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Champions League: Julian Nagelsmann spricht über Atlético Madrid, Feier

Nagelsmann kündigt "Verrücktes" an

Nagelsmann will bei Titelgewinn "Verrücktes machen"

Julian Nagelsmann wäre auf ein mögliches Finale in der Champions League gegen den FC Bayern vorbereitet. Im Falle des Titelgewinns will er "etwas Verrücktes machen".

Julian Nagelsmann hat angekündigt, im Falle eines Titelgewinns in der Champions League eine verrückte Aktion starten zu wollen.

"Ich habe mir noch nichts überlegt, aber es kann schon sein, dass ich dann was Verrücktes machen würde", erklärte der Trainer von RB Leipzig in der Bild am Sonntag. Nagelsmann bestätigte auch indirekt, dass er eine Titelprämie im Vertrag stehen habe. "Ich glaube, das hat jeder Trainer. Wer es nicht hat, hat schlecht verhandelt."

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Leipzig bereitet sich ab kommendem Samstag in einem Trainingslager bei Lissabon auf das Viertelfinale gegen Atlético am Donnerstag darauf (13. August) vor.

Nagelsmann: Cerezo-Aussage "spornt an"

Zieht RB über Atlético und den möglichen Halbfinalgegner Paris Saint-Germain oder Atalanta Bergamo ins Endspiel ein, wäre auch ein deutsches Duell gegen den FC Bayern möglich. "Träumen kann man ja, es ist ja im Bereich des Möglichen. Jetzt liegt es an uns, an den Bayern, das wahr zu machen. Auch darauf wären wir vorbereitet."

Die Madrilenen hatten durch Präsident Enrqiue Cerezo nach der Auslosung getönt: "Alle sind glücklich über Leipzig. Ich denke, es war ein gutes Los für das Turnier und wir können zweifellos im Halbfinale stehen."

Nagelsmann ist sich bewusst, dass Cerezo damit auch Leipzig provoziert hat. "Das spornt schon noch mal an. Letztendlich ist es so, dass wir uns darauf konzentrieren, ein gutes Spiel zu machen und zu gewinnen. Und jedem Gegner respektvoll gegenüberzustehen! Jeder muss selber für sich überlegen, wie respektvoll er sich gegenüber dem Gegner äußert - oder eben nicht."

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Trotzdem schob der 33-Jährige die Favoritenrolle klar dem spanischen Topteam zu. "Eine gewisse Unbekümmertheit hilft uns auch - denn gerade nach den Aussagen des Präsidenten hat sich Atlético in die Favoritenrolle gedrängt. Wir sind selbstbewusst und wollen weiterkommen. Aber wir werden die Worte nicht ganz so groß wählen. Insofern ist Atlético mehr unter Druck. Wir sind frei von Erwartungen, weil wir unser Soll in der Champions League schon erfüllt haben."

Duell gegen Simeone: Tribüne möglich

Im Vergleich mit Welttrainern wie Zinedine Zidane oder Pep Guardiola sieht sich Nagelsmann "schon noch weit weg. Weil du große Titel gewinnen musst, um in der ganz oberen Trainerriege anzukommen."

Dennoch glaubt er wegen seines Alters daran, "irgendwann mit den sehr guten Kollegen in einem Atemzug genannt zu werden."

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Im Viertelfinale geht es zunächst einmal gegen Diego Simeone, der wie Nagelsmann sehr aktiv und aggressiv an der Seitenlinie coacht. Der Deutsche kann sich sogar vorstellen, dass im direkten Duell einer der Trainer auf die Tribüne muss. "Das kann schon gut passieren. Die Sperre gilt dann nur eben fürs nächste Spiel", meinte er grinsend.