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Jérémy Mathieu: Beim FC Barcelona "allein gefühlt"

Ex-Barca-Star: "Fühlte mich allein"

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Jérémy Mathieu blickt mit negativen Gefühlen auf sein letztes Jahr beim FC Barcelona zurück. Antoine Griezmanns Wechsel bezeichnet er als Fehler.

Jérémy Mathieu spielte zwischen 2014 und 2017 für den FC Barcelona und erlebte dort keine einfache Zeit.

"Ich hatte eine sehr schlechte Zeit im letzten Jahr bei Barca", erklärte der Verteidiger, der im Sommer 2020 seine Karriere beendet hat, dem katalanischen Radiosender RAC1.

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Besonders die 0:3-Niederlage in der Champions League gegen Juventus Turin ist ihm negativ in Erinnerung geblieben.

"Ich hatte das Gefühl, dass ich an der Niederlage in Turin schuld war, aber ich verstehe nicht, warum sie mich fertiggemacht haben", meinte Mathieu: "Fußball wird von elf Spielern gespielt."

Mathieu vergleicht Situation mit Lenglet

Der Franzose weiter: "Ich fühlte mich alleine in der Umkleidekabine, niemand unterstützte mich, und das ist für mich kein Fußball."

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Ähnlich würde es aktuell Clemens Lenglet gehen, der in La Liga am Sonntag gegen Cádiz einen späten Elfmeter verschuldete. "Jeder macht Lenglet fertig, ich weiß, wie das ist. Er muss versuchen, positiv zu sein, um das Blatt zu wenden und sein Bestes zu geben", sagte Mathieu.

Griezmann "hat einen Fehler gemacht"

Der 37-Jährige äußerte sich auch zur Situation eines weiteren Landsmanns: Antoine Griezmann.

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"Er ist nicht auf dem Niveau, das er bei Atlético Madrid hatte", erklärte Mathieu: "Ich persönlich denke, dass er einen Fehler gemacht hat, als er bei Barca unterschrieben hat. Bei Atlético war er ein sehr wichtiger Spieler, und ich weiß nicht, ob er es bei Barcelona ist."