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Schumacher - Mazepin: Boss droht mit "klaren Ansagen"

Schumacher-Boss: "Klare Ansagen"

Der nächste Schumi! So schaffte Mick den Aufstieg in die Formel 1

Nikita Mazepin hat die ersten Giftpfeile in Richtung seines neuen Teamkollegen Mick Schumacher geschickt. Teamchef Günther Steiner reagiert bei SPORT1.

Mick Schumacher gegen Nikita Mazepin: Das kann noch heiter werden!

Kult-Teamchef Günther Steiner vom US-amerikanischen Haas-F1-Rennstall muss sich vorkommen wie der Dompteur zweier Alphawelpen.

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Noch ist die Formel 1 in dieser Saison keinen Meter gefahren, da sorgen seine beiden 21 Jahre alten Rookies im Team schon für reichlich Schlagzeilen. Der Russe Mazepin mit einem frauenfeindlichen Video und kräftigen Aussagen. Mick Schumacher, weil er der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher ist.

Vor 25 Jahren Jahren feiert ein junger Michael Schumacher seinen ersten WM-Titel in der Formel 1. Anlässlich des Ehrentages des gebürtigen Kerpeners blickt SPORT1 in Bildern zurück auf Karriere und prägende Ereignisse im Leben von "Schumi" © Getty Images
Der 25. August 1991, ein historischer Tag der Sportgeschichte: Michael Schumacher gibt auf dem Circuit de Spa-Francorchamps sein Formel-1-Debüt im Jordan-Ford. Es sollte der Beginn einer einzigartigen Karriere werden © Getty Images
Die Unterbringung ist 1991 wenig luxuriös. Schumacher: "Die Geschichte, dass wir in einer Jugendherberge wohnten, ist bekannt. Ich habe mich auch etwas gewundert. Ich dachte, wir sind jetzt in der Formel 1, und das ist die Königsklasse. Willi (Weber, Schumachers damaliger Manager; Anm. d. Red.) hat schon ein bisschen das Gesicht verzogen, als er die Zimmer sah" © Getty Images
Des einen Freud, des anderen Leid: Schumacher verdankt seinem Einsatz der Tatsache, dass Stammpilot Bertrand Gachot im Gefängnis sitzt, weil er einen englischen Taxifahrer nach einem Streit um die Höhe der Rechnung mit Reizgas besprüht. Auf der Strecke haben die Fans ihren Protest gegen die Inhaftierung des Brasilianers niedergeschrieben © Getty Images
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Sein damaliger Teamchef Eddie Jordan (l.) lässt den damals 22-Jährigen allerdings nur ins Cockpit, weil er glaubt, Schumacher wäre bereits in Spa gefahren - das ist allerdings nicht der Fall. Später bezichtigt der Ire seinen Piloten der Lüge © Imago
"Michael war vielleicht mal in Spa, ist dort aber nie eine Runde gefahren. Hätte er mir das gebeichtet, hätte ich ihn nicht fahren lassen. Nicht auf dieser Strecke", erklärt Jordan © Imago
Schumacher bringt Licht ins Dunkel: "Eddie hatte Willi gleich beim ersten Kontakt gefragt, ob ich dort mal gefahren sei. Und Willi hat ja gesagt, weil er sich nicht vorstellen konnte, dass ich dort nie war. Er ist davon ausgegangen, weil Spa ja im Kalender der Sportwagen-WM war. Ich habe an dem Termin aber an einem Formel 3-Rennen teilgenommen" © Imago
Nach nur einem Rennen im Jordan wechselt Schumacher zu Benetton, hier beim GP von Australien in Adelaide. Es gewinnt Schumachers Idol Ayrton Senna © Getty Images
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Seinen ersten Sieg holt Schumacher 1992 - natürlich in Spa. In die Mütze muss er damals erst noch hineinwachsen © Getty Images
Den Umgang mit dem Sieger-Champagner beherrscht er zusammen mit seinem damaligen Teamchef Flavio Briatore (l.) indes schon recht gut © Imago
In seinem dritten Formel-1-Jahr 1993 ist Schumacher erst 24 Jahre alt und immer noch bei Benetton unter Vertrag © Getty Images
