Anzeige

NBA: Los Angeles Lakers besiegen Houston Rockets - James Harden blass

Super-Duo führt Lakers zum Sieg

NBA 2020/21: So läuft die neue Saison

LeBron James und Anthony Davis führen die Lakers zum nächsten Sieg gegen die Houston Rockets. Der wechselwillige James Harden kann bei Houston nicht überzeugen.

Das Super-Duo der Los Angeles Lakers hat sein Team einmal mehr zum Sieg geführt.

LeBron James und Anthony Davis warfen die Lakers in der Nacht auf Mittwoch zu einem ungefährdeten 117:100-Sieg bei den Houston Rockets. "King James" war dabei mit 26 Punkten Topscorer, sein kongenialer Partner unterstützte mit 19 Zählern und zehn Rebounds. Der deutsche Nationalspieler Dennis Schröder steuerte in 25 Minuten auf dem Feld 14 Punkte bei.

Anzeige

DAZN gratis testen und die NBA live & auf Abruf erleben | ANZEIGE 

Der Sieg der Lakers war zu keinen Zeitpunkt des Spiels wirklich in Gefahr. Los Angeles führte die meiste Zeit mit 20 oder mehr Punkten, was wohl auch mit dem schwachen Auftritt von Houstons Superstar James Harden zusammenhing. (Alle Spiele und Ergebnisse der NBA)

Der wechselwillige Shooting Guard blieb mit 16 Punkten, sieben Rebounds und sechs Assists verhältnismäßig blass. Vor allem seine Quote ließ zu wünschen übrig: Nur fünf von 16 Versuchen aus dem Feld waren erfolgreich, von Downtown traf Harden einen von sechs Würfen. Bester Werfer der Rockets war Christian Wood mit 18 Zählern.

Harden bleibt bei Rockets blass

Es war bereits das zweite Duell der beiden Teams innerhalb von nur zwei Tagen - beide Male mit dem besseren Ende für die Lakers. In der Nacht auf Montag setzte sich die Franchise aus L.A. mit 120:102 durch.

"Wir haben in den letzten beiden Spielen phasenweise brillanten Basketball gespielt, vor allem in der ersten Hälfte heute Abend", lobte Lakers-Coach Frank Vogel sein Team. James machte die Ambitionen des Meisters deutlich: "Wir haben ein gemeinsames Ziel, jede Nacht zu konkurrieren und Meisterschaftsbasketball zu spielen", so der 36-Jährige.

