Anzeige

NFL: Pittsburgh Steelers um Ben Roethlisberger besiegen New York Giants

Steelers-Sieg: Big Ben glänzt wieder

Ben Roethlisberger gab bei den Pittsburgh Steelers im Duell mit den New York Giants sein Comeback nach rund einjähriger Pause © Getty Images

Die lange Leidenszeit ist vorbei: Beim Sieg der Pittsburgh Steelers gegen die New York Giants im Monday Night Game feiert Ben Roethlisberger ein starkes Comeback. JuJu Smith-Schuster wird zum Matchwinner.

Big Ben ist endgültig zurück: Ben Roethlisberger hat erfolgreich sein Comeback bei den Pittsburgh Steelers gegeben und mit seiner Franchise dabei im erste Monday Night Game der noch jungen NFL-Saison einen 26:16-Sieg über die New York Giants davongetragen.

Der Star-Quarterback, der wegen einer Ellbogenverletzung mehr als ein Jahr lang pausiert hatte, bewies auf Anhieb, dass er es noch immer kann, warf gleich drei Touchdown-Pässe und brachte dabei unter anderem einen 10-Yard-Touchdown-Pass an JuJu Smith-Schuster. (Hier zum NFL-Spielplan 2020/21)

Anzeige

Zur Erinnerung: Es war Roethlisbergers erster Touchdown-Pass seit dem 30. Dezember 2018 beim 16:13 über die Cincinnati Bengals, seinerzeit ebenfalls auf Smith-Schuster.

DAZN gratis testen und die NFL live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Der Receiver wiederum avancierte mit zwei Touchdowns und einem Fumble zum eigentlichen Matchwinner der Steelers, die vor allem auch in der Defense stark standen.

