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NBA: Donald Trump kritisiert NBA-Stars, MLB und NFL - Lob für NHL

Trump pestet gegen NBA-Stars

NBA-Restart: So macht sich LeBron James fit

US-Präsident Donald Trump holt zum nächsten Schlag gegen den Basketball aus. Der 74-Jährige bezeichnet diverse NBA-Spieler als "sehr böse und sehr dumm".

US-Präsident Donald Trump hat im Streit mit der NBA nachgelegt. 

Zuletzt hatte er das Knien der Sportler bei der US-Hymne als "erbärmlich" bezeichnet, nun folgt der nächste Schlag. Nach Kritik einiger Spieler an seinen Aussagen, die Trump selbst aber gar nicht mitbekommen haben will, hat der Politiker in einem Interview mit Fox Sports Radio nachgelegt. 

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Demnach sei der Präsident über die Kritik diverser NBA-Profis nicht überrascht, denn "einige sind sehr böse, sehr, sehr böse und ehrlich gesagt sehr dumm", so Trump.

LeBron kritisierte Trump

Der 74-Jährige behauptete zudem erneut, die Einschaltquoten der NBA seien infolge der Proteste zurückgegangen und die Liga stecke "in großen Schwierigkeiten". Laut Erhebungen von Sports Media Watch lagen die Quoten Ende vergangener Woche rund vier Prozent unter dem normalen Schnitt für landesweite Übertragungen von NBA-Spielen. 

Die NBA-Saison 2019/20 soll mit 22 Teams in Disney World in Orlando/Florida fortgesetzt werden. Doch nicht alle Spieler können bzw. wollen am Restart teilnehmen - und das aus ganz unterschiedlichen Gründen © Imago
Angesichts der sich häufenden Corona-Fälle in Florida hat Commissioner ohnehin bereits angekündigt, dass der Restart bei Fällen gestoppt werden müsste. Die NBA-Saison steht also schon vor dem Neubgeinn auf wackeligen Füßen © Getty Images
Um mögliche Ausfälle zu kompensieren, dürfen die Teams ihren Kader für die finale Saisonphase noch einmal verstärken. Einige haben das bereits getan. SPORT1 zeigt die NBA-Stars, die nicht mehr auflaufen werden und wer sie ersetzen könnte © SPORT1-Grafik: Marc Tirl/Getty Images
LAMARCUS ALDRIDGE (San Antonio Spurs): Der Leader der Spurs gehört zu den Spielern, die verletzungsbedingt fehlen. Nach seiner Schulter-OP wird der Big Man erst in der neuen Saison wieder zur Verfügung stehen. Ex-Milwaukee-Forward Tyler Zeller wurde geholt, um Teile von Aldridges Spielzeit zu übernehmen © Getty Images
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TREVOR ARIZA (Portland Trail Blazers): Da geht die Liebe zur Familie vor - Ariza streitet sich um das Sorgerecht für seinen zwölfjährigen Sohn mit dessen Mutter. Die einmonatige Besuchszeit fällt in die Zeit des NBA-Turniers © Getty Images
DAVIS BERTANS (Washington Wizards): Der lettische Forward wird nach der Saison Free Agent und bekommt voraussichtlich seinen ersten dicken Vertrag. Um das nicht durch Verletzungen zu gefährden, verzichtet der 27 Jahre alte Forward auf die Spiele in Disney World - auch angesichts zweier Kreuzbandrisse in der Vergangenheit. Jerian Grant wird ihn wohl ersetzen © Getty Images
BOJAN BOGDANOVIC (Utah Jazz): Der kroatische Small Forward wurde im Mai am Handgelenk operiert und wird "ESPN"-Informationen zufolge nicht einsatzfähig sein © Getty Images
AVERY BRADLEY (Los Angeles Lakers): Der 29-Jährige gehört zu den Spielern, die freiwillig auf die Teilnahme verzichten. Der sechsjährige Sohn des Shooting Guards hat eine Vorgeschichte mit Atemwegserkrankungen. Laut "ESPN" nehmen die Lakers J.R. Smith als Ersatz unter Vertrag © Getty Images
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JALEN BRUNSON (Dallas Mavericks): Bei den Mavs wird es angesichts des Ausfalls von Brunson, der im März an der Schulter operiert wurde und noch nicht fit ist, noch mehr auf Luka Doncic ankommen. Doch als Back-Up haben die Texander Spielmacher Trey Burke für den Rest der Saison unter Vertrag genommen © Getty Images
WILLIE CAULEY-STEIN (Dallas Mavericks): Der frühere Center der Golden State Warriors erwartet im Juli die Geburt seines ersten Kindes und sagte seine Teilnahme am Event in Orlando deshalb ab © Getty Images
WILSON CHANDLER (Brooklyn Nets): Weil er sich mehr um seine Großmutter kümmern und Zeit mit der Familie verbringen möchte, steht Chandler den Nets nicht zur Verfügung. Mit Ex-Maverick Justin Anderson haben die New Yorker bereits für Ersatz gesorgt © Getty Images
DE MARCUS COUSINS (Free Agent): Nach seiner Entlassung bei den Los Angeles Lakers sollen dem Big Man Gerüchten zufolge Angebote vorliegen. Doch nach schweren Verletzungen ist es dem 29-Jährigen wichtiger, sich auf einen neuen Anlauf mit voller Kraft in der Saison 2020/'21 zu konzentrieren © Getty Images
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KEVIN DURANT (Brookly Nets): Er ist der wohl prominenteste Ausfall. Der Ex-Warrior fühlt sich nach seinem Achillessehnenriss noch nicht wieder imstande, sich der vollen Belastung auszusetzen - zumal mit einem erhöhten Verletzungsrisiko gerechnet wird, da die Bedingungen für alle ungewohnt sind © Getty Images
KYRIE IRVING (Brooklyn Nets): Beim Point Guard kommen zwei Dinge zusammen - zum einen ist seine Schulterverletzung noch nicht komplett auskuriert, zum anderen ist er kein Fan das NBA-Konzepts für die Saisonfortsetzung - um es vorsichtig zu formulieren © Getty Images
DEANDRE JORDAN (Brooklyn Nets): Und damit nicht genug bei den Nets - auch DeAndre Jordan lässt Brooklyn personell am Stock gehen. Der 31-Jährige wurde positiv auf das Coronavirus getestet, schloss eine Teilnahme an der weiteren Saison aus © Getty Images
COURTNEY LEE (Dallas Mavericks): Der ehemaligen Franchise von Dirk Nowitzki fehlen mit drei Akteuren nach den Nets die meisten Spieler. Der Shooting Guard hat sich an der Wade verletzt und kann nicht mitwirken © Getty Images
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KELLY OUBRE (Phoenix Suns): Weil die Suns keine realistische Chance mehr auf die Playoffs haben, wird ihnen der Ausfall von Oubre nicht allzu sehr schmerzen. Der Forward wurde am Knie operiert © Getty Images
JOHN WALL (WASHINGTON WIZARDS): Der kraftvolle Point Guard war lange von einem Achillessehnenriss außer Gefecht gesetzt. Wall ist zwar wieder fit, will sich aber dennoch auf die nächste Saison konzentrieren © Getty Images
DENNIS SCHRÖDER (Oklahoma City Thunder): Der deutsche Nationalspieler steckt in der Zwickmühle. Seine Frau Ellen erwartet im August das zweite gemeinsam Kind. Bei der Geburt will Schröder dabei sein, bei der restlichen Saison mit OKC aber auch. Wie genau er das koordiniert, steht noch nicht fest © Getty Images

