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WWE kündigt Comebacks von Becky Lynch, Ronda Rousey an

WWE kündigt große Comebacks an

Üble Landung von Ronda Rousey im Main-Event

WWE-Präsident Nick Khan legt sich in einem Podcast fest, dass Becky Lynch und Ronda Rousey definitiv zurückkehren werden. Bislang war das nicht ausgemacht.

Diese Anmerkungen dürfte ein hochrangiger Verantwortlicher von WWE nicht versehentlich fallen gelassen haben: Nick Khan, Präsident und "Chief Revenue Officer" der Wrestling-Promotion, hat den Fans kurz vor WrestleMania 37 zwei große Comebacks in Aussicht gestellt.

Khan erklärte im Podcast von Colin Cowherd, dass sicher sei, dass die derzeit pausierenden weiblichen Topstars Ronda Rousey und Becky Lynch definitiv zurückkommen würden. Rousey werde "zu einem bestimmten Zeitpunkt" zurückkehren, erklärte Khan, bei Lynch wurde er noch etwas konkreter: Sie werde "in nicht allzu ferner Zukunft" wieder in den Ring steigen.

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Diese Festlegung lässt in beiden Fällen aufhorchen, denn dass Rousey und Lynch ihre WWE-Karrieren fortsetzen würden, war nicht ausgemacht.

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Ronda Rousey und Becky Lynch sollen zu WWE zurückkehren

Rousey und Lynch hatten bei WrestleMania 35 im Jahr 2019 zusammen mit Charlotte Flair den historischen ersten Hauptkampf der Frauen bestritten, Lynch gewann ihn und sicherte sich die Damentitel der beiden Shows RAW und SmackDown.

Die frühere UFC-Queen Rousey hatte ihre Karriere unmittelbar danach auf Eis gelegt, Lynch ging ein Jahr später in Babypause, sie brachte im Dezember 2020 Tochter Roux zur Welt, Vater ist ihr WWE-Kollege und Verlobter Seth Rollins.

Lynch hatte stets offen gelassen, ob es für sie ein Zurück in den Ring geben würde, Rousey hatte eine Vollzeit-Rückkehr ausgeschlossen, auch aus Ärger über mangelnde Wertschätzung der Fans.

