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Golf, Tiger Woods: Horror-Unfall - das war der Auslöser

Das löste Woods' Horror-Unfall aus

Woods meldet sich nach Horror-Unfall zu Wort

Ein renommierter Unfall-Experte ist sich sicher, dass ein Sekundenschlaf zu dem schweren Auto-Crash von Golf-Superstar Tiger Woods geführt hat - und begründet.

Die Untersuchungen dauern noch immer an - aber immerhin gibt es nun offenbar immer konkretere Anhaltspunkte, um den schweren Autounfall von Tiger Woods zu erklären.

Eine gute Woche, nachdem der Golf-Superstar bei seinem Horrorcrash zunächst von der Straße abgekommen war, sich dann mit dem Fahrzeug mehrfach überschlagen und dabei schwer verletzt hatte, meldete sich hinsichtlich der Ursachenforschung nun ein renommierter Unfall-Experte zu Wort.

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Bei USA Today sprach Jonathan Cherney von einem Sekundenschlaf, der Woods übermannt haben dürfte.

"Für mich ist das ein klassischer Fall von am Steuer eingeschlafen", meinte der ehemalige Polizist und Gerichtsgutachter. "Weil die Straße eine Kurve macht und sein Auto einfach geradeaus fuhr." (NEWS: Alles zum Golf)

Golf: Tiger Woods - Crash wegen Sekundenschlaf?

Cherney, der sich zuvor an der Unfallstelle selbst ein Bild zur Unfall-Situation gemacht hatte, beschrieb den Hergang als "Abdriften von der Straße", dass so aussieht, als "ob er entweder bewusstlos war, ein medizinisches Problem hatte oder eingeschlafen ist und erst aufwachte, als er von der Straße abkam. Dort kam dann auch erst die Betätigung der Bremse."

Der Experte fügte an, die Reifenspuren am Unfallort würden seine Vermutungen stützen.

Nur noch Schrottwert: Der SUV von Golf-Superstar Tiger Woods nach dem schweren Unfall

Nur noch Schrottwert: Der SUV von Golf-Superstar Tiger Woods nach dem schweren Unfall

Die Polizei war zunächst von überhöhter Geschwindigkeit auf der kurvenreichen und bergab verlaufenden Stelle ausgegangen - Alkohol- oder Drogenkonsum als Unfallursache konnten bereits ausgeschlossen werden.

Woods liegt mit mehreren komplizierten Trümmerbrüchen nach wie vor in einem Krankenhaus bei Los Angeles, wo sich auch der Unfall ereignet hatte. Vor allem das rechte Bein der 45-Jährigen soll offiziellen Angaben zufolge schwer verletzt worden sein.

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Sicherheitsgurt verhinderte wohl Schlimmeres

Allein der Sicherheitsgurt habe Woods das Leben gerettet, so Unfall-Experte Cherney weiter.

