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Monte Carlo: Nadal verliert gegen entfesselten Rublew

Nadal erlebt Debakel auf Sand

Blamage auf Sand! Nadal kassiert Viertelfinal-Klatsche

Rafael Nadal ereilt beim Turnier in Monte Carlo völlig überraschend das Aus. Die Art und Weise macht auch Sorgen mit Blick auf die anstehenden French Open.

Ist das schon ein Vorzeichen für die in einem Monat anstehenden French Open? (SERVICE: Alles zum Tennis)

Sandplatz-König Rafael Nadal ist beim Angriff auf seinen zwölften Titel von Monte Carlo schon im Viertelfinale gescheitert. (Kalender der ATP-Saison 2021)

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Der 34 Jahre alte Spanier unterlag beim Tennis-Masters vor den Toren des Fürstentums Monaco dem Russen Andrej Rublew 2:6, 6:4, 2:6, der gegen sein Idol phasenweise begeisterndes Tennis spielte.

Früher war Nadal nur bei seiner Monte-Carlo-Premiere 2003 gescheitert, damals unterlag er als 16 Jahre alter Qualifikant in Runde drei dem Argentinier Guillermo Coria. 

Monte Carlo: Nach Djokovic und Zverev auch Nadal raus

Im Kampf um sein erstes Masters-Finale trifft Rublew am Samstag auf den ungesetzten Norweger Casper Ruud, der den Italiener Fabio Fognini 6:4, 6:3 bezwang. 

Einen Tag nach seinem Achtelfinalsieg gegen Alexander Zverev schied David Goffin hingegen aus. Der an Nummer elf gesetzte Belgier musste sich im Viertelfinale Überraschungsmann Daniel Evans mit 7:5, 3:6, 4:6 geschlagen geben.

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Der Brite hatte am Vortag mit seinem Triumph über den Weltranglistenersten Novak Djokovic (Serbien) überrascht und steht erstmals im Halbfinale eines Masters-Turniers. (die ATP-Weltrangliste)

Evans trifft im Kampf um den Finaleinzug nun auf den Griechen Stefanos Tsitsipas. Der Weltranglistenfünfte setzte sich gegen den Spanier Alejandro Davidovich Fokina durch, der nach einem 5:7 im ersten Satz wegen einer Oberschenkelverletzung aufgeben musste.

