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Darts Masters: Jonny Clayton gewinnt und spielt Premier League

Clayton komplettiert Premier League

Clayton komplettiert Darts Premier League

Jonny Clayton nimmt als zehnter Spieler an der Premier League of Darts teil. Der Waliser gewinnt überraschend das Masters, schlägt im Finale Mervyn King.

Jonny Clayton hat überraschend das Ladbrokes Masters gewonnen und sich damit das letzte Ticket für die Unibet Premier League 2021 geschnappt (Die Unibet Premier League of Darts 2021 LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM).

Der Waliser setzte sich im Finale in der Marshall Arena in Milton Keynes gegen Mervyn King mit 11:8 durch (Masters: Ergebnisse und Spielplan).

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Die Partie beginn ausgeglichen, nach vier Legs stand es 2:2. King stellte auf 5:3, doch Clayton gewann anschließend sechs Legs in Folge. Dabei brillierte er unter anderem mit einen 136er Finish und einem Treffer auf das Bullseye.

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King verkürzte noch einmal auf 7:9, doch Clayton behielt die Nerven und holte sich seinen ersten Darts-Titel vor TV-Kameras.

Clayton spielt Premier League

Der Triumph war gleichbedeutend mit dem Ticket für die Premier League - die PDC hatte nach der WM nur neun Plätze vergeben.