Olympiamedaillen-Gewinnerin, UFC-Aushängeschild, WWE-Wrestlerin, Medien-Darling - Superstar: SPORT1 zeigt die Karriere von Multitalent Ronda Rousey in Bildern. Zartbeseitete Seelen sollten das nächste Bild allerdings überspringen...
Olympiamedaillen-Gewinnerin, UFC-Aushängeschild, WWE-Wrestlerin, Medien-Darling - Superstar: SPORT1 zeigt die Karriere von Multitalent Ronda Rousey in Bildern. Zartbeseitete Seelen sollten das nächste Bild allerdings überspringen... © Getty Images
Ronday Rousey hat schon oft ihre Toughness bewiesen, aber eine der härtesten Erfahrungen machte sie nun für Dreharbeiten einer TV-Show. Sie klemmte sich ihren linken Mittelfinger derart heftig in einer Bootstür ein, dass sie ihn fast verloren hätte. Den schrecklichen Anblick teilte sie nun auf Instagram. Unterkriegen lassen, wird sie sich jedoch definitiv nicht © instagram/rondarousey
Das nächste Kapitel in Rouseys Leben: Sie will Mutter werden. Nach dem WWE-Jahreshöhepunkt WrestleMania 35 kündigte sie einen "Schwängerungsurlaub" an, sie will mit Ehemann Travis Browne eine Familie gründen - und legt ihre Wrestling-Karriere damit erstmal auf Eis © Getty Images
Ronda Rouseys große Karriere als Kampfsportlerin kommt keineswegs überraschend. 2007, bei den panamerikanischen Spielen in Rio de Janeiro gewann Rousey (zweite von links und damals 20 Jahre alt) ihren ersten großen sportlichen Titel: Die Goldmedaille im Judo in der Klasse bis 70 Kilogramm Körpergewicht © Getty Images
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Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking trat Rousey - Tochter der früheren Judo-Weltmeisterin AnnMaria De Mars ebenfalls an. Hier kämpfte sie gegen Anett Meszaros aus Ungarn © Getty Images
Am Ende holte sie die Bronzemedaille - musste aber weiterhin kellnern, weil sie mit Judo keineswegs Ihren Lebensunterhalt verdienen konnte. Rousey, die die High School abbrach und erst später einen Bildungsabschluss nachholte, entschied sich, professionelle Mixed-Martial-Arts-Kämpferin zu werden © Getty Images
Rousey galt unter Experten als die beste MMA-Kämpferin der Welt. Ihre Spezialität- die Gegnerin durch einen Armhebel zum Aufgeben zu zwingen - brachte ihr den Spitznamen "Arm-Sammlerin" ein © Getty Images
Der weltgrößte Verband UFC und sein Präsident Dana White (links) machten Rousey - die selbst nach ihren Kämpfen meist kaum Spuren zeigt - zum Aushängeschild des weiblichen Kampfsports © Getty Images
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Rousey, die schon bei der Konkurrenzliga Strikeforce auf sich aufmerksam machte, wurde 2012 kampflos zum Bantamgewichts-Champion der UFC ernannt und gewann ihren ersten Kampf gegen Liz Carmouche mit dem Armbar - trotz eines im Lauf des Kampfes gebrochenen Kiefers © Getty Images
Rousey verteidigte den Titel sechsmal, fast immer blitzschnell in der ersten Runde. Die bemitleidenswerte Cat Zingano wurde 2015 sogar in nur 14 Sekunden mit dem Armbar abgefertigt © Getty Images
Die spektakulären Kämpfe und ihr charmantes Auftreten sorgten schnell dafür, dass Rousey auch außerhalb des Octagons die Aufmerksamkeit auf sich zog. Hier posierte Rousey mit Rapper Swizz Beatz © Getty Images
Auf dem roten Teppich weiß sich Rousey genauso gut zu präsentieren wie im Ring © Getty Images
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Auch in den großen Talkshows der USA geht Rousey mittlerweile ein und aus. Hier nimmt sie Jimmy Fallon in der "The Tonight Show" in den Armbar © Getty Images
Auch auf den Mund gefallen ist Rousey nicht. Nachdem Box-Macho Floyd Mayweather auf die Frage nach seiner Meinung zur toughen Kalifornierin gefragt wurde, antwortete "Money" einfach nur: "Ich weiß nicht, wer sie ist" © Getty Images
Rousey rächte sich 2015 bei der Verleihung der ESPY-Awards, bei denen sie und Mayweather jeweils in der Kategorie "Bester Fighter" nominiert waren. In Anspielung auf Mayweathers Vorgeschichte mit häuslicher Gewalt sagte sie: "Ich frage mich, wie es sich für Floyd anfühlt, einmal selbst von einer Frau geschlagen zu werden" © Getty Images
Auch Hollywood rief Rousey - und sie folgte. Sie hatte einen Auftritt im nostalgischen Action-Helden-Spektakel "The Expendables 3" © Getty Images
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... im 7. Teil der "The Fast and the Furious"-Serie ... © Getty Images
... und "Entourage" © Getty Images
Auch bei WWE schaute Rousey schon als UFC-Queen vorbei, knöpfte sich 2015 bei WrestleMania 31 zusammen mit Dwayne "The Rock" Johnson Stephanie McMahon vor. Johnson und Rousey haben dasselbe Management © Imago
Die Fans lieben Rousey, weil sie sowohl eine extrem toughe, als auch eine sehr elegante Seite zeigen kann - hier inmitten von Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger © Getty Images
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Rouseys Herz gehört allerdings ihm: Travis Browne, selbst UFC-Kämpfer. Die beiden sind seit 2017 verheiratet © Getty Images
Ende 2015 erlebte Rousey bei der UFC den ersten Rückschlag: Sie verlor ihren Bantamgewichtstitel in Australien durch K.o. gegen Holly Holm © Getty Images
Die Pleite nagte schwer an Rousey: Sie zog sich für eine Weile komplett aus der Öffentlichkeit zurück, in einem Interview mit US-Talkmasterin Ellen DeGeneres gestand sie wenige Monate nach dem Kampf sogar Selbstmordgedanken gehabt zu haben © Getty Images
Rousey versuchte sich wieder aufzurappeln - vergeblich: Auch ihr Comeback-Kampf gegen Amanda Nunes Ende 2016 ging in die Hose. Nach weniger als eine Minute war Rousey nach einer Schlagserie technisch k.o. © Getty Images
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Die entzauberte Rousey verließ frustriert die Arena und kam zum Schluss, ihre UFC-Karriere zu beenden © Getty Images
Anfang 2018 der Neustart: Rousey unterschrieb bei WWE und feierte ein Überraschungsdebüt beim Royal Rumble 2018 © WWE 2018 All Rights Reserved
Die Zweitkarriere war logisch, Rousey ist seit Kindheitstagen Wrestling-Fan, bewunderte die 2015 verstorbene Legende "Rowdy" Roddy Piper, von der sie den Spitznamen und den Schottenkilt übernahm © Getty Images
Bei WrestleMania 34 im April 2018 bestreitet Rousey ihr Debütmatch. In einem unterhaltsamen Mixed-Match besiegte sie zusammen mit Kurt Angle Stephanie McMahon und Triple H - und beweist dabei auch gegen ihren männlichen Kontrahenten ihre Power © WWE 2018 All Rights Reserved
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Im Sommer 2018 gewinnt sie beim SummerSlam gegen Alexa Bliss dann auch gleich den RAW-Damentitel - in einem Blitzmatch © WWE
Der Höhepunkt von Rouseys WWE-Karriere: Sie steht im April 2019 im ersten Frauen-Hauptkampf der wichtigsten Wrestling-Show WrestleMania, es geht gegen die Vorzeigewrestlerinnen Charlotte Flair (l.) und Becky Lynch © WWE
Logisches Ende des Matches: Rousey überlässt den Sieg Lynch, die nun die neue WWE-Regentin ist, während Rousey ein neues "Projekt" in Angriff nimmt © WWE

Die Verkündung, dass Lynch und Rousey zurückkehren werden, sorgt nun mit Blick auf die zweitägige Megashow am Wochenende für zusätzlichen Diskussionsstoff. Gerade die "nicht allzu ferne Zukunft", von der Khan bei Lynch spricht, kann ja auch eine sehr, sehr nahe sein.