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Novak Djokovic gewinnt Spiel eins nach US-Open-Eklat

Nadal mit erfolgreicher Rückkehr

Novak Djokovic wurde bei den US Open disqualifiziert © Imago

Novak Djokovic bestreitet beim ATP-Turnier in Rom seine erste Partie seit seiner Disqualifikation bei den US Open erfolgreich. Er schlägt einen Italiener.

Der Weltranglistenerste Novak Djokovic hat beim ATP-Sandplatzturnier in Rom das erste Spiel nach seinem Eklat bei den US Open gewonnen.

Der topgesetzte Serbe, der beim Grand-Slam in New York im Achtelfinale disqualifiziert worden war, setzte sich nach einem Auftakt-Freilos in Runde zwei gegen den Italiener Salvatore Caruso mit 6:3, 6:2 durch.

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Djokovic trifft im Achtelfinale auf Filip Krajinovic (Serbien).

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Eine gelungene Rückkehr auf den Tennis-Court feierte der spanische Topstar Rafael Nadal. Im ersten Spiel nach sechs Monaten Corona-Zwangspause schlug der 19-malige Grand-Slam-Sieger seinen Landsmann Pablo Carreno Busta mit 6:1, 6:1. In der Runde der letzten 16 wartet Milos Raonic (Kanada/Nr. 13) oder Dusan Lajovic (Serbien) auf die Nummer zwei der Welt.

Djokovic bei US Open disqualifiziert

Nach turbulenten Tagen wurde Djokovic seiner Favoritenrolle bei der French-Open-Generalprobe gerecht. In Flushing Meadows war er aus dem Turnier geworfen worden, nachdem er eine Linienrichterin mit einem weggeschlagenen Ball am Hals getroffen hatte.

Er werde die Situation nicht vergessen, sagte Djokovic in Rom. Er sei einige Tage von dem Vorkommnis geschockt gewesen: "Die Zeit heilt Wunden, und ich muss es als große Lektion verstehen." Nach dem Match gegen Caruso sagte er: "Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich heute mentale oder emotionale Blockaden oder irgendwelche Dramen hatte."

Nadal, der auf eine Teilnahme in New York verzichtet und gegen Carreno Busta keine Probleme hatte, kehrt bei den French Open (27. September bis 11. Oktober) auf die große Tennisbühne zurück. Der 34-Jährige hat das wichtigste Sandplatz-Event der Welt bereits zwölfmal gewonnen. Mit einem Triumph in diesem Jahr könnte er nach Grand-Slam-Erfolgen mit Rekordhalter Roger Federer (20 Titel) gleichziehen.