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NBA: Rockets verlieren trotz Gala von Harden, OKC-Sieg ohne Dennis Schröder

Rockets verlieren trotz Harden-Gala

Holt LeBron den nächsten Titel? Der NBA-Favoriten-Check im Westen

Die Houston Rockets verlieren gegen die Indiana Pacers. James Harden kann trotz Gala-Vorstellung und Career-High die Pleite nicht verhindern.

James Harden hat einmal mehr seine Extraklasse unter Beweis gestellt.

Was für ein unglaublicher Meilenstein für LeBron James! Gegen die Oklahoma City Thunder legt der "King" mit 25 Punkten, 11 Rebounds und 10 Assists einmal mehr ein Triple Double auf. Das Besondere daran ist aber der Gegner © Getty Images
Gegen OKC war dem selbsternannten "Chosen One" nämlich bislang noch kein Triple Double gelungen - als einzigem verbliebenen Team! Doch jetzt ist James der einzige Spieler in der Geschichte, der dieses Kunststück gegen alle 30 Teams geschafft hat © Getty Images
Nur zwei Spieler kamen überhaupt jemals in die Nähe dieses Rekordes. Jason Kidd, mit Dirk Nowitzki und den Mavs 2011 Champion, legte gegen 28 Teams ein Triple Double auf und ist damit Dritter in dieser Liste © Getty Images
Zweiter und aktuell einziger Akteur, der die 30 vol machen kann, ist Russell Westbrook. Nachdem er zuvor für OKC dominierte, spielt er seit Sommer 2019 in Houston - und kann dort im Duell mit seinem Ex-Team das letzte Puzzleteil hinzufügen © Getty Images
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Ein Triple-Double ist eine besondere Leistung im Basketball. Denn um dies zu schaffen, brauchen die NBA-Stars zweistellige Werte in drei Kategorien (meistens Punkte, Rebounds, Assists). Westbrook klettert in dieser Statistik immer weiter nach oben. SPORT1 zeigt die Top Ten der Triple-Double-Maschinen © SPORT1-Montage: Zimmermann/Tirl/Picture Alliance/Getty Images 
PLATZ 10 - BOB COUSY (33 Triple-Doubles): Die Legende der Boston Celtics eröffnet die Top Ten. Cousy spielte zwischen 1950 und 1963 für die Celtics und gilt neben Oscar Robertson, John Stockton und Magic Johnson als einer der besten Spielmacher aller Zeiten. Den Spitznamen "Houdini of the Hardwood" bekam er aus gutem Grund verpasst © Getty Images
Dabei wollte Bostons Trainer-Legende Red Auerbach den 1,85m großen Cousy (l.) zunächst gar nicht im Team haben und bezeichnete ihn indirekt sogar als "lokalen Deppen". Auerbach erkannte aber schließlich sein Talent und so veränderte Cousy mit seinen irren Dribblings, No-Look-Pässen und der Beidhändigkeit die NBA für immer © Getty Images
PLATZ 8 - FAT LEVER (43 Triple-Doubles): Lever gehörte in den 80er-Jahren zu den besten Point Guards der Liga. Seine NBA-Karriere begann 1982, als er von den Portland Trail Blazers gedraftet wurde. Der Durchbruch gelang ihm jedoch erst zwei Jahre später mit seinem Wechsel zu den Denver Nuggets. Einen Titel konnte er zwar nie gewinnen, doch zwischen 1985 und 1990 führte er die Nuggets stets in die Playoffs © Getty Images
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Lever war für einen Spielmacher ungewöhnlich stark in Sachen Rebounds und holte in zwei aufeinanderfolgenden Saison 9,3 im Schnitt. Aber nicht nur bei Rebounds und Assists war Lever ein echtes Ass. In der Geschichte der NBA belegt er in der Kategorie Steals Platz 24. Lever wäre in dieser Liste wohl noch weiter vorne, wenn er nicht nach seinem Wechsel zu den Dallas Mavericks von Verletzungsproblemen ausgebremst worden wäre © Getty Images
PLATZ 8 - JAMES HARDEN (45 Triple-Doubles): Der erste aktive Spieler auf der Liste. Nachdem er seine Karriere bei den Oklahoma City Thunder begann, wechselte er 2012 zu den Houston Rockets. Anfangs vor allem noch als bärenstarker Scorer bekannt, entwickelte sich Harden dort zu einem exzellenten Passgeber, der Assists am Fließband liefern kann © Getty Images
In der Saison 2018/2019 erzielte Harden im Schnitt 36,1 Punkte, gab 7,5 Assists und holte zudem noch 6,6 Rebounds. Zur Saison 18/19 bekam Harden mit Russell Westbrook einen Superstar an die Seite gestellt. Harden wird dennoch weiterhin Allround-Leistungen der Spitzenklasse bieten und hat bald die nächste Legende im Blick © Getty Images
PLATZ 7 - LARRY BIRD (59 Triple-Doubles): Die zweite Legende der Boston Celtics in dieser Liste. In seinen 13 Jahren bei den Celtics gewann er drei Meisterschaften und wurde dreimal als MVP ausgezeichnet. 1992 war er Teil des legendären Dream Teams, welches für die USA die Goldmedaille in Barcelona gewann © Getty Images
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Bird bekam wegen seiner legendären Spielweise den Spitznamen "Larry Legend" und wurde in die Liste der 50 besten NBA-Spieler aller Zeiten gewählt. Bird ist der einzige Mensch, der zum Rookie of the Year, Regular Season MVP, Finals MVP, Coach of the Year und Executive of the Year gekürt wurde. Seine Wurfästhetik und mannschaftdienliche Spielweise brachten die Fans in Verzückung © Getty Images
