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US Open, Zverev vs. Thiem: Pressestimmen nach Finale in New York

Presse feiert Zverev und Thiem

Alexander Zverev (r.) und Dominic Thiem lieferten sich ein episches Finale bei den US Open © Getty Images

Das US-Open-Finale beschäftigt auch die Kommentatoren: Der Thriller zwischen Alexander Zverev und Dominic habe keinen Verlierer verdient. Pressestimmen.

Am Ende war es ein Fünf-Satz-Thriller ohne deutsches Happy End: Die dramatische Niederlage von Alexander Zverev gegen den Österreicher Dominic Thiem im Endspiel der US Open in New York hat die Tennis-Welt elektrisiert.

Neben dem unterlegenen Hamburger ziehen die Medien auch vor Champion Thiem den Hut - und beschwören eine Zeitenwende mit Blick auf die Dominatoren Novak Djokovic, Rafael Nadal und Roger Federer.

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SPORT fasst die internationalen Pressestimmen zusammen.

11:05 Stunden für die Ewigkeit - mehr Tennis, als John Isner und Nicolas Mahut 2010 in Wimbledon spielten, wird es in einem Match wohl nie wieder geben. Am 24. Juni vor zehn Jahren endete auf Platz 18 des All England Club das mit Abstand längste Match der Tennisgeschichte. Der US-Amerikaner Isner setzte sich am dritten Tag der einzigartigen Partie gegen den Franzosen Mahut mit 70:68 (!) im fünften Satz durch © Getty Images
Alleine dieser Durchgang dauerte acht Stunden und elf Minuten und damit deutlich länger als das vorherige Rekordmatch. Zweimal muss die Partie wegen Dunkelheit abgebrochen werden. Beim Stand von 47:47 streikt sogar die Anzeigetafel. Die Tenniswelt feierte anschließend "zwei Gewinner" © Getty Images
Verlierer Mahut hat sich längst mit seinem Schicksal abgefunden. "Happy Birthday, mein Freund", schrieb er zum Zehnjährigen an Isner. Auch der Aufschlagriese, der 112 Asse servierte und das Match gewann, obwohl er 24 Punkte weniger machte als Mahut, erinnert sich gerne an die historische Partie, obwohl sie ihn damals um ein besseres Ergebnis brachte. Nach dem Marathon schied er in der zweiten Runde in nur 74 Minuten entkräftet aus. © Getty Images
Isner ist übrigens schuld daran, dass solche ausufernden Matches - zumindest in Wimbledon - nie wieder gespielt werden können. Sein Halbfinale 2018 gegen den Südafrikaner Kevin Anderson dauerte 6:36 Stunden, Isner unterlag 24:26 im fünften Satz. Die feinen Herrschaften des traditionsreichen Tennisklubs im Londoner Südwesten änderten daraufhin die Regeln © Getty Images
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Seit 2019 wird bei 12:12 im entscheidenden Satz ein Tiebreak gespielt, um Endlos-Matches zu verhindern: Ausgerechnet im Finale 2019 kommt die neue Regel erstmals im Einzel zum Einsatz, beim Stand von 12:12 zwischen Roger Federer und Novak Djokovic muss eine Entscheidung her © Getty Images
Der Serbe gewinnt den Tiebreak mit 7:3 und macht damit im längsten Wimbledon-Endspiel aller Zeiten die Titelverteidigung perfekt. Auch den ersten und dritten Satz holt sich der "Djoker" im Tiebreak, Federer gleicht per 6:1 und 6:4 jeweils aus © Getty Images
Das Endspiel ist auch von der Ära der beiden Weltklasse-Athleten und der lang anhaltenden Spannung geprägt und wird zu einem der spektakulärsten Spiele aller Zeiten. SPORT1 blickt auf die irrsten Matches der Tennis-Geschichte zurück © Getty Images
Mit am Ende 4:57 Stunden Spielzeit bricht das denkwürdige Endspiel auch den Rekord für das längste Wimbledon-Finale. Der Schweizer vergibt gegen Djokovic beim Stand von 8:7 zudem zwei Matchbälle © Getty Images
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Eines der längsten Wimbledon-Matche fand zuvor 2008 statt. Damals treffen im Finale Federer und Rafael Nadal aufeinander. Was zu diesem Zeitpunkt keiner ahnt - es wird das für viele Experten beste Tennis-Match aller Zeiten © Getty Images
