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NBA, Playoffs: Boston Celtics und Daniel Theis unterliegen Miami Heat - Spiel 1

Theis als Pechvogel: Celtics patzen

Titelverteidger Toronto Raptors geht gegen Boston Celtics unter

Im Finale der Eastern Conference der NBA-Playoffs verlieren die Boston Celtics gegen die Miami Heat Spiel 1. Theis wird im Overtime-Drama zur tragischen Figur.

Was für eine Nervenschlacht ohne Happy End aus deutscher Sicht: (Spielplan der NBA-Playoffs)

Die Boston Celtics um Basketball-Nationalspieler Daniel Theis haben in Spiel 1 im Finale der Eastern Conference der NBA-Playoffs gegen die Miami Heat erst in der Overtime mit  114:117 den Kürzeren gezogen und liegen in der Serie Best of seven somit in Rückstand.

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Doppelt bitter dabei: Der 28 Jahre alte Big Man musste dreieinhalb Minuten vor dem Ende der zusätzlichen fünf Spielminuten wegen zu vieler Fouls vom Feld.

Die NBA-Saison 2019/20 soll mit 22 Teams in Disney World in Orlando/Florida fortgesetzt werden. Doch nicht alle Spieler können bzw. wollen am Restart teilnehmen - und das aus ganz unterschiedlichen Gründen © Imago
Angesichts der sich häufenden Corona-Fälle in Florida hat Commissioner ohnehin bereits angekündigt, dass der Restart bei Fällen gestoppt werden müsste. Die NBA-Saison steht also schon vor dem Neubgeinn auf wackeligen Füßen © Getty Images
Um mögliche Ausfälle zu kompensieren, dürfen die Teams ihren Kader für die finale Saisonphase noch einmal verstärken. Einige haben das bereits getan. SPORT1 zeigt die NBA-Stars, die nicht mehr auflaufen werden und wer sie ersetzen könnte © SPORT1-Grafik: Marc Tirl/Getty Images
LAMARCUS ALDRIDGE (San Antonio Spurs): Der Leader der Spurs gehört zu den Spielern, die verletzungsbedingt fehlen. Nach seiner Schulter-OP wird der Big Man erst in der neuen Saison wieder zur Verfügung stehen. Ex-Milwaukee-Forward Tyler Zeller wurde geholt, um Teile von Aldridges Spielzeit zu übernehmen © Getty Images
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TREVOR ARIZA (Portland Trail Blazers): Da geht die Liebe zur Familie vor - Ariza streitet sich um das Sorgerecht für seinen zwölfjährigen Sohn mit dessen Mutter. Die einmonatige Besuchszeit fällt in die Zeit des NBA-Turniers © Getty Images
DAVIS BERTANS (Washington Wizards): Der lettische Forward wird nach der Saison Free Agent und bekommt voraussichtlich seinen ersten dicken Vertrag. Um das nicht durch Verletzungen zu gefährden, verzichtet der 27 Jahre alte Forward auf die Spiele in Disney World - auch angesichts zweier Kreuzbandrisse in der Vergangenheit. Jerian Grant wird ihn wohl ersetzen © Getty Images
BOJAN BOGDANOVIC (Utah Jazz): Der kroatische Small Forward wurde im Mai am Handgelenk operiert und wird "ESPN"-Informationen zufolge nicht einsatzfähig sein © Getty Images
AVERY BRADLEY (Los Angeles Lakers): Der 29-Jährige gehört zu den Spielern, die freiwillig auf die Teilnahme verzichten. Der sechsjährige Sohn des Shooting Guards hat eine Vorgeschichte mit Atemwegserkrankungen. Laut "ESPN" nehmen die Lakers J.R. Smith als Ersatz unter Vertrag © Getty Images
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JALEN BRUNSON (Dallas Mavericks): Bei den Mavs wird es angesichts des Ausfalls von Brunson, der im März an der Schulter operiert wurde und noch nicht fit ist, noch mehr auf Luka Doncic ankommen. Doch als Back-Up haben die Texander Spielmacher Trey Burke für den Rest der Saison unter Vertrag genommen © Getty Images
WILLIE CAULEY-STEIN (Dallas Mavericks): Der frühere Center der Golden State Warriors erwartet im Juli die Geburt seines ersten Kindes und sagte seine Teilnahme am Event in Orlando deshalb ab © Getty Images
WILSON CHANDLER (Brooklyn Nets): Weil er sich mehr um seine Großmutter kümmern und Zeit mit der Familie verbringen möchte, steht Chandler den Nets nicht zur Verfügung. Mit Ex-Maverick Justin Anderson haben die New Yorker bereits für Ersatz gesorgt © Getty Images
DE MARCUS COUSINS (Free Agent): Nach seiner Entlassung bei den Los Angeles Lakers sollen dem Big Man Gerüchten zufolge Angebote vorliegen. Doch nach schweren Verletzungen ist es dem 29-Jährigen wichtiger, sich auf einen neuen Anlauf mit voller Kraft in der Saison 2020/'21 zu konzentrieren © Getty Images
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KEVIN DURANT (Brookly Nets): Er ist der wohl prominenteste Ausfall. Der Ex-Warrior fühlt sich nach seinem Achillessehnenriss noch nicht wieder imstande, sich der vollen Belastung auszusetzen - zumal mit einem erhöhten Verletzungsrisiko gerechnet wird, da die Bedingungen für alle ungewohnt sind © Getty Images
KYRIE IRVING (Brooklyn Nets): Beim Point Guard kommen zwei Dinge zusammen - zum einen ist seine Schulterverletzung noch nicht komplett auskuriert, zum anderen ist er kein Fan das NBA-Konzepts für die Saisonfortsetzung - um es vorsichtig zu formulieren © Getty Images
DEANDRE JORDAN (Brooklyn Nets): Und damit nicht genug bei den Nets - auch DeAndre Jordan lässt Brooklyn personell am Stock gehen. Der 31-Jährige wurde positiv auf das Coronavirus getestet, schloss eine Teilnahme an der weiteren Saison aus © Getty Images
COURTNEY LEE (Dallas Mavericks): Der ehemaligen Franchise von Dirk Nowitzki fehlen mit drei Akteuren nach den Nets die meisten Spieler. Der Shooting Guard hat sich an der Wade verletzt und kann nicht mitwirken © Getty Images
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KELLY OUBRE (Phoenix Suns): Weil die Suns keine realistische Chance mehr auf die Playoffs haben, wird ihnen der Ausfall von Oubre nicht allzu sehr schmerzen. Der Forward wurde am Knie operiert © Getty Images
JOHN WALL (WASHINGTON WIZARDS): Der kraftvolle Point Guard war lange von einem Achillessehnenriss außer Gefecht gesetzt. Wall ist zwar wieder fit, will sich aber dennoch auf die nächste Saison konzentrieren © Getty Images
DENNIS SCHRÖDER (Oklahoma City Thunder): Der deutsche Nationalspieler steckt in der Zwickmühle. Seine Frau Ellen erwartet im August das zweite gemeinsam Kind. Bei der Geburt will Schröder dabei sein, bei der restlichen Saison mit OKC aber auch. Wie genau er das koordiniert, steht noch nicht fest © Getty Images

