Anzeige

NBA: Los Angeles Lakers mit LeBron James unterliegen Toronto Raptors

Lakers-Pleitenserie geht weiter

Holt LeBron den nächsten Titel? Der NBA-Favoriten-Check im Westen

Die Los Angeles Lakers kassieren erneut eine Niederlage gegen ihren Angstgegner. Gegen die Toronto Raptors bleibt vor allem Anthony Davis unter seinen Möglichkeiten.

Titelkandidat Los Angeles Lakers kommt nach dem NBA-Restart schwer aus den Startlöchern.

Nach dem knappen Sieg gegen Stadtrivale Clippers kassierten LeBron James und Co. diesmal eine 92:105-Niederlage gegen die Toronto Raptors und zeigten dabei eine ihrer schwächsten Saisonleistungen.

Anzeige

Damit geht die Niederlagenserie der Lakers gegen ihren Angstgegner weiter: Toronto gewann zum elften Mal in Folge gegen das Topteam aus Los Angeles, zum bis dato letzten Mal gingen die Lakers in der Saison 2014/15 als Sieger vom Platz.

Die NBA-Saison 2019/20 soll mit 22 Teams in Disney World in Orlando/Florida fortgesetzt werden. Doch nicht alle Spieler können bzw. wollen am Restart teilnehmen - und das aus ganz unterschiedlichen Gründen © Imago
Angesichts der sich häufenden Corona-Fälle in Florida hat Commissioner ohnehin bereits angekündigt, dass der Restart bei Fällen gestoppt werden müsste. Die NBA-Saison steht also schon vor dem Neubgeinn auf wackeligen Füßen © Getty Images
Um mögliche Ausfälle zu kompensieren, dürfen die Teams ihren Kader für die finale Saisonphase noch einmal verstärken. Einige haben das bereits getan. SPORT1 zeigt die NBA-Stars, die nicht mehr auflaufen werden und wer sie ersetzen könnte © SPORT1-Grafik: Marc Tirl/Getty Images
LAMARCUS ALDRIDGE (San Antonio Spurs): Der Leader der Spurs gehört zu den Spielern, die verletzungsbedingt fehlen. Nach seiner Schulter-OP wird der Big Man erst in der neuen Saison wieder zur Verfügung stehen. Ex-Milwaukee-Forward Tyler Zeller wurde geholt, um Teile von Aldridges Spielzeit zu übernehmen © Getty Images
Anzeige
TREVOR ARIZA (Portland Trail Blazers): Da geht die Liebe zur Familie vor - Ariza streitet sich um das Sorgerecht für seinen zwölfjährigen Sohn mit dessen Mutter. Die einmonatige Besuchszeit fällt in die Zeit des NBA-Turniers © Getty Images
DAVIS BERTANS (Washington Wizards): Der lettische Forward wird nach der Saison Free Agent und bekommt voraussichtlich seinen ersten dicken Vertrag. Um das nicht durch Verletzungen zu gefährden, verzichtet der 27 Jahre alte Forward auf die Spiele in Disney World - auch angesichts zweier Kreuzbandrisse in der Vergangenheit. Jerian Grant wird ihn wohl ersetzen © Getty Images
BOJAN BOGDANOVIC (Utah Jazz): Der kroatische Small Forward wurde im Mai am Handgelenk operiert und wird "ESPN"-Informationen zufolge nicht einsatzfähig sein © Getty Images
AVERY BRADLEY (Los Angeles Lakers): Der 29-Jährige gehört zu den Spielern, die freiwillig auf die Teilnahme verzichten. Der sechsjährige Sohn des Shooting Guards hat eine Vorgeschichte mit Atemwegserkrankungen. Laut "ESPN" nehmen die Lakers J.R. Smith als Ersatz unter Vertrag © Getty Images
Anzeige
JALEN BRUNSON (Dallas Mavericks): Bei den Mavs wird es angesichts des Ausfalls von Brunson, der im März an der Schulter operiert wurde und noch nicht fit ist, noch mehr auf Luka Doncic ankommen. Doch als Back-Up haben die Texander Spielmacher Trey Burke für den Rest der Saison unter Vertrag genommen © Getty Images
WILLIE CAULEY-STEIN (Dallas Mavericks): Der frühere Center der Golden State Warriors erwartet im Juli die Geburt seines ersten Kindes und sagte seine Teilnahme am Event in Orlando deshalb ab © Getty Images
WILSON CHANDLER (Brooklyn Nets): Weil er sich mehr um seine Großmutter kümmern und Zeit mit der Familie verbringen möchte, steht Chandler den Nets nicht zur Verfügung. Mit Ex-Maverick Justin Anderson haben die New Yorker bereits für Ersatz gesorgt © Getty Images
DE MARCUS COUSINS (Free Agent): Nach seiner Entlassung bei den Los Angeles Lakers sollen dem Big Man Gerüchten zufolge Angebote vorliegen. Doch nach schweren Verletzungen ist es dem 29-Jährigen wichtiger, sich auf einen neuen Anlauf mit voller Kraft in der Saison 2020/'21 zu konzentrieren © Getty Images
Anzeige
KEVIN DURANT (Brookly Nets): Er ist der wohl prominenteste Ausfall. Der Ex-Warrior fühlt sich nach seinem Achillessehnenriss noch nicht wieder imstande, sich der vollen Belastung auszusetzen - zumal mit einem erhöhten Verletzungsrisiko gerechnet wird, da die Bedingungen für alle ungewohnt sind © Getty Images
KYRIE IRVING (Brooklyn Nets): Beim Point Guard kommen zwei Dinge zusammen - zum einen ist seine Schulterverletzung noch nicht komplett auskuriert, zum anderen ist er kein Fan das NBA-Konzepts für die Saisonfortsetzung - um es vorsichtig zu formulieren © Getty Images
DEANDRE JORDAN (Brooklyn Nets): Und damit nicht genug bei den Nets - auch DeAndre Jordan lässt Brooklyn personell am Stock gehen. Der 31-Jährige wurde positiv auf das Coronavirus getestet, schloss eine Teilnahme an der weiteren Saison aus © Getty Images
COURTNEY LEE (Dallas Mavericks): Der ehemaligen Franchise von Dirk Nowitzki fehlen mit drei Akteuren nach den Nets die meisten Spieler. Der Shooting Guard hat sich an der Wade verletzt und kann nicht mitwirken © Getty Images
Anzeige
KELLY OUBRE (Phoenix Suns): Weil die Suns keine realistische Chance mehr auf die Playoffs haben, wird ihnen der Ausfall von Oubre nicht allzu sehr schmerzen. Der Forward wurde am Knie operiert © Getty Images
JOHN WALL (WASHINGTON WIZARDS): Der kraftvolle Point Guard war lange von einem Achillessehnenriss außer Gefecht gesetzt. Wall ist zwar wieder fit, will sich aber dennoch auf die nächste Saison konzentrieren © Getty Images
DENNIS SCHRÖDER (Oklahoma City Thunder): Der deutsche Nationalspieler steckt in der Zwickmühle. Seine Frau Ellen erwartet im August das zweite gemeinsam Kind. Bei der Geburt will Schröder dabei sein, bei der restlichen Saison mit OKC aber auch. Wie genau er das koordiniert, steht noch nicht fest © Getty Images