Das Match geht über fünf hochklassige Sätze und wird dabei zweimal wegen Regens unterbrochen. Erst bei Einbruch der Dunkelheit fällt daher die Entscheidung. Nadal gewinnt den fünften Satz mit 9:7 und krönt sich somit zum ersten Mal zum Wimbledon-Champion © Getty Images
Bei der Siegerehrung sieht man beide Spieler kaum noch, nur der Pokal und Silberteller glänzen. Einige prophezeien Federer nach der Niederlage in seinem Wohnzimmer sogar bereits das Ende seiner Erfolge - doch der Schweizer belehrt seine Kritiker im folgenden Jahrzehnt wie so oft eines Besseres © Getty Images
Isner wird seinem Ruf als Marathon-Mann auch bei den French Open 2012 gerecht. In Paris liefert er sich erneut eine epische Schlacht, diemal mit dem Franzosen Paul-Henri Mathieu © Getty Images
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In Satz fünf will die Entscheidung einfach nicht fallen. Als dann Mathieu endlich seinen Matchball zum 18:16 verwandelt, kann er es selbst nicht glauben, dass das Match vorüber ist. 5:41 Stunden dauerte das Duell in Rolland Garros. Es ist das zweitlängste French-Open-Match der Geschichte © Getty Images
Nur die beiden Franzosen Fabrice Santoro und Arnaud Clement liefern sich 2004 ein längeres Match bei den French Open. Santoro besiegt seinen Landsmann mit 6:4, 6:3, 6:7, 3:6 und 16:14 in insgesamt 6 Stunden und 33 Minuten © Getty Images
Das Match zieht sich über zwei Tage. Nach dem Matchball wirft sich Santoro erschöpft auf den Boden. Zum zweiten Spieltag hat er nur einen Liter Wasser mitgenommen: "Ich bin davon ausgegangen, dass wir noch zehn, 15 Minuten spielen, keine zwei Stunden" © Getty Images
Leonardo Mayer schreit seine Freude heraus. Der Argentinier liefert sich mit dem Brasilianer Joao Souza ein denkwürdiges Match. Über fünf Sätze und 6:42 Stunden schenken sich die beiden im Erstrundenduell des Davis Cups nichts. Am Ende hat Mayer mit 7:6 (7:4), 7:6 (7:5), 5:7, 5:7, 15:13 in Buenos Aires die Nase vorn © Getty Images
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Es ist das längste Einzel in der Geschichte des Davis Cups. Beide Spieler bewegen sich stundenlang am Rand der Erschöpfung und gehen in die Tennis-Historie ein © Getty Images
Stan Wawrinka kann es nicht fassen. Das längste Doppel aller Zeiten liefern sich die Tschechen Tomas Berdych und Lukas Rosol mit Wawrinka und seinem Partner Marco Chuidinelli im Davis Cup 2013 © Getty Images
Die Schweizer müssen sich am Ende nach unfassbaren sieben Stunden und zwei Minuten geschlagen geben. Berdych/Rosol siegen mit 6:4, 5:7, 6:4, 6:7 und 24:22. Was für ein unglaubliches Match. Damit ziehen die Tschechen in Runde zwei ein © Getty Images
Novak Djokovic gewinnt die Australian Open 2012 gegen Rafael Nadal mit 5:7, 6:4 6:2, 6:7 (5:7), 7:5 in der Rekordzeit von 353 Minuten und damit das längste Grand-Slam-Finale der Geschichte © Getty Images
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Bei der Siegerehrung fällt es den beiden sichtlich schwer, sich noch auf den Beinen zu halten © Getty Images
Im Davis-Cup-Halbfinale 1985 gewinnt der Deutsche Michael Westphal (Bild) gegen Tomas Smid (CSSR) den fünften Satz mit 17:15 © Imago
In einem Davis-Cup-Kampf über 6 Stunden und 22 Minuten schlägt John McEnroe den Schweden Mats Wilander (Bild) 1982 mit 9:7, 6:2, 15:17, 3:6 und 8:6. Die Partie ist bis zu Mayers Erfolg die längste im Davis Cup - damals noch ohne Tie-Break © Getty Images
"Psychothriller in Hartford" titeln einige Zeitungen 1987, als der damals 19-jährige Boris Becker im Davis Cup gegen John McEnroe nach 6 Stunden und 21 Minuten gewinnt und damit den Erfolg über die Tennis-Macht USA einläutet © Imago
