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NBA: Devin Booker von Phoenix Suns brilliert - inspiriert von Kobe Bryant

Wie Bryant einen NBA-Star inspiriert

Booker on fire! Suns-Star mit Mega-Dreier vom Parkplatz

Die Phoenix Suns um Devin Booker sind das Überraschungsteam der NBA. Der Guard hält eine Botschaft der verstorbenen Ikone in Ehren. Die Konkurrenz buhlt um ihn.

Die Los Angeles Lakers um NBA-Superstar LeBron James beobachten das Ringen um die Plätze acht und neun in der Bubble im Disney World in Orlando vermutlich mit Skepsis.

Denn da es so eng zugeht, wird ein Play-in-Tournament zwischen dem Achten und Neunten um den letzten Playoff-Platz stattfinden. Die Lakers erfahren somit als letztes Team ihren Playoff-Gegner - und können sich daher wenig darauf vorbereiten.

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Statt des von vielen in den USA erhofften Traumduells zwischen James und Zion Williamson von den New Orleans Pelicans streiten die Portland Trail Blazers, Memphis Grizzlies, Phoenix Suns und San Antonio Spurs um das letzte Playoff-Ticket. (Tabellen der NBA)

Die Corona-Pandemie hat in dieser NBA-Saison vieles verändert. Am 30. Juli folgt zwar der Restart im Disney World in Orlando - doch die Spiele dort werden bei der Vergabe der individuellen Awards nicht berücksichtigt. Wie die NBA mitteilte, wird die Wahl bereits vor Wiederaufnahme des Spielbetriebs abgeschlossen sein © Getty Images
Doch wer wird wertvollster Spieler der Liga? Und wie stehen die Chancen von Nationalspieler Dennis Schröder auf einen Award? SPORT1 zeigt, welche Stars für welche Awards in Frage kommen - und gibt eine Prognose ab © SPORT1-Grafik: Marc Tirl/Getty Images/iStock
COACH OF THE YEAR - PLATZ 3 - BILLY DONOVAN: Nach den Abgängen von Paul George und Russell Westbrook wurde OKC ein Umbruch nachgesagt, die Playofs schienen außer Reichweite. Doch Donovan und seine Schützlingen strafen allen Zweiflern Lügen. OKC ist ein Team, welches niemand gern in der ersten Playoff-Runde als Gegner hat © Getty Images
PLATZ 2 - MIKE BUDENHOLZER: Der Trainer des besten Teams hat immer ein Wörtchen mitzureden. Zumal die Milwaukee Bucks lange Zeit auf Kurs waren, die 70-Sieges-Marke zu knacken. Budenholzer hat die Bucks noch gefährlicher und defensiv stabiler gemacht. Viele Spiele wurden so deutlich gewonnen, dass die Stars sogar geschont werden konnte © Getty Images
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PLATZ 1 - NICK NURSE: Superstar Kawhi Leonard verließ den Titelverteidiger im Sommer. Mit Danny Green verlor Nurse sogar einen zweiten Spieler aus seiner Starting Five. Hinzu kam in dieser Saison auch noch massives Verletzungspech. Und dennoch läuft die Raptors-Maschine wie geschmiert, was Rang 2 im Osten zeigt. Das ist vor allem der Verdienst von Nurse © Getty Images
MOST IMPROVED PLAYER: PLATZ 3 - JAYSON TATUM: Der Forward zeigte vor der Saisonunterbrechung seinen besten Basketball (29,2 Punkte nach dem All-Star-Break). Seine Steigerung ist beeindruckend, kommt aber nicht völlig unerwartet. Gegen eine dominante Defensive - wie etwa die der Bucks - wird es aber wohl auch für Tatum schwer © Getty Images
PLATZ 2 - BAM ADEBAYO: Der 23-Jährige ist neben Jimmy Butler der wichtigste Mann bei den Miami Heat - und kann die Franchise gemeinsam mit dem Superstar zum ersten Mal seit 2016 wieder in die Playoffs führen. Nach dem Abgang von Hassan Whiteside hat er in dieser Saison zu seinem Spiel gefunden. Der Center legt durchschnittlich 16,2 Punkte, 10.5 Rebounds und 5,1 Assists pro Spiel auf © Getty Images
PLATZ 1 - BRANDON INGRAM: Der Forward der New Orleans Pelicans hat sich von 18,3 im letzten Jahr auf 24,3 Punkte verbessert, was auch auf seine bessere Dreierquote zurückzuführen ist. Ingram nimmt sich 2,4 Versuche von Downtown und verwandelt davon stolze 38,7 Prozent - Karriere-Bestwert! In der Defense hat er sich etwas verbessert, hier ist aber immer noch Luft nach oben © Getty Images
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DP (Defensive Player of the Year) - PLATZ 3: RUDY GOBERT): Der Gewinner dieser Kategorie in den vergangenen beiden Jahren darf in dieser Liste nicht fehlen. Der Jazz-Center hat trotz zweier Blocks pro Partie allerdings nicht seine stärkste Saison hinter sich. Daher könnte man auch Sixers-Star Ben Simmons nennen, der bei den Steals die Nase vorn hat und quasi jede Position verteidigen kann © Getty Images