Davis enttäuscht gegen Toronto

Neben einer starken Defensivleistung konnte sich der aktuelle Meister auf Kyle Lowry verlassen, der mit 33 Punkten und 14 Rebounds - so viele wie noch nie in seiner Karriere - Topscorer der Partie war. (Tabelle der NBA)

"Er war der Original-Kyle heute. Er hat gescort und ist herumgeflogen und hat uns einige wichtige Körbe gegeben. Er war großartig", schwärmte Headcoach Nick Nurse.

Die NBA LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM

Bei den Lakers, die mit einer Wurfquote von 35,4 Prozent aus dem Feld so schlecht waren wie noch nie in dieser Saison, war James mit 20 Punkten und zehn Rebounds bester Spieler. Sein kongenialer Partner Anthony Davis kam nach 34 Punkten gegen die Clippers diesmal nur auf magere 14 Zähler.

Zu Beginn des letzten Viertels lagen die Lakers nach zwei Dreiern von James noch mit 76:72 in Führung, anschließend startete Toronto aber einen 13:0-Lauf und entschied das Spiel.

"Das ist ein großartiges Team - ohne wenn und aber. Sie werden gut gecoacht und haben die Meister-DNA", sagte James.

Anzeige

T. J. Warren überragt mit 53 Punkten

Trotz der Niederlage bleiben die Lakers Erster im Westen, Toronto festigte Rang zwei im Osten. (Spielplan der NBA)

Stadtrivale Clippers gewann derweil in der NBA-Bubble in Disney World mit 126:103 gegen die New Orleans Pelicans, bei denen sich Supertalent Zion Williamson mit einer leichten Knöchelverletzung früh auswechseln ließ. Williamson kehrte zwar in der zweiten Hälfte zurück, kam aber nur auf sieben Punkte in 14 Minuten. Topscorer der Partie war Paul George, der Clippers-Guard erzielte 28 Punkte. Die Clippers erzielten mit 25 Dreiern so viele wie noch nie in ihrer Historie.

DAZN gratis testen und die NBA live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Ein Monsterspiel machte derweil T. J. Warren von den Indiana Pacers. Beim 127:121 seines Teams gegen die Philadelphia 76ers kam Warren auf herausragende 53 Zähler und stellte damit sogar Joel Embiid trotz dessen 41 Punkten und 21 Rebounds in den Schatten.

Für Warren war es der Karriere-Bestwert.