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Fast 14 Jahre halten Mats Wilander und Ivan Lendl (Bild) den Rekord für das längste Grand-Slam-Finale (4:54 Stunden). Bei den US Open 1988 triumphiert der Schwede Wilander mit 6:4, 4:6, 6:3, 5:7 und 6:4 © Getty Images
1989 bezwingt der Österreicher Horst Skoff (Bild) im Davis-Cup-Viertelfinale den Favoriten Mats Wilander mit 6:7, 7:6, 1:6, 6:4 und 9:7. Das Marathonmatch dauert 6 Stunden und 4 Minuten © Imago
Bei den Australian Open 1991 lieferte sich Boris Becker gegen den Italiener Omar Camporese in 311 Minuten das bis dato längste Match der Turniergeschichte. Becker gewinnt mit 7:6, 7:6, 0:6, 4:6 und 14:12 © Imago
Im Finale der French Open 1992 bezwingt die damals 18-jährige Monica Seles die 22-jährige Steffi Graf mit 6:2, 3:6 und 10:8. Graf (Bild) wehrt in den anderthalb Stunden des letzten Satzes fünf Matchbälle ab. Für den Sieg soll es aber nicht reichen © Getty Images
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Das Finale von Roland Garros 1999 sollte der letzte Auftritt in Paris für Steffi Graf sein. Kontrahentin Martina Hingis (Bild) kündigt vor dem Match bereits vollmundig an, einen Generationswechsel vollziehen zu wollen © Getty Images
Doch es kommt ganz anders. Graf siegt mit 4:6, 7:5 und 6:2. Hingis (v.) muss von ihrer Mutter und Trainerin Melanie Molitor getröstet werden © Getty Images
Selbst Hingis' Aufschläge von unten irritieren Steffi Graf nicht. "Dieser Sieg ist der schönste meiner Karriere", sagt Graf, die sich keinen besseren Abschied von den French Open vorstellen kann © Getty Images
In 4 Stunden und 28 Minuten bezwingt der temperamentvolle Russe Marat Safin (Bild) Roger Federer im Halbfinale der Australian Open. 5:7, 6:4, 5:7, 7:6 (8:6) und 9:7 steht es am Ende des epischen Matches © Getty Images
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Federer (Bild) geht 2005 als Weltranglistenerster in die Partie. Gegen Safin hat er bis dato in sieben Aufeinandertreffen sechsmal gewonnen. Per Vorhand ins offene Feld verwandelt Safin den Punkt zum Matchgewinn © Getty Images
2009 holt Roger Federer (Bild) in Wimbledon seinen 15. Grand-Slam-Titel und überholt damit Pete Sampras. Gegen einen bissigen Andy Roddick erkämpft er in 4 Stunden und 16 Minuten ein 5:7, 7:6 (8:6), 7:6 (7:5), 3:6 und 16:14. 50 Asse gelingen dem Schweizer in der Partie. Damit schrammt er um ein Ass am Wimbledon-Rekord von Ivo Karlovic vorbei © Getty Images
Dieser schlägt 2017 in der ersten Runde der US Open sogar noch mehr Asse. Gegen den Argentinier Horacio Zeballos serviert er am Ende unglaubliche 75 Asse und toppt damit seinen eigenen Rekord von den US Open 2016 (61) um Längen © Getty Images
Am Ende setzt sich der 2,11-Meter-Riese in einem echten Marathon-Match nach 5 Stunden und 14 Minuten mit 6:7 (6:8), 3:6, 7:5, 6:2 und 22:20 durch © Getty Images
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2009 muss sich das kroatische Aufschlagmonster (Bild) in einem noch längeren Match gegen den Tschechen Radek Stepanek erwähren, im Davis-Cup siegt er mit 6:7, 7:6, 7:6, 6:7 und 16:14. Das ereignisreiche Match ging über 5 Stunden und 59 Minuten © Getty Images
Bei den Australian Open 2011 gewinnt Francesca Schiavone nach 4 Stunden und 44 Minuten mit 6:4 1:6 und 16:14 gegen Svetlana Kuznetsova. Der Entscheidungssatz ist der längste in der Grand-Slam-Geschichte. Die Begegnung ist gleichzeitig das zweitlängste Damenmatch der Geschichte © Getty Images
Nicht ganz so lange dauert das Drittrundenmatch zwischen Simona Halep und Lauren Davis bei den Australian Open 2018. Erst nach 3 Stunden und 45 Minuten ist die Partie zu Ende © Getty Images
Am Ende des drittlängsten Spiels aller Zeiten in Melbourne steht Halep mit 6:4, 2:6 und 16:14 als glückliche Siegerin fest und scheitert schlussendlich erst im Finale gegen Caroline Wozniacki © Getty Images