Im Training zum abschließenden Grand Prix der Saison 1994 in Australien crasht der Kerpener schwer © Getty Images
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Auch im Rennen scheidet er nach einer von ihm verursachten Kollision mit Damon Hill aus, wird aber mit einem Zähler Vorsprung vor dem Briten Weltmeister © Getty Images
Rumms, da ist es passiert. Bis heute streiten sich die Experten, ob Schumacher die Kollision mit Absicht herbeigeführt hat, wie Hill behauptete © Getty Images
1995 bricht die "Schumania" über Deutschland herein. Beim Heim-GP in Hockenheim siegt Schumacher wieder vor Hill © Getty Images
Der Jubel-Sprung auf dem Siegerpodest wird spätestens beim Europa-GP auf dem Nürburgring zum Ritual © Getty Images
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Alte Weggefährten: Schumacher, Ehefrau Corinna und Formel-1-Boss Bernie Ecclestone © Getty Images
Die Schumachers bilden sowohl privat als auch in der Boxengasse ein starkes Team © Getty Images
1996 wagt Michael Schumacher den Sprung zum Traditionsteam Ferrari - es wird eine lange Zusammenarbeit © Getty Images
Drei Siege gelingen ihm in der ersten Saison bei den Roten, den ersten feiert er im Regen von Barcelona © Getty Images
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Enger Vertrauter Schumachers ist von Anfangstagen an Ferraris Technischer Direktor Jean Todt (r.) © Getty Images
Ab 1997 kommt es in der Formel 1 dann zum Bruderduell: Ralf Schumacher gelingt ebenfalls der Sprung in die Königsklasse, damals bei Jordan-Peugeot © Getty Images
Mit Jacques Villeneuve schafft sich Schumacher einen Erzfeind, als er in Jerez eine Kollision provoziert. Den WM-Titel holt der Kanadier © Getty Images
Bezeichnendes Bild: Schumachers Ferrari wird abtransportiert, während auf der Leinwand "JV" zum Titel fährt © Getty Images
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Schumacher wird mit Teamchef Todt vor das FIA-Sportgericht zitiert und bekommt wegen der Kollision nachträglich alle WM-Punkte aberkannt. Er gelobt Besserung: "Ich werde in Zukunft anders fahren" © Getty Images
Großer Rivale der Saison 1998 ist der Finne Mika Häkkinen (l.) im McLaren-Mercedes © Getty Images
Die Liebe gilt immer auch dem Fußball. Zusammen mit anderen Sport-Stars wie Boris Becker (M.) oder Henry Maske (l.) begeht er jährlich das Benefiz-Match "Spiel der Herzen" © Getty Images
Das WM-Rennen 1998 entscheidet Häkkinen für sich, Schumacher und seinem Teamkollegen Eddy Irvine bleibt nur das Nachsehen © Getty Images
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In Spa heißt sein Feind jedoch David Coulthard. Nach einer Kollision will Schumacher dem Schotten in der Boxengasse sogar ans Leder © Getty Images
Eine schwere Verletzung trägt Schumacher am 11. Juli 1999 in Silverstone davon, als er sich bei einem frontalen Einschlag ein Bein bricht © Imago
Die WM-Entscheidung fällt im Land der aufgehenden Sonne. Wieder hat Häkkinen die Nase vorn, liegt nur zwei Punkte vor Irvine © Getty Images
Im darauffolgenden Jahr, wieder in Suzuka, darf Schumacher endlich über seinen ersten WM-Titel mit Ferrari jubeln © Getty Images
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Seinen Titelgewinn aus Suzuka krönt Schumacher mit einem Erfolg beim Saisonfinale in Malaysia. Der rote Jubel kennt keine Grenzen © Getty Images
Das Erfolgsteam bleibt auch im Jahr 2001 zusammen. Manager Weber verschafft Schumi schon 1991 seinen ersten F1-Vertrag © Getty Images
Große Schrecksekunde beim Deutschland-GP 2001: Schumacher wird am Start langsam und Luciano Burti wird über seinen Ferrari katapultiert © Getty Images
Und dann war da noch der 11. September. Beim Italien-GP unmittelbar nach den Anschlägen in den USA trägt die Formel 1 Trauer © Getty Images
