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World Series of Darts: Gary Anderson wird von Krzysztof Ratajski ersetzt

Anderson sagt bei World Series ab

Gary Anderson verzichtet auf eine Teilnahme an den World Series of Darts Finals © Imago

Gary Anderson nimmt nicht an den World Series of Darts Finals in Salzburg teil. Für den Schotten rückt Krzysztof Ratajski nach.

Gary Anderson hat seinen Verzicht auf die Teilnahme an den World Series of Darts Finals in Salzburg erklärt.

Für ihn wird Krzysztof Ratajski nachrücken, der der höchstplatzierte Spieler war, der bisher noch nicht zu dem Event eingeladen war.

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Das TV-Event mit den größten Namen des Darts rund um Michael van Gerwen und Peter Wright wird vom 18. bis 20. September in der Salzburgarena stattfinden. 24 Spieler treten an, darunter acht Gesetzte, zwölf eingeladene Spieler und vier Qualifikanten aus den 128 Tour Card Holdern der PDC.

Neben van Gerwen und Wright sind Gerwyn Price, Michael Smith, Rob Cross, Nathan Aspinall und Daryl Gurney gesetzt.

Auch von einer Teilnahme an der PDC-Herbstserie mit fünf eintägigen Turnieren in Niedernhausen sieht Anderson ab.

Anderson verzichtet wegen Corona-Risiko

Der Grund für seine Absagen: "Ich fühle mich im Moment einfach nicht wohl mit den damit verbundenen Reisen. Ich muss fliegen und obwohl ich darauf vertraue, dass ich meine Maske trage und mich an alle Dinge halte, die ich tun sollte, habe ich wenig Vertrauen in andere Menschen", erklärte der Schotte.