PLATZ 6 - WILT CHAMBERLAIN (78 Triple-Doubles): Chamberlain galt als einer der offensivstärksten Spieler in der Geschichte der NBA. Neben Michael Jordan ist der 2,16-Meter-Hüne der einzige Spieler, der während seiner Laufbahn auf einen Punkteschnitt von über 30 Punkten kam. Obendrein wurde Chamberlain als erster Rookie zum MVP gewählt © Getty Images
Am 2. März 1962 gelang Chamberlain eine unvergessene Leistung, als er gegen die New York Knicks 100 (!) Punkte erzielte. Bis heute kam ihm nur Kobe Bryant mit 81 Punkten einigermaßen nahe. Doch trotz zahlreicher Fabelleistungen konnte Chamberlain mit dem Team nur eine Meisterschaft erringen © Getty Images
PLATZ 5 - LEBRON JAMES (94 Triple-Doubles): Der zweite aktive Spieler auf der Liste ist vorbei an Bird und Chamberlain und hat die Top Fünf erreicht. James ist viermaliger MVP und dominiert auch im fortgeschrittenen Alter noch die Liga. Obwohl James jedes Jahr die meisten Punkte in seinem Team erzielt, gilt er wie Bird als mannschaftsdienlicher Spieler, der gerne seine Mitspieler in Szene setzt © Getty Images
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James ist einer der besten Basketballer aller Zeiten. Siebenmal in Folge führt er sein jeweiliges Team in die NBA-Finals. Kein Spieler - nicht einmal Michael Jordan - hat in den Playoffs mehr Punkte erzielte als der Superstar der Los Angeles Lakers. Auch bei den Kaliforniern hat er sein Triple-Double-Konto schon weiter auffüllen können © Getty Images
PLATZ 4 - JASON KIDD (107 Triple-Doubles): Der Aufbauspieler war in seinen 19 Saisons elfmal der Spieler mit den meisten Triple-Doubles. Doch anders als die meisten Spieler im Ranking bestach Kidd vor allem durch seine Assists und Rebounds statt durch seine offensive Stärke © Getty Images
Bei den meisten Assists und bei den meisten Steals belegt er Rang zwei in der NBA-Geschichte. 2011 gewann Kidd mit den Dallas Mavericks den NBA-Titel. Seine Karriere beendete Kidd als einziger Spieler mit mindestens 16.000 Punkten, 8.000 Rebounds und 12.000 Assists. Zuletzt coachte der frühere Point Guard die Milwaukee Bucks, wurde im Januar 2018 aber entlassen © Getty Images
PLATZ 3 - EARVIN "MAGIC" JOHNSON (138 Triple-Doubles): 1979 wurde Johnson von den Los Angeles Lakers gedraftet und gewann bereits in seiner Rookie Saison den ersten Meistertitel - vier weitere sollten folgen. Dreimal wurde Magic zum MVP gewählt und führt mit 11,2 Assists pro Spiel die NBA-Bestenliste an © Getty Images
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Geprägt wurde seine Karriere von der Rivalität und Freundschaft zu Larry Bird von den Celtics, mit dem er sich in drei NBA-Finals einige Schlachten lieferte. Vor der Saison 1991/1992 wurde Johnson positiv auf HIV getestet und gab sein sofortiges Karriereende bekannt. Doch bei Olympia 1992 gewann er mit dem "Dream Team" noch die Goldmedaille © Getty Images
PLATZ 2 - Russell Westbrook (146 Triple-Doubles): Der Point Guard ist der beste aktive Spieler im Ranking. Im Spiel gegen die New Orleans Pelicans sammelt er 28 Punkte, 10 Rebounds und 13 Assists. Mit Kumpel James Harden scheint es zu klappen © Getty Images
Durch den Weggang von Kevin Durant zu den Golden State Warriors im Sommer 2016 stand Westbrook bei OKC lange alleine im Fokus und lieferte. Er brach den Triple-Double-Rekord von Oscar Robertson mit 42 Triples-Doubles in einer Saison und legte auch im Durchschnitt ein Triple-Double auf. In Houston trumpft er nun nach Startschwierigkeiten auf © Getty Images
PLATZ 1 - OSCAR ROBERTSON (181 Triple-Doubles): Der Point Guard war eine der prägendsten Figuren der früheren NBA-Geschichte. Seine 9.887 Assists waren für fast 20 Jahre Rekord in der NBA und wurden erst von Magic Johnson überboten. Auch seine Triple-Double-Stats für eine Saison hatten Bestand bis 2017, als er von Westbrook überboten wurde © Getty Images
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Doch trotz dieser Dominanz konnte Robertson nur einen Titel in seiner Laufbahn gewinnen. 1971 holte er mit den Milwaukee Bucks an der Seite von Kareem Abdul-Jabbar die Meisterschaft. Sowohl bei den Cincinnati Royals als auch bei den Bucks hängt sein Trikot unter der Hallendecke © Getty Images
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Der Guard der Houston Rockets zeigte gegen die Indiana Pacers eine wahre Gala-Vorstellung. Doch selbst mit 45 Punkten, 17 Rebounds und neun Assists konnte der 30-Jährige die knappe 104:108-Pleite seiner Franchise nicht verhindern.