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Einer der erfolgreichsten Biathleten der Geschichte macht Schluss: Martin Fourcade verkündet am Rande der letzten Weltcup-Station dieses Winters in Kontiolahti das Ende seiner einzigartigen Karriere
Einer der erfolgreichsten Biathleten der Geschichte macht Schluss: Martin Fourcade verkündet am Rande der letzten Weltcup-Station dieses Winters in Kontiolahti das Ende seiner einzigartigen Karriere © Getty Images
Bei seinem letzten Weltcup holt er noch einmal den Sieg in der Verfolgung und Platz zwei im Sprint. Über fast ein Jahrzehnt dominierte er den Sport und stellte zahlreiche Rekorde auf © Getty Images
Knapp ein Jahrzehnt lang dominierte der Franzose diese Sportart, gewann von 2011/12 bis 2017/18 siebenmal in Folge den Gesamtweltcup. Rekord! Zudem ist er der einzige Biathlet, der bei sechs aufeinanderfolgenden Weltmeisterschaften immer mindestens eine Goldmedaille in einem Einzelrennen erzielte. Dazu wurde er fünf Mal Olympiasieger und elf Mal Weltmeister © Getty Images
Doch nicht nur sportlich prägte er den Biathlon. Im Kampf gegen Doping stand der Ausnahme-Athlet immer wieder in vorderster Front und bezog vor allem in der Personalie Alexander Loginov eindeutig Stellung. Der Russe wurde 2016 nur wenige Monate nach dem Ende einer zweijährigen Dopingsperre für die WM nominiert. Dass Loginov auch bei der WM 2020 einen Titel holte, schmerze ihn sehr, so Fourcade © Getty Images
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Der Franzose ist aber nicht der einzige Athlet in der Geschichte, der seine Sportart dominiert. SPORT1 zeigt die größten Dominatoren der Historie © SPORT1-Montage: Marc Tirl/Getty Imges/Picture Alliance
Er ist der König von Paris. Rafael Nadal machte mit seinem nächsten Titel bei den French Open das Dutzend voll. Von 93 Matches in Roland Garros seit 2005 verlor er nur zwei © Getty Images
Vorausgegangen war ein Viersatz-Sieg über Dominic Thiem, der zum zweiten Mal in Folge im Finale von Paris an Nadal scheiterte. Doch Thiem ist beileibe nicht der Einzige, der auf Sand gegen den Spanier keine Chance hatte © Getty Images
2005 siegte Nadal erstmals bei den French Open. Zwischen April 2005 und Mai 2007 blieb er auf Sand gar 81 Spiele in Folge ungeschlagen. 59 Turniersiege stehen insgesamt auf Sand zu Buche. Keine Frage - Nadal ist einer der größten Dominatoren der Sportgeschichte © Getty Images
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ROGER FEDERER: Den Anfang macht ein Kollege von Nadal. Federer ist mit seinen 20 Grand-Slam-Titeln und 237 Wochen in Serie an der Spitze der Weltrangliste ein Dominator im Tennis. Im Speziellen lässt sich aber seine Rasen-Bilanz hervorheben. Der Schweizer siegte acht Mal in Wimbledon, zwischen 2003 und 2007 sogar in Serie. Federer hält zudem den Rekord für die längste Siegesserie auf Rasen: Es sind 65 Spiele © Getty Images
STEFFI GRAF: Um beim Tennis zu bleiben... Graf ist die größte Tennis-Spielerin der deutschen Geschichte und vielleicht auch die größte weltweit. Sie gewann 22 Grand-Slam-Titel und war in Summe 377 Wochen die Weltranglisten-Erste. Das ist weiterhin Rekord. Graf ist seit 1999 im Ruhestand © Getty Images
MARTINA NAVRATILOVA: Die US-Amerikanerin tschechischer Herkunft, deren große Zeit vor allem die 70er und 80er Jahre waren, weist unzählige Rekorde im Damen-Tennis auf. Sie ist hinter Graf die Frau mit den meisten Wochen an der Weltspitze (332 Wochen). Sie gewann 59 Grand-Slam-Titel - Einzel, Doppel und Mixed zusammengezählt - und feierte 74 Einzelsiege in Serie zwischen 1983 und 1984. Navratilova machte 2006 offiziell Schluss mit Tennis © Getty Images
MICHAEL PHELPS: Der US-Amerikaner dominierte das Schwimm-Geschehen wie keiner vor ihm. Er erzielte zahlreiche Rekorde auf Lang- und Kurzbahn und sackte bei den Olympischen Spielen 23 Goldmedaillen ein. Bei Weltmeisterschaften gewann er insgesamt 26 Mal Gold. 2017 beendete Phelps seine Karriere © Getty Images
