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NBA: Dallas Mavericks unterliegen Houston Rockets nach Verlängerung

Mavs geben Sieg aus der Hand

Kristaps Porzingis war bester Werfer der Dallas Mavericks © Getty Images

Die Dallas Mavericks liefern gegen die Houston Rockets Spektakel und unterliegen am Ende nach Verlängerung. James Harden und zwei Mavs-Stars überragen.

Die Dallas Mavericks haben in ihrem ersten Spiel gegen die Houston Rockets nach dem NBA-Restart für Spektakel gesorgt.

Am Ende eines Offensiv-Feuerwerks unterlagen die Mavs mit 149:153 nach Verlängerung. Der Halbzeit-Stand von 85:75 für Dallas bedeutete die meisten Halbzeit-Punkte in einer NBA-Parte dieser Saison.

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Dabei hatte Dallas in der NBA-Blase in Disney World, wo sich die Teams bis zum Saisonende aufhalten, lange wie der sichere Sieger ausgesehen. Die Mavs gingen mit einer 11-Punkte-Führung ins letzte Viertel (119:108), auch gut sieben Minuten vor Schluss betrug der Vorsprung noch elf Zähler (131:120).

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Die Rockets um den wieder einmal überragenden James Harden holten jedoch Punkt für Punkt auf und hatten 5,2 Sekunden vor dem Ende nur noch drei Punkte Rückstand. Nach einem Foul verwarf Harden den zweiten Freiwurf, Robert Covington holte sich den Rebound und schaffte den Ausgleich. Ein anschließender Dreierversuch von Luka Doncic mit der Schlusssirene landete nicht im Korb. (Tabelle der NBA)

Harden überragend - Doncic mit Triple-Double

"Ein unfassbares Play. Ich wollte den Wurf eigentlich nicht verwerfen, sondern versenken. Es war der perfekte Fehlwurf", scherzte Harden.

In der Overtime hatten die Mavs zwar erneut den besseren Start, mussten sich letztlich aber mit vier Punkten Abstand geschlagen geben.