Tiger Woods zählt zu den besten Golfern aller Zeiten, aber auch zahlreiche andere Golf-Legenden müssen dazugezählt werden. SPORT1 zeigt die 20 größten Golfer aller Zeiten © SPORT1-Montage: Marc Tirl/Getty Images
PLATZ 20 - VIJAY SINGH: Singh hat drei Majors in seiner bisherigen Karriere gewonnen - seinen ersten Majorsieg erreichte er 1998. Fünf Jahre später spielte er sich zum ersten Mal an die Spitze der Geldrangliste. Zudem ging er bei 34 PGA-Turnieren als Sieger vom Platz © Getty Images
PLATZ 19 - ERNIE ELS: Die Karriere des südafrikanischen Golfers begann 1989. Seitdem sammelt er Titel - unter anderem vier Majorsiege gehören dazu. Dank seines scheinbar mühelosen Schwungs bekam er den Spitznamen "Big Easy". Insgesamt sicherte sich Els 66 Turniersiege © Getty Images
PLATZ 18 - BILLY CASPER: Der 2015 verstorbene Casper erreichte in seiner Profikarriere drei Majorsiege und allgemein über 60 Turniersiege. Besonders erfolgreich war er im Ryder Cup. Immer wieder wird er als einer der am meisten unterschätzten Golfer aller Zeiten gesehen, denn er stand immer im direkten Vergleich zu Arnold Palmer, Jack Nicklaus und Gary Player, die die Golf-Tour über Jahre dominierten © Getty Images
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PLATZ 17 - SEVERIANO BALLESTEROS: Er gehört neben Nick Faldo, Bernhard Langer, Sandy Lyle und Ian Woosnam zu den "Big Five" des Golfsports. Diese europäischen Sportler sind alle innerhalb von zwölf Monaten geboren und haben mindestens ein Major für sich entschieden. Der Spanier glänzte mit fünf Majorsiegen. Im Alter von 54 Jahren verstarb er an Krebs. Er war mit dafür verantwortlich, dass ein Ableger des Ryder Cups auch auf europäischem Boden ausgetragen wurde © Getty Images
PLATZ 16 - NICK FALDO: Faldo durfte sich bereits über sechs Majorsiege freuen. Er zählt zu den besten Golfern Europas und hat als Engländer vor allem in seinem Heimatland hohes Ansehen - nicht zuletzt, weil die Queen persönlich ihn zum Sir Nicholas Alexander Faldo geschlagen hat. Sein bisher gewonnenes Preisgeld soll bei 10 Millionen Pfund liegen © Getty Images
PLATZ 15 - LEE TREVINO: Ein Blitzschlag hat den Golfprofi während seiner Karriere geschwächt - aber in keinem Fall für ein vorzeitiges Ende gesorgt. Einen seine sechs Majorsiege feierte er noch nach seinem Unfall. Der Amerikaner fiel vor allem durch seinen Humor und seine flotten Sprüche auf. So sagte er unter anderem: "Ich habe die Tour 1967 gespielt und Witze erzählt, und niemand hat gelacht. Dann habe ich die Open im nächsten Jahr gewonnen und die gleichen Witze erzählt und alle haben höllisch gelacht" © Getty Images
PLATZ 14 - BERNHARD LANGER: Obwohl Langer lediglich zwei Majorsiege feiern konnte, macht ihn seine einzigartige Rolle als erster wirklich prominenter Golfer in Deutschland zu einem der Größten des Golfsports. Nach seinem Überraschungssieg 1985 bei den Masters nahm seine Karriere Fahrt auf und bescherte ihm zahlreiche Turniersiege © Getty Images
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PLATZ 13 - PHIL MICKELSON: Fünf Majorsiege, davon drei Masters, ein British Open und ein PGA Championship - Mickelson sammelt Erfolge und das nicht auf einmal, sondern über viele Jahre verteilt - so auch 44 PGA-Tour-Siege. Ans Aufhören denkt Mickelson noch lange nicht © Getty Images
PLATZ 12 - BYRON NELSON: Bei Nelson steht vor allem seine unglaubliche Saison 1945 im Vordergrund. Er gewann 18 US-Turniere - davon elf in Folge. Diesen Rekord zu brechen ist nahezu unmöglich. Hinzu kommen insgesamt fünf Majorsiege, die Nelson zurecht zu den größten Golfern empor hebt © Getty Images
PLATZ 11 - GENE SARAZEN (r.): Die beeindruckende Karriere des amerikanischen Golfprofis umfasst mitunter sieben Majorsiege. Als einer der wenigen Golfer konnte er in allen vier Majors Erfolge feiern. Sarazen sorgte während seiner Karriere für ein ganz besonderes Debüt. 1935 etablierte er mit seinem "Schlag, der auf der ganzen Welt gehört wurde", den Golf-Begriff Albatros (drei Schläge unter Par) © Getty Images