Die Quoten für die Spiele am Abend zur besten Sendezeit liegen dagegen elf Prozent über dem Durchschnitt vor der Corona-Pause.

Nach seinen ersten Beschwerden über die Basketball-Liga hatte sich unter anderem LeBron James zu Wort gemeldet. "Ich glaube nicht, dass die Basketball-Community traurig ist, ihn als Zuschauer zu verlieren", sagte der Superstar der Lakers und forderte seine Landsleute zugleich auf, bei den Wahlen im November nicht für Trump zu stimmen.

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Der Präsident selbst äußerte sich indes auch zu den anderen US-Ligen. Während die MLB aufgrund ihrer Proteste ebenfalls Kritik einstecken musste, lobte er die NHL dafür, dass dort nicht gekniet wird. "Die machen das nach meinem Verständnis sehr gut", so der 74-Jährige.

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Kritik auch an MLB und NFL

Tatsächlich haben sich auch in der NHL bereits Profis bei der Hymne hingekniet, wenn auch nicht die Mehrheit wie in der NBA.

Auch die NFL, deren Saison in knapp einem Monat starten soll, bekam bereits ihr Fett weg. "WEnn sie nicht stehen für die Hymne, hoffe ich, dass sie gar nicht anfangen", polterte der Präsident, nur um nachzuschieben: "Aber davon abgesehen, würde ich es lieben, wenn sie anfangen, und wir machen alles, was möglich ist, um sie starten zu lassen."

Die Saison soll am 10. September starten, wegen des intensiven Kontakts der Spieler auf dem Feld bestehen aber Gesundheitsbedenken.