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JOHNNY WEISSMÜLLER: Der US-Amerikaner war der erste Mensch, der die 100 Meter unter einer Minute schwamm. 1922 lag seine Zeit bei 58,6 Sekunden. Bei den Olympischen Spielen 1924 und 1928 holte Weissmüller insgesamt fünf Goldmedaillen und war kaum zu schlagen © Getty Images
THOMAS LURZ: Der Würzburger ist mit zwölf WM-Titeln der erfolgreichste deutsche Schwimmer überhaupt. Lurz' Spezialdisziplin waren die langen Freiwasser-Strecken über fünf und zehn Kilometer, die er jahrelang dominierte. Über die kürzere Distanz gewann er zwischen 2005 und 2011 sieben (!) WM-Goldmedaillen am Stück. 2015 beendete er überraschend seine Karriere © Getty Images
PHIL TAYLOR: "The Power" hievte den Darts-Sport in den Neunziger- und Zweitausender-Jahren auf ein neues Level. Der Engländer ist mit 16 Weltmeister-Titeln, darunter 14 bei der PDC, der erfolgreichste Darts-Spieler der Geschichte. Zwischen 1995 und 2002 gewann er acht Titel in Folge. Nach seiner Final-Niederlage bei der WM 2018 beendete er mit 57 Jahren seine Karriere © Getty Images
ERIC FRENZEL: Der 30-Jährige ist die prägende Figur in der Nordischen Kombination. Er wurde 2014 und 2018 Olympiasieger sowie 2011, 2013 und 2019 Einzel-Weltmeister. Zwischen 2013 und 2017 zeigte sich Frenzels Dominanz am klarsten, fünf Mal in Folge gewann er die Gesamtwertung des Weltcups © Getty Images
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MIKAELA SHIFFRIN: Die neue Ski-Queen der USA ist im Slalom kaum zu bezwingen. In dieser Disziplin ist sie die jüngste Olympiasiegerin und die erste vierfache Weltmeisterin in Folge. Shiffrin hält zudem den Rekord der meisten Weltcupsiege, 40 Mal gewann sie ein Slalom-Rennen © Getty Images
LINDSEY VONN: Die US-Amerikanerin war vermutlich das bekannteste Gesicht des Wintersports. Seit Oktober 2011 zählte sie zum Kreis derer, die in allen fünf Disziplinen des Skirennens Weltcupsiege feierten. Zwischen 2007 und 2016 war sie in der Abfahrt nahezu unschlagbar und gewann sieben Mal die kleine Kristallkugel. Der bedeutendste Rekord: 82 Erfolge machen sie zur erfolgreichsten Rennläuferin der Weltcupgeschichte. © Getty Images
MARCEL HIRSCHER: Am Österreicher gibt es kein Vorbeikommen. Er ist spezialisiert auf Slalom und Riesenslalom und avancierte zum ersten Skirennläufer, der achtmal in Folge im Gesamtweltcup triumphieren konnte © Getty Images
INGEMAR STENMARK: Der Schwede ist mit 86 Weltcupsiegen und in Summe 155 Podestplätzen, die er zwischen 1973 und 1989 einfuhr, der erfolgreichste alpine Skirennläufer seit der Einführung des Weltcups 1967. Im Riesenslalom gewann Stenmark 14 Rennen in Folge, im Slalom siebenmal hintereinander die Disziplinwertung © Getty Images
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ANNEMARIE MOSER-PRÖLL: Das weibliche Pendant zu Stenmark dominierte die 70er Jahre und gewann 62 Rennen im Skiweltcup - eine Bilanz, die erst Vonn übertrumpfen konnte. Die Österreicherin gewann sechs Mal den Gesamtweltcup, davon fünf Mal in Serie, wurde fünf Mal Weltmeisterin und holte 1980 Olympia-Gold in der Abfahrt © Getty Images
OLE EINAR BJÖRNDALEN: Der Norweger war über viele Jahre das, was später Martin Fourcade werden sollte. Er ist mit der Gesamtzahl der Medaillen und Titeln sowohl bei den Weltmeisterschaften als auch bei Olympia erfolgreichster Biathlet. Bei den Spielen 2002 konnte Björndalen alle vier Biathlon-Wettbewerbe für sich entscheiden. 2018 sagte er schweren Herzens Lebewohl zum aktiven Sport © Getty Images
MAGDALENA FORSBERG: Was Fourcade und Björndalen bei den Männern sind, ist Forsberg bei den Frauen. In den 90ern dominierte sie den Sport nach Belieben, holte 42 Weltcupsiege und sechsmal den Gesamtweltcup. Diese Zahlen machten sie zur erfolgreichsten Biathletin aller Zeiten. 2002 beendete sie ihre Karriere © Getty Images
BIRGIT FISCHER: Die Kanutin erlangte über ihre Sportart hinaus Bekanntheit, weil sie zur erfolgreichsten deutschen Olympionikin aufstieg und zur zweiterfolgreichsten weltweit. Möglich machten das acht Gold- sowie vier Silbermedaillen. In den 80ern und 90ern war Fischer nahezu unschlagbar. 2012 gab sie ihr Karriereende bekannt © Getty Images
