Anzeige

Formel 1, Qualifying Portugal-GP: Hamilton holt Pole vor Bottas, Vettel 15.

Hamilton warnt vor Hardcore-Strecke

Lewis Hamilton warnt vor der schwierigen Streckenführung © Imago

Beim Großen Preis von Portugal startet Mercedes Pilot Lewis Hamilton von Platz eins. Er schlägt seinen Teamkollegen Bottas, Sebastian Vettel landet weit hinten.

Als es ernst wurde, machte auch Lewis Hamilton ernst.

Nur noch wenige Sekunden waren vor Ablauf des Qualifyings zum Großen Preis von Portugal in Portimao (Portugal-GP, Sonntag ab 14.10 Uhr im LIVETICKER) auf der Uhr, da drehte der Weltmeister auf. Wie ein schwarzer Blitz flog Hamiltons Mercedes über die Berg- und Talbahn an der Algarve, nach dieser fantastischen Runde lag Hamilton eine Zehntelsekunde vor Bottas. (Rennkalender 2020 der Formel 1)

Anzeige

"Es ist unglaublich, ich kann gar nicht sagen, wie schwierig es war", sagte Hamilton, der im Q3 der besten Zehn im Gegensatz zu Bottas zwei schnelle Runden anstatt nur einer fuhr. "Ja, wir haben ein super Auto, aber man muss es natürlich auch fahren", meinte der Brite. Er habe seit Freitag versucht, "diese eine schnelle Runde zu finden, am Ende ist es mir gelungen."

Hamilton vor Bottas

Mercedes also wieder vor Red Bull, Max Verstappen (Niederlande) hatte auf Platz drei bereits 2,5 Zehntelsekunden Rückstand auf Hamiltons Bestzeit. "Können wir am Topspeed was machen?", hatte Verstappen zwischenzeitlich an die Box gefunkt: "Wir sind eigentlich nirgendwo richtig schnell."

Sebastian Vettel schaffte es einmal mehr nicht ins Q3 der besten zehn Fahrer. Der viermalige Weltmeister stellte seinen Ferrari in die achte Startreihe auf Platz 15 - eines seiner schlechtesten Qualifying-Ergebnisse in dieser Saison. Vettel war mit Medium-Reifen unterwegs ("Die waren nicht bereit für die Kurven 3, 4, und 5") und landete damit sogar noch hinter George Russell, der junge Brite steht mit dem Williams auf Startposition 14. 

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motorsport Magazin. Sonntag ab 21.45 Uhr und wöchentlich im TV und STREAM auf SPORT1

"Ich bin nicht wirklich in den Rhythmus gekommen und hatte am Ende Schwierigkeiten, die Reifen ans Laufen zu kriegen", sagte Vettel bei Sky: "Das Auto hat sich ganz okay angefühlt, wenn es denn funktioniert hat." Die Runden, die "ich treffe und mit denen ich zufrieden bin", seien dennoch einfach zu langsam.

Vettel sorgte für Qualifying-Verschiebung

Zwei Minuten vor dem Ende des dritten Trainings war die Session mit der roten Flagge abgebrochen und nicht mehr gestartet worden. Vettel war ausgangs der Kurve 14 über ein im Boden verankertes Abwassergitter gefahren, das daraufhin hochstand und somit eine Gefahr für die Fahrer dargestellt hätte.

Vettels Ferrari nahm bei dem Zwischenfall nach ersten Erkenntnissen keinen Schaden.

Anzeige

Der Beginn des Qualifyings wurde nach diesem Zwischenfall um 30 Minuten verschoben. Die Rennleitung hatte die Streckenposten angewiesen, sämtliche Abwassergitter rund um die Strecke zu überprüfen und gegebenenfalls nachzubessern.

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Probleme an der Strecke

Hamilton hatte bereits nach dem ersten Trainingstag auf Probleme mit der Berg- und Talbahn an der Algarve hingewiesen.