PLATZ 2 - ANTHONY DAVIS: Die Lakers haben es vor allem ihrem Big Man zu verdanken, dass es ihre Defense aus dem Mittelfeld der Liga in die Top 3 geschafft hat. 2,4 Blocks pro Spiel sprechen eine eindeutige Sprache. Mit LeBron James bildet Davis das perfekte Duo und wird jetzt - da er wieder frei von Verletzungen ist - zum großen Faktor im Kampf um den 17. Titel der Lakers © Getty Images
PLATZ 1 - GIANNIS ANTETOKOUNMPO: Aufgrund seiner offensiven Power wird leicht vergessen, welchen enormen Einfluss der Grieche auch am anderen Ende des Spielfeldes hat. Lediglich 0,782 Punkte lässt der Forward der Bucks pro gegnerischem Ballbesitz zu - ein beeindruckender Wert. Er war der wichtigste Faktor bei dem Team mit der besten Defense bisher © Getty Images
ROOKIE OF THE YEAR - PLATZ 3 - KENDRICK NUNN: 15,6 Punkte in 62 Partien - Nunns Werte bei den Miami Heat lassen sich mehr als sehen. Der Shooting Guard selbst sieht sich als Gewinner der Neuling-Trophäe - da ist er jedoch vermutlich der Einzige. Zumindest für Platz zwei könnte es dennoch reichen, je nachdem wie sehr die geringe Anzahl von Spielen bei Williamson gewertet wird © Getty Images
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PLATZ 2 - ZION WILLIAMSON: Selten erobert ein Spieler die Liga in so kurzer Zeit im Sturm wie Williamson. In 19 Spielen erzielte er durchschnittlich 23,6 Punkte bei einer Quote von 59 Prozent aus dem Feld. Der einzige Rookie, dem 20 Punkte bei einer Quote von 55 Prozent gelangen, war Shaquille O'Neal in der Saison 1992/93. Zur ROTY-Auszeichnung kann es jedoch dennoch nicht reichen © Getty Images
PLATZ 1 - JA MORANT: Der Guard führt die Statistiken bei den Grizzlies sowohl bei Punkten (17,6) als auch Assists (6,9) an. Morant verfügt über eine beeindruckende Spielintelligenz und hat Memphis auf Playoff-Kurs geführt. Der 20-Jährig, der in der Corona-Pause 5,5 Kilo Muskelmasse zugelegt haben soll, ist zurecht der haushohe Favorit in dieser Kategorie © Getty Images
SIXTH MAN AWARD - PLATZ 3 - LOU WILLIAMS: Die Clippers haben in Orlando mit Kawhi Leonard und Paul George reichlich Star-Power - Williams wird dennoch eine entscheidende Rolle beim Kampf um den Titel spielen. Derzeit befindet er sich nach seinem Abstecher in einen Stripclub aber erst einmal zehn Tage in Quarantäne - und verpasst somit einige Testspiele sowie den Beginn des Restarts © Getty Images
PLATZ 2 - MONTREZL HARRELL: 18,6 Punkte und 7,1 Rebounds in knapp 28 Minuten sprechen für sich. Der Forward der Los Angeles Clippers ist ohne Frage einer der effektivsten Reservisten der Liga - und hat in dieser Saison dabei sogar seinen Teamkollegen Williams ausgestochen © Getty Images
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PLATZ 1 - DENNIS SCHRÖDER: Der 26-Jährige schafft es, von der Bank kommend für Power in der Offensive zu sorgen und läuft an der Seite von Chris Paul bei OKC richtig heiß. Schröder spielt seine beste NBA-Saison bislang und ist mit durchschnittlich 19 Punkten der beste Bank-Scorer der gesamten Liga. Auch defensiv zeigt er sich verbessert, weshalb er die Auszeichnung allemal verdient hätte © Getty Images
MVP - PLATZ 3 - LUKA DONCIC: Der Mavericks-Star macht die Texaner bereits in seinem zweiten Jahr zum Geheimfavoriten auf den Titel. "Er hat alles, was man bei einem Spieler sehen will", sagte Teamkollege Maxi Kleber bei SPORT1. 28,7 Punkte, 9,3 Rebounds und 8,7 Assists sind bärenstarke Werte und verdienen Rang 3 - zumal James Harden im Jahr 2020 bisher leicht schwächelte © Getty Images
PLATZ 2 - LEBRON JAMES: Auch mit 35 Jahren ist der Lakers-Star eine nicht zu stoppende Maschine. Seine 10,6 Assists sind Karrierebestwert - und das trotz der durchschnittlich wenigsten Minuten seiner Laufbahn. Die Lakers führen dank James die Western Conference an - doch ein Team und vor allem ein Mann waren in der Saison bisher noch einen Tick besser © Getty Images
PLATZ 1 - GIANNIS ANTETOKOUNMPO: Am Greek Freak führt erneut kein Weg vorbei. Im Vergleich zur Vorsaison, in der er bereits den Titel als MVP einheimste, hat er sich beim Punkte- und Reboundschnitt sowie der Dreierquote nochmal gesteigert - und das bei weniger Spielzeit. 29,9 Punkte, 13,7 Rebounds und 5,8 Assists stehen im Schnitt zu Buche. Vor allem defensiv macht er den Unterschied im Duell mit James © Getty Images