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Daueranblick: 2002 holt Ferrari sieben Doppelsiege. Schumacher steht elf Mal ganz oben, Rubens Barrichello gewinnt immerhin vier Mal © Getty Images
Die Saison hat aber auch Schattenseiten. Zum Beispiel die Ferrari-Stallorder in Österreich: "Let Michael pass for the championship..." © Getty Images
Gute Miene zum bösen Spiel: Barrichello gewinnt in den USA "aus Versehen" vor Schumi mit 0,011 Sekunden Vorsprung. Peinlicher Fauxpas? © Getty Images
Trotz der "Pannen" in Österreich und in Indy: Am Ende jubelt nur Ferrari mit Weltmeister Schumacher. Hier mit Supermodel Megan Gale © Getty Images
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2003 duelliert sich Schumacher mit einem Eurofighter. Von drei Duellen über unterschiedliche Distanzen gewinnt er das kürzeste © Getty Images
Die italienischen Jagdflieger zelebrieren das Duell zwischen Wagen und Jet. Die italienischen Farben dürfen natürlich nicht fehlen © Getty Images
Wesentlich ruppiger geht es hingegen in der WM zu. Kimi Räikkönen macht Schumacher von Beginn an Druck © Getty Images
Erst regnet's, dann knallt's: In Brasilien rutscht Schumacher mit seinem Ferrari in einen Reifenstapel und fällt aus © Getty Images
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Wenigstens steigt "sein" FC nach der Saison 2002/03 in die Bundesliga auf. Schumacher mit Kölns damaligem Kapitän Dirk Lottner © Getty Images
Und im Oktober hat auch Schumacher etwas zu feiern: Weltmeister mit zwei Punkten Vorsprung vor Räikkönen und elf vor Juan-Pablo Montoya © Getty Images
2004: Zum Auftakt gleich ein Sieg in Australien - so geht es das ganze Jahr über weiter. Am Ende stehen 13 Siege und der siebte WM-Titel. Erst neun Jahre später wird sein Landsmann Sebastian Vettel die Marke von 13 Siegen in einer Saison einstellen © Getty Images
Einer der wenigen Tiefpunkte des Jahres sorgt für Zündstoff. Schumacher crasht in Monaco im Tunnel mit Montoya und ist danach stinksauer © Getty Images
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WM-Triumph mit einem siebten Platz beim Saisonfinale in Brasilien. So schlecht ist er in dem Jahr sonst nie © Getty Images
Schumacher wird nach seinem siebten WM-Sieg zu Deutschlands Sportler des Jahrhunderts gewählt © Getty Images
Vor der Saison 2005 genießt Michael Schumacher einen Ausflug nach Madonna di Campiglio und fährt die Piste hinunter © Getty Images
Zum Auftakt der Saison crasht er mit Nick Heidfeld in Australien. Ein paar Wochen später kann er wieder scherzen © Getty Images
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Schumacher hinkt von Beginn an hinterher, der F2005 ist unter dem neuen Reifenreglement nicht konkurrenzfähig © Getty Images
Der Kronzprinz lässt sich feiern, der König wendet sich mit Grauen ab. Fernando Alonso tritt die Nachfolge des Ferrari-Stars an © Getty Images
Einmal hat Schumacher 2005 Grund zu jubeln, tut es aber nicht. Denn der einzige Saisonsieg beim Skandalrennen in Indy wird zur Farce. Nachdem alle Michelin-Fahrer das Rennen aus Sicherheitsgründen boykottieren, starten schließich nur die sechs mit Bridgestone bereiften Fahrzeuge © Getty Images
Neuer Teamkollege, neues Glück. Mit Felipe Massa an der Seite findet Schumacher 2006 wieder zu alter Form zurück © Getty Images
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In seinem vorerst letzten Formel-1-Jahr hat er auch Mut zu modischen Experimenten wie dem neuen bunten Overall in Monaco © Getty Images
Duell auf Augenhöhe: Nach schwachem WM-Start schafft Schumacher gegen Alonso die Wende und holt kontinuierlich auf © Getty Images