Die NBA-Saison hat begonnen – und alle Teams jagen Titelverteidiger Los Angeles Lakers um Superstar LeBron James. Doch auch um die Playoffs wird ein heißer Kampf erwartet. Denn nur die jeweils besten sechs Teams aus dem Westen und Osten qualifizieren sich direkt, die Ränge 7 bis 10 spielen je zwei Tickets im Play-in-Tournament aus. Das große SPORT1-Powerranking zum Saisonstart der NBA © SPORT1-Grafik: Marc Tirl/Getty Images
PLATZ 30: CLEVELAND CAVALIERS - Die Cavs befinden sich im Umbruch. Head Coach J.B. Bickerstaff hat die Aufgabe, Talente wie Collin Sexton, Darius Garland und Nummer-5-Pick Isaac Okoro mit den Routiniers Kevin Love (Bild), Andre Drummond und JaVale McGee zu einem harmonierenden Team zu formen - und gute Trade-Partner für die Altstars zu finden. Mit den Playoffs wird das Team wenig zu tun haben © Getty Images
PLATZ 29: OKLAHOMA CITY THUNDER - Chris Paul und Dennis Schröder weg, und auch Steven Adams spielt nun bei einem anderen Team: OKC hat mit einem großen Rebuild begonnen und sich viele Draft-Picks in den kommenden Jahren gesichert. Rohdiamant Shai Gilgeous-Alexander (Bild) soll nun die Führungsrolle im Team übernehmen, gegen ein schlechtes Abschneiden und einen guten Pick hätte bei der Franchise aber niemand etwas © Imago
PLATZ 28: NEW YORK KNICKS - Der Kader der Knicks strotzt nicht gerade vor Qualität. Der größte Star des Teams ist Forward Julius Randle (Bild). Die New Yorker bauen nach enttäuschenden Jahren auf ihren neuen Coach Tim Thidodeau, der viel Wert auf eine gute Defense legt. Die Hoffnungen auf eine bessere Saison sind dennoch gering. Spannend wird jedoch sein, wie sich Nummer-8-Pick Obi Toppin schlägt © Imago
Anzeige
PLATZ 27: DETROIT PISTONS - Kaum ein Team war in der Offseason so aktiv wie die Pistons: Jerami Grant, Josh Jackson, Jahlil Okafor, Mason Plumlee und Delon Wright (BIld) kamen ebenso wie Rookies um Killian Hayes. Der Kader hinter den Stars Blake Griffin und Derrick Rose ist also runderneuert. Große Sprünge nach vorne sind damit trotzdem nicht zu erwarten. Eventuell findet die Franchise für Griffin oder Rose einen Trade-Partner © Getty Images
PLATZ 26: CHARLOTTE HORNETS - Die Hornets sind stets für eine Überraschung gut. Das bewies das Team von Besitzer Michael Jordan mit einem 120-Millionen-Dollar-Vertrag für Gordon Hayward. Mit LaMelo Ball (Bild) kommt zudem noch mehr Glamour nach Charlotte - und mehr Ärger durch Vater LaVar? So oder so: Trainer James Borrego glaubt an eine Playoff-Teilnahme - zumindest Platz 10 ist durchaus möglich © Getty Images
PLATZ 25: SACRAMENTO KINGS - Vor 15 Jahren fanden das letzte Mal Playoffs mit den Kings statt, kein NBA-Team hat eine längere Durststrecke. Verstärkt haben sich die Kings unter anderem mit Blockmonster Hassan Whiteside (Bild). Der Abgang von Bogdan Bogdanovic schmerzt indes. Im stark besetzten Westen wird ein Playoff-Platz trotz talentierter Spieler wie Spielmacher De'Aaron Fox daher schwierig © Getty Images
PLATZ 24: CHICAGO BULLS - Mit einem ausgeglichenen Kader um die Leistungsträger Zach LaVine, Lauri Markkanen (Bild), Otto Porter Jr. steckt durchaus Potenzial im Kader des Teams aus Illinois. Die Hoffnungen der Fans ruhen darüber hinaus auf den jungen Coby White, der in der Preseason aufdrehte. Mit Billy Donovan als neuen Trainer sollte der Serienmeister der Neunziger im Osten um das Play-In-Tournament kämpfen © Imago
Anzeige
PLATZ 23: MINNESOTA TIMBERWOLVES - Das Trio mit Karl-Anthony Towns (Bild), D'Angelo Russell sowie Rückkehrer Ricky Rubio liest sich gut. Und dann wäre da auch noch Shooting Guard Anthony Edwards, Top-Pick des Drafts 2020, der aber erst einmal integriert werden muss. Gerade defensiv müssen die Wolves einiges beweisen. Läuft alles nach Plan, ist aber ein Platz im Play-In-Tournament machbar © Imago
PLATZ 22: SAN ANTONIO SPURS - Legende Gregg Popovich geht in seine 25. Saison als Spurs-Coach. Ähnlich kontinuierlich geht es im Kader zu. Einzig Forward Marco Belinelli zog es in die italienische Heimat. In der Bubble hinterließen die Spurs einen guten Eindruck, obwohl Führungsspieler LaMarcus Aldridge (Bild) nicht dabei war. Die Spurs sollten erneut Teil des heißen Playoff-Rennen im Westen sein © Getty Images