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MANNY PACQUIAO: Der Philippine wurde als einziger Boxer in sieben Gewichtsklassen anerkannter Weltmeister. Dazu zählten das Fliegengewicht, das Superbantamgewicht, das Federgewicht, das Superfedergewicht, das Leichtgewicht sowie das Weltergewicht und das Superweltergewicht. Niemand dominierte den Box-Sport jemals auf so vielen Ebenen zugleich © Getty Images
JULIO CESAR CHAVEZ: Der Mexikaner siegte in den ersten 87 Kämpfen seiner Karriere, wovon er 75 durch K.o. gewann. Ein unerreichter Rekord im Boxen. Seine größte Zeit hatte er in den 80er Jahren © Getty Images
ALEKSANDR KARELIN: Der Russe gilt unabhängig von der Stilart als erfolgsreichster Ringer aller Zeiten. Mit vier Olympischen Medaillen - darunter dreimal Gold -, neun WM- und zwölf EM-Titeln dominierte er seine Sportart vor allem in den 90er Jahren nach Belieben. Sein Markenzeichen war der verkehrte Ausheber raus dem Stand, der nach ihm benannte "Karelin-Lift" © Getty Images
FUTABAYAMA SADAJI: Im Kampfsport lange Siegesserien hinzulegen ist eine hohe Kunst. Doch auch dem japanischen Sumoringer Sadaji gelang Unvorstellbares. Er blieb ab 1936 über drei Jahre lang in 69 aufeinander folgenden Kämpfen ungeschlagen. Der Yokozuna war auf einem Auge blind © Getty Images
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JAHANGIR KHAN (r.): Der Pakistani dominierte den Squashsport in den 80er Jahren und blieb in 555 Spielen nacheinander unbesiegt - bis heute Weltrekord. Mit 17 Jahren wurde er bereits Weltmeister und gewann insgesamt 61 Titel. Von 2002 bis 2008 führte er die World Squash Federation als Präsident an © Getty Images
USAIN BOLT: Der Jamaikaner dominierte über Jahre den Sprint der Männer. Acht Mal wurde er Olympiasieger, elf Mal Weltmeister. Die wichtigste Disziplin über 100 Meter gewann Bolt in Peking 2008, in London 2012 und in Rio de Janeiro 2016. Im Jahr 2017 beendete er seine Karriere © Getty Images
EDWIN MOSES: Der US-Amerikaner war der weltbeste Hürdensprinter und dominierte die 400-Meter-Hürden in den 70er und 80er Jahren. Der Leichtathlet stellte viermal einen neuen Weltrekord auf, wurde zweimal Olympiasieger und zweimal Weltmeister. 1988 beendete er seine Karriere, 1990 versuchte er sich noch als Bremser im Zweierbob © Getty Images
MICHAEL SCHUMACHER: Über den erfolgreichsten Formel-1-Fahrer der Geschichte muss man nicht viel sagen. Sieben Mal Weltmeister, 91 Grand-Prix-Siege, 155 Podestplatzierungen und 77 schnellste Runden. In jedem dieser Bereiche hält Schumacher den Rekord. In den 90ern und Anfang der 2000er bissen sich die Gegner die Zähne an der deutschen Legende aus © Getty Images
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FELIX LOCH: Im Rodeln ist der 29-Jährige eine Klasse für sich. Im Einsitzer und Team kommt er auf insgesamt drei Olympische Goldmedaillen, 13 Weltmeistertitel und fünf gewonnene Europameisterschaften. Im Gesamtweltcup siegte Loch sechsmal - davon fünfmal in Folge zwischen 2011 und 2016 © Getty Images
MIGUEL INDURAIN: Der Spanier ist einer der größten Dominatoren der Radsport-Geschichte. Er gewann zweimal den Giro d’Italia - 1992 und 1993 -, holte einen Olympiasieg 1996 und eine WM im Einzelzeitfahren 1995. Seine anderen größten Erfolge: Fünf Tour-de-France-Titel in Folge, die er zwischen 1991 und 1995 einfuhr © Getty Images

Nadal chancenlos - und in Wut

Nadal, der sein erstes Turnier seit den Australian Open bestritt, fand anderthalb Sätze lang nicht zu seinem Spiel und war bis zum 2:6, 1:3 weitgehend chancenlos gegen den elf Jahre jüngeren Weltranglistenachten.

Für seine Verhältnis schimpfte Nadal ungewohnt häufig und lautstark, vor allem Aufschlag und Rückhand funktionierten nicht.

Mit einem Kraftakt rettete sich der Mallorquiner zwar noch in den Entscheidungssatz, doch dort drehte Rublew wieder auf. Nach 2:32 Stunden machte er seinen ersten Sieg im dritten Duell mit Nadal perfekt.