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Erleichterung über Floyd-Urteil: LeBron, Osaka, Mahomes und Co. reagieren

Sportwelt reagiert auf Floyd-Urteil

Sportwelt reagiert auf Floyd-Urteil

Der Schuldspruch im Fall des getöteten George Floyd sorgt für Genugtuung und Erleichterung. Zahlreiche Sportstars wie LeBron James und Naomi Osaka reagieren.

Der Schuldspruch im Fall des getöteten Schwarzen George Floyd hat im US-Sport für Genugtuung und Erleichterung gesorgt.

Basketball-Star LeBron James twitterte am Dienstagabend nur ein Wort: "Rechenschaft". Kurz zuvor war der weiße Ex-Polizist Derek Chauvin von einer Jury in Minneapolis für schuldig befunden worden, den unbewaffneten Floyd bei einer Festnahme im Mai 2020 getötet zu haben.

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Auch Patrick Mahomes, Quarterback der Kansas City Chiefs, hielt sich kurz und postete lediglich ein Emoji von betenden Händen. NBA-Hall-of-Famer Magic Johnson schrieb: "Gott sei Dank... schuldig! Der Gerechtigkeit wurde Genüge getan!"

Auch Tennisstar Naomi Osaka äußerte sich via Twitter: "Ich wollte einen feierlichen Tweet absetzen, aber dann überkam mich Traurigkeit, weil wir etwas feiern, das sonnenklar ist. Die Tatsache, dass so viele Ungerechtigkeiten geschehen sind, die uns dazu bringen, den Atem für dieses Ergebnis anzuhalten, ist wirklich aufschlussreich."

NHL, NFL und WNBA mit Statement

Adam Silver, Commissioner der Basketball-Profiliga NBA, und Michele Roberts, Geschäftsführerin der Spielervereinigung NBPA, teilten in einem gemeinsamen Statement mit: "Der Mord an George Floyd war ein Brennpunkt dafür, wie wir auf Rasse und Gerechtigkeit in unserem Land blicken. Und wir sind erfreut zu sehen, dass der Gerechtigkeit anscheinend Genüge getan wurde."

Floyds Tod, in dem die Polizeigewalt gegen "People of Color" einen Höhepunkt fand, hatte im Vorjahr für große Anteilnahme im amerikanischen Sport und für deutliche Proteste vor allem schwarzer Sportler gesorgt, welche die "Black Lives Matter"-Bewegung unterstützten.