Mit der Verpflichtung von Emmanuel Sanders können die New Orleans Saints in der kommenden NFL-Saison nicht nur auf ein Receiver-Duo der Extraklasse bauen, sondern gehören auch zu den Titelkandidaten. Welche Teams verfügen noch über zwei hervorragende Passempfänger? SPORT1 zeigt die Top 10 © SPORT1-Grafik/Getty Images
PLATZ 10 - BRANDIN COOKS (Los Angeles Rams): Auch wenn es mit der Playoff-Teilnahme im vergangenen Jahr nicht geklappt hat, an starken Receivern mangelt es den Rams nicht. Cooks glänzte in der zurückliegenden Saison mit starken zehn Touchdowns und ist damit absoluter Topscorer seines Teams © Getty Images
COOPER KUPP (Los Angeles Rams): Auch wenn Teamkollege Cooper Kupp mit "nur" zwei Touchdowns nicht an diese Zahlen heran kommt, bilden beide eine starkes Duo, das durch den dritten fähigen Receiver der Rams, Robert Woods, ergänzt wird © Getty Images
PLATZ 9 - TYLER LOCKETT (Seattle Seahawks): Mit den Seahawks ist in der NFL eigentlich immer zu rechnen. Nicht ganz unschuldig daran ist Tyler Lockett. Dem Passempfänger gelangen in der zurückliegenden Spielzeit erstmals mehr als 1.000 Receiving Yards. Und er hat einen starken Partner an seiner Seite © Getty Images
Anzeige
DK METCALF (Seattle Seahawks): Im Draft 2019 schnappte sich das Team von Head Coach Pete Carroll Metcalf. Und der Zweitrundenpick schlug gleich richtig ein. Sieben Touchdowns gelangen dem Receiver in seiner Premierensaison. Der 22-Jährige ist eines der größten Versprechen im CenturyLink Field © Getty Images
PLATZ 8 - JOHN BROWN (Buffalo Bills): Für viele Fans überraschend schafften es die Bills in der zurückliegenden Saison in die NFL-Playoffs. Neben Quarterback Josh Allen überzeugte vor allem Brown. Der Passempfänger heimste mehr als 1.000 Receiving Yards ein © Getty Images
STEFON DIGGS (Buffalo Bills): In der neuen Saison bekommt er dazu noch tatkräftige Unterstützung. Mitte März verstärkten sich die Bills mit Ex-Vikings-Star Diggs. Sie mussten dafür zwar einige Draftrechte abtreten, die Sofort-Hilfe durch das neue Receiver-Duo dürfte allerdings mehr wert sein © Getty Images
PLATZ 7 - ODELL BECKHAM JR (Cleveland Browns): Als einer der besten Receiver wechselte OBJ von den Giants nach Cleveland, doch die Browns spielten eine verkorkste Saison 2019 und verpassten die Playoffs deutlich. An der Stärke des exzentrischen Profis ändert dies natürlich nichts © Getty Images
Anzeige
JARVIS LANDRY (Cleveland Browns): Gemeinsam mit Teamkollege Landry, dem 2019 sechs Touchdowns gelangen, will OBJ in der neuen Saison die erhofften Akzente setzen. Dafür muss das Zusammenspiel mit Quarterback Baker Mayfield aber deutlich besser klappen © Getty Images
PLATZ 6 - DEANDRE HOPKINS (Arizona Cardinals): Es war eine der größten Sensationen in der bisherigen Free Agency. Die Houston Texans traden Star-Receiver Hopkins nach Arizona. Der 29-Jährige verzeichnete in fünf der vergangenen sechs Jahre mehr als 1.000 Yards und ist für seine exzellente Ballbehandlung bekannt © Getty Images
LARRY FITZGERALD (Arizona Cardinals): Die Cardinals dürfen sich in der neuen Saison über das exzellente Receiver-Duo bestehend aus Hopkins und Fitzgerald freuen. Weil dieser inzwischen aber bereits 36 Jahre alt ist, haben es beide im Ranking nicht weiter nach vorne geschafft © Getty Images
PLATZ 5 - TYREEK HILL (Kansas City Chiefs): Anfang Februar sicherten sich die Chiefs gegen die San Francisco 49ers den Super Bowl. Mitverantwortlich für den Erfolg war auch Hill. Der Receiver, der immer wieder wegen seines Privatlebens in der Kritik steht, verzeichnete in zwölf Spielen sieben Touchdowns © Getty Images
Anzeige
MECOLE HARDMAN (Kansas City Chiefs): Neben Hill glänzt vor allem Hardman. 2019 sicherten sich die Chiefs im Draft die Dienste des 22-Jährigen. Mit sechs Touchdowns in seiner Premierensaison lieferte er direkt ab. Die beiden Top-Receiver werden auch in der kommenden Saison von MVP Patrick Mahomes bedient © Getty Images
PLATZ 4 - EMMANUEL SANDERS (New Orleans Saints): Seit Jahren suchen die Saints nach dem fehlenden Puzzlestück für einen Super-Bowl-Sieg. Mit der Verpflichtung von Sanders könnte dieses gefunden worden sein. Der 33-Jährige stand zuletzt mit den 49ers im Endspiel und kann Quarterback Drew Brees eine Anspielstation für die Kurz- und Mitteldistanz sein © Getty Images
MICHAEL THOMAS (New Orleans Saints): Dazu steht den Saints mit Thomas, der in jeder seiner vier NFL-Saisons mehr als 1.000 Yards verzeichnete, eine weitere Receiver-Maschine zur Verfügung. Hinzu kommen Tight End Jared Cook und Running Back Alvin Kamara. Aus New Orleans droht Gefahr © Getty Images
PLATZ 3 - KEENAN ALLEN (Los Angeles Chargers): Seit 2013 trägt Allen das Trikot der Chargers und enttäuscht die Franchise nicht. Spektakuläre Touchdowns und in den letzten drei Jahren deutlich mehr als 1.000 Receiving Yards sprechen eine eindeutige Sprache © Getty Images
Anzeige
MIKE WILLIAMS (Los Angeles Chargers): Mit Williams hat Allen einen kongenialen Kollegen an seiner Seite. 2019 konnte dieser mit nur zwei Touchdowns zwar nicht so überzeugen wie im Jahr zuvor (zehn Touchdowns), an seinen Qualitäten ändert dies nichts. Fragt sich nur, welcher Quarterback das Duo in Zukunft bedient © Getty Images
PLATZ 2 - MIKE EVANS (Tampa Bay Buccaneers): Seit der Unterschrift von Megastar Tom Brady herrscht bei den Buccaneers Ausnahmezustand. Mit der Verpflichtung des erfolgreichsten Spielmachers aller Zeiten steigen die Ambitionen. Mit Evans und Chris Godwin stehen TB12 dabei zwei exzellente Anspielstationen zur Verfügung © Getty Images
CHRIS GODWIN (Tampa Bay Buccaneers): Evans und Godwin glänzten in der vergangenen Saison mit acht bzw. neun Touchdowns. Dabei empfing das Duo die Pässe aber auch von Quarterback Jameis Winston, der sich sagenhafte 30 Interceptions leistete. Zu was sind beide Receiver erst im Stande, wenn die Pässe noch präziser ankommen? © Getty Images
PLATZ 1 - CALVIN RIDLEY (Atlanta Falcons): Auch wenn die Falcons bei der Liste der Super-Bowl-Anwärter vielleicht nicht ganz oben stehen, das gefährlichste Wide-Receiver-Duo hat das Team auf seiner Seite. Der noch junge Ridley überzeugte in erst zwei NFL-Saison bereits mit 17 Touchdowns... © Getty Images
Anzeige
JULIO JONES (Atlanta Falcons): Und überflügelt damit sogar Teamkollege Jones. Der 31-Jährige, der bereits seit 2011 für die Falcons aufläuft, harmoniert mit Quarterback Matt Ryan schon seit Jahren. Für Teamkollege Ridley verzichtete Jones sogar auf einen Holdout, als sein neuer Vertrag bei den Falcons auf sich warten ließ © Getty Images