PLATZ 21: WASHINGTON WIZARDS - Die Franchise der deutschen Nationalspieler Moritz Wagner und Isaac Bonga setzte mit dem Trade von Russell Westbrook (Bild) für John Wall ein Ausrufezeichen. Viel wird davon abhängen, wie der Guard mit Bradley Beal harmoniert. Zu den Playoff-Kandidaten gehören die Wizards im Osten aber nun definitiv - dafür wird Westbrook schon sorgen © Getty Images
PLATZ 20: ORLANDO MAGIC - Bei den Magic war es in der Offseason vergleichsweise ruhig. Viel wird davon abhängen, ob der frühere Nummer-1-Pick Markelle Fultz (Bild) endlich sein Versprechen einlöst. Die Ausgeglichenheit im Kader ist Orlandos Stärke, zudem haben sie mit Nikola Vucevic einen sehr guten Big Man. Ein Platz im Play-In-Tournament sollte sicher sein, für die Top 6 im Osten wird es aber wohl nicht reichen © Imago
Anzeige
PLATZ 19: ATLANTA HAWKS - Das Ex-Team von Dennis Schröder könnte der Aufsteiger des Jahres im Osten werden. Im Sommer wurde der Kader umfangreich verbessert. Gerade Bogdan Bogdanovic, Rajon Rondo, Danilo Gallinari sollten den Kader aufwerten. Mit Jungstar Trae Young (Bild) und Center Clint Capela dürften die Hawks im Kampf um das Play-In-Tournament eine wichtige Rolle einnehmen © Getty Images
PLATZ 18: MEMPHIS GRIZZLIES - Die Überraschung der vergangenen Saison, auch wenn das Team im Play-In-Turnier an den Portland Trail Blazers scheiterte. Mit den beiden 21-jährigen Franchise-Eckpfeilern Ja Morant und Jaren Jackson Jr. sowie Center Jonas Valanciunas (Bild) sollen nun die Playoffs erreicht werden. Das erscheint auch diesmal nur über das Play-In-Turnier möglich, denn für Platz 6 fehlt die Erfahrung © Imago
PLATZ 17: NEW ORLEANS PELICANS: Neuer Head Coach, neuer Guard, neuer Center - die Hoffnungen der Pelicans-Franchise liegen aber weiterhin auf Brandon Ingram und Zion Williamson (Bild). Ob das schon für die Playoffs reicht, wird sich zeigen. Das Play-In-Turnier liegt aber definitiv in Reichweite und sollte auch geschafft werden. Gut aufgestellt für die Zukunft sind die Pelicans zudem allemal © Imago
PLATZ 16: HOUSTON ROCKETS - Die Rockets sind aktuell kaum einzuschätzen. Alles steht und fällt damit, ob Superstar James Harden (Bild) bleibt und welcher Spieler bei einem Trade nach Houston gehen würde. Bleibt Harden, ist der Topscorer der vergangenen Saison fast alleine gut genug, dass die Rockets um die Playoffs kämpfen werden. Bei einem Abgang könnte das Team dagegen in sich zusammenfallen © Getty Images
Anzeige
PLATZ 15: INDIANA PACERS: Ist Victor Oladipo (Bild) endlich wieder der Alte? Die Antwort auf diese Frage wird viel über den Saisonverlauf der Pacers entscheiden. Personell hat sich nicht viel verändert, allerdings gibt es mit Nate Bjorkgren einen neuen Head Coach. Für die Pacers wird es darum gehen, einen Platz unter den besten sechs Teams im Osten zu ergattern, was das direkte Playoff-Ticket zur Folge hätte © Getty Images
PLATZ 14: PHOENIX SUNS: Aufbruchstimmung bei den Suns, die in acht Bubble-Spielen als einziges Team ungeschlagen blieben. Nach dem Trade von Chris Paul (Bild, r.) gibt es große Hoffnungen auf die ersten Playoffs seit 2010. CP3 soll mit seiner Erfahrung den jungen Spielern um Devin Booker (l.) Winner-Mentalität einimpfen. Die Suns dürften sich zumindest über das Play-in-Turnier für die Playoffs qualifizieren © Getty Images
PLATZ 13: GOLDEN STATE WARRIORS - Nach einer missratenen Saison voller Verletzungen wollen die Warriors wieder angreifen. Die erneute schwere Verletzung von Klay Thompson wirft die Dubs jedoch zurück. Alle Augen sind auf Stephen Curry (Bild) gerichtet, dazu soll Nummer-2-Pick James Wiseman helfen. Doch ein Playoff-Ticket ist keine Selbstverständlichkeit, wie die klare Pleite bei den Nets zum Auftakt zeigte © Imago
PLATZ 12: TORONTO RAPTORS - Der wichtigste Free Agent wurde mit Fred VanVleet (Bild) gehalten, mit Serge Ibaka und Marc Gasol verließen aber die besten Big Men das Team. Aron Baynes und Alex Len werden sie kaum ersetzen können. Auf den Guard-Positionen sind die Raptors mit VanVleet und Kyle Lowry zwar exzellent besetzt. Dennoch müssen die Raptors zusehen, nicht in das Play-in-Turnier zu rutschen © Imago
Anzeige
PLATZ 11: UTAH JAZZ - Viel hat sich nicht verändert, die große Nachricht war der Besitzer-Wechsel zu Ryan Smith, der klarstellte, dass die Franchise in Salt Lake City bleiben wird. Mit Donovan Mitchell (Bild) und Rudy Gobert wurde mit zwei wichtigen Spielern verlängert, dazu kehrt mit Derrick Favors ein alter Bekannter zurück. Ein direktes Playoff-Ticket sollte machbar sein, viel mehr dürfte aber erneut nicht drin liegen © Getty Images
