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Real Madrid: Vinicius Junior bei Zinedine Zidane wegen Handy unten durch

Real: Darum ist Vinícius unten durch

Erst Mega-Fail, dann Matchwinner: Vinicius Jr. lässt Real jubeln

Vinícius Junior kommt unter Trainer Zinédine Zidane bei Real Madrid immer seltener zum Zuge. Das hat offenbar nicht nur sportliche Gründe.

Vinícius Júnior gehört zu den am meisten versprechenden Talenten im Kader von Real Madrid.

Dennoch kam der 20-jährige Brasilianer zuletzt kaum noch zum Zuge.

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Fand sich der Flügelspieler zu Saisonbeginn noch regelmäßig in der Startelf wieder, schmorte Vinícius in den letzten Wochen vermehrt auf der Bank. So stand der Linksaußen in den letzten fünf Ligaspielen lediglich 21 Minuten auf dem Platz.

Beim enttäuschenden 0:0 gegen CA Osasuna am Samstag kam der Brasilianer sogar gar nicht zum Einsatz. (Spielplan und Ergebnisse)

Wegen Handy: Vinícius bei Zidane außen vor 

Die spanische Tageszeitung AS will den Grund für die zuletzt immer geringer werdende Einsatzzeit des Talents kennen. So soll Vinícius bei Trainer Zinédine Zidane in Ungnade gefallen sein.

Demnach soll der 20-Jährige bei einer Teambesprechung vor dem Champions-League-Achtelfinal-Rückspiel gegen Manchester City am 7. August 2020 auf sein Handy geschaut haben, statt seinem Coach zuzuhören.

Zinedine Zidane zeigt in dieser Saison, dass er keine Rücksicht auf die Stars nimmt. Nahezu jeder Spieler saß bereits auf der Bank, die Verjüngungskur wird allmählich eingeläutet. Den Trend hin zur Jugend begrüßen auch die Real-Anhänger in einer "Marca"-Umfrage. © Getty Images
Vom Umbruch betroffen sein könnte auch Toni Kroos, dem nicht nur Federico Valverde im Nacken sitzt. © Getty Images
SPORT1 präsentiert die mögliche Real-Elf der Zukunft © SPORT1-Grafik: Marc Tirl/Getty Images/Imago
TOR: THIBAUT COURTOIS (Alter: 27, bei Real Madrid seit 2018): Nach holprigem Start bei den Königlichen entwickelt sich der Belgier im Laufe der Saison zum absoluten Leistungsträger und scheint endlich angekommen in Madrid. Kassierte erst 19 Tore in 27 La-Liga-Partien. © Getty Images
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RECHTE VERTEIDIGUNG: ACHRAF HAKIMI (21, seit 2006): Dem derzeit an Borussia Dortmund ausgeliehenen Marokkaner könnte die Zukunft auf der rechten Seite gehören. Ob er im Sommer nach Madrid zurückkehren wird, ist allerdings noch mit einem Fragezeichen behaftet © Getty Images
INNENVERTEIDIGUNG: ÉDER MILITAO (22, seit 2019): Kam im Sommer 2019 für eine satte Ablöse in Höhe von 50 Millionen Euro aus Porto. Muss sich derzeit noch hinter Sergio Ramos und Raphael Varane anstellen, hat aber allemal das Potenzial den spanischen Altmeister auf lange Sicht zu ersetzen. Zidane hält große Stücke auf den Brasilianer © Getty Images
RAPHAEL VARANE (26, seit 2011): Kaum zu glauben, dass der Franzose am 25. April erst 27 Jahre alt wird. Gewann in seiner Karriere bereits viermal die Champions League mit Real und wurde 2018 Weltmeister. Bei einem Verbleib wird er Sergio Ramos als Abwehrchef auf Dauer ablösen © Getty Images
LINKE VERTEIDIGUNG: FERLAND MENDY (24, seit 2019): Im Sommer 2019 von Olympique Lyon gekommen, sollte der Franzose zunächst eine echte Alternative für Altmeister Marcelo darstellen. Doch die Zeichen stehen anders: Von Beginn an hat Mendy die Nase vorne, was auch die Real-Fans so anerkennen. 87 Prozent wollen Mendy nächste Saison in der Startelf sehen © Getty Images
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ZENTRALES MITTELFELD: FEDERICO VALVERDE (21, seit 2016): Er ist einer der Shootingstars der aktuellen Spielzeit. Valverde stand in 23 Spielen in der Startelf und verdrängte Weltfußballer Luka Modric auf die Bank. Diego Forlan prophezeit seinem uruguayischen Landsmann in der "Marca" eine glorreiche Zukunft: "Ich wage zu behaupten, dass er im Mittelfeld der werden kann, der Sergio Ramos in der Abwehr geworden ist" © Getty Images
MARTIN ÖDEGAARD (21, seit 2015): Real Madrid holte das einstige norwegische Wunderkind im Januar 2015 mit gerade einmal 16 Jahren in die spanische Hauptstadt. Nach Leihstationen in Heerenveen und Arnheim glänzt der heute 21-Jährige mit neun Torbeteiligungen bei Real Sociedad. Eine Rückkehr im Sommer wird trotz einer Leih-Option bis 2021 immer wahrscheinlicher © Getty Images
RECHTER FLÜGEL: RODRYGO (19, seit 2019): Die 45 Millionen Euro, die Real im Sommer 2019 für Rodrygo bezahlte, scheinen gut angelegt. Der 19-Jährige wurde von der Plattform "Goal" kürzlich zum "größten Wunderkind des Weltfußballs" gekürt. In 21 Spielen in dieser Saison kommt der Brasilianer auf starke neun Torbeteiligungen. 89 Prozent der befragten Real-Fans ziehen Rodrygo Gareth Bale vor © Getty Images
OFFENSIVES MITTELFELD: ISCO (27, seit 2013): Kam als 21-Jähriger im Jahr 2013 zu den Königlichen und erlebte fortan eine der erfolgreichsten Perioden der Vereinsgeschichte mit. Ist in seinen knapp sieben Jahren nie unumstrittener Stammspieler gewesen, besitzt dennoch nach wie vor außerordentliche Fähigkeiten. 69 Prozent der Befragten wünschen sich den Edeltechniker nächstes Jahr in der Startelf © Getty Images
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LINKER FLÜGEL: VINICIUS JUNIOR (19, seit 2018): In einer für Real Madrid eher tristen Saison 2018/19 war der junge Brasilianer einer der Lichtblicke. Schnell, wendig, dribbelstark - der 19-Jährige bringt alles mit für eine erfolgreiche Karriere bei den Königlichen. Zusammen mit Rodrygo können die Landsmänner das Flügel-Gespann der Zukunft bilden © Getty Images
STURM: LUKA JOVIC (22, seit 2019): In seiner ersten Saison in Madrid hat der Serbe einen schweren Stand. Den hohen Erwartungen wird Jovic mit nur zwei Toren nicht gerecht, an Karim Benzema ist derzeit noch kein vorbeikommen. Dass der 22-Jährige den Franzosen mittelfristig ablösen kann, scheint Reals Fans angesichts seines großen Potenzials aber möglich © Getty Images
Real Madrids mögliche Elf der Zukunft: Courtois - Hakimi - Militao - Varane - Mendy - Valverde - Ödegaard - Rodrygo - Isco - Vinicius Jr. - Jovic © Getty Images

Vinícius reagierte damit offenbar auf die Entscheidung Zidanes, ihm gegen ManCity (Endstand 1:2) den formschwachen Eden Hazard vorzuziehen.

Benzema erhebt schwere Vorwürfe gegen Vinícius

Gegenwind erhielt der Flügelspieler wenige Monate später zudem von Teamkollege Karim Benzema. Der Franzose warf Vinícius im Champions-League-Duell mit Borussia Mönchengladbach Ende Oktober gar vor, gegen die Königlichen zu spielen.

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Wie die spanische Tageszeitung Marca damals berichtete, sagte Benzema zu Teamkollege Ferland Mendy in der Halbzeitpause im Spielertunnel: "Spiele nicht mit ihm. (Ich schwöre, Anm. d. Red.) auf das Leben meiner Mutter, er (Vinícius, Anm. d. Red.) spielt gegen uns."

Der Stürmer dürfte daher derzeit nicht allzu traurig über die geringen Einsatzzeiten von Vinícius sein.