Roethlisberger, der sich nach dem zweiten Saisonspiel der vergangenen Saison einer OP hatte unterziehen müssen, brachte bei seiner Rückkehr 21 von 32 Pässen für 229 Yards Raumgewinn an den Mann und erklärte hinterher erleichtert: "Toll, das fühlt sich gut an."

Smith-Schuster glänzt bei Steelers

Die schwer in die Gänge kommenden Giants eröffneten das Spiel mit einem mageren Field Goal, schafften es bei ihrer ersten Angriffswelle nicht mal in die Endzone. Auch ihre ersten Serie nach dem Break verlief ertraglos nach einer Interception - auch, weil Returner Diontae Johnson einen schwachen Tag erwischte.

Nach dem schnellen Ausgleich der Steelers konterte New York zwar mit einem 41-Yard-Touchdown-Pass von QB Daniel Jones auf Darius Slayton.

Doch dann spielte die nächste Interception von T.J. Watt den Steelers zu dessen erstem Touchdown erneut in die Hände. Ein 13-Yard-Touchdown-Catch von James Washington wiederum ließ Pittsburgh dann mit 16:10 in die Pause gehen.

Anzeige

Giants lassen in der Offense vieles vermissen

Auch danach blieb die Offensive Line der Giants um Right Tackle Cam Fleming vieles schuldig.

Zwar glückte ihnen noch ein Touchdown durch Slayton, die nachfolgende Two-Point Conversion ging aber in die Hose, so dass am Ende für eine wirkliche Wende die Uhr zu schnell heruntertickte, obendrein auch noch der Onside-Kick an die Steelers ging.

Dessen Sieg hinterließ dennoch gleich zwei Wermutstropfen: Running Back James Conner schied mit einer Knöchelverletzung aus, auch Offensive Tackle Zach Benner konnte mit einer zunächst unklaren Blessur nicht weiterspielen.