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Snooker-WM: Ronnie O'Sullivan hält nichts von der jungen Konkurrenz

Snooker-Star lästert über Jugend

Ronnie O'Sullivan gilt als Bad Boy im Snooker © Getty Images

Der fünfmalige Weltmeister Ronnie O'Sullivan steht zum 18. Mal im WM-Viertelfinale. Danach macht sich der 44-Jährige über die jüngere Generation lustig.

Ronnie O'Sullivan ist einfach der Bad Boy des Gentleman-Sports Snooker.

Nach seinem in der letzten Session beeindruckenden Einzug ins WM-Viertelfinale gegen den Chinesen Ding Junhui sorgte er einmal mehr für Schlagzeilen.

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O'Sullivan lästert über Snooker-Nachwuchs

Der fünfmalige Weltmeister nutzte die Gelegenheit und holte zum Rundumschlag gegen die jüngere Generation aus.

"Wenn man sich die jüngeren Spieler anschaut, sind sie wirklich nicht gut. Die meisten wären als semi-gute Amateure besser aufgehoben. Sie sind so schlecht. Wenn ich mir die anschaue, müsste ich schon ein Bein und einen Arm verlieren, um aus den Top 50 herauszufallen", lästerte der 44-Jährige.

Anlass war, dass er auf das Viertelfinale gegen den ein Jahr älteren Waliser Mark Williams angesprochen wurde - beide waren bereits 1992 Profis geworden und gehören immer noch zur absoluten Weltklasse. Zu ihrem Profi-Jahrgang gehört auch John Higgins, der das erste Maximum Break der WM seit 2012 gespielt hatte, aber in der Folge ausgeschieden war. Das Trio gewann zusammen bisher 13 WM-Titel und insgesamt 98 Turniere.

Im vergangenen Jahr war "The Rocket" übrigens in Runde eins gegen den Amateur James Cahill völlig überraschend ausgeschieden, nach dem Einzug ins 18. WM-Viertelfinale seiner Karriere ein Jahr später also vielleicht auch ein kleiner Konter an alle, die damals den Anfang vom Ende der Legende prognostiziert hatten.