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Chelsea: Holt Tuchel Haaland und Sancho? 260-Millionen-Transferoffensive

Chelsea: Nächste Transfer-Eskalation?

Mourinho stichelt gegen Tuchel

Thomas Tuchel will beim FC Chelsea im Sommer groß einkaufen. Dabei stehen zwei Spieler besonders im Fokus. Beide spielen bei seinem Ex-Klub BVB.

Thomas Tuchel hat mit dem FC Chelsea Großes vor.

Der 47-Jährige soll den Verein aus London nach der Entlassung von Vereins-Ikone Frank Lampard wieder an die Spitze der Premier League führen. (Service: Tabellen der Premier League)

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Dieser Plan scheint bisher aufzugehen: Die Blues gewannen vier der sechs Ligaspiele unter dem Deutschen, verloren keins. Als Fünfter hat Chelsea wieder Tuchfühlung zu den Qualifikationsplätzen für die Champions League aufgenommen. In der Königsklasse gewannen die Londoner zudem das Achtelfinalhinspiel bei Atlético Madrid mit 1:0. (Service: Ergebnisse und Spielplan der Champions League)

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Tuchel bekommt 260 Millionen Euro zum Einkaufen

In London setzt man großes Vertrauen in Tuchel. Der Ex-Trainer von Paris Saint-Germain soll die Deutschen Top-Einkäufe Kai Havertz und Timo Werner wieder in die Spur bringen.

Doch nicht nur das: Tuchel soll das Team auch nach seinen Wünschen formen dürfen - und bekommt dafür ordentlich Geld zur Verfügung gestellt: Nach SPORT1-Informationen hat Klub-Eigner Roman Abramowitsch grünes Licht für eine weitere Transferoffensive gegeben.

Über 250 Millionen Euro (!) sollen im Sommer für Neuzugänge zur Verfügung stehen. Zur Erinnerung: Der Klub aus London hatte erst im Sommer 2020 über 180 Millionen in Neuzugänge investiert, kein Klub gab mehr aus.

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Chelsea heiß auf Sancho und Haaland!

Dabei dürfte vor allem ein Ex-Klub Tuchels hellhörig werden: der BVB. SPORT1 erfuhr: Chelsea hat sowohl Jadon Sancho als auch Erling Haaland auf dem Zettel! 

Unwahrscheinlich aber, dass der Club im Sommer für beide Spieler bieten wird. Aktuell ist das Interesse an Superstürmer Haaland sogar noch größer als an Sancho. 

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Der 20 Jahre alte Norweger hat im Sommer 2022 eine Ausstiegsklausel, die bei 75 Millionen Euro liegt. In diesem Sommer ist die Ablöse allerdings frei verhandelbar.

Dortmund hat allerdings bereits mehrfach angekündigt, seinen Goalgetter nicht verkaufen zu wollen. Dies wurde dem Spieler gegenüber auch so kommuniziert. Allerdings sagte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke jetzt im Handelsblatt-Interview: "Ich schließe inmitten einer Pandemie mittlerweile gar nichts mehr aus". Wenn Dortmund auch die kommende Saison ohne Zuschauer spielen müsste, müsste nachgedacht werden, einen Spieler zu verkaufen.

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Sollten im Sommer ernsthafte Angebote für Haaland kommen, würde man beim BVB allerdings erst ab 120 Millionen Euro hellhörig werden - alle andere Offerten darunter, will man sich gar nicht erst an hören.

"Nur maximal zehn Vereine können es sich leisten, ihn zu kaufen und ihm die Plattform zu geben, die man nach einem Verein wie Dortmund braucht", stellte Haalands Berater Mino Raiola jüngst bei der BBC klar. Die Blues gelten als einer dieser Klubs.

Chelsea auch an Sancho interessiert

Bei Jadon Sancho ist die Sache etwas anders gelagert. Nach SPORT1-Informationen rechnen die Bosse mit einem Abgang des Londoners im Sommer, auch hier ist Tuchels Chelsea interessiert. 

Sancho dürfte in jedem Fall günstiger zu haben sein als Haaland. Verlangte Dortmund im vergangenen Sommer noch 120 Millionen für den Engländer, wird dieser Betrag aufgrund der Coronapandemie kaum zu erreichen sein. Mittlerweile wäre der BVB mit weniger zufrieden.

Mourinho stichelt gegen Tuchel

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Kauft Tuchel also ausgerechnet seinen Ex-Klub leer? Der gebürtige Krumbacher wurde 2015 als Nachfolger von Jürgen Klopp bei Schwarzgelb installiert, 2017 trennten sich die Wege trotz des Gewinns des DFB-Pokals. Zu groß waren die Differenzen zwischen Trainer und sportlicher Führung.

"Rächt" sich Tuchel jetzt, indem er seinem Ex-Klub die Topstars wegkauft? Gerade bei Haaland (27 Tore in 25 Pflichtspielen) dürften sich die Dortmunder mit aller Macht wehren, zu groß wäre die hinterlassene Lücke.

Sollte Dortmund allerdings die Qualifikation für die Champions League verpassen, würden die Argumente, die Haaland zu einem Verbleib bewegen könnten, geringer. Und die finanziellen Zwänge größer.