erst in der dritten Saison seiner zweiten Karriere kann sich Schumacher seinen Traum vom Podium endlich erfüllen. Beim Großen Preis von Europa in Valencia kämpft er sich vom zwölften Startplatz bis auf Rang drei vor und feiert zusammen mit Sieger Fernando Alonso sein Comeback auf dem Podest © Getty Images
Am 4. Oktober 2012 gibt Schumacher schließlich seinen Rücktritt zum Saisonende bekannt. Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug nimmt ihn nach der Verkündung in den Arm © Getty Images
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Auch von seinem Nachfolger als Deutschlands Formel-1-Champion, Sebastian Vettel, verabschiedet sich Schumacher bei seinem letzten Rennen im Oktober 2012 in Brasilien © Getty Images
Seinen zweiten Rücktritt bereut Schumacher nie. Auch wenn er sich nun häufiger ins Privatleben zurückzieht, sind seine Autogramme noch heiß begehrt - wie anlässlich des "Tages der Legenden" Anfang September 2013 in Hamburg © Getty Images
Nur knapp vier Monate später müssen die Chefärzte des Uni-Klinikums in Grenoble der versammelten Weltpresse Auskunft über die schweren Verletzungen des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters geben, die er sich bei einem fatalen Ski-Unfall zuzieht. Schumacher erleidet ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Im Januar 2014 wird die Aufwachphase eingeleitet © Getty Images
Im Juni 2014 teilt Schumachers Management mit, dass der Formel-1-Rekordweltmeister nicht mehr im Koma liegt und die Klinik in Grenoble verlassen hat. Schumacher wird nach Lausanne in die Universitätsklinik "Centre hospitalier universitaire vaudois" (CHUV)" verlegt, um die Rehabilitation fortzusetzen. Im September wird er in sein Anwesen am Genfer See verlegt © Getty Images
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Zwei Monate später wird Schumacher bei der 66. Bambi-Verleihung in Berlin mit dem Millenium-Preis ausgezeichnet. Eine emotionale Laudatio auf den 45-Jährigen hält der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel (l.). Schumachers Managerin Sabine Kehm (r.) und dessen langjähriger Teamchef Ross Brawn nehmen den Preis stellvertretend entgegen © Getty Images
Managerin Sabine Kehm gibt im Mai 2015 Auskunft über Schumachers Gesundheitszustand. "Er macht weiter Fortschritte", sagt sie in einer Mitteilung, gibt aber zu bedenken, dass man "immer die Schwere seiner Verletzungen berücksichtigen" müsse © Getty Images
Wenige Tage später wird Schumacher im Rahmen des 24-Stunden-Rennens auf der Nordschleife mit dem Nürburgring-Award für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Seine Managerin kämpft mit den Tränen, als sie den Preis stellvertretend entgegennimmt © Imago
Michael Schumacher erhält für seine Genesung auch moralische Unterstützung aus dem Vatikan. Der FIA-Präsident und Schumacher-Vertraute Jean Todt erklärt im Januar 2016 im Gespräch mit Radio Vatikan, Papst Franziskus habe ihm bei seinem Besuch in Rom "mit Freuden zugesagt", für den 47-Jährigen zu beten © Getty Images
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Unter dem Motto "Champions for Charity" steigt in Mainz im Vorfeld des Formel-1-Rennens auf dem Hockenheimring am 27. Juli 2016 ein Benefiz-Fußballspiel zwischen den "Dirk Nowitzki All Stars" und der "Nazionale Piloti" um den viermaligen Weltmeister Vettel © Getty Images
Dirk Nowitzki sendet vor dem Spiel Genesungswünsche an Schumacher. "Wir wollen Michael von hier aus ein bisschen positive Energie schicken. Wir wollen ihm zeigen, dass wir ihn nicht vergessen haben", sagt der NBA-Star zu SPORT1 © Getty Images
Zum 50. Geburtstag der Motorsport-Legende wendet sich Ehefrau Corinna am 2. Januar 2019 an die Fans: "Wir möchten uns von ganzem Herzen bedanken dafür, dass ihr Michaels 50. Geburtstag gemeinsam mit ihm und mit uns feiert. Michael kann stolz sein auf das, was er erreicht hat, und wir sind es ebenfalls" © Imago
Über den Gesundheitszustand ihres Mannes möchte sie sich nicht äußern und bittet die Öffentlichkeit um Verständnis und Zurückhaltung: "Ihr könnt euch sicher sein, dass er in besten Händen ist und wir alles Menschenmögliche tun, um ihm zu helfen. Bitte habt Verständnis, wenn wir uns nach Michaels Wünschen richten und ein so sensibles Thema wie Gesundheit, so wie früher auch immer, in der Privatsphäre belassen" © Getty Images

Lob von Ralf Schumacher

Für den Youngster selbst zählte nach dem Portugal-GP vor allem eines. "Ich glaube, wir können ganz happy mit dem sein, was wir erreicht haben. Wir hatten ein gutes Rennen, wenige Fehler und natürlich die Zielflagge wieder gesehen."

Ein Fakt, der auch seinen Onkel zu einem Lob veranlasste. Sky-Experte Ralf Schumacher freute sich über die Leistung seines Neffen: "Für ihn gibt es wieder null Punkte mit Sternchen. Er hat wieder ein problemloses Rennen gehabt und keine Fehler gemacht. Er hat sich seinen Gegner zurechtgelegt und es macht Freude, ihm zuzuschauen."