DEUTSCHLAND:

Süddeutsche Zeitung: "Thiem schaffte den Satzausgleich und ging auch im entscheidenden Satz mit einem Break in Führung. Doch Zverev zeigte wie so oft ein großes Kämpferherz und nahm Thiem postwendend ebenfalls den Aufschlag ab. Es war nun endlich ein hochklassiges Match, das im Tiebreak ein würdiges Ende fand - mit dem Finale furioso für den von Krämpfen geplagten Thiem."

WELT: "Er hatte bereits eine Hand am Pokal gehalten, doch am Schluss dieser in vielerlei Hinsicht denkwürdigen US Open blieb nur Enttäuschung. Mit 6:2, 6:4, 4:6, 3:6, 6:7 verlor Alexander Zverev sein erstes Endspiel bei einem Grand-Slam-Turnier. Für Dominic Thiem ist es nach drei verlorenen Major-Finals der erste große Titel."

Tagesspiegel: "Viel dramatischer kann ein Sportler nicht verlieren als Alexander Zverev im Finale der US Open. Trotzdem ist der Deutsche auch ein Gewinner."

Bild: "Zverevs Titel-Traum zerstört. Besonders bitter: Zverev hatte bereits mit 2:0 nach Sätzen geführt und lag im 3. Satz Break vor – doch dann drehte sein Kumpel, mit dem er seit Jugendzeiten dick befreundet ist, das Match."

Tennisnet: "Fünf-Satz-Thriller! Dominic Thiem gewinnt die US Open. Thiem ist der erste Spieler, der in einem US-Open-Finale einen 0:2-Satzrückstand aufholte. Zudem krönte sich der 27-Jährige nach Thomas Muster zum zweiten österreichischen Einzel-Grand-Slam-Sieger der Geschichte."

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ÖSTERREICH:

Kronen Zeitung: "Nun steht Dominic Thiem am Zenit. Und gleichzeitig hat er alle Chancen, der erfolgreichste österreichische Sportler aller Zeiten zu werden. Mit dem ersten Grand-Slam-Triumph eines Österreichers auf Hartplatz bzw. dem zweiten Major-Sieg nach Thomas Muster (French Open 1995) hat sich der 27-jährige Vorzeigesportler in neue Dimensionen gespielt."

oe24: "Das Final-Drama war unglaublich. Der Moment des Triumphs unvergesslich: Die leere Arthur-Ashe-Arena, heute, 2:19 Uhr unserer Zeit. Matchball für Thiem. Zverevs Ball segelt ins Out. Thiem lässt sich auf den Rücken fallen. Im 4. Final-Anlauf hat er sich seinen Grand-Slam-Traum erfüllt."