PLATZ 10 - HARRY VARDON: Sieben Major-Titel sammelte Vardon, der 1870 auf den Kanalinseln geboren wurde. Sechs Mal triumphierte er bei The Open und entwarf später als Architekt mehrere Golfplätze. Noch heute wird der Spieler mit dem niedrigsten Schlagdurchschnitt auf der PGA-Tour die Vardon Trophy. Auf der European Tour erhält der Gewinner der Geldrangliste die Harry Vardon Trophy © imago
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PLATZ 9 - TOM WATSON: Er ist der Star der British Open. Watson spielt mit seinen acht Majorsiegen - davon fünf British-Open-Siege - in der oberen Golfliga mit. Besonders berühmt sind seine Matches mit Legende Jack Nicklaus. Bei beiden Turnieren ging Watson als Sieger vom Platz © Getty Images
PLATZ 8 - SAM SNEAD: Sieben Majorsiege und 82 PGA-Tour-Siege. Der 2002 verstorbene Snead schrieb eine beeindruckende Karriere. Sein TPGA-Tour-Rekord schien lange unerreichbar, bis Tiger Woods ihn einholte. "Slammin' Sammy" war auch noch im Alter ein herausragender Golfer © Getty Images
PLATZ 7 - WALTER HAGEN: Nach Woods, Nicklaus und Jones hat Hagen die meisten Majorsiege (11) in der Golfgeschichte. Er hatte eine Schlüsselrolle in der Entwicklung des Golfs und gehört zu den großen Pionieren des Golfsports. Der amerikanische Golfprofi starb 1969 mit 76 Jahren © Getty Images
PLATZ 6 - GARY PLAYER: Der kleine Mann in schwarz war nicht nur ein erfolgreicher Golfer, sondern auch ein wichtiger internationaler Botschafter des Sports. Der Südafrikaner hatte aufgrund seiner stets schwarzen Kleidung den Spitznamen "Black Knight". Neun Majorsiege und über 160 Turniersiege kann Player verzeichnen © Getty Images
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PLATZ 5 - BOBBY JONES: In der Zeit zwischen 1923 und 1930 sammelte Jones nahezu alles ein, was es zu gewinnen gab. Insgesamt 13 Major-Turnier konnte er für sich entscheiden - eine Rekordmarke, die erst durch Jack Nicklaus gebrochen wurde. 1930 gewann Jones sogar den Grand Slam - vier Major-Turniere in einem Jahr. Eine Marke, die bis heute keiner erreicht hat © imago
PLATZ 4 - BEN HOGAN: Hogan war sowohl auf als auch neben dem Platz ein Held. Neun Majorsiege machen ihn zu einem der erfolgreichsten Golfer. 1949 erlitt Hogan einen schweren Autounfall, bei dem er sich schwer verletzte. Gegen jede Erwartung kämpfte er sich zurück und konnte weitere Erfolge feiern. Auch er wurde in die World Golf Hall of Fame aufgenommen © Getty Images
PLATZ 3 - ARNOLD PALMER: Auch der dritte Platz geht an einen Amerikaner. Im Gegensatz zu Woods und Nicklaus hat er zwar "nur" sieben Majorsiege, prägte aber seine ganz eigene Golf-Ära. Denn durch seine starke TV-Präsenz machte er den Sport volksnaher und populärer. Der Publikumsliebling verstarb 2016 © Getty Images
PLATZ 2 - JACK NICKLAUS: 18 Majorsiege hat The Golden Bear auf seinem Konto - so viele wie kein anderer Golfer. Seit 1974 ist Nicklaus Teil der World Golf Hall of Fame. Nach seiner aktiven Golf-Karriere hat sich der Amerikaner der Golfplatzarchitektur gewidmet © Getty Images
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PLATZ 1 - TIGER WOODS Der US-Golfer gehört schon jetzt zu den Besten des Golfs. Dank seiner zahlreichen Erfolge - darunter 15 Majorsiege und 82 PGA-Tour-Siege - führt er die Liste der größten Golfer aller Zeiten an. Sein Jahresverdienst wird auf etwa 80 Millionen Euro geschätzt © Getty Images

Die Golf-Ikone selbst, dessen Karriere-Fortsetzung in den Sternen steht, hatte sich am vergangenen Dienstag zu Wort gemeldet und sich für die große Anteilnahme an seinem Schicksal bedankt.

"Es ist schwer zu erklären, wie berührend es heute war, als ich den Fernseher eingeschaltet und all diese roten Shirts gesehen habe. An alle Golfer und alle Fans: Ihr helft mir wirklich durch diese schwere Zeit", schrieb Woods auf Twitter.