Harden präsentierte sich mit 13 Treffern von 21 Versuchen aus dem Feld und sieben von 14 von Downtown treffsicher und stellte mit seinen 17 Rebounds sein persönliches Career-High ein. Aber damit nicht genug: Es war bereits sein fünftes Triple-Double und sein 21. Match mit 40 oder mehr Punkten in dieser Saison (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM).

Rockets ohne Westbrook

Die Rockets mussten auf den verletzten Russell Westbrook verzichten. Der 31 Jahre alte Aufbauspieler laboriert an einer Muskelverletzung im Oberschenkel, ein Einsatz zu Beginn der Playoffs (ab 17. August), in denen die Rockets auf die Oklahoma City Thunder um Dennis Schröder treffen, ist unsicher.

"Wir wissen natürlich, wie wichtig Russ für alles ist, was wir zu erreichen versuchen. Je schneller er wieder fit ist und auf den Platz zurückkehren kann, desto besser", machte Harden nach der Partie deutlich.

Man müsse nun einfach weitermachen, so der MVP-Kandidat. "Jungs, die eine Chance haben, aufzusteigen, müssen bereit sein, hinauszugehen und die Minuten zu nutzen."

Bei den Pacers überzeugten Myles Turner mit 18 Zählern und Reservist Edmond Sumner mit 17 Punkten. Mit dem Sieg gegen die Rockets beendete Indiana eine Niederlagenserie von fünf Spielen. Pacers-Coach Nate McMillan ließ Starter wie Malcolm Brogdon und T.J. Warren wegen anhaltender Verletzungen auf der Bank.

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"Ich denke, dass alle unsere Jungs, die die Gelegenheit zum Spielen bekommen haben, einige gute Dinge gezeigt haben. Wir haben heute Abend eine Reihe von Jungs gesehen. Wir wollten ihnen Chancen geben und sie haben gut gespielt", sagte McMillan.

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OKC gewinnt Krimi ohne Schröder

Die Oklahoma City Thunder haben einen Krimi gegen die Miami Heat knapp mit 116:115 gewonnen (Spielplan der NBA).

Schröder stand dabei nicht auf dem Feld. Der Point Guard kehrte nach der Geburt seines zweiten Kindes zwar bereits wieder in die NBA-Bubble in Orlando zurück, wann er jedoch wieder auf dem Feld stehen wird, ist noch unklar.