Sebastian Vettel erlebt beim ersten Saisonrennen in Spielberg eine große Enttäuschung. Auf der ersten Station seiner Ferrari-Abschiedstour fährt er von Startplatz elf ins vordere Mittelfeld nach vorne... © Getty Images
... nach einem Dreher fällt Vettel dann zwischenzeitlich ans Ende des Feldes zurück, konnte das Rennen aber zumindest auf Platz zehn und damit in den Punkterängen beenden. © Imago
Nicht nur wegen der schwachen sportlichen Leistung bestimmt der vierfache Weltmeister das Wochenende in Österreich. Vor dem Rennwochenende erklärt Vettel, dass er von Ferrari kein Angebot zur Vertragsverlängerung vorliegen hatte. Sein Arbeitgeber hatte die Situation anders dargestellt © Getty Images
Nach dem desolaten Rennen übt er Kritik an seinem Auto: "Es war ganz schwierig, das Auto zu fahren. Ich habe es nicht wieder erkannt." Für diese Aussage kassiert er prompt einen Rüffel von Ralf Schumacher. ©
Anzeige
Nach dem erneuten Tiefpunkt in Monza stellt sich die Frage: Kommt Vettel bei Ferrari noch einmal aus der Krise? SPORT1 blickt zurück auf die Karriere und den schleichenden Niedergang von Sebastian Vettel © SPORT1-Montage: Marc Tirl/Getty Images/iStock
Als Vettel am 17. Juni 2007 sein erstes Formel-1-Rennen in Indianapolis bestreitet, hält er seine Eindrücke mit einem Foto-Apparat fest. Zu seinem ersten Auftritt als Formel-1-Pilot kommt es, weil sich BMW- Sauber-Stammfahrer Robert Kubica beim Rennen zuvor in Montreal bei einem Unfall schwer verletzt © Getty Images
Da sich Kubica schnell erholt und ins Cockpit zurückkehrt, ist der US-Grand-Prix Vettels erster und einziger Einsatz für BMW. Nach drei Rennen Pause wird er vor dem Ungarn-GP von Toro Rosso verpflichtet - dem kleinen Schwester-Team von Red Bull. Vom österreichischen Rennstall wird Vettel schon seit 2004 unterstützt © Getty Images
In Monza 2008 erreicht er den ersten Meilenstein seiner Karriere. Nach der ersten Pole Position, die er mit Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz feiert,... © Getty Images
Anzeige
..folgt im italienischen Motorsport-Mekka gleich der erste Sieg. Er ist zum damaligen Zeitpunkt der jüngste Grand-Prix-Sieger aller Zeiten © Getty Images
2009 folgt der Schritt von Toro Rosso zu Red Bull - und in Schanghai der erste Triumph für die "Bullen" © Getty Images
Mit seinem Teamkollegen Mark Webber kommt es schon früh zum Zoff. Beim Türkei-Grand-Prix 2010 will Vettel den in Führung liegenden Australier überholen - und rauscht in dessen Auto hinein © Imago
Nach einer unglaublichen Aufholjagd in der zweiten Saisonhälfte und dem Sieg im letzten Rennen in Abu Dhabi wird Vettel zum ersten Mal Weltmeister - mit 23 Jahren und 134 Tagen ist er der jüngste Champion der Geschichte © Getty Images
Anzeige
Auch sein großes Vorbild Michael Schumacher gratuliert zum Titel © Getty Images
Seine Heimatstadt Heppenheim bereitet dem neuen Weltmeister einen grandiosen Empfang. Knapp 100.000 Leute kommen, um ihn zu feiern © Getty Images
Auch im Jahr 2011 darf sich der Deutsche als Champions feiern lassen. Er steht 17 Mal auf dem Podium und gewinnt dabei elf Rennen. Der dominierende Pilot des Jahres kann sich am Ende vollkommen verdient Weltmeister nennen © Getty Images
Auch 2012 krönt sich Vettel zum besten Fahrer der Formel 1. An Dramatik ist die Saison dabei kaum zu überbieten. Erst im letzten Rennen in Brasilien sichert sich der Red-Bull-Pilot nach einem Dreher zu Rennbeginn und einer Aufholjagd die nötigen sechs Punkte für seinen dritten Titel in Folge © Getty Images
Anzeige
2013 geht die Erfolgsserie weiter - und das mit Rekordzahlen. 13 Saisonsiege bedeuten die Einstellung eines Rekordes von Michael Schumacher. Zudem sind seine insgesamt 397 Zähler ein neuer Punkterekord – damit hätte Vettel auch die Konstrukteurs-WM allein gewonnen © Getty Images
Nach seinen zuvor vier WM-Titeln läuft es 2014 nicht mehr rund. Mit Daniel Ricciardo als neuem Teamkollegen und seinem lahmenden Boliden kommt Vettel nicht zurecht und wird nur Fünfter in der WM-Wertung. ©
Ricciardo stiehlt dem viermaligen Weltmeister komplett die Show, gewinnt drei Rennen (der Deutsche keines) und wird WM-Dritter. Vettels beste Platzierung bleibt ein 2. Rang in Singapur, nur eines von drei Malen, dass er vor seinem Teamkolegen liegt. Nach einem enttäuschenden letzten Jahr verlässt Vettel Red Bull © Getty Images
Wenig später bestätigt Vettel, was schon länger die Runde macht: seinen Wechsel zu Ferrari. Mit seinem Kumpel Kimi Räikkönen (l.) bildet er das neue Gespann bei den Roten und soll sie zurück zu alten Erfolgen führen © Getty Images
Anzeige
Und der Beginn ist vielversprechend. Gleich beim ersten Rennen im Ferrari fährt Vettel 2015 in Melbourne auf das Podest. Und es geht gut weiter. Beim zweiten Grand Prix in Malaysia setzt der Deutsche auf eine andere Strategie als die Silberpfeile und rast als Erster über die Ziellinie © Getty Images
Doch den starken Beginn kann Vettel nicht fortsetzen. Er gewinnt zwar noch zwei weitere Rennen, an den Speed der Mercedes kommt der Ferrari-Bolide allerdings nicht heran. Am Ende landet Vettel auf Rang drei der Fahrerwertung, sendet aber eine Kampfansage für das nächste Jahr © Getty Images
Halten kann er diese jedoch nicht. Gleich in den ersten beiden Rennen spielt ihm die Technik seines Ferraris einen Streich, auch Strategiefehler seines Kommandostands machen dem Deutschen das Leben schwer © Getty Images
In Malaysia schießt Vettel Mercedes-Pilot Nico Rosberg beim Überholversuch ab, für den Deutschen ist das Rennen wieder einmal nach nur wenigen Sekunden beendet. Die Entschuldigung folgt später per Telefon © Getty Images
Anzeige
Auf dem Hockenheimring wähnt Vettel das Rennen bereits eine Runde zu früh als beendet, geht vom Gas und lässt austrudeln. Als zwei überrundete Autos im Renntempo vorbeigehen, merkt Vettel, dass der Lauf noch nicht zu Ende ist und beschleunigt - ein Fehler ohne Folgen. Mehr als Rang vier springt in der WM-Wertung jedoch nicht heraus © Getty Images
2017 ist die Scuderia dann endlich konkurrenzfähig. In der ersten Saisonhälfte führt Vettel die WM-Wertung durchgängig an. Fünf Siege reichen am Ende jedoch nicht zum Titel, auch weil ihn die Technik mehrfach im Stich lässt. Erneut steht Mercedes ganz oben. Doch auch Vettel bleibt nicht fehlerfrei © Getty Images
Der absolute Tiefpunkt der Saison ereignet sich in Baku. Während einer Safety-Car-Phase fährt der in Führung liegende Hamilton aufreizend langsam. Damit rechnet Vettel nicht, beschleunigt und kracht dem Mercedes-Fahrer ins Heck © twitter.com/F1
Danach setzt er sich an Hamiltons Seite und fährt ihm absichtlich in die linke Flanke. Hamiltons Auto nimmt Schaden, ein Boxenstopp für die Reparatur wirft ihn zurück. Vettel kassiert eine Zehn-Sekunden-Strafe. Am Ende wird es Rang vier knapp vor seinem Rivalen © Getty Images
Anzeige
2018 geht es für Vettel in sein viertes Ferrari-Jahr. Endlich soll der heiß ersehnte Titel nach Maranello geholt werden. Mit zwei Siegen beginnt die Saison dabei auch mehr als nur vielversprechend, doch ausgerechnet beim Heim-GP in Hockenheim patzt Vettel folgenschwer © Getty Images
Bei einsetzendem Regen rutscht der Heppenheimer in Führung liegend wenige Runden vor Schluss ins Kiesbett, muss aussteigen und wirft die 25 Punkte für den Sieg weg. Ab diesem Moment geht es immer mehr bergab © Getty Images
Beim Ferrari-Heimspiel in Monza crasht Vettel in der zweiten Schikane in das Auto von Hamilton, der sogar noch den Führenden Räikkönen überholen kann. Vettel wird am Ende Vierter statt Erster, Hamilton holt sieben Zähler mehr als erwartet © Getty Images
In Singapur kommt es direkt nach dem Start zu einem Crash, in den Vettel, Verstappen und Räikkönen verwickelt sind. Für das Trio ist das Rennen beendet, Hamilton lacht sich als Sieger ins Fäustchen. Der Hauptschuldige ist Vettel, der seine Führungsposition zu vehement verteidigt. Ein Sieg war eigentlich eingeplant... © Getty Images
Anzeige
Beim Rennen in Austin crasht Vettel in Ricciardo und fällt an das Ende des Feldes zurück. Er wird zwar noch Vierter, hätte mit seinem schnellen Auto aber durchaus gewinnen können. Insgesamt verschenken Vettel und Ferrari 2018 ganze 96 Punkte. Statt Vettel wird Hamilton Weltmeister © Getty Images
Zu Beginn der Saison 2019 bekommt der Deutsche mit Charles Leclerc einen neuen Teamkollegen. Die Rangordnung scheint klar. Vierfach-Weltmeister Vettel ist die Nummer eins, der Monegasse muss sich dahinter einreihen. Doch das ändert sich © Getty Images
Nach nur wenigen Rennen ist Ferrari bereits unter Zugzwang. Während die Scuderia die Testfahrten vor der Saison dominiert, zeigt sich Mercedes in den Rennen deutlich stärker. Wieder patzt man am Kommandostand der Roten mehrfach, doch auch Vettel macht sich das Leben schwer © Getty Images
Im zweiten Rennen verliert er die Kontrolle über sein Fahrzeug und verliert seinen Frontflügel, in Barcelona verbremst sich der Deutsche und handelt sich einen Bremsplatten ein. Auch die Boxenstopps dauern viel zu lange. Nach nur fünf Rennen ist Lewis Hamilton im Mercedes schon 48 Punkte voraus © Getty Images
Anzeige
Beim Großen Preis von Kanada dann der nächste Aufreger. Eingangs einer Kurve verliert Vettel das Heck und schießt nach einem Fahrfehler geradewegs in die Wiese und verliert dort jeden Grip © Getty Images
Als er auf die Strecke zurückkommt, muss der direkt hinter ihm fahrende Hamilton blitzschnell reagieren, um eine Kollision zu verhindern. Die Stewards nehmen das Manöver unter die Lupe und belegen Vettel mit einer Fünf-Sekunden-Strafe © Sky
Der Deutsche kommt zwar als Erster im Ziel an, muss den Sieg nach Anwendung der Strafe aber Hamilton überlassen. Demonstrativ stellt der wütende Vettel die Platzierungsschilder um. Für Ex-Teamkollege Ricciardo ein Schlüsselerlebnis in der aktuelln Krise © Getty Images