Und nach dem Sieg in Monza liegt Schumacher nur noch zwei Punkte hinter dem spanischen Weltmeister zurück © Getty Images
Direkt nach Rennende wird bekannt, dass Schumacher nach der Saison aufhört. Auch Ferrari-Präsident di Montezemolo ist gerührt © Getty Images
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Bei der Pressekonferenz zum Rennen gibt es nur ein Thema: den Rücktritt. Schumacher hat größte Mühe, seine Tränen zurückzuhalten © Getty Images
Corinna kann ihre Tränen nach der Rücktrittserklärung nicht verbergen. Todt tröstet Schumachers Frau © Imago
In Brasilien schreitet Schumacher am 22. Oktober 2006 zu seinem 250. und vorerst letzten Grand Prix - immer noch mit WM-Chancen © Getty Images
Im Rennen hat er dann Pech. Ein Reifenschaden wirft ihn zwischenzeitlich bis auf den letzten Platz zurück © Getty Images
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Schon vor dem Rennen wird Schumacher vom brasilianischen Fußball-Idol Pelé für seine Verdienste in der Formel 1 geehrt © Getty Images
Schumacher kämpft sich zurück, nimmt noch einmal die Renaults ins Visier und wird am Ende Vierter. Zum achten WM-Titel reicht es aber nicht © Getty Images
Als Schumacher seine Karriere 2006 zum ersten Mal beendet, stehen für ihn sagenhafte 91-Grand-Prix-Siege zu Buche. Zum Vergleich: Die Rennfahrer-Legenden Alain Prost (51 Siege) und Ayrton Senna (41) kommen gemeinsam auf 92 Erfolge © Getty Images
Schumacher befindet sich bereits im vorgerückten Sportleralter, als er 2010 nach drei Jahren Pause in die Formel 1 zurückkehrt. Er unterschreibt bei Mercedes GP. Sein alter und neuer Sportdirektor: Ross Brawn, den Schumacher noch aus gemeinsamen Zeiten bei Ferrari kennt © Getty Images
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Seinen Roten Renner hat Schumacher gegen einen Silberpfeil eingetauscht © Getty Images
Bei seinem Comeback-Rennen landet der damals 41-Jährige am Ende auf dem sechsten Platz. Sein bestes Saisonergebnis schafft er in Spanien mit Rang vier, den er in der Türkei und Südkorea wiederholt © Getty Images
Doch für Schumacher läuft es noch nicht nach Wunsch. In den 30 Rennen seit seiner Rückkehr springt für den Mercedes-Star keine Podiumsplatzierung heraus © Getty Images
Dass er nichts von seinem Biss verloren hat, zeigt Schumacher beim Großen Preis von Ungarn 2010. Als ihn sein Ex-Teamkollege Rubens Barrichello überholen will, drängt er den Brasilianer beinahe in die Boxenmauer. Doch trotz des bedingungslosen Einsatzes bleiben Erfolgserlebnisse aus © Getty Images
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Zum einen ist sein Auto einfach zu langsam, um den Spitzenteams Paroli bieten zu können © Getty Images
Zum anderen bereitet Schumacher sein neuer Teamkollege Kopfzerbrechen: Mit Nico Rosberg hat er erstmals einen Fahrer im eigenen Stall, der ihm gewachsen ist. Und nicht nur das: Im Qualifying hat der Rekordchampion fast immer das Nachsehen © Getty Images
Erst in der dritten Saison seiner zweiten Karriere kann sich Schumacher seinen Traum vom Podium endlich erfüllen. Beim Großen Preis von Europa in Valencia kämpft er sich vom zwölften Startplatz bis auf Rang drei vor und feiert zusammen mit Sieger Fernando Alonso sein Comeback auf dem Podest © Getty Images
Am 4. Oktober 2012 gibt Schumacher schließlich seinen Rücktritt zum Saisonende bekannt. Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug nimmt ihn nach der Verkündung in den Arm © Getty Images
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Auch von seinem Nachfolger als Deutschlands Formel-1-Champion, Sebastian Vettel, verabschiedet sich Schumacher bei seinem letzten Rennen im Oktober 2012 in Brasilien © Getty Images