Die NBA-Saison 2019/20 soll mit 22 Teams in Disney World in Orlando/Florida fortgesetzt werden. Doch nicht alle Spieler können bzw. wollen am Restart teilnehmen - und das aus ganz unterschiedlichen Gründen © Imago
Angesichts der sich häufenden Corona-Fälle in Florida hat Commissioner ohnehin bereits angekündigt, dass der Restart bei Fällen gestoppt werden müsste. Die NBA-Saison steht also schon vor dem Neubgeinn auf wackeligen Füßen © Getty Images
Um mögliche Ausfälle zu kompensieren, dürfen die Teams ihren Kader für die finale Saisonphase noch einmal verstärken. Einige haben das bereits getan. SPORT1 zeigt die NBA-Stars, die nicht mehr auflaufen werden und wer sie ersetzen könnte © SPORT1-Grafik: Marc Tirl/Getty Images
LAMARCUS ALDRIDGE (San Antonio Spurs): Der Leader der Spurs gehört zu den Spielern, die verletzungsbedingt fehlen. Nach seiner Schulter-OP wird der Big Man erst in der neuen Saison wieder zur Verfügung stehen. Ex-Milwaukee-Forward Tyler Zeller wurde geholt, um Teile von Aldridges Spielzeit zu übernehmen © Getty Images
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TREVOR ARIZA (Portland Trail Blazers): Da geht die Liebe zur Familie vor - Ariza streitet sich um das Sorgerecht für seinen zwölfjährigen Sohn mit dessen Mutter. Die einmonatige Besuchszeit fällt in die Zeit des NBA-Turniers © Getty Images
DAVIS BERTANS (Washington Wizards): Der lettische Forward wird nach der Saison Free Agent und bekommt voraussichtlich seinen ersten dicken Vertrag. Um das nicht durch Verletzungen zu gefährden, verzichtet der 27 Jahre alte Forward auf die Spiele in Disney World - auch angesichts zweier Kreuzbandrisse in der Vergangenheit. Jerian Grant wird ihn wohl ersetzen © Getty Images
BOJAN BOGDANOVIC (Utah Jazz): Der kroatische Small Forward wurde im Mai am Handgelenk operiert und wird "ESPN"-Informationen zufolge nicht einsatzfähig sein © Getty Images
AVERY BRADLEY (Los Angeles Lakers): Der 29-Jährige gehört zu den Spielern, die freiwillig auf die Teilnahme verzichten. Der sechsjährige Sohn des Shooting Guards hat eine Vorgeschichte mit Atemwegserkrankungen. Laut "ESPN" nehmen die Lakers J.R. Smith als Ersatz unter Vertrag © Getty Images
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JALEN BRUNSON (Dallas Mavericks): Bei den Mavs wird es angesichts des Ausfalls von Brunson, der im März an der Schulter operiert wurde und noch nicht fit ist, noch mehr auf Luka Doncic ankommen. Doch als Back-Up haben die Texander Spielmacher Trey Burke für den Rest der Saison unter Vertrag genommen © Getty Images
WILLIE CAULEY-STEIN (Dallas Mavericks): Der frühere Center der Golden State Warriors erwartet im Juli die Geburt seines ersten Kindes und sagte seine Teilnahme am Event in Orlando deshalb ab © Getty Images
WILSON CHANDLER (Brooklyn Nets): Weil er sich mehr um seine Großmutter kümmern und Zeit mit der Familie verbringen möchte, steht Chandler den Nets nicht zur Verfügung. Mit Ex-Maverick Justin Anderson haben die New Yorker bereits für Ersatz gesorgt © Getty Images
DE MARCUS COUSINS (Free Agent): Nach seiner Entlassung bei den Los Angeles Lakers sollen dem Big Man Gerüchten zufolge Angebote vorliegen. Doch nach schweren Verletzungen ist es dem 29-Jährigen wichtiger, sich auf einen neuen Anlauf mit voller Kraft in der Saison 2020/'21 zu konzentrieren © Getty Images
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KEVIN DURANT (Brookly Nets): Er ist der wohl prominenteste Ausfall. Der Ex-Warrior fühlt sich nach seinem Achillessehnenriss noch nicht wieder imstande, sich der vollen Belastung auszusetzen - zumal mit einem erhöhten Verletzungsrisiko gerechnet wird, da die Bedingungen für alle ungewohnt sind © Getty Images
KYRIE IRVING (Brooklyn Nets): Beim Point Guard kommen zwei Dinge zusammen - zum einen ist seine Schulterverletzung noch nicht komplett auskuriert, zum anderen ist er kein Fan das NBA-Konzepts für die Saisonfortsetzung - um es vorsichtig zu formulieren © Getty Images
DEANDRE JORDAN (Brooklyn Nets): Und damit nicht genug bei den Nets - auch DeAndre Jordan lässt Brooklyn personell am Stock gehen. Der 31-Jährige wurde positiv auf das Coronavirus getestet, schloss eine Teilnahme an der weiteren Saison aus © Getty Images
COURTNEY LEE (Dallas Mavericks): Der ehemaligen Franchise von Dirk Nowitzki fehlen mit drei Akteuren nach den Nets die meisten Spieler. Der Shooting Guard hat sich an der Wade verletzt und kann nicht mitwirken © Getty Images
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KELLY OUBRE (Phoenix Suns): Weil die Suns keine realistische Chance mehr auf die Playoffs haben, wird ihnen der Ausfall von Oubre nicht allzu sehr schmerzen. Der Forward wurde am Knie operiert © Getty Images
JOHN WALL (WASHINGTON WIZARDS): Der kraftvolle Point Guard war lange von einem Achillessehnenriss außer Gefecht gesetzt. Wall ist zwar wieder fit, will sich aber dennoch auf die nächste Saison konzentrieren © Getty Images
DENNIS SCHRÖDER (Oklahoma City Thunder): Der deutsche Nationalspieler steckt in der Zwickmühle. Seine Frau Ellen erwartet im August das zweite gemeinsam Kind. Bei der Geburt will Schröder dabei sein, bei der restlichen Saison mit OKC aber auch. Wie genau er das koordiniert, steht noch nicht fest © Getty Images

Harden war mit 49 Punkten einmal mehr bester Werfer der Partie, für Dallas trumpfte vor allem Kristaps Porzingis mit 39 Punkten und 16 Rebounds auf. Doncic lieferte mit 28 Zählern, 13 Rebounds und zehn Assists sogar ein Triple-Double, von der Bank überragte Trey Burke mit 31 Zählern. Auch Maxi Kleber kam von der Bank und sammelte je sieben Punkte und Rebounds.

Rockets-Star Russell Westbrook, der nach einem positiven Corona-Test erst spät in Florida ankam, erzielte starke 31 Punkte. (Spielplan der NBA)

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Doncic setzt auf den Lerneffekