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Formel 1: Valtteri Bottas setzt sich für Freundin & Gleichberechtigung ein

Bottas klagt über Ungleichheit

Valtteri Bottas mit seiner Freundin Tiffany Cromwell © instagram.com/tiffanycromwell

Valtteri Bottas versteht die ungleiche Preisgeldverteilung im Sport nicht. Vor allem im Radsport, den seine Freundin betreibt, geht es unfair zu. Ein Politiker kritisiert ihn.

Valtteri Bottas nutzt seine große Bekanntheit als Formel-1-Pilot, um sich für mehr Gleichberechtigung einzusetzen.

Konkret ist dem Mercedes-Piloten die ungleiche Preisgeldverteilung im Profisport ein Dorn im Auge, wie er mit dem Beispiel der Flandern-Rundfahrt untermauert.

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Bei Twitter postete der Finne zwei Bilder, die zeigen, wie viel Geld Männer und wie viel Frauen bei der Radsportveranstaltung in Belgien verdienen.

Bottas rechnete den Schnitt pro gefahrenem Kilometern aus, was bei den Männern 82 Euro und bei den Frauen nur zehn Euro entspricht. Dazu schrieb er: "Ich begreife das nicht."

Bottas: "Arbeiten Männer und Frauen nicht gleich hart"

Weiter schreibt Bottas, dass es ihm nicht um das Geld, sondern um die Gleichberechtigung geht: "Arbeiten Männer und Frauen nicht gleich hart, um dieses Rennen gewinnen zu können?"

Warum der 31-Jährige sich ausgerechnet den Radsport für seine Beschwerde aussuchte, ist klar: Seine Freundin ist die australische Profi-Radfahrerin Tiffany Cromwell, die die Flandern-Rundfahrt auf Platz 36 abschloss.

Bottas stellte Cromwell im Februar als seine neue Freundin vor, nachdem erst Ende November das überraschende Ehe-Aus mit der finnischen Schwimmerin Emilia Pikkarainen öffentlich wurde.