Suns sind Überraschungsteam der NBA

Während mit den Grizzlies aufgrund des Vorsprungs zum Start der Bubble und den vor der Corona-Pause verletzungsgeplagten Trail Blazers zu rechnen war, sind die in Orlando noch ungeschlagenen Suns das Überraschungsteam.

Hatten zu Beginn des Restarts viele Experten noch hinterfragt, warum die Suns überhaupt teilnehmen durften, haben sie inzwischen sieben Siege in Folge eingefahren. Phoenix schlug dabei starke Teams wie die Los Angeles Clippers, Miami Heat, Oklahoma City Thunder und Dallas Mavericks.

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"Ich sehe das als eine Art Wendepunkt für uns. Wir hatten Phasen in dieser Saison, in denen wir sehr gut spielten - aber wie es für ein junges Team üblich ist, hatten wir einige Auf und Abs", hatte Suns-Star Devin Booker bei ESPN nach dem Sieg gegen Miami gesagt.

Trotz der längsten Siegesserie der Franchise seit der Saison 2009/2010 müssen die Suns aber auch ihre letzte Partie gegen die Mavs (ab 22 Uhr in den LIVESCORES) gewinnen und zudem auf eine Niederlage der Grizzlies oder der Trail Blazers hoffen, um mindestens Rang neun zu ergattern.

Booker ein Kandidat für Bubble-MPV

Den Hauptanteil am Erfolg der Cinderella-Suns, denen die erste Playoff-Teilnahme seit 2010 winkt, hat der unscheinbarste Superstar der NBA: Devin Booker.

