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Bob: Schneider gewinnt, deutsche Frauen weiter ungeschlagen

Deutsche Frauen weiter ungeschlagen

Stephanie Schneider gewinnt Weltcup-Rennen in St. Moritz

Stephanie Schneider gewinnt Weltcup-Rennen in St. Moritz © AFP/SID/MARK RALSTON

Die deutschen Bob-Frauen verteilen die Last des Siegens weiterhin auf mehrere Schultern - und bleiben knapp drei Wochen vor der Heim-WM ungeschlagen.

Die deutschen Bob-Frauen verteilen die Last des Siegens weiterhin auf mehrere Schultern - und bleiben so auch knapp drei Wochen vor der Heim-WM ungeschlagen.

Beim prestigeträchtigen Rennen auf der Natureisbahn in St. Moritz feierte am Sonntag Stephanie Schneider ihren zweiten Saisonsieg, mit Anschieberin Leonie Fiebig verwies sie Ex-Weltmeisterin Elana Meyers Taylor (USA) und die Schweizerin Melanie Hasler auf die Plätze.

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"Ich glaube, wir hatten heute richtig viel Glück, weil beide Fahrten nicht sauber waren", sagte Schneider, "ich habe viele Fehler gemacht und hätte nicht gedacht, dass es reicht. Aber die Basis waren zwei richtig gute Startzeiten."

Olympiasiegerin Mariama Jamanka musste sich mit Vanessa Mark nach Führung im ersten Lauf mit Rang vier begnügen. Europameisterin Laura Nolte, in bislang sechs Saisonrennen schon dreimal siegreich, wurde mit Deborah Levi Sechste.

Angesichts von derzeit vier starken Pilotinnen, neben Schneider, Jamanka und Nolte auch Kim Kalicki, wechselt Cheftrainer Rene Spies sein Team auf dem Weg zur WM in Altenberg in der ersten Februarhälfte regelmäßig durch.

Schneider betreibt dabei beste Eigenwerbung: Bei ihrem erst zweiten Einsatz holte sie nun gleich ihren zweiten Sieg. Auch Jamanka hat bereits einmal gewonnen, Kalicki schaffte das noch nicht, fuhr dafür allerdings in jedem einzelnen Rennen auf das Podest.

Möglich scheint aber, dass die Konkurrenzsituation auch international wieder etwas härter wird.

Erst am vergangenen Wochenende in Winterberg hatten die Athletinnen aus Nordamerika ihr Saisondebüt gegeben und waren beim deutschen Dreifachsieg noch hinterhergefahren. In St. Moritz zeigte sich nun vor allem Meyers Taylor wieder konkurrenzfähig, die zweimalige Olympiasiegerin Kaillie Humphries (USA/7.) hat noch Luft nach oben.