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Formel 1: Toto Wolff erwartet ein "Erdbeben"

Wolff: "Erdbeben" in der Formel 1

Wolff verlängert Mercedes-Vertrag

Toto Wolff und die Silberpfeile stehen vor großen Herausforderungen. Zudem erklärt der Österreicher die Hängepartie vor seiner Vertragsverlängerung.

Toto Wolff sieht in der Formel 1 spannende Zeiten auf den Mercedes-Rennstall zukommen.

"Wir haben eine gewaltige Herausforderung vor uns mit den leicht angepassten Regeln für 2021 und dem Erdbeben der Regeländerungen für 2022", sagte der Teamchef und Miteigentümer der Silberpfeile im Gespräch mit dem Magazin Autosport.

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Angesichts der neuen Budget-Obergrenze in der Formel 1 steht auch den Silberpfeilen keine leichte Zeit bevor. "Wir müssen uns anders strukturieren, als wir es bisher getan haben", sagte Wolff. 

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Und weiter: "Es gibt Faktoren, die gegen uns arbeiten und uns sehr motivieren und es gibt Faktoren, die für uns arbeiten, weil wir glauben, dass wir ein gutes Team haben", so Wolff.

"Grundsätzlich begrüßen wir Veränderung und haben das auch in der Vergangenheit immer getan. Also schauen wir mit Vorfreude auf 2022", erklärte der Funktionär, der sich nach längerer Hängepartie zu Mercedes und seiner Rolle als Teamchef bekannte. Der neue Vertrag des 48-Jährigen läuft bis 2023.

Wolff: "Ich genieße die Beziehungen innerhalb des Teams"

"Ich genieße die Beziehungen innerhalb des Teams und solange ich den Eindruck habe, dass ich meinen Teil zum Erfolg beitragen kann, bleibe ich in meiner jetzigen Rolle dabei", betonte Wolff und fügte hinzu:

"Gleichzeitig muss ich aber darauf achten, dass ich keinen Engpass in Sachen Führungsqualitäten kreiere. Das bin ich meinen Angestellten, Mercedes und den Shareholdern schuldig. Es wird eine Zeit kommen, in der ich den Staffelstab weiterreichen werde an jemanden, der es besser macht als ich." (Rennkalender der Formel 1 2021)

Angesprochen auf die langwierigen Verhandlungen vor seiner Vertragsverlängerung sagte Wolff: "Es ging ja nicht einfach nur darum, ein Angestelltenverhältnis auszudehnen, weil wir über die zukünftige Beziehung der Anteilseigner sprechen mussten. Und das ist etwas, was eben seine Zeit dauert. Das ist der normale Lauf der Dinge", so Wolff.

Sein Verhältnis zu Daimler und Konzern-Chef Ola Kallenius sei "so gut, wie es nur sein kann".