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NBA, Playoffs: Denver Nuggets werfen Los Angeles Clippers raus - Nikola Jokic top

Jokic-Show! Denver haut Clippers raus

Wilde Dreier und Monsterdunks! So spektakulär ist die NBA-Bubble

Die Denver Nuggets drehen gegen die L.A. Clippers zum zweiten Mal in Folge einen 1:3-Serienrückstand und ziehen in den NBA-Playoffs ins Finale der Western Conference ein. Nikola Jokic überragt.

Das war schon blamabel: Die Los Angeles Clippers haben nach einer unerwartet deutlichen Niederlage gegen die Denver Nuggets die Chance auf den Titel in den NBA-Playoffs leichtfertig verspielt und sind ausgeschieden. (Spielplan der NBA-Playoffs)

Das Team um den enttäuschenden Superstar Kawhi Leonard (14 Punkte, 6 Assists) unterlag in Spiel sieben mit 89:104, verlor in der Serie damit trotz einer zwischenzeitliche 3:1-Führung noch 3:4 und muss weiter auf die erste Teilnahme in den Finals der Western Conference warten.

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Dort treffen die Nuggets nun auf die Los Angeles Lakers um LeBron James, ehe es im Falle des Einzugs in die Finalserie entweder gegen Miami oder die Celtics geht.

Boston um den deutschen Nationalspieler Daniel Theis hatten gegen die Heat erst in der Overtime von Spiel 1 mit 114:117 den Kürzeren gezogen.

Die NBA-Saison 2019/20 soll mit 22 Teams in Disney World in Orlando/Florida fortgesetzt werden. Doch nicht alle Spieler können bzw. wollen am Restart teilnehmen - und das aus ganz unterschiedlichen Gründen © Imago
Angesichts der sich häufenden Corona-Fälle in Florida hat Commissioner ohnehin bereits angekündigt, dass der Restart bei Fällen gestoppt werden müsste. Die NBA-Saison steht also schon vor dem Neubgeinn auf wackeligen Füßen © Getty Images
Um mögliche Ausfälle zu kompensieren, dürfen die Teams ihren Kader für die finale Saisonphase noch einmal verstärken. Einige haben das bereits getan. SPORT1 zeigt die NBA-Stars, die nicht mehr auflaufen werden und wer sie ersetzen könnte © SPORT1-Grafik: Marc Tirl/Getty Images
LAMARCUS ALDRIDGE (San Antonio Spurs): Der Leader der Spurs gehört zu den Spielern, die verletzungsbedingt fehlen. Nach seiner Schulter-OP wird der Big Man erst in der neuen Saison wieder zur Verfügung stehen. Ex-Milwaukee-Forward Tyler Zeller wurde geholt, um Teile von Aldridges Spielzeit zu übernehmen © Getty Images
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TREVOR ARIZA (Portland Trail Blazers): Da geht die Liebe zur Familie vor - Ariza streitet sich um das Sorgerecht für seinen zwölfjährigen Sohn mit dessen Mutter. Die einmonatige Besuchszeit fällt in die Zeit des NBA-Turniers © Getty Images
DAVIS BERTANS (Washington Wizards): Der lettische Forward wird nach der Saison Free Agent und bekommt voraussichtlich seinen ersten dicken Vertrag. Um das nicht durch Verletzungen zu gefährden, verzichtet der 27 Jahre alte Forward auf die Spiele in Disney World - auch angesichts zweier Kreuzbandrisse in der Vergangenheit. Jerian Grant wird ihn wohl ersetzen © Getty Images
BOJAN BOGDANOVIC (Utah Jazz): Der kroatische Small Forward wurde im Mai am Handgelenk operiert und wird "ESPN"-Informationen zufolge nicht einsatzfähig sein © Getty Images
AVERY BRADLEY (Los Angeles Lakers): Der 29-Jährige gehört zu den Spielern, die freiwillig auf die Teilnahme verzichten. Der sechsjährige Sohn des Shooting Guards hat eine Vorgeschichte mit Atemwegserkrankungen. Laut "ESPN" nehmen die Lakers J.R. Smith als Ersatz unter Vertrag © Getty Images
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JALEN BRUNSON (Dallas Mavericks): Bei den Mavs wird es angesichts des Ausfalls von Brunson, der im März an der Schulter operiert wurde und noch nicht fit ist, noch mehr auf Luka Doncic ankommen. Doch als Back-Up haben die Texander Spielmacher Trey Burke für den Rest der Saison unter Vertrag genommen © Getty Images
WILLIE CAULEY-STEIN (Dallas Mavericks): Der frühere Center der Golden State Warriors erwartet im Juli die Geburt seines ersten Kindes und sagte seine Teilnahme am Event in Orlando deshalb ab © Getty Images
WILSON CHANDLER (Brooklyn Nets): Weil er sich mehr um seine Großmutter kümmern und Zeit mit der Familie verbringen möchte, steht Chandler den Nets nicht zur Verfügung. Mit Ex-Maverick Justin Anderson haben die New Yorker bereits für Ersatz gesorgt © Getty Images
DE MARCUS COUSINS (Free Agent): Nach seiner Entlassung bei den Los Angeles Lakers sollen dem Big Man Gerüchten zufolge Angebote vorliegen. Doch nach schweren Verletzungen ist es dem 29-Jährigen wichtiger, sich auf einen neuen Anlauf mit voller Kraft in der Saison 2020/'21 zu konzentrieren © Getty Images
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KEVIN DURANT (Brookly Nets): Er ist der wohl prominenteste Ausfall. Der Ex-Warrior fühlt sich nach seinem Achillessehnenriss noch nicht wieder imstande, sich der vollen Belastung auszusetzen - zumal mit einem erhöhten Verletzungsrisiko gerechnet wird, da die Bedingungen für alle ungewohnt sind © Getty Images
KYRIE IRVING (Brooklyn Nets): Beim Point Guard kommen zwei Dinge zusammen - zum einen ist seine Schulterverletzung noch nicht komplett auskuriert, zum anderen ist er kein Fan das NBA-Konzepts für die Saisonfortsetzung - um es vorsichtig zu formulieren © Getty Images
DEANDRE JORDAN (Brooklyn Nets): Und damit nicht genug bei den Nets - auch DeAndre Jordan lässt Brooklyn personell am Stock gehen. Der 31-Jährige wurde positiv auf das Coronavirus getestet, schloss eine Teilnahme an der weiteren Saison aus © Getty Images
COURTNEY LEE (Dallas Mavericks): Der ehemaligen Franchise von Dirk Nowitzki fehlen mit drei Akteuren nach den Nets die meisten Spieler. Der Shooting Guard hat sich an der Wade verletzt und kann nicht mitwirken © Getty Images
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KELLY OUBRE (Phoenix Suns): Weil die Suns keine realistische Chance mehr auf die Playoffs haben, wird ihnen der Ausfall von Oubre nicht allzu sehr schmerzen. Der Forward wurde am Knie operiert © Getty Images
JOHN WALL (WASHINGTON WIZARDS): Der kraftvolle Point Guard war lange von einem Achillessehnenriss außer Gefecht gesetzt. Wall ist zwar wieder fit, will sich aber dennoch auf die nächste Saison konzentrieren © Getty Images
DENNIS SCHRÖDER (Oklahoma City Thunder): Der deutsche Nationalspieler steckt in der Zwickmühle. Seine Frau Ellen erwartet im August das zweite gemeinsam Kind. Bei der Geburt will Schröder dabei sein, bei der restlichen Saison mit OKC aber auch. Wie genau er das koordiniert, steht noch nicht fest © Getty Images