PLATZ 10: DALLAS MAVERICKS - Beste Offense der Liga, mäßige Defense: So lassen sich die Stärken und Schwächen der Mavs in der vergangenen Saison kurz beschreiben. An der Seite von Superstar Luka Doncic (Bild) soll jetzt Josh Richardson glänzen. Entscheidend für den Erfolg ist die Gesundheit von Kristaps Porzingis, der den Saisonstart verpassen wird. Bleibt er gesund, mag man den Mavs sehr viel zutrauen © Getty Images
PLATZ 9: PHILADELPHIA 76ERS: Altlasten abstoßen, Platz für Joel Embiid und Ben Simmons schaffen. So kann die Offseason der Sixers kurz zusammengefasst werden. Mit Danny Green und Seth Curry wurden zwei Spieler geholt, die vor allem defensiv helfen und Dreier werfen sollen. Mit Doc Rivers kam zudem ein erfahrener Coach. Den Sixers ist wie fast jedes Jahr alles zuzutrauen - sowohl positiv als auch negativ © Imago
PLATZ 8: PORTLAND TRAIL BLAZERS - Damian Lillard (Bild) ist in der Blüte seiner Karriere angekommen. Kaum ein Superstar ist so loyal wie der Spielmacher. Zudem wurden einige Schwachstellen verbessert wie durch den Zugang von Robert Covington. Jusuf Nurkic ist endlich auch wieder zum Anfang einer Saison fit. Portland gilt bei einigen Experten denn sogar als Geheimfavorit, ist dafür aber defensiv wohl zu schwach © Getty Images
Anzeige
PLATZ 7: BOSTON CELTICS - Mehr Tiefe auf der Center-Position mit Tristan Thompson als Unterstützung für Daniel Theis, dafür ein kleines Loch auf dem Flügel durch den Abgang von Gordon Hayward: Für die Celtics hat sich an den hohen Ambitionen nichts geändert. Zwar bereitet die Verletzung von Kemba Walker etwas Sorgen, mit Jayson Tatum (Bild) ist den Celtics ein direktes Playoff-Ticket dennoch sicher © Imago
PLATZ 6: DENVER NUGGETS - Mit dem neuen Team des Deutschen Isaiah Hartenstein dürfen Fans und Experten erneut in den Playoffs rechnen. Mit Jerami Grant und Torrey Craig gingen gute Verteidiger. Das Team wird von der Form der Stars Nikola Jokic (Bild) und Jamal Murray abhängig sein. Große Hoffnung setzt man auch in Jungstar Michael Porter Jr. - ein Platz unten den besten vier Teams im Westen sollte für Denver definitiv drin liegen © Imago
PLATZ 5: MIAMI HEAT - Die Überraschung der Playoffs, als der Traum vom Titel erst in den Finals platzte. Miami hat um Star Jimmy Butler (Bild) eine starke Truppe gebastelt. Mit den Zugängen Avery Bradley und Moe Harkless dürften die Heat vor allem in der Defense noch ekliger zu bespielen sein. Heimrecht in der ersten Playoff-Runde sollte das erste Ziel lauten, ein erneuter Einzug in die Finals wäre aber eine Überraschung © Imago
PLATZ 4: BROOKLYN NETS - Kevin Durant (Bild) hat seine Verletzung ausgestanden, Kyrie Irving ist nach seiner Corona-Auszeit auch wieder am Start – und mit Steve Nash steht nun auch Star-Power an der Seitenlinie. Die Nets könnten in den Finals landen, wenn es im Pulverfass ruhig bleibt. Denn gerade Irving ist nicht dafür bekannt, immer an einem Strang zu ziehen. Der Auftakt gegen die Warriors war jedoch vielversprechend © Imago
Anzeige
PLATZ 3: LOS ANGELES CLIPPERS - Nach den enttäuschenden Playoffs sind die Clippers um Kawhi Leonard (Bild) auf Revanche aus. Zwar wechselte Montrezl Harrell zu den Lakers, doch mit Serge Ibaka hat das Team einen Profi geholt, der in den Playoffs nicht so leicht vom Feld gespielt werden kann. Harmoniert das Team diesmal und spielt Paul George so auf wie beim Auftaktsieg gegen die Lakers, liegt der Titel drin © Imago
PLATZ 2: MILWAUKEE BUCKS - Nach dem kläglichen Aus in der 2. Playoff-Runde soll es nun endlich zum Titel reichen. Die Voraussetzungen dafür wurden geschaffen. MVP Giannis Antetokounmpo (Bild) bleibt, dazu holten sich die Bucks in Jrue Holiday einen der besten Verteidiger. Es könnte daher gut sein, dass sie wieder die beste Bilanz in der Regular Season aufweisen werden - die Bucks müssen aber in den Playoffs liefern © Imago
PLATZ 1: LOS ANGELES LAKERS - Die Mannschaft, die es zu schlagen gilt. Haben mit Dennis Schröder und Montrezl Harrell weiter an Qualität gewonnen und gehen daher als klarer Favorit an den Start. Mit den Superstars Anthony Davis und LeBron James (Bild) wird es auch in dieser Saison weit reichen, auch wenn die Stars es zunächst ruhiger angehen lassen sollten. Doch der Weg über den Titel führt erneut nur über die Lakers © Imago

