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FC Bayern: David Alaba wechselt - was passiert mit Lucas Hernández?

Hat Bayern den Alaba-Erben schon?

Noch nichts fix: Daran hakt der Alaba-Wechsel zu Real

David Alaba wird den FC Bayern am Saisonende definitiv verlassen. Doch wer ersetzt ihn? Sein potenzieller Nachfolger könnte aus den eigenen Reihen kommen.

"Die Voraussetzungen sind eher so, dass er den Verein verlässt. Deswegen muss man damit auch rechnen."

Hansi Flick hat am Dienstag erstmals ausgesprochen, was sich bereits abgezeichnet hat: David Alaba wird den FC Bayern am Saisonende ablösefrei verlassen!

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Wohin es den Österreicher zieht, steht indes noch nicht fest. Am späten Montagabend hatte die spanische Sporttageszeitung Marca berichtet, dass Alabas Wechsel zu Real Madrid fix sei, der Innenverteidiger einen Vierjahresvertrag unterschrieben und den Medizincheck bereits absolviert habe.

Sein Vater George, der Sohn David zusammen mit Pini Zahavi berät, stellte bei SPORT1 allerdings klar: "Es ist noch keine Entscheidung gefallen und David hat bei Real auch noch nicht unterschrieben. Neben Real gibt es weitere Vereine, die an ihm interessiert sind."

Hernández soll Alaba ersetzen

Alaba verlässt die Bayern! Doch wer ersetzt ihn? Ein Kandidat für Alabas Nachfolge ist Lucas Hernández.

Der 80-Millionen-Rekordtransfer wurde im Sommer 2019 für die Innenverteidigung verpflichtet. Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge bezeichnete ihn bei seiner Vorstellung sogar als "besten Innenverteidiger der Bundesliga".

Diesen Vorschusslorbeeren wurde der 24-Jährige jedoch selten gerecht. Ohnehin kam der französische Weltmeister von 2018 in bislang 43 Pflichtspielen überwiegend als Linksverteidiger zum Einsatz (27 Mal). In nur 16 Partien verteidigte er innen. Seit seinem Wechsel stand er in nur 18 von 50 möglichen Bundesliga-Spielen in der Startelf und verpasste aufgrund schwerer Verletzungen 20 Pflichtspiele.

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Hernández' großes Plus: Wie Alaba ist er Linksfuß. Für Flick ein wichtiges Detail, da er aufgrund des Aufbauspiels möglichst auf zwei Rechtsfüße in der Innenverteidigung verzichtet. Im Aufbauspiel hapert es allerdings noch bei Hernández, sicherlich auch aufgrund fehlender regelmäßiger Spielpraxis. Dafür ist er schnell und physisch stark. Eigenschaften, die Flick an ihm schätzt.

Flick plant weiter mit Alaba

Dass er den Franzosen ob des bevorstehenden Abgangs von Alaba bereits ab sofort in der Innenverteidigung spielen lässt, ist nach SPORT1-Informationen keine Option für Flick. Er setzt weiterhin auf Alaba als Abwehrchef und vertraut ihm, obwohl er zuletzt nicht in Topform war.

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Das Problem: Bekommt Hernández seine Chance, nutzt er sie zu selten. Wie zuletzt in Kiel, als er die Defensive als Alabas Vertreter auch nicht stabilisieren konnte. Aktuell ist er für Flick daher weiter als Linksverteidiger eingeplant, muss sich also mit Alphonso Davies messen anstatt mit Alaba. Ein Vertrauensvorschuss sieht anders aus!

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Zudem fordert Flick Neuzugänge: "Wenn ein solcher Spieler den Verein verlässt, muss der Verein natürlich einen anderen Spieler holen - oder wird."

Hernández (Vertrag bis 2024), um den es bereits im vergangenen Sommer Wechsel-Gerüchte gab, ist mit seiner Situation nicht zufrieden. Er will regelmäßig spielen, hat aktuell aber keinen Stammplatz. Dass Flick ihm diesen nun für die kommende Saison in Aussicht stellt, ist nicht zu erwarten.

Kommt Upamecano im Sommer?

Gut möglich also, dass noch ein weiterer Linksfuß für die Innenverteidigung verpflichtet wird. Der von den Bayern umworbene Dayot Upamecano (RB Leipzig) ist Rechtsfuß, ebenso wie der dauerverletzte Neuzugang Tanguy Nianzou.

Was Hernández indes positiv stimmen könnte, ist Flicks Zuspruch. SPORT1 fragte den Triple-Trainer: Trauen Sie ihm die Alaba-Nachfolge zu? Flicks klare Antwort: "Ja, ich traue es ihm zu!"