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Darts, PDC Players Championship 1 mit van Barneveld, Wright, Anderson, MvG

Van Barneveld verliert bei Comeback

Jetzt auch Wade! Alle 9-Darter der WM-Geschichte

Raymond van Barneveld muss sich bei seiner Rückkehr auf die PDC-Tour zum Auftakt geschlagen geben. Michael Unterbuchner sorgt für Furore. Auch ein Neun-Darter fällt.

Enttäuschendes Comeback für Raymond van Barneveld!

Die niederländische Darts-Legende musste sich gleich in ihrem ersten Spiel nach der Rückkehr auf die PDC Tour geschlagen geben. "Barney" unterlag beim ersten Turnier der Super Series, dem Players Championship 1 in Bolton, dem WM-Halbfinalisten von 2021 Stephen Bunting mit 5:6.

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Van Barneveld hatte sich erst Mitte Februar die Tour Card in der Q-School zurückgeholt, nachdem er eigentlich seine Karriere schon beendet hatte.

Den Tagessieg sicherte sich der Engländer Joe Cullen. Der "Rockstar" behielt im Finale gegen Masters-Sieger Jonny Clayton mit 8:7 die Oberhand.

Unterbuchner besiegt Wright

Für zwei Deutsche lief das erste Event der Pro Tour erfolgreich. Michael Unterbuchner, der sich kürzlich erstmals die Tour Card sichern konnte, setzte mit einem 6:1-Erfolg gegen den Weltranglistendritten Peter Wright in Runde 2 ein Ausrufezeichen. (Alles Wichtige zum Darts)

Kurz darauf musste sich "T-Rex" jedoch dem Waliser Jon Worsley mit 2:6 geschlagen geben.

Gabriel Clemens erwischte bei seinem ersten Auftritt nach dem bitteren WM-Achtelfinale gegen Krzysztof Ratajski einen guten Tag. Der "German Giant" kämpfte sich unter den 128 Tour-Card-Inhabern bis ins Viertelfinale vor, unterlag dort jedoch Joe Cullen mit 4:6.

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Martin Schindler und Steffen Siepmann schieden bereits in Runde 1 aus, Max Hopp verabschiedete sich eine Runde später. Florian Hempel und Robert Marijanovic waren beim ersten Turnier nicht am Start.

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Van Gerwen unterliegt 19-Jährigem

Für Weltmeister Gerwyn Price war bereits in der Runde der letzten 64 Schluss. Der Waliser verlor gegen Gary Anderson, den er im Finale im Ally Pally noch souverän bezwungen hatte, mit 2:6.

Michael van Gerwen zog sensationell in der 3. Runde gegen den 19 Jahre alten Debütanten Lewis Williams aus Wales mit 5:6 den Kürzeren.