Houstons Trainer Stephen Silas, der im letzten Viertel komplett ohne seine Starter spielen ließ, sagte nach der Partie: "Wir haben nicht die richtige Intensität in das Spiel gebracht." Auch Harden übte Kritik und sagte über sein Team, die Rockets seien "einfach nicht gut genug."

"Ich liebe diese Stadt. Ich habe buchstäblich alles getan, was ich kann. Ich meine, diese Situation ist verrückt. Es ist etwas, von dem ich nicht glaube, dass es behoben werden kann", sagte der 31-Jährige, der in der Offseason eine Trade-Forderung gestellt hatte, nach der Niederlage.

Anzeige

Embiid dreht gegen Heat auf

Joel Embiid hat derweil gegen die Miami Heat eine Monster-Performance abgeliefert und seine Philadelphia 76ers zum 137:134-Overtimesieg geführt.

Der Starspieler der Sixers legte mit starken 45 Punkten und 16 Rebounds ein Double-Double auf. "Ich habe ein Ziel. Ich will die Meisterschaft gewinnen und ich kann es nicht alleine schaffen", sagte Embiid nach dem Spiel. Sein Coach Doc Rivers lobte: "Er hat das Spiel für uns gewollt."

Beide Teams mussten ersatzgeschwächt antreten. Mit Jimmy Butler, Bam Adebayo und Goran Dragic fehlten den Heat gleich drei wichtige Spieler aufgrund von Corona. Bei den Sixers kehrte zwar Ben Simmons nach Knieproblemen zurück, mit Seth Curry und Tobias Harris fehlten aber auch bei Philadelphia Leistungsträger.

"Es ist eine Schande, denn unsere Jungs haben mehr als genug getan, um uns in die Lage zu versetzen, zu gewinnen", sagte Heat-Trainer Erik Spoelstra. "Sie hätten noch zwei weitere Verlängerungen spielen können. Es war keine Frage von mangelndem Willen oder mangelndem Einsatz. Unsere Jungs haben alles aus sich herausgeholt. Es geht nur darum, die Hürde zu überwinden, die Spiele wirklich zu beenden."

Isaiah Hartenstein dagegen erlebte mit den Denver Nuggets dagegen einen Rückschlag. Die Nuggets verloren bei den Brooklyn Nets 116:122 und kassierten nach zuvor zwei Siegen in Folge wieder eine Niederlage. Der 22-jährige Hartenstein kam auf drei Punkte.