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Booker dürfte sich sehr darüber freuen, dass die NBA einen Bubble-MVP vor den Playoffs küren wird. Denn mit 31 Punkten und mehr als sechs Assists pro Partie ist der Guard des einzig ungeschlagenen Teams in Orlando ein heißer Kandidat auf die Auszeichnung.

Beim jüngsten Sieg gegen die Philadelphia 76ers knackte er sogar den Franchise-Rekord von Walter Davis, der 90 Spiele mit mindestens 30 Punkten absolviert hatte. Davis war damals 33 Jahre alt und spielte elf Jahre für die Suns - Booker schaffte es nun 91 Mal mit nur 23 Jahren.

"Es macht Spaß. Wir spielen richtig guten Basketball. Wir haben auf und neben dem Court Spaß. Wir lernen uns besser kennen und kommunizieren miteinander", sagte Booker, der seinen eigenen Franchise-Rekord mit dem 16. Spiel in einer Saison mit mindestens 35 Punkten verbesserte.

Booker lässt Leonard alt aussehen

Den vielseitigen Offensivspieler mit Playmaker-Fähigkeiten zeichnet neben verrückten Dreiern von nahe der Mittellinie vor allem seine Fähigkeiten in Clutch-Momenten aus, was er gegen die Clippers erneut unter Beweis stellte.

Dort nahm er es mit Kawhi Leonard und Paul George, zwei der besten Verteidiger der Liga auf, und versenkte eiskalt den Buzzerbeater. Es war bereits sein dritter seit seinem NBA-Debüt in der Saison 2015/2016. Kein Spieler in der NBA schaffte mehr in diesem Zeitraum - einzig Superstar James gelangen ebenfalls drei.

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Booker, der in dieser Saison erstmals zum All-Star gewählt wurde, schrieb bereits im März 2017 Geschichte, als der damals 20-Jährige als jüngster Spieler der Historie 70 Punkte im Spiel gegen die Boston Celtics erzielte.

Nur sechs Spieler in der langen Liga-Geschichte schafften ebenfalls mindestens einmal 70 Punkte oder mehr. Mit 81 Punkten war die verstorbene NBA-Legende Kobe Bryant der letzte Spieler, dem dieses Kunststück gelungen war.

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Bryant mit Botschaft an Booker

Ausgerechnet Bryant. Booker, der 2015 von der Universität Kentucky in die NBA gewechselt war, traf als Rookie mit 19 Jahren auf Bryants Lakers. Nachdem er in der Partie 28 Punkte erzielt hatte, erhielt Booker eine besondere Botschaft von seinem Idol.

"To Book: Be legendary" schrieb Bryant dem jungen Nachwuchsspieler auf dessen Schuhe. Inzwischen schreibt sich Booker diese Message selbst auf die Schuhe, wie er nach dem vierten Sieg der Suns in der Bubble verriet.

"Kobe ist damit jeden Tag bei mir. Ihr seht ja, was ich mit 'Be Legendary' auf meine Schuhe schrieb. Es ist eine Erinnerung", sagte Booker, während er ein Shirt der Lakers trug. Booker hatte sich nach Bryants Tod zudem ein Tattoo mit "Be Legendary" stechen lassen.

Green: Booker muss raus aus Phoenix

Um aber tatsächlich eines Tages "legendär" zu werden, wird Booker früher oder später wie sein großes Idol auch Titel gewinnen müssen. Die Frage, die sich alle in der NBA stellen - kann er das mit den Suns?

In der Liga zweifeln nicht wenige daran. Draymond Green von den Golden State Warriors forderte jüngst in seinem Auftritt bei TNT sogar ziemlich lautstark den Wechsel des 1,98 Meter großen Guards.

"Es ist nicht gut für ihn und seine Karriere. Er muss zu einem Team, wo er groß aufspielen und auch gewinnen kann", forderte Green. Ob er dabei an seine Warriors dachte, beantworte er zwar nur mit einem "vielleicht" - die NBA verdonnerte den 30-Jährigen dennoch zu einer Geldstrafe von 50.000 US-Dollar.