Jokic und Murray überragend bei Denver

Besonders bemerkenswert bei den Nuggets: Die Franchise hatte bereits in der Runde zuvor gegen die Utah Jazz mit 1:3 in Rückstand gelegen, ist nun das erste Team in der Geschichte der NBA, das in den gleichen Playoffs zweimal einen solchen Rückstand noch hat drehen können.

Überragende Spieler waren dabei erneut Jamal Murray mit 40 Punkten, davon 20 im zweiten Viertel und mit einem irren Dreier in der Crunchtime - und einmal mehr Nikola Jokic: Der Serbe legte schon drei Minuten vor Ende des dritten Viertels ein Triple-Double auf (16 Punkte, 22 Rebounds, 13 Assists).

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Mehr noch: Nach Rajon Rondo (Lakers) ist Jokic erst der zweite Spieler in der NBA-Historie, dem in mehr als einem Spiel 7 in einer Postseason ein Triple-Double geglückt ist. Dazu überzeugten Jerami Grant (14 Zähler) und Gary Harris (14).

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Leonard und George versagen bei Clippers

Bei den Clippers dagegen legte neben Leonard auch Paul George (10 Punkte) einen ganz schwachen Auftritt hin, insbesondere in der zweiten Halbzeit. Bester Scorer bei LA war Montrezl Harrell mit 20 Punkten.

"Wir haben einfach nichts mehr getroffen, das schmerzt sehr. Wir müssen das nun abhaken", haderte George mit der verspielten 56:54-Führung zur Pause nach einem 0:15-Lauf zu Beginn des dritten Viertels, der die Niederlage bahnte.

Jokic wiederum zeigte sich nach dem Coup in Feierlaune: "Keiner wollte uns hier haben. Keiner hat an uns geglaubt. Wir haben aber bewiesen, dass wir doch dazu in der Lage sind."