Einen Monat vor den ATP Finals in London zeigt die Formkurve von Titelverteidiger Alexander Zverev nach oben. Nach einer bisher mäßigen Saison und der Trennung von Coach Ivan Lendl scheint er kurz vor dem Saisonfinale die Kurve zu kriegen © Getty Images
Nach einer guten Turnierleistung in Peking (Halbfinale) ringt der Deutsche im Viertelfinale von Shanghai sogar den Maestro Roger Federer in einem hochklassigen Match nieder. Federer selbst ist wohl mitverantwortlich dafür, dass Zverev zu dieser Leistung imstande war © Getty Images
Denn Federer und Nadal übernahmen während des Laver Cup in Genf Ende September quasi die Rolle des Trainers von Zverev. Nach dem Doppel-Sieg mit Federer bedankte sich Zverev artig bei seinen "zwei Trainern", die ihm auf der Bank (Nadal) und auf dem Platz (Federer) geholfen hätten © Imago
Noch wichtiger für Zverevs plötzlichen Formanstieg dürfte aber eine Szene im letzten Match des Laver Cups gewesen sein. Zverevs Partie entschied, ob Europa oder Team World sich durchsetzen würde. Den ersten Satz gewinnt er gegen Milos Raonic, doch im zweiten Durchgang verlor er wie so oft den Faden. Der Match-Tiebreak musste entscheiden © Imago
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Zverev, der aufgrund der Resultate 2019 nicht mit Selbstvertrauen gesegnet war, flüchtete erst einmal in die Kabine - im Schlepptau hatte er Federer und Nadal. Federer ermahnte Zverev - mit von ihm zuvor nie gehörten Schimpfwörtern garniert - bloß nicht wie sonst immer negative Reaktionen zu zeigen und sich nach jedem Punktgewinn die Faust zu geben © Getty Images
Von den beiden gepusht siegte Zverev tatsächlich und sagte danach: "Die haben mich vor dem Tiebreak alle angeschrien. So kann ich meine Saison retten. Ohne Roger und Rafa hätte ich es nicht geschafft." Zverev fügte an: "Ich hoffe, dass das der Zeitpunkt sein kann, dass sich meine Saison ein bisschen ändert" © Getty Images
Mit den Worten von Federer und Nadal immer noch im Ohr, scheint dies Zverev zu gelingen. Gegen Federer bringen ihn selbst fünf vergebene Matchbälle und ein verlorener zweiter Satz nicht aus der Ruhe. Das Coaching scheint also gefruchtet zu haben © Getty Images
Am Samstag trifft Zverev im Halbfinale auf den Italiener Matteo Berrettini. SPORT1 blickt vorab auf Zverevs Karriere - vom rasanten Aufstieg bis zur anhaltenden Leistungs-Achterbahnfahrt © Getty Images
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Seine Familie ist ihm bis heute das Wichtigste auf der Welt. Sowohl seine Eltern Irina und Alexander Senior als auch sein Bruder Mischa waren bzw. sind Tennisprofis. So kommt es, dass Zverev bereits in jungen Jahren das Leben auf der ATP-Tour hautnah miterlebt. Auf diesem Foto ist Zverev gerade einmal sechs Jahre alt © Getty Images
Schon früh zeigt sich Alexander Zverevs enormes Talent. Seinen ersten großen Erfolg erzielt Alexander Zverev mit seiner Finalteilnahme 2013 im Junioreneinzel der French Open in Paris. Das Endspiel verliert er allerdings gegen den Chilenen Christian Garín mit 4:6 und 1:6 © Getty Images
Dennoch wird Zverev von der ITF am Ende des Jahres als Jugendweltmeister 2013 ausgezeichnet. Hier posiert "Sascha" gemeinsam mit der Jungedweltmeisterin Belinda Bencic, mit der er seit dem Kindesalter befreundet ist © Imago
Das neue Jahr beginnt noch besser: Zverev triumphiert in der Junioren-Einzelkonkurrenz der Australian Open mit einem klaren 6:3, 6:0 gegen den US-Amerikaner Stefan Kozlov - sein erster großer Titel © Getty Images
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Mit einer Wildcard ausgestattet, darf Zverev ein paar Tage nach seinem 17. Geburtstag bei den BMW Open in München starten. Das enorme Talent des Youngsters ist auch Tommy Haas nicht verborgen geblieben, der sich bei einem Pressetermin ausgiebig mit Zverev unterhält © Getty Images
Im Juli wird es noch besser: Zverev erhält eine Wildcard für die Sparkassen Open 2014 in Braunschweig, ein Turnier der ATP Challenger Tour. Mit 17 Jahren gewinnt er dort als 665. der Weltrangliste sein erstes Profiturnier © twitter.com
Seinen ersten Sieg auf der ATP Tour feiert Zverev im September 2016 in St. Petersburg. Im Finale schlägt er keinen Geringeren als Stan Wawrinka © Getty Images
2017 startet der Hamburger dann richtig durch. In Montpellier ringt er im Februar den Franzosen Richard Gasquet im Finale nieder, Anfang Mai folgt der nächste Turniersieg in München © Getty Images
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Sein erster Sieg bei einem ATP World Tour Masters 1000 gelingt Zverev im Mai 2017 in Rom - mit gerade einmal 20 Jahren. Damit tritt er in die Fußstapfen der Größten seines Sports © Getty Images
Zverev brauchte nur 16 Anläufe, um ein Turnier der ATP World Tour Masters 1000 zugewinnen. Nur vier Spieler benötigten weniger Versuche - Jo-Wilfried Tsonga (8), Rafael Nadal (9), Novak Djokovic (10) und Tomas Berdych (11) © Getty Images
Als damals 20-Jähriger ist außerdem neben Tsonga der einzige Spieler, der außerhalb der "Big Four" um Federer, Nadal, Djokovic und Murray mehrere ATP World Tour Masters 1000 gewinnen konnte © Getty Images