Seinen zweiten Rücktritt bereut Schumacher nie. Auch wenn er sich nun häufiger ins Privatleben zurückzieht, sind seine Autogramme noch heiß begehrt - wie anlässlich des "Tages der Legenden" Anfang September 2013 in Hamburg © Getty Images
Nur knapp vier Monate später müssen die Chefärzte des Uni-Klinikums in Grenoble der versammelten Weltpresse Auskunft über die schweren Verletzungen des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters geben, die er sich bei einem fatalen Ski-Unfall zuzieht. Schumacher erleidet ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Im Januar 2014 wird die Aufwachphase eingeleitet © Getty Images
Im Juni 2014 teilt Schumachers Management mit, dass der Formel-1-Rekordweltmeister nicht mehr im Koma liegt und die Klinik in Grenoble verlassen hat. Schumacher wird nach Lausanne in die Universitätsklinik "Centre hospitalier universitaire vaudois" (CHUV)" verlegt, um die Rehabilitation fortzusetzen. Im September wird er in sein Anwesen am Genfer See verlegt © Getty Images
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Zwei Monate später wird Schumacher bei der 66. Bambi-Verleihung in Berlin mit dem Millenium-Preis ausgezeichnet. Eine emotionale Laudatio auf den 45-Jährigen hält der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel (l.). Schumachers Managerin Sabine Kehm (r.) und dessen langjähriger Teamchef Ross Brawn nehmen den Preis stellvertretend entgegen © Getty Images
Managerin Sabine Kehm gibt im Mai 2015 Auskunft über Schumachers Gesundheitszustand. "Er macht weiter Fortschritte", sagt sie in einer Mitteilung, gibt aber zu bedenken, dass man "immer die Schwere seiner Verletzungen berücksichtigen" müsse © Getty Images
Wenige Tage später wird Schumacher im Rahmen des 24-Stunden-Rennens auf der Nordschleife mit dem Nürburgring-Award für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Seine Managerin kämpft mit den Tränen, als sie den Preis stellvertretend entgegennimmt © Imago
Michael Schumacher erhält für seine Genesung auch moralische Unterstützung aus dem Vatikan. Der FIA-Präsident und Schumacher-Vertraute Jean Todt erklärt im Januar 2016 im Gespräch mit Radio Vatikan, Papst Franziskus habe ihm bei seinem Besuch in Rom "mit Freuden zugesagt", für den 47-Jährigen zu beten © Getty Images
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Unter dem Motto "Champions for Charity" steigt in Mainz im Vorfeld des Formel-1-Rennens auf dem Hockenheimring am 27. Juli 2016 ein Benefiz-Fußballspiel zwischen den "Dirk Nowitzki All Stars" und der "Nazionale Piloti" um den viermaligen Weltmeister Vettel © Getty Images
Dirk Nowitzki sendet vor dem Spiel Genesungswünsche an Schumacher. "Wir wollen Michael von hier aus ein bisschen positive Energie schicken. Wir wollen ihm zeigen, dass wir ihn nicht vergessen haben", sagt der NBA-Star zu SPORT1 © Getty Images
Zum 50. Geburtstag der Motorsport-Legende wendet sich Ehefrau Corinna am 2. Januar 2019 an die Fans: "Wir möchten uns von ganzem Herzen bedanken dafür, dass ihr Michaels 50. Geburtstag gemeinsam mit ihm und mit uns feiert. Michael kann stolz sein auf das, was er erreicht hat, und wir sind es ebenfalls" © Imago
Über den Gesundheitszustand ihres Mannes möchte sie sich nicht äußern und bittet die Öffentlichkeit um Verständnis und Zurückhaltung: "Ihr könnt euch sicher sein, dass er in besten Händen ist und wir alles Menschenmögliche tun, um ihm zu helfen. Bitte habt Verständnis, wenn wir uns nach Michaels Wünschen richten und ein so sensibles Thema wie Gesundheit, so wie früher auch immer, in der Privatsphäre belassen" © Getty Images