Alljährlich kürt das US-Wirtschaftsmagazin "Forbes" die wertvollsten Sportvereine der Welt. Mit dem FC Bayern München ist nur ein deutsches Team weiter vorne im Ranking zu finden
Alljährlich kürt das US-Wirtschaftsmagazin "Forbes" die wertvollsten Sportvereine der Welt. Mit dem FC Bayern München ist nur ein deutsches Team weiter vorne im Ranking zu finden © Getty Images
Neben den Münchnern sind noch weitere europäische Fußballklubs vertreten. Den Schwerpunkt bilden aber die US-Teams aus American Football, Basketball und Baseball. SPORT1 zeigt die 25 wertvollsten Sportvereine der Welt © SPORT1-Grafik: Marc Tirl/Getty Images/Imago/iStock
PLATZ 25: Denver Broncos (NFL) – Wert: 3,00 Milliarden US-Dollar (Steigerung um 13 Prozent) © Getty Images
PLATZ 24: Bayern München (Bundesliga) – Wert: 3,02 Milliarden US-Dollar (Steigerung um 0 Prozent) © Getty Images
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PLATZ 23: Philadelphia Eagles (NFL) – Wert: 3,05 Milliarden US-Dollar (Steigerung um 11 Prozent) © Getty Images
PLATZ 20: San Francisco Giants (MLB) – Wert: 3,10 Milliarden US-Dollar (Steigerung um 3 Prozent) © Getty Images
PLATZ 20: Houston Texans (NFL) – Wert: 3,10 Milliarden US-Dollar (Rückgang um 11 Prozent) © Getty Images
PLATZ 20: Boston Celtics (NBA) – Wert: 3,10 Milliarden US-Dollar (Steigerung um 11 Prozent) © Getty Images
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PLATZ 17: Chicago Cubs (MLB) – Wert: 3,20 Milliarden US-Dollar (Steigerung um 3 Prozent) © Getty Images
PLATZ 17: Chicago Bulls (NBA) – Wert: 3,20 Milliarden US-Dollar (Steigerung um 10 Prozent) © Getty Images
PLATZ 17: New York Jets (NFL) – Wert: 3,20 Milliarden US-Dollar (Steigerung um 12 Prozent) © Getty Images
PLATZ 16: Boston Red Sox (MLB) – Wert: 3,30 Milliarden US-Dollar (Steigerung um 3 Prozent) © Getty Images
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PLATZ 14: Los Angeles Dodgers (MLB) – Wert: 3,40 Milliarden US-Dollar (Steigerung um 3 Prozent) © Getty Images
PLATZ 14: Washington Football Team (NFL) – Wert: 3,40 Milliarden US-Dollar (Steigerung um 10 Prozent) © Getty Images
PLATZ 13: Chicago Bears (NFL) – Wert: 3,45 Milliarden US-Dollar (Steigerung um 19 Prozent) © Getty Images
PLATZ 12: San Francisco 49ers (NFL) – Wert: 3,50 Milliarden US-Dollar (Steigerung um 15 Prozent) © Getty Images
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PLATZ 11: Los Angeles Rams (NFL) – Wert: 3,80 Milliarden US-Dollar (Steigerung um 19 Prozent) © Getty Images
PLATZ 10: Manchester United (Premier League) – Wert: 3,81 Milliarden US-Dollar (Steigerung um 0 Prozent) © Getty Images
PLATZ 9: New York Giants (NFL) – Wert: 3,90 Milliarden US-Dollar (Steigerung um 18 Prozent) © Getty Images
PLATZ 8: FC Barcelona (La Liga) – Wert: 4,02 Milliarden US-Dollar (Steigerung um 0 Prozent) © Getty Images
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PLATZ 7: New England Patriots (NFL) – Wert: 4,10 Milliarden US-Dollar (Steigerung um 8 Prozent) © Getty Images
PLATZ 6: Real Madrid (La Liga) – Wert: 4,24 Milliarden US-Dollar (Steigerung um 0 Prozent) © Getty Images
PLATZ 5: Golden State Warriors (NBA) – Wert: 4,30 Milliarden US-Dollar (Steigerung um 23 Prozent) © Getty Images
PLATZ 4: Los Angeles Lakers (NBA) – Wert: 4,40 Milliarden US-Dollar (Steigerung um 19 Prozent) © Getty Images
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PLATZ 3: New York Knicks (NBA) – Wert: 4,60 Milliarden US-Dollar (Steigerung um 15 Prozent) © Getty Images
PLATZ 2: New York Yankees (MLB) – Wert: 5,00 Milliarden US-Dollar (Steigerung um 9 Prozent) © Getty Images
PLATZ 1: Dallas Cowboys (NFL) – Wert: 5,50 Milliarden US-Dollar (Steigerung um 10 Prozent) © Getty Images
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Chauvin hatte sein Knie mehr als acht Minuten auf den Hals Floyds gedrückt, dessen vielmals wiederholter Ausspruch "I can't breathe" wurde zum Slogan der Bewegung.

Auch die - überwiegend weiß geprägte - Eishockey-Liga NHL äußerte sich umgehend nach der Urteilsverkündung. "Wir hoffen, dass das Ende des Prozesses eine Möglichkeit zur Heilung bietet", hieß es in einem Statement: "Wir werden uns weiter aktiv für Gleichheit einsetzen und laden unsere Fans dazu ein, uns bei einer systematischen Veränderung zu unterstützen."

Die Frauen-Basketball-Liga WNBA betonte, sich weiter gegen Ungerechtigkeit in den USA zu engagieren. In einer Mitteilung wies sie aber auch darauf hin, dass derzeit für PoC am Ende zu oft nicht die Gerechtigkeit stehe.

Sportstars wie Miller, Love, Wilson, Wade reagieren

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