Beim Masters in Rom gab es sogar seit 2006 keinen jüngeren Gewinner mehr. Damals macht Rafael Nadal den ersten großen Schritt in seiner Entwicklung zum "Sandplatzkönig". Der 19-Jährigen besiegt im Finale den fünf Jahre älteren Roger Federer © Getty Images
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Nicht minder beeindruckend ist Zverevs Sieg in Rom, der im Finale Superstar Novak Djokovic bezwingt. Eine neue Erfahrung für den "Djoker". Zum ersten Mal verlor er ein Finale gegen einen Spieler, der jünger ist als er. Die beiden Top-Spieler trennen fast zehn Jahre © Getty Images
Djokovic kennt aber auch das Gefühl, in jungen Jahren einen Masters-Titel zu holen. Am Am 1. April 2007 feierte der damals 19 Jahre alte Serbe seinen ersten Titel in Miami. Seit Djokovics Erfolg ist Zverev der jüngste Spieler, der am Ende eines Masters-Turniers den Siegerpokal in die Höhe stemmt - und der sechstjüngste insgesamt © Getty Images
Der letzte Deutsche, der vor Zverev ein Masters gewinnen konnte, war Tommy Haas. 2001 siegt Haas in Stuttgart © Getty Images
Danach dauerte es sieben weitere Jahre, bis wieder ein Deutscher um einen Masters-Titel spielt. Doch Nicolas Kiefer unterliegt 2008 im Finale von Toronto dem Spanier Rafael Nadal © Getty Images
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Zverev ist in jungen Jahren schon eine feste Größe in den Top Ten der Weltrangliste. Das haben nur fünf Deutsche vor ihm geschafft. Der jüngste war Tennis-Legende Boris Becker im Alter von 17 Jahren © Getty Images
Zverev ist zudem der jüngste Top-Ten-Spieler seit dem Argentinier Juan Martín del Potro, der im Oktober 2008 in den elitären Klub vorstieß © Getty Images
Im August 2017 marschiert Zverev dann durch das Turnier von Washington und fährt im Finale gegen Kevin Anderson den fünften Turniersieg seiner Karriere ein © Getty Images
Nur eine Woche später schnappt sich Zverev den nächsten Pokal. Legende Roger Federer muss sich in Montreal beim Rogers Cup in zwei Sätzen dem Shootingstar geschlagen geben. Zehn Matches am Stück gewonnen, fünf Turniersiege alleine 2017 - es läuft bei Zverev © Getty Images
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Zu diesem Zeitpunkt hatten Federer, Nadal und Zverev (je 2 Triumphe) die sechs Masters-Turniere 2017 unter sich aufgeteilt. Zverev bricht damit früher als erwartet in die Phalanx der Superstars ein und ein Ende ist nicht in Sicht © Getty Images
Sein Wahnsinns-Jahr wird mit der Qualifikation für die ATP-Finals in London belohnt. Als Nummer drei der Welt schlägt Zverev neben Superstars wie Roger Federer und Rafael Nadal auf © Getty Images
Zverev scheitert zwar trotz des Auftaktsieges gegen Marin Cilic in der Vorrunde - doch als 20-Jähriger das Tennis-Jahr als Weltranglistenvierter abzuschließen, ist dennoch eine herausragende Leistung. Zverev ist damit nicht mehr nur die Zukunft, sondern auch bereits die Gegenwart des deutschen Tennis © Getty Images
Im Mai 2018 folgen die Turniersiege Nr. 7 und 8. Bei den BMW Open in München schlägt Zverev im Finale Landsmann Philipp Kohlschreiber ... © Getty Images
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... ehe er nur eine Woche später in Madrid Dominic Thiem besiegt. Im Mai feiert der Weltranglistendritte bis zum Rom-Finale innerhalb von 18 Tagen 13 Siege © Getty Images
Im Jahr 2018 ist Zverev der erste Profi mit 30 Siegen. In den letzten zehn Masters-1000-Turnieren erreichte Zverev fünf Mal das Finale und damit zwei Finals mehr als Federer und Nadal. Als einer von sieben Akteuren (Djokovic, Nadal, Roddick, Becker, Wilander, Lendl) hat er vor seinem 22. Lebensjahr bereits fünf Endspiele dieser Kategorie gespielt © Getty Images
Zverev hat bereits die 10-Millionen-Dollar-Preisgeld-Marke geknackt - mit 21 Jahren. Nur Rafael Nadal hatte in diesem Alter bereits ähnlich viel Geld eingestrichen © Getty Images
Im Finale des ATP-Masters in Rom reißt die Siegesserie von Zverev. In einem hochklassigen Match unterliegt er nach 13 Erfolgen nacheinander Sandplatzkönig Rafael Nadal mit 1:6, 6:1 und 3:6 © Getty Images
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Rafael Nadal ist von Zverev absolut überzeugt. "Wenn er in den nächsten zwei Jahren bei Grand Slams nicht gut spielt, kannst du zu mir kommen und sagen: 'Du hast keine Ahnung von Tennis'", so Nadal zu einem Reporter © Getty Images
Bei den French Open klappt es für Zverev dann auch erstmals mit einem Grand-Slam-Viertelfinale. Von einer Verletzung gehandicapt, ist er allerdings chancenlos gegen Dominic Thiem © Getty Images
Seinen bereits neunten Titel auf der ATP-Tour holt Zverev in Washington D.C. nach einem glatten 6:2, 6:4-Sieg im Finale gegen Alex de Minaur. Zverev hat damit nach München auch in Washington seinen Titel verteidigt © Getty Images
Sein größter Erfolg des Jahres gelingt Zverev aber ganz am Schluss. Bei den ATP Finals in London kämpft sich der Deutsche durch die Gruppenphase und besiegt im Halbfinale völlig überraschend Roger Federer. Zverev ist damit der erste Deutsche seit Boris Becker 1996, der bei der inoffiziellen WM im Finale steht © Getty Images