Im Frühjahr soll die 17. Auflage der Unibet Premier League of Darts gestartet werden. Anders als in den vergangenen beiden Jahren wird es 2021 keine Herausforderer geben. Im Vorjahr schaffte es nur ein Challenger gegen einen gesetzten Spieler zu gewinnen (Luke Humphries gegen Gary Anderson). Die Rückkehr zum alten Format bedeutet auch keine weitere Chance für den Shootingstar des Vorjahres Fallon Sharrock (Bild)
Im Frühjahr soll die 17. Auflage der Unibet Premier League of Darts gestartet werden. Anders als in den vergangenen beiden Jahren wird es 2021 keine Herausforderer geben. Im Vorjahr schaffte es nur ein Challenger gegen einen gesetzten Spieler zu gewinnen (Luke Humphries gegen Gary Anderson). Die Rückkehr zum alten Format bedeutet auch keine weitere Chance für den Shootingstar des Vorjahres Fallon Sharrock (Bild) © Getty Images
2021 gehen also wieder zehn fixe Spieler an den Start. Dabei müssen die beiden Tabellenletzten nach dem 9. Spieltag ("Judgement Night") die Segel streichen. Die verbliebenen acht bestreiten sechs weitere Spiele. Die Top Vier qualifizieren sich schließlich für das Halbfinale © Imago
Nach dem WM-Finale gab die PDC neun der zehn Teilnehmer bekannt. Neben Weltmeister Gerwyn Price und WM-Finalist Gary Anderson (Bild rechts) wurde unter anderem auch Nathan Aspinall (Bild links) nominiert, für den es die zweite Teilnahme ist © Imago
Der verbleibende zehnte und letzte Platz ging an den Sieger beim Masters in Milton Keynes - und damit an Jonny Clayton (l.), für den es der erste fixe Start in der Premier League ist. SPORT1 zeigt die Teilnehmer 2021 © Chris Dean/PDC
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JONNY CLAYTON (Wales): Der Überraschungsmann der Premier League! Der Waliser gewann mit dem Masters seinen ersten Einzel-Titel und erstmals überhaupt ein Turnier vor TV-Kameras. Zusammen mit Gerwyn Price hatte er im letzten Jahr beim World Cup of Darts den ersten Turniersieg seiner Karriere geholt © Imago
Der 46-Jährige qualifizierte sich zuletzt fünf Mal in Folge für die WM (2017-2021), sein bestes Resultat war das Erreichen der 3. Runde. Im vergangenen Dezember scheiterte er mit 3:4 knapp an Joe Cullen © Imago
Besonders einprägsam ist die Einlaufmusik von "The Ferret" (deutsch: "Das Frettchen"): Er betritt zum Rock ‘n‘ Roll-Klassiker "Johnny B Goode" von Chuck Berry aus dem Jahr 1959 die Bühne. Wie Price ist er ehemalige Rugbyspieler. Erstaunlich: Nach wie vor geht er seinem Beruf als Stuckateur nach. Ob er das noch mit der wöchentlichen Premier League verbinden kann, bleibt abzuwarten © Imago
GLEN DURRANT (England): Der dreimalige BDO-Weltmeister wurde im Vorjahr erstmals für die Premier League nominiert. Er schaffte es auf Anhieb ins Finale, in dem er sich gegen Nathan Aspinall seinen ersten Major-Titel bei der PDC sicherte © SPORT1
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NATHAN ASPINALL (England): 2019 noch Contender, schaffte es "The Asp" 2020 bis ins Finale, wo er sich Glen Durrant geschlagen geben musste. Schaltete im Halbfinale den Weltmeister von 2020 Peter Wright aus © Imago
DIMITRI VAN DEN BERGH (Belgien): Steht vor seiner ersten Teilnahme. Sammelte jedoch bereits 2019 als Contender Erfahrung in der Premier League. Trotzte James Wade ein Unentschieden ab. Zeigte beim World-Matchplay-Triumph 2020 seine Klasse © Getty Images
JOSÉ DE SOUSA (PORTUGAL): Mit seinem Triumph beim Grand Slam sorgte "The Special One" für eine Sensation. Trotz Weltranglistenposition 15 darf sich der Portugiese erstmals in der Premier League beweisen. Seine Nominierung ist etwas überraschend © Imago
ROB CROSS (England): Der Weltmeister von 2018 schied nach einem Halbfinaleinzug und einem Finaleinzug vergangene Saison als Gruppenletzter mit nur fünf Punkten sang und klanglos aus. Ist als Weltranglisten-Vierter aber gesetzt © Getty Images
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PETER WRIGHT (Schottland): Hat schon viele große Turniere gewonnen, die Premier League fehlt jedoch noch in der Sammlung von "Snakebite". Scheiterte 2020 im Halbfinale an Nathan Aspinall © Imago
GARY ANDERSON (Schottland): Scheiterte im Vorjahr im Halbfinale denkbar knapp (9:10) am späteren Sieger Glen Durrant. Gewann das Turnier bereits zwei Mal: 2011 und 2015 © Imago
GERWYN PRICE (Wales): Verpasste in den vergangenen beiden Jahren als Fünfter jeweils knapp die Playoffs. Für den exzentrischen Waliser und neuen Weltmeister wird es die vierte Teilnahme an der Eliteliga des Darts © Imago
MICHAEL VAN GERWEN (Niederlande): Der Dominator der vergangenen Jahre beendete die Premier League bereits fünf Mal als Sieger. "MvG" könnte mit einem Sieg in diesem Jahr mit Rekordchampion Phil Taylor gleichziehen © Imago

Den ersten Neun-Darter des Jahres gab es auch schon. Michael Smith zeigte in seinem Auftaktmatch gegen den Belgier Geert De Vos das perfekte Leg.

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Die Ergebnisse ab dem Viertelfinale im Überblick:

Viertelfinale:
Joe Cullen - Gabriel Clemens 6:4
Jonny Clayton - James Wade 6:2
Nathan Aspinall - Rob Cross 6:5
Jon Worsley - Michael Smith 6:5

Halbfinale:
Clayton - Worsley 7:0
Cullen - Aspinall 7:4

Finale:
Cullen - Clayton 8:7