Mazepin, ebenso schnell und respektlos im Auto wie mit seinen Worten, will sich aber nicht vom Stammbaum seines Teamkollegen beeindrucken lassen. "Wir sind keine Freunde", goss der Russe bei Match TV Öl ins Teamduell-Feuer, "maximal alte Bekannte, die schon zusammen Kart gefahren sind."

Auch der berühmte Name seines Teamkollegen sei ihm egal. "Das interessiert mich nicht. Sein Name gibt ihm mehr Macht, aber macht ihm auch mehr Druck. Wenn ich mein Visier herunterklappe, denke ich nicht darüber nach."

Mazepin dank Geld des Vaters in der Formel 1

Fest steht: Mazepin geht ebenso gut vorbereitet in die Saison wie F2-Champion und Ferrari-Junior Schumacher. Sein Vater Dmitry, ein russischer Oligarch, bezahlte Millionen, um seinen Sohn einen großen Erfahrungsschatz in seine erste Saison in der Königsklasse mitzugeben. So finanzierte er seinem Filius 2019 einen Zwölf-Tagestest mit zwei Jahre alten Mercedes-Formel-1-Rennwagen - auf sechs verschiedenen Rennstrecken und mit Mercedes-Junior Esteban Ocon als "Fahrlehrer".

"Er hat dieses Jahr gezeigt, dass er sehr schnell ist", sagt Schumacher über seinen neuen Teamkollegen: "Dass er sehr wissbegierig ist, dass er hart an sich arbeitet. Ich kenne ihn von 2013 und 2014. Wir sind beide sehr hungrig und möchten jetzt loslegen."

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Steiner kündigt "klare Ansagen" an

Steiner indes sieht bei allem Ehrgeiz und Konkurrenzdenken seiner Schützlinge kein Problem. "Konkurrenz belebt das Geschäft, wenn sie in den richtigen Bahnen bleibt", so der Südtiroler bei SPORT1: "Falls es mal aus dem Ruder läuft, werde ich klare Ansagen machen. Dann kann es schon mal laut werden. Ich denke aber nicht, dass das nötig sein wird. Ich vertraue den beiden."

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Der 55-Jährige setzt vielmehr auf einen ähnlichen Lernprozess, den auch der heutige Ferrari-Star Charles Leclerc in seiner ersten Formel-1-Saison 2018 bei Sauber durchgemacht hat. Steiner: "In den ersten Rennen war er nicht schneller als sein Teamkollege. Aber er lernte dann extrem schnell. Das ist das, was ich besonders von Mick erwarte. Ich bin überzeugt, dass wir schon in der zweiten Saisonhälfte zwei Fahrer haben, die genau wissen, wie es geht." (Rennkalender der Formel-1-Saison 2021)

Im zweiten Jahr bei Haas müssen dann Ergebnisse her. Steiner: "2022 sollte sie dann in einer Position sein, zu beweisen, wozu sie fähig sind. Unsere Aufgabe ist es, sie anzulernen und ihnen ein Auto zu bauen, mit dem sie ihr Können zeigen können. Um dann ihr Schicksal in die eigene Hand zu nehmen."