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Im Finale setzt Zverev noch einen drauf. Nachdem er in der Gruppenphase chancenlos gegen Novak Djokovic ist, entzaubert er den Weltranglistenersten im Endspiel. Am Ende triumphiert er 6:4, 6:3 und ist nach Boris Becker (1988, 1992, 1995) und Michael Stich (1993) der dritte Deutsche, der das Turnier der acht Saisonbesten gewinnt © Getty Images
Mit 58 Siegen hat Zverev 2018 die meisten Siege aller Profis auf der Tour eingefahren. Zverev hat zu diesem Zeitpunkt bereits knapp 15 Millionen Dollar verdient - und damit mehr als Michael Stich, John McEnroe, Tommy Haas und Jim Courier in ihrer gesamten Laufbahn. Dies zeigt natürlich auch die deutliche Erhöhung der Turnier-Preisgelder © Getty Images
Den Schwung will Zverev auch in die neue Saison mitnehmen. Mit dem erstmaligen Achtelfinaleinzug bei den Australian Open hofft er endlich auch mal bei einem Grand Slam auf den großen Wurf - der Traum platzt mit einer Drei-Satz-Niederlage gegen Milos Raonic © Getty Images
Seine Grand-Slam-Bilanz bleibt damit überschaubar. Sein bislang bestes Abschneiden ist der Viertelfinaleinzug bei den French Open 2018 und 2019 © Getty Images
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Anfang März ist Zverev seinem elften Turniersieg ganz nah. Im Finale von Acapulco unterliegt er allerdings dem australischen Bad Boy Nick Kyrgios 3:6, 4:6 © Getty Images
Eine überraschend deutliche 3:6, 1:6-Niederlage gegen seinen Landsmann Jan-Lennard Struff in der 3. Runde von Indian Wells läutet eine Schwächephase Zverevs ein, die mittlerweile zu einer anhaltenden Formkrise geworden ist © Getty Images
In Rom verliert Zverev zum dritten Mal in diesem Jahr seine Auftaktpartie bei einem ATP-Turnier. Bei den acht Turnierstarts seit Acapulco ist für ihn zumeist frühzeitig Endstation, bei seinem Viertelfinaleinzug in Madrid zeigt Zverev zwar noch leicht ansteigende Form - doch das Aus in Rom ist ein neuerlicher Tiefpunkt © Getty Images
Auch privat steht das Jahr 2019 unter keinem guten Stern. Die Beziehung zu seiner Freundin Olga Sharypova geht in die Brüche, und die Trennung von seinem Manager Patricio Apey artet zur Schlammschlacht aus, die Zverev über Monate belastet © Getty Images
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In der Hoffnung auf die Trendwende verordnete sich der in der Weltrangliste auf Platz fünf abgerutschte Zverev selbst eine Pause, um dann doch beim Turnier in Genf anzutreten. Trotz aller Rückschläge glaubt Zverev "dennoch, dass ich auch die French Open gewinnen kann" © Getty Images
Die Entscheidung pro Genf war im Nachhinein richtig: Zverev kämpft sich zum Turniersieg, im Finale besiegte er den Chilenen Nicholas Jarry, dem er vor einigen Wochen in Barcelona noch unterlegen war © Getty Images
Nach elf Titeln auf der ATP-Tour ist Alexander "Sascha" Zverev der erfolgreichste deutsche Tennisspieler nach Boris Becker, Michael Stich und Tommy Haas © SPORT1-Grafik: Marc Tirl/Getty Images/iStock
Mit dem Titel im Gepäck ging es zum dritten Grand Slam des Jahres. Bei den French Open in Paris war aber im Viertelfinale gegen Novak Djokovic in drei Sätzen Schluss. Zuvor hatte Zverev in Runde 1 und 3 (je 5 Sätze) und im Achtelfinale (4 Sätze) ordentlich Energie gelassen © Getty Images
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Auch beim anschließenden "Heimspiel" in Deutschland gab es keine Trendwende. Beim Mercedes Cup in Stuttgart verlore Zverev sein Auftaktspiel gegen Dustin Brown. Bei den Noventi Open in Halle folgte das Vierteflinal-Aus gegen David Goffin © Getty Images
Ganz bitter wurde es in Wimbledon: Erstrundenaus gegen einen Qualifikanten. Aufgrund der durchwachsenen sportlichen Leistungen und persönlicher Differenzen trennten sich Trainer Ivan Lendl und Zverev zwei Wochen später. Der Ärger mit seinem Ex-Manager macht ihm zudem weiter Probleme © Getty Images
Nach besseren Turnierleistungen in Hamburg (HF) und Montreal (VF) verpatzte Zverev die Generalprobe für die US Open: In Cincinnati unterlag er dem Serben Kecmanovic (Nr. 58) im Auftaktspiel glatt in drei Sätzen © Getty Images
In New York rechnete man bereits mit dem Schlimmsten, doch Zverev kämpfte sich immerhin ins Achtelfinale. Jedoch musste er erneut in den ersten beiden Runden über die vollen fünf Sätze gehen, was für spätere Runden keine optimale Voraussetzung ist. Seine Doppelfehler-Problematik erreicht mit 16 Stück ihren Höhepunkt © Getty Images
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Die Wende folgte beim Laver Cup. Angefeuert von 18.000 Fans sowie seinen Teamkollegen in Genf wurde Zverev zum Matchwinner für Team Europe. Zu verdanken hatte er dies laut eigener Aussage vor allem auch den Ratschlägen von Federer und Nadal. Sein Selbstvertrauen kehrt zurück © Getty Images
Zverev braucht gute Resultate, um bei den ATP Finals dabei sein zu können - und er liefert. In Peking ist erst im Halbfinale gegen Tsitsipas Schluss, in Shanghai rang er Federer im Viertelfinale nieder - Zverev scheint rechtzeitig zur Titelverteidigung zurück in Form zu sein © Getty Images

Kurier: "Erfolg und Misserfolg sind der Unterschied zwischen Traum und Realität. Bei Dominic Thiem liegt nichts mehr dazwischen, der Niederösterreicher erfüllte sich einen Lebenstraum. Als zweiter Österreicher nach Thomas Muster, der 1995 in Paris triumphiert hatte, holte sich Österreichs Superstar einen Grand-Slam-Titel. Wie der Steirer im Alter von 27 Jahren."

ORF: "Spannend blieb es auch im entscheidenden Durchgang. Thiem schaffte zunächst das Break und ermöglichte Zverev durch einen Doppelfehler das Rebreak zum 1:1. Als Zverev später per Break auf 5:3 davonzog, schien die Vorentscheidung zugunsten des Deutschen gefallen - doch diesmal ließ Thiem ein schnelles Rebreak folgen. Das Spiel war auf dem Höhepunkt, die Anspannung spürbar."

SCHWEIZ:

Blick: "Welch Tennis-Drama an den US Open! Dominic Thiem holt sich nach 0:2-Satzrückstand in einem hochklassigen Final gegen Alexander Zverev seinen ersten Grand-Slam-Titel. Diese Partie hat keinen Verlierer verdient."

Tagesanzeiger: "Dominic Thiem, der Meister des Leidens."

ENGLAND:

Guardian: "Die alte Garde konnte nur aus der Ferne aus ihren Hotelzimmern oder Anwesen zuschauen, als Thiem bei seinem vierten Anlauf ein Grand Slam Turnier gewann. Thiem, der 55. Sieger der Open-Ära, ist der erste Newcomer auf dem Thron, seit Marin Cilic 2014 den Zauber der großen Drei brach."

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Daily Mail: "Ein dramatischer Tiebreak im fünften Satz läutete das Ende der sechsjährigen Wartezeit ein, nach der die Männer-Tenniswelt endlich einen neuen Grand-Slam-Champion hatte."

Zverev nach Final-Pleite: "Thiem hat sich den Titel mehr verdient als ich"

USA:

New York Times: "Thiem stürmte zurück, um Alexander Zverev in einem Tiebreak im fünften Satz um den Titel zu bringen. Mit anzuschauen, wie ein Top-Spieler kurz vor dem Grand-Slam-Sieg steht und dann eine Zweisatz-Führung verliert, ist, als ob man Zeuge einer grausamen Form psychologischer Folter wird. Im weiteren Verlauf des Spiels gab es frühe Hinweise darauf, dass Thiem lebendig werden und Zverev verbrennen würde."

USA Today: "Dominic Thiem überpowert Alexander Zverev, kommt nach zwei verlorenen Sätzen zurück und gewinnt die US-Open und den ersten Grand Slam-Titel."

Washington Post: "Sie spielten den ganzen Weg, bis es so aussah, als würden sie im Schlamm spielen. Sie spielten, bis ihre Beine weich wurden und ihre Aufschläge kaputt gingen und ihr Gehirn taub wurde. Sie spielten bis zur letzten Stufe, die sie spielen konnten: ein Tiebreak im fünften Satz."

FRANKREICH:

L'Equipe: "Dream Thiem. (...) Am Ende der 4:02 Stunden eines ungleichmäßigen, oft mittelmäßigen und total verrückten Kampfes in der letzten halben Stunde gewann der Österreicher den Grand-Slam-Titel, um den er sich bereits seit zweieinhalb Jahren dreht."

SPANIEN:

Mundo Deportivo: "Dominic Thiem, neuer Champion nach einer epischen Aufholjagd gegen Zverev."

Marca: "Thiem ist das erste neue Gesicht, das in einem Grand-Slam-Turnier gekrönt wird, seit Marin Cilic das auch auf den Plätzen von Flushing Meadows vor sechs Jahren schaffte."

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ITALIEN:

Gazzetta dello Sport: "Am Ende ist es der Österreicher Dominic Thiem, der zwei Sätze aufholt und den Deutschen Alexander Zverev besiegt. Ein Match, das den Spieler mit mehr Mut und Kaltblütigkeit belohnt. Zu groß war die Angst für beide, zu gewinnen, wie auch die Angst, zu verlieren, die die Partie gelähmt hat. Zverev, der streckenweise sein bislang bestes Tennis gespielt hat, muss sich vorwerfen lassen, mit zwei Sätzen geführt und beim 5:3 im fünften Satz die Chance darauf gehabt zu haben, die Partie zu beenden."

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Corriere dello Sport: "Ohne Djokovic, Nadal und Federer gab es am Ende ein erstes Mal. Der 150. Sieger in der Geschichte der Grand-Slam-Turniere ist der Österreicher Dominic Thiem, der den Deutschen (und seinen Freund) Alexander Zverev in fünf Sätzen besiegt hat. Es ist das erste Mal, dass ein Spieler das Finale der US Open gewinnt, der mit zwei Sätzen hinten lag."

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