Greens freche Forderung zeigt jedoch eines deutlich: Auch wenn Booker weltweit noch nicht das Standing vieler anderer Stars der Liga genießt - die NBA-Profis haben ihn genau im Auge und würden ihn nur zu gerne zu ihrem Team locken.

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Die Klubs aus der NBA haben im vergangenen Jahr mit einem Umsatz von 8,8 Milliarden Dollar (rund acht Milliarden Euro) laut Wirtschaftsmagazin "Forbes" für einen Rekord gesorgt. Doch welches Team ist am wertvollsten? SPORT1 zeigt das Ranking © SPORT1-Montage: Marc Tirl/Getty Images/iStock
PLATZ 30 - MEMPHIS GRIZZLIES (1,3 Milliarden Dollar): Mit Dillon Brooks (Bild), Ja Morant und Co. versprühen die Grizzlies derzeit sportlich wieder etwas Freude - im Forbes-Ranking reicht es dennoch nur für die Rote Laterne © Getty Images
PLATZ 29 - NEW ORLEANS PELICANS (1,35 Milliarden): Mit Zion Williamson haben die Pelicans DIE neue Basketball-Attraktion in ihren Reihen. Womöglich wird New Orleans zukünftig auch in der Wertetabelle ein wenig nach oben klettern © Getty Images
PLATZ 28 - MINNESOTA TIMBERWOLVES (1,375 Milliarden): Ein ähnliches Gesicht musste Karl-Anthony Towns zuletzt häufiger zeigen, seine Timberwolves sind als Vorletzter im Westen mal wieder eine Enttäuschung. Dazu passt auch der 28. Rang hier © Getty Images
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PLATZ 27 - ORLANDO MAGIC (1,43 Milliarden): Markelle Fultz (r.) bringt bei Orlando seine Karriere wieder in Schwung. Auch die Playoffs sind erneut in Reichweite. Im Forbes-Ranking ist davon aber wenig zu spüren © Getty Images
PLATZ 26 - DETROIT PISTONS (1,45 Milliarden): Finstere Miene bei Derrick Rose. Der frühere MVP spielt zwar eine starke Saison, mit den Playoffs wird es aber trotzdem nichts. Und das Team aus der Autostadt ist auch eine der Franchises mit dem geringsten Wert © Getty Images
PLATZ 25 - CHARLOTTE HORNETS (1,5 Milliarden): Eine satte 20-prozentige Wertsteigerung verbuchen die Hornets auch deswegen, da Miteigentümer Michael Jordan 20 Prozent der Anteile an Gabe Plotkin und Daniel Sundheim verkaufte © Getty Images
PLATZ 24 - CLEVELAND CAVALIERS (1,51 Milliarden): Die fetten Jahre sind in Cleveland seit LeBron James' Abgang erst einmal vorbei. Dennoch steigerte sich der Wert im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent © Getty Images
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PLATZ 23 - ATLANTA HAWKS (1,52 Milliarden): Auch der Wert der Hawks um das neue Gesicht Trae Young (l.) schellte beträchtlich in die Höhe (+17 Prozent), obwohl der sportliche Erfolg erst einmal ausblieb © Getty Images
PLATZ 22 - INDIANA PACERS (1,525 Milliarden): Im April 2019 einigten sich die Pacers mit der Stadt Indianapolis auf einen neuen Vertrag über 25 Jahre. Dazu gehört auch eine Renovierung und Vergrößerung des Bankers Life Fieldhouse. Damit sollte zukünftig auch eine Wertsteigerung einhergehen © Getty Images
PLATZ 21 - UTAH JAZZ (1,55 Milliarden): Langsam, aber sicher entwickeln sich die Jazz zum Schwergewicht im Westen. Auch die gestiegenen TV-Ratings sprechen in dieser Richtung eine klare Sprache © Getty Images