Nach seinem bevorstehenden Aus bei Ferrari hat Sebastian Vettel für das kommende Jahr endlich ein neues Cockpit gefunden. Am Donnerstag gab Racing Point bekannt, dass Vettel der neue Fahrer im Team und Sergio Perez ablösen wird. Doch wohin verschlägt es nun den Mexikaner, und schafft Mick Schumacher schon im kommenden Jahr den Einstieg in die Königsklasse? SPORT1 zeigt das Fahrerkarussell 2021 © SPORT1-Grafik: Haira/Tirl/Imago/Getty Imges/iStock
MERCEDES: Bei den Silberpfeilen wird sich in der kommenden Saison nicht allzu viel ändern. Valtteri Bottas hat Anfang August seinen Vertrag um ein weiteres Jah verlängert © Getty Images
Bei Lewis Hamilton ist zwar noch nichts fix. Allenthalben geht man aber davon aus, dass die Verlängerung des Vertrags nur noch Formsache ist. Darauf ließen die jüngsten Aussagen von Motorsportchef Toto Wolff schließen © Getty Images
FERRARI: Ende des vergangenen Jahres hat die Scuderia Nägel mit Köpfen gemacht und Charles Leclerc bis 2024 an sich gebunden. Der Monegasse ist der Mann der Zukunft bei Ferrari - auch wenn bei der aktuellen Stärke des Autos der WM-Titel weit entfernt ist © Getty Images
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Der neue Teamkollege von Leclerc bei Ferrari ab der Saison 2021 steht auch schon fest. McLaren-Pilot Carlos Sainz jr. erhält einen Zweijahresvertrag bei der Scuderia und ersetzt dort Vettel. Ob es mit dem Spanier bei der Scuderia wieder aufwärts geht? © Getty Images
RED BULL: Auch bei Red Bull ist die Sache so gut wie klar. Max Verstappen ist sowieso langfristig bis 2023 als Fahrer Nummer eins an den Rennstall gebunden © Getty Images
Und auch Alexander Albon sollte spätestens nach dem Vettel-Wechsel zu Racing Point beziehungsweise Aston Martin sicher im Sattel sitzen. Allerdings ließ Teamchef Christian Horner am Rande des Mugello-Qualifyings aufhorchen. Auf die Frage, ob Pérez eine Option für das Team sei, sagte er: "Alex ist natürlich unsere Priorität. Aber es gibt noch andere starke Fahrer, wie Nico Hülkenberg, der nach einem Cockpit sucht." © Getty Images
RACING POINT, ab 2021 ASTON MARTIN: Die rosa Flitzer bekommen in der nächsten Saison einen neuen Namen - und mit Vettel "007" auch einen neuen Fahrer © SPORT1-Grafik: Marc Tirl/Imago/iStock
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Schon einen Tag zuvor hatte Racing Point das Aus von Sergio Pérez offiziell verkündet. Nach SPORT1-Informationen konnte das Team dem Mexikaner ohne Abfindung kündigen, wenn er nach dem Italien-GP in der WM hinter seinem Teamkollegen Lance Stroll liegt - was der Fall war. Dennoch werde er jetzt ganz entspannt abwarten, was sich ergebe, so Pérez am Rande des Toskana-GP © Imago
Lance Stroll muss sich aufgrund seines finanzsstarken Vaters Lawrence Stroll, der das Team finanziert, keine Sorgen um sein Cockpit machen und wird 2021 zusammen mit Vettel eine interessante Fahrerpaarung bilden © Getty Images
MCLAREN: Der Vertrag von Lando Norris wurde erst im vergangenen Jahr bis 2022 verlängert und auch das zweite Cockpit ist besetzt ©
Daniel Ricciardo wechselt zum Beginn der kommenden Saison von Renault zu McLaren ©
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RENAULT, ab 2021 ALPINE: Es war das große Überraschungs-Comeback! Fernando Alonso kehrt in die Formel 1 zurück. In der Saison 2021 fährt er wieder für das französische Werksteam, das zukünftig unter der Bezeichnung "Alpine" firmiert © Getty Images
An seiner Seite fährt Esteban Ocon. Der Franzose kam vor der Saison 2020 als Ersatz für Nico Hülkenberg und ist bis einschließlich 2021 gebunden © Getty Images
ALPHA TAURI (ehemals Toro Rosso): Bei dem neu benannten Rennstall ist noch kein Fahrer für die nächste Saison offiziell bestätigt. Aktuell sitzen Daniil Kvyat... © Getty Images
... und der Franzose Pierre Gasly am Steuer der beiden Boliden. Ihre Verträge wurden aber noch nicht verlängert. Ob Pérez hier andocken kann, ist fraglich. Schließlich setzt das Junior-Team von Red Bull auf Nachwuchstalente © Getty Images
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ALFA ROMEO: Bei Alfa Romeo verhält es sich ähnlich wie bei Alpha Tauri. Für die nächste Saison ist noch kein Fahrer offiziell bestätigt. Die aktuellen Fahrer Kimi Räikkönen... © Getty Images
... und Antonio Giovinazzi haben noch keinen neuen Vertrag unterschrieben. Ob der finnische Ex-Weltmeister und der Italiener bleiben, ist noch völlig unklar, zumal nicht nur Pérez auf ein Cockpit schielen dürfte © Getty Images
Auch Mick Schumacher zählt mittlerweile zu den gehandelten Fahrern. Denn Teamchef Frederic Vasseur kündigte zuletzt bei Sky vielsagend an: "Ich denke, er wird vor dem Saisonende die Möglichkeit haben, ein Formel-1-Auto zu testen." © Imago
Micks Onkel Ralf Schumacher bringt sogar eine rein deutsche Paarung bei den Italienern ins Spiel. "Ich glaube, dass sie nach zwei neuen Fahrern Ausschau halten, nach einem routinierten Mann und nach einem vielversprechenden jungen. Vielleicht laufen ja schon Verhandlungen mit Nico Hülkenberg", sagte er bei Sky. Hülkenberg kam in diesem Jahr bei zwei GPs für Pérez im Racing Point zum Einsatz © Imago
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HAAS: Auch die US-Amerikaner stehen noch ohne feste Cockpits für 2021 da. Da könnte sich die Tür ebenfalls noch öffnen. Weder Romain Grosjean... © Getty Images
...noch Kevin Magnussen haben die Sicherheit, ob sie auch in der nächsten Saison noch für den Rennstall an den Start gehen werden © Getty Images
WILLIAMS: Klarheit gibt es dagegen bei Williams. Der Brite George Russell, der einen Vertrag bis Ende 2021 besitzt, wird ebenso beim Team aus Grove bleiben... © Getty Images
... wie der Kanadier Nicholas Latifi Während des Ungarn-Grand-Prix 2020 wurde die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit beiden Fahrern auch offiziell verkündet © Getty Images

Finnischer Abgeordneter teilt gegen Bottas aus

Vom finnischen Parlamentsabgeordneten Jani Mäkelä wurde Bottas für seine Aussagen derweil scharf kritisiert. "Bleiben Sie auf den Knien. (F1-Fahrer protestieren mit Kniefall für mehr Gleichberechtigung, Anm. d. Red.) Vielleicht verstehen Sie es irgendwann", entgegnete er als erste Reaktion.

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In der finnischen Boulevardzeitung Iltalehti erläuterte er weiter, dass es "der grundlegende Punkt einer Marktwirtschaft" sei, dass "Veranstaltungen, die ein größeres Publikum, Sponsoring und Medienberichterstattung anziehen, mehr Geld einbringen".

Als Seitenhieb gegen Bottas, der für ihn "moralisches Posing betreibt", fügte Mäkelä noch hinzu: "Deshalb frage ich mich, wie eine Person, die in einer solchen Branche Millionen verdient, dies nicht verstehen kann."