Im Frühjahr soll die 17. Auflage der Unibet Premier League of Darts gestartet werden. Anders als in den vergangenen beiden Jahren wird es 2021 keine Herausforderer geben. Im Vorjahr schaffte es nur ein Challenger gegen einen gesetzten Spieler zu gewinnen (Luke Humphries gegen Gary Anderson). Die Rückkehr zum alten Format bedeutet auch keine weitere Chance für den Shootingstar des Vorjahres Fallon Sharrock (Bild)
Im Frühjahr soll die 17. Auflage der Unibet Premier League of Darts gestartet werden. Anders als in den vergangenen beiden Jahren wird es 2021 keine Herausforderer geben. Im Vorjahr schaffte es nur ein Challenger gegen einen gesetzten Spieler zu gewinnen (Luke Humphries gegen Gary Anderson). Die Rückkehr zum alten Format bedeutet auch keine weitere Chance für den Shootingstar des Vorjahres Fallon Sharrock (Bild) © Getty Images
2021 gehen also wieder zehn fixe Spieler an den Start. Dabei müssen die beiden Tabellenletzten nach dem 9. Spieltag ("Judgement Night") die Segel streichen. Die verbliebenen acht bestreiten sechs weitere Spiele. Die Top Vier qualifizieren sich schließlich für das Halbfinale © Imago
Nach dem WM-Finale gab die PDC neun der zehn Teilnehmer bekannt. Neben Weltmeister Gerwyn Price und WM-Finalist Gary Anderson (Bild rechts) wurde unter anderem auch Nathan Aspinall (Bild links) nominiert, für den es die zweite Teilnahme ist © Imago
Der verbleibende zehnte und letzte Platz ging an den Sieger beim Masters in Milton Keynes - und damit an Jonny Clayton (l.), für den es der erste fixe Start in der Premier League ist. SPORT1 zeigt die Teilnehmer 2021 © Chris Dean/PDC
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JONNY CLAYTON (Wales): Der Überraschungsmann der Premier League! Der Waliser gewann mit dem Masters seinen ersten Einzel-Titel und erstmals überhaupt ein Turnier vor TV-Kameras. Zusammen mit Gerwyn Price hatte er im letzten Jahr beim World Cup of Darts den ersten Turniersieg seiner Karriere geholt © Imago
Der 46-Jährige qualifizierte sich zuletzt fünf Mal in Folge für die WM (2017-2021), sein bestes Resultat war das Erreichen der 3. Runde. Im vergangenen Dezember scheiterte er mit 3:4 knapp an Joe Cullen © Imago
Besonders einprägsam ist die Einlaufmusik von "The Ferret" (deutsch: "Das Frettchen"): Er betritt zum Rock ‘n‘ Roll-Klassiker "Johnny B Goode" von Chuck Berry aus dem Jahr 1959 die Bühne. Wie Price ist er ehemalige Rugbyspieler. Erstaunlich: Nach wie vor geht er seinem Beruf als Stuckateur nach. Ob er das noch mit der wöchentlichen Premier League verbinden kann, bleibt abzuwarten © Imago
GLEN DURRANT (England): Der dreimalige BDO-Weltmeister wurde im Vorjahr erstmals für die Premier League nominiert. Er schaffte es auf Anhieb ins Finale, in dem er sich gegen Nathan Aspinall seinen ersten Major-Titel bei der PDC sicherte © SPORT1
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NATHAN ASPINALL (England): 2019 noch Contender, schaffte es "The Asp" 2020 bis ins Finale, wo er sich Glen Durrant geschlagen geben musste. Schaltete im Halbfinale den Weltmeister von 2020 Peter Wright aus © Imago
DIMITRI VAN DEN BERGH (Belgien): Steht vor seiner ersten Teilnahme. Sammelte jedoch bereits 2019 als Contender Erfahrung in der Premier League. Trotzte James Wade ein Unentschieden ab. Zeigte beim World-Matchplay-Triumph 2020 seine Klasse © Getty Images
JOSÉ DE SOUSA (PORTUGAL): Mit seinem Triumph beim Grand Slam sorgte "The Special One" für eine Sensation. Trotz Weltranglistenposition 15 darf sich der Portugiese erstmals in der Premier League beweisen. Seine Nominierung ist etwas überraschend © Imago
ROB CROSS (England): Der Weltmeister von 2018 schied nach einem Halbfinaleinzug und einem Finaleinzug vergangene Saison als Gruppenletzter mit nur fünf Punkten sang und klanglos aus. Ist als Weltranglisten-Vierter aber gesetzt © Getty Images
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PETER WRIGHT (Schottland): Hat schon viele große Turniere gewonnen, die Premier League fehlt jedoch noch in der Sammlung von "Snakebite". Scheiterte 2020 im Halbfinale an Nathan Aspinall © Imago
GARY ANDERSON (Schottland): Scheiterte im Vorjahr im Halbfinale denkbar knapp (9:10) am späteren Sieger Glen Durrant. Gewann das Turnier bereits zwei Mal: 2011 und 2015 © Imago
GERWYN PRICE (Wales): Verpasste in den vergangenen beiden Jahren als Fünfter jeweils knapp die Playoffs. Für den exzentrischen Waliser und neuen Weltmeister wird es die vierte Teilnahme an der Eliteliga des Darts © Imago
MICHAEL VAN GERWEN (Niederlande): Der Dominator der vergangenen Jahre beendete die Premier League bereits fünf Mal als Sieger. "MvG" könnte mit einem Sieg in diesem Jahr mit Rekordchampion Phil Taylor gleichziehen © Imago

Neben WM-Finalist Gary Anderson und Weltmeister Gerwyn Price sind auch die über die Weltrangliste gesetzten Michael van Gerwen, Peter Wright und Rob Cross dabei.

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Darüber hinaus hatte der Darts-Weltverband Vorjahressieger Glen Durrant, World-Matchplay-Champion Dimitri Van den Bergh, Nathan Aspinall und etwas überraschend Grand-Slam-Sieger José de Sousa nominiert.

Clayton räumt MvG und Wright aus dem Weg

Auf dem Weg zum Turniersieg hatte Clayton zunächst José de Sousa eliminiert, ehe er bei Michael van Gerwen für ein bitteres Déjà-vu sorgte.

Im Viertelfinale setzte er sich trotz Rückständen von 3:7 und 6:9 gegen James Wade durch und traf bei 90 Prozent seiner Doppel. Anschließend stoppte er Titelverteidiger Peter Wright - mit einem dramatischen 11:10.

King wiederum fertigte zunächst Glen Durrant mit 6:1 ab und ließ ein 10:5 gegen Ex-Weltmeister Rob Cross folgen. Im Viertelfinale demontierte er Nathan Aspinall und verpasste den Whitewash nur knapp. Im Halbfinale schockte King Weltmeister Gerwyn Price im 11:10-Thriller.