PLATZ 20 - OKLAHOMA CITY THUNDER (1,575 Milliarden): Nur die zweitkleinste Wertsteigerung verbucht die Mannschaft um Dennis Schröder. Der Abgang von Paul George und Russell Westbrook im Sommer hilft in dieser Hinsicht sicher auch nicht © Getty Images
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PLATZ 19 - MILWAUKEE BUCKS (1,58 Milliarden): Mit Giannis Antetokounmpo haben die Bucks den womöglich besten NBA-Spieler in ihren Reihen, im Osten sind sie der Topfavorit. Für eine entsprechende Platzierung im Forbes-Ranking müssten aber wohl ein paar Titel her © Getty Images
PLATZ 18 - DENVER NUGGETS (1,6 Milliarden): Die Nuggets bleiben bis mindestens 2040 in Denver, das vereinbarte das Unternehmen um Mega-Owner Stan Kroenke. Womöglich bringt ein neuer Sponsor für die Arena neues Geld ein © Getty Images
PLATZ 17 - PHOENIX SUNS (1,625 Milliarden): In den vergangenen vier Jahren hatte Phoenix insgesamt die schlechteste Bilanz der Liga. Die lokalen TV-Ratings waren 2018/19 die fünftschlechtesten der NBA, auch in die Halle kamen immer weniger Zuschauer. Hilft eine Renovierung der Arena bis zur Saison 21/22? © Getty Images
PLATZ 16 - WASHINGTON WIZARDS (1,75 Milliarden): Sportlich hat das Team um Mo Wagner (Bild) Probleme, der Draft-Coup um den Japaner Rui Hachimura eröffnet aber zumindest neue (wirtschaftliche) Quellen © Getty Images
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PLATZ 15 - SACRAMENTO KINGS (1,775 Milliarden): Das Golden 1 Center bringt den Ownern auch durch unzählige Konzerte eine Menge Geld ein. Auf dem Feld wäre eine Rückkehr zu alten Erfolgen aber ebenfalls nicht verkehrt © Getty Images
PLATZ 14 - SAN ANTONIO SPURS (1,8 Milliarden): Die Spurs sind eine grundsolide Franchise, die für Erfolg steht. Nach 22 Jahren Playoffs nacheinander droht dieses Jahr jedoch der vorzeitige Urlaub. So schnell wird es im Forbes-Ranking aber nicht bergab gehen © Getty Images
PLATZ 13 - PORTLAND TRAIL BLAZERS (1,85 Milliarden): Bei der Größte des Marktes gehören die Blazers zum unteren Drittel der NBA. Dass es trotzdem zu Platz 13 reicht, liegt auch am erfolgreichen Playoff-Run von Damian Lillard (Bild) & Co. im Vorjahr © Getty Images
PLATZ 12 - MIAMI HEAT (1,95 Milliarden): Mit Jimmy Butler haben die Heat wieder einen Star in ihren Reihen, der die Fans begeistert. Die Einschaltquoten gehen nach oben, die Arena ist ohnehin seit 2009 ausverkauft © Getty Images
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PLATZ 11 - PHILADELPHIA 76ERS (2 Milliarden): Eine 21-prozentige Steigerung (zweitgrößter Wert der Liga) lässt die 76ers um Center Joel Embiid (Bild) auf Rang elf klettern. Das kommt auch durch den größten Zuschauerzuspruch zustande © Getty Images
PLATZ 10 - TORONTO RAPTORS (2,1 Milliarden): Der NBA-Titel 2019 inklusive zwölf Playoff-Heimspielen brachte die größte Wertsteigerung der gesamten Liga (+25%) und das Erreichen der Zwei-Milliarden-Marke. Auch der Verkauf der Namensrechte der Arena war eine Hilfe © Getty Images
PLATZ 9 - DALLAS MAVERICKS (2,4 Milliarden): Sportlich sah es seit dem NBA-Titel 2011 mau aus (keine siegreiche Playoff-Serie), Luka Doncic sorgte aber bei FS Southwest für die größte Steigerung eines lokalen TV-Senders bei den Einschaltquoten. Dallas wird sich in den Top Ten halten © Getty Images