Monsterblock von Adebayo schockt Celtics

So erlebte der vor allem für die Defense so wichtige Theis von der Bank aus, wie sein Gegenspieler Bam Adebayo einen scheinbar sicheren Dunk von Celtics-Profi Jayson Tatum drei Sekunden vor dem Ende mit einem Monsterblock verhinderte.

Zuvor war der frühere Bamberger in 35 Minuten auf 4 Punkte, 4 Rebounds und 3 Assists gekommen. Bestes Celtics-Akteure waren allerdings Jayson Tatum (30 Punkte / 14 Rebounds) und Marcus Smart (26 Punkte), während Kemba Walker trotz seiner 19 Punke einmal mehr deutlich unter den Erwartungen blieb.

"Ich spiele zurzeit einfach nur schlecht, da gibt es nichts zu beschönigen", erklärte der Point Guard, an dessen Seite auch der Ex-Bamberger Brad Wanamaker (11 Zähler, 6 Assists, 5 Steals) zum Einsatz kam.

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Bei Miami taten sich Goran Dragic (29 Punkte) und Jae Crowder (22 Punkte, davon 5 Dreier) als Topscorer hervor. Dazu kamen 20 Zähler von Jimmy Butler, der erst in der Schlussphase auf Touren kam wie auch Adebayo (18 Punkte, 9 Assists).

Heat geraten schnell in Rückstand

Dabei hatten die Celtics einen ordentlichen Start hingelegt und das erste Viertel mit einem 8-Punkte-Vorsprung beendet. Dann aber drehten die Heat vor allem aus der Distanz auf, bereiteten Boston mit einer Zonenverteidigung Probleme und sorgten zur Pause so für ein 55:55.

Ein 13:2-Lauf und einige gute Aktionen von Rookie Tylor Herro ließen dann die Kelten wieder in die Spur kommen und nach dem dritten Viertel wieder zweistellig in Front gehen (83:71).

Danach geriet das Duell zu einem noch offeneren Schlagabtausch: Butler mit einem Dreier war es schließlich, der Miami in die Overtime brachte, wo dann Adebayos Block für die spielentscheidende Szene verantwortlich schrieb.

Die Pleite war das erste von maximal sieben angesetzten Duellen mit Miami. Wer zuerst vier Spiele gewinnt, zieht in die NBA-Finals ein und trifft dort auf die beste Mannschaft aus dem Westen.