"Ich will nicht für Sebastian reden, aber ich kann mir vorstellen, dass ihm der entgangene Sieg von Kanada schon zugesetzt hat", meint Ricciardo: "Ohne die Kontroverse von Montreal hätte er dort gewonnen, und alles sähe heute anders aus. Gewiss, wir werden es nie erfahren, aber ich könnte mir vorstellen, dass alles ein wenig anders gelaufen wäre, hätte Sebastian den Montreal-Sieg behalten können" © Getty Images
Anzeige
Die ultimative Demütigung erlebt Vettel in Monza. Fünf Jahre lang versucht der Deutsche vergeblich, das italienische Heimspiel zu gewinnen, Teamkollege Leclerc schafft es gleich im ersten Jahr, gewinnt nach Spa bereits sein zweites Rennen in Folge und löst kollektive Jubelstürme bei den Tifosi aus © Getty Images
Vettel begeht gleich zu Beginn des Rennens einen großen Fehler. Er verliert das Heck seines Wagens, dreht sich von der Strecke und übersieht beim Zurückfahren den heranrauschenden Lance Stroll, der sich nach einer Kollision ebenfalls dreht © Getty Images
Vettel fällt auf den letzten Platz zurück, wird bestraft und von Leclerc überrundet. Die internationale Presse ist sich sicher: Das war die Wachablösung bei Ferrari. Nicht mehr Vettel ist die Nummer eins, sondern Leclerc. Seit mehr als einem Jahr wartet der Deutsche auf einen Sieg, in der WM-Wertung steht er nur noch auf Rang fünf und hat 115 Punkte Rückstand auf Hamilton © Getty Images
Beim folgenden Rennen in Singapur betreibt Vettel mit seinem 53. Grand-Prix-Sieg Wiedergutmachung. Nach zwei zweiten Plätzen in Japan und Mexiko beendet er die Saison auf Gesamtplatz fünf - zu wenig, um die vielen Kritiker verstummen zu lassen © Imago
Anzeige
2020 steht Vettel von Beginn an im Fokus. In seinem letzten Vertragsjahr bei der "Scuderia" muss er Werbung in puncto Vertragsverlängerung Werbung in eigener Sache betreiben © Getty Images
Die Testfahrten in Barcelona lassen jedoch wenig Positives erwarten. Die Leistung der Scuderia sorgt für reichlich Irritationen. Lange Zeit hinken die Italiener weit hinter Mercedes hinterher © Getty Images
Wegen der weltweiten Corona-Pandemie muss der für den 15. März geplante Start in Melbourne auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Mitten in der Phase der Ungewissheit verkündet Vettel dann im Mai seinen Abschied von Ferrari nach der Saison 2020. © Getty Images
Wo und ob überhaupt er in den kommenden Jahren in der in der Formel 1 fahren wird, steht noch nicht fest. Der mittlerweile 33 Jahre alte Vettel muss sich trotz aller Widrigkeiten bei Ferrari mit guten Leistungen für ein lukratives Cockpit empfehlen © Getty Images
Anzeige
Zumindest privat darf der Eintracht-Frankfurt-Fan positiv in die Zukunft schauen. Mit seiner Ehefrau Hanna hat er drei Kinder, zwei Töchter und einen Sohn © Picture Alliance

"Bei der Ausfahrt von Kurve acht guckt man eine ganze Weile in den Himmel und hat keine Ahnung, was hinter der Kuppe ist", sagte der 35-jährige Brite: "In die Kurve elf fährt man rein und weiß überhaupt nicht, wo man eigentlich ist. Diese Strecke ist Hardcore, eine der schwierigsten überhaupt." (DATENCENTER: Die Fahrerwertung der Formel 1)

McLaren-Fahrer Carlos Sainz (Spanien) kam sich sogar vor wie in der actiongeladenen Filmreihe "The Fast and the Furious". "Das ist ja hier wie Tokio Drift", funkte Sainz an seine Box und bezog sich dabei auf den dritten Teil der Reihe mit abenteuerlichen Verfolgungsjagden in den Straßenschluchten der japanischen Hauptstadt.