PLATZ 8 - HOUSTON ROCKETS (2,475 Milliarden): Die China-Affäre um GM Daryl Morey im Sommer hat der Franchise mächtig gestartet. Chinesische Sponsoren und Partner wendeten sich ab. Das könnte sich zukünftig auch im Wert der Rockets niederschlagen © Getty Images
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PLATZ 7 - BROOKLYN NETS (2,5 Milliarden): Wer hat laut Forbes die kleinste Wertsteigerung der NBA? Die Brooklyn Nets (+6%)! In den vergangenen Jahren ging es aber bereits stark nach oben, mit Kyrie Irving und dem derzeit verletzten Kevin Durant winken bald auch sportliche Erfolge © Getty Images
PLATZ 6 - LOS ANGELES CLIPPERS (2,6 Milliarden): Die Clippers sind auf der Jagd! Mit Paul George (l.) und Kawhi Leonard (r.) greifen sie die Vormachtstellung in L.A. sowie den Titel an. In Inglewood soll eine eigene Arena entstehen. Im Forbes-Ranking wird es weiter nach oben gehen (+18% im Vergleich zu 2018) © Getty Images
PLATZ 5 - BOSTON CELTICS (3,2 Milliarden): Zwar ist die elfprozentige Steigerung zu 2018 nicht enorm hoch, dennoch knacken die Celtics erstmals die Drei-Milliarden-Marke. Das liegt auch an der Erweiterung und Renovierung des TD Garden © Getty Images
PLATZ 4 - CHICAGO BULLS (3,2 Milliarden): Nur eine zehnprozentige Steigerung verbuchen die Bulls, der niedrigste Wert unter den Top sechs. Das liegt sicher auch an den sportlich mauen Jahren der Traditionsfranchise © Getty Images
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PLATZ 3 - GOLDEN STATE WARRIORS (4,3 Milliarden): Die Dynastie der Warriors ist zwar vorüber, der Wert der Franchise ist aber so hoch wie nie. Das liegt auch am Umzug in die neue Arena, dem "Chase Center" in San Francisco © Getty Images
PLATZ 2 - LOS ANGELES LAKERS (4,4 Milliarden): Die Ankunft von LeBron James im Vorjahr hat die Lakers in neue Sphären gebracht. Dank einer 19-prozentigen Wertsteigerung durchbrechen auch die Lakers die Vier-Milliarden-Schallmauer © Getty Images
PLATZ 1 - NEW YORK KNICKS (4,6 Milliarden): Rein sportlich gesehen sind die Knicks ein Trümmerhaufen, die Playoffs wurden zuletzt 2013 erreicht. Und doch sind sie im fünften Jahr in Folge das wertvollste Team mit einer 15-prozentigen Steigerung. Dem Standort New York, einer kostspieligen Renovierung des Madison Square Garden und einem großen lokalen TV-Vertrag sei Dank © Getty Images

Langer Vertrag bei den Suns

Das dürfte in absehbarer Zeit schwierig werden, da Booker erst 2018 eine Verlängerung über fünf Jahre und 158 Millionen US-Dollar unterschrieben hatte. Doch vor allem die jüngere Vergangenheit hat gezeigt, dass Spieler sich bei großer Unzufriedenheit von Teams auch wegekeln können.

Bisher fühlt sich Booker der Franchise, die ihn an 13. Stelle gedraftet hatte, allerdings weiter verpflichtet. Angesprochen auf die Green-Aussagen sagte er: "Seit ich in Phoenix bin, hatten wir nicht so viel Erfolg, aber die Unterstützung war da. Und das (der aktuelle Erfolg, Anm. d. Red.) schulden wir den Fans und der Organisation."

Ob es diesmal zur Playoff-Teilnahme reicht, werden die nächsten Tage zeigen. Ein Playoff-Duell gegen die Lakers wäre in jedem Fall das Highlight in Bookers NBA-Karriere und die ideale Gelegenheit, um an der Umsetzung von Bryants Botschaft zu arbeiten.