Am Donnerstag feiert eine der größten Sport-Legenden Geburtstag. Darts-Superstar Phil "The Power" Taylor wird 60 Jahre alt. In seiner Karriere gelingen dem Briten unglaubliche Erfolge © Getty Images
Insgesamt 185 Titel kann Taylor PDC-Angaben zufolge gewinnen, darunter 16 WM-Siege. Ist "The Power" damit auch der größte Spieler aller Zeiten? SPORT1 zeigt die Rangliste der Pfeile-Legenden © SPORT1-Grafik/Imago
PLATZ 10 – TRINA GULLIVER: Die heute 50-Jährige ist die beste Spielerin aller Zeiten. Sage und schreibe zehn Mal durfte sich die Britin bereits über den Weltmeister-Titel freuen. Zwischen 2001 und 2011 stand sie ununterbrochen jedes Jahr im Finale © Getty Images
Das "Golden Girl" – so lautet ihr Spitzname – hat sich als Einlaufmusik einen ganz besonderen Song ausgesucht. Die BDO-Spielerin betritt die Darts-Bühnen stets unter den Klängen von "You Sexy Thing" von Hot Chocolate © Getty Images
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PLATZ 9 – DENNIS PRIESTLEY: Zweimal krönte sich der Brite im Laufe seiner Karriere zum Weltmeister. Er war der erste große Rivale von Legende Phil Taylor und schlug ihn bei der ersten PDC-WM 1994. In den folgenden sechs Jahren stand er noch vier Mal im Finale, verlor jedoch stets gegen den großen Meister © Getty Images
Seinen Spitznamen "The Menace - die Nervensäge" - hat er von der bekannten englischen Cartoonfigur Dennis the Menace. Vor seinen Würfen konzentrierte sich Priestley auffallend lange auf sich selbst. 2014 hat er seine PDC-Laufbahn beendet © Getty Images
PLATZ 8 - GARY ANDERSON: Trotz seiner bitteren Halbfinal-Niederlage gegen MvG bei der Darts-WM 2019 ist der Schotte bereits jetzt eine Legende. 2015 und 2016 setzte er sich die WM-Krone auf. Zudem gewann er das World Matchplay, die Premier League und die UK Open © Getty Images
Der "Flying Scotsman", so heißt - in Anlehnung an den "Fliegenden Holländer" - die schnellste Zugverbindung zwischen London und Edinburgh, hat seit langem mit starken Rückenproblemen zu kämpfen. Bis zu seinem Wechsel von der BDO zur PDC kam der begnadete Dartsspieler nach eigenen Angaben fast ohne Training aus © Getty Images
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PLATZ 7 – MARTIN ADAMS: Wenn einer ein Thema durchzieht, dann Martin Adams. Der Brite hat nicht nur den Spitznamen "Wolfie", er läuft auch mit dem Song "Hungry Like the Wolf" von Duran Duran ein. Im April 2016 erkrankte er an Prostatakrebs und musste bis November pausieren. In den Jahren zuvor mauserte er sich zur BDO-Legende © Getty Images
2007, 2010 und 2011 schnappte er sich den WM-Titel seines Verbandes. Seinen ersten Triumph musste er sich besonders hart erarbeiten. Nach 6:0-Vorsprung glich Joe Mixon zum 6:6 aus, ehe Adams zu seiner Form zurückfand und schließlich gewann © Getty Images
PLATZ 6 – JOHN LOWE: In den 70er und 80er Jahren zählte der Brite zu den bekanntesten Spielern seines Landes. Dennoch gelang es ihm nie, an seinem größten Rivalen Eric Bristow vorbeizuziehen. Legendär wurde Lowe am 13. Oktober 1984: Damals gelang ihm als erstem Spieler vor laufenden Kameras ein Neun-Darter © Getty Images
1979, 1987 und 1993 holte er den WM-Titel. Neben Phil Taylor ist Lowe der einzige Spieler, der es geschafft hat, in drei unterschiedlichen Jahrzehnten Weltmeister zu werden. 1993 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der PDC © Getty Images
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PLATZ 5 – JOHN PART: Unter dem Spitznamen "Darth Maple" sorgte der im kanadischen Toronto geborene Part (l.) in der Darts-Welt für Aufsehen. Als erster und bis heute einziger Nichteuropäer gelang es ihm 2003 (gegen Phil Taylor) und 2008, die PDC-Weltmeisterschaft für sich zu entscheiden. Für die vergangenen vier WMs konnte sich Part aber nicht qualifizieren © Getty Images
Bereits 1994 sicherte er sich seinen ersten WM-Titel, damals noch in Diensten der BDO. Besonders beeindruckend war für viele der Walk-on des Kanadiers. Zum musikalischen Thema von Darth Vader aus dem Star-Wars-Film "Das Imperium schlägt zurück" lief Part mit lebensgroßen Figuren des Films ein © Getty Images
PLATZ 4 – RAYMOND VAN BARNEVELD: Auch wenn die letzten zwei Weltmeisterschaften mit bitteren Enttäuschungen endeten (Aus in Runde 2 und Aus in Runde 1), blickt "Barney" auf eine glorreiche Laufbahn zurück. Viermal gewann der Niederländer die BDO-WM, 2007 krönte er sich zum Champion der PDC © Getty Images
Siege beim Grand Slam of Darts, den UK Open, beim World Cup of Darts und der Premier League runden seine Titelsammlung ab. Die Duelle mit Landsmann Michael van Gerwen und Phil Taylor sind legendär. Seine Erstrundenpleite bei der WM 2020 war sein letztes Spiel. Der Angriff aufs Darts-Podium bleibt damit aus © Getty Images
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PLATZ 3 – ERIC BRISTOW: Er galt als der erste Superstar im Dartssport. Bristow entdeckte und förderte Phil Taylor. Zwischen 1980 und 1986 gewann er fünf WM-Titel und wurde 2005 in die PDC Hall of Fame aufgenommen. Auch er zählt zu den Gründungsmitgliedern der PDC © Getty Images
Anfang April 2018 brach der Brite nach einem Premier-League-Abend in Liverpool auf dem Weg zu seinem Auto zusammen und starb kurze Zeit später. Seine Erfolge beim World Matchplay, dem World Masters und den World Championships sind unvergessen © Getty Images
PLATZ 2 – MICHAEL VAN GERWEN: Vier Premier-League-Triumphe in Serie (Taylors Rekord eingestellt), Erfolge bei allen Major-Events, drei WM-Triumphe und Rekorde am Fließband - "The Green Machine" legt eine Karriere sondergleichen hin © PDC Darts
In der 2. Runde der Players Championship Finals gegen Adrian Lewis hatte der Weltranglistenerste zuletzt den 22. Neun-Darter in seiner PDC-Karriere geworfen. Damit zog er mit Phil Taylor gleich. Erst im Oktober hatte er seinen letzten Makel getilgt und nach dem Triumph in der Champions League of Darts jeden großen PDC-Titel mindestens ein Mal gewonnen © Getty Images
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MvG hat mit nur 30 Jahren schon alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt (38 Major-Titel). Seine Dominanz beeindruckt. Das WM-Finale 2017 gegen Gary Anderson ging in die Geschichte ein. Gemeinsam schraubten beiden zusammen in gerade einmal zehn Sätzen 42 180er ins Board - Weltrekord. Nun winkt ihm WM-Titel Nummer vier, womit er sich von den dreimaligen Siegern John Lowe, John Part, Martin Adams und Glen Durrant absetzen könnte © Getty Images
PLATZ 1 – PHIL TAYLOR: In der Geschichte des Darts gibt es keinen größeren Spieler als Phil "The Power" Taylor. Insgesamt 16 Mal wurde der Engländer Weltmeister - zweimal bei der BDO und 14 Mal bei der PDC. Dazu kommen 16 Siege beim World Matchplay, elf Erfolge beim World Grand Prix und sechs Premier-League-Siege © Getty Images
Laut PDC-Angaben hat Taylor insgesamt 185 Titel gewonnen. Im Mai 2010 schrieb er Geschichte, als er im Duell mit James Wade als erster Spieler der Geschichte zwei 9-Darter in einem Spiel warf. Sein letztes Spiel, das WM-Finale 2018, verlor er gegen Rob Cross © Getty Images

Und weiter: "Ich habe die Menschen außerhalb der Bubble von Milton Keynes beobachtet und es scheint wenig Rücksicht auf Sicherheit und Distanz genommen zu werden. Ich will weder meine Gesundheit noch die Gesundheit meiner Familie riskieren." 

Für seine Fans und Sponsoren tue es ihm leid, so der zweifache Weltmeister. Doch auch wenn sich die Spieler in Salzburg und Neuhausen ebenfalls in einer Bubble aufhalten, sei ihm das Risiko, welches mit einem Flug verbunden ist, zu groß. "Selbst mit dem Auto müsste ich durch Länder fahren, die zu den Risikogebieten gehören. Und sie stehen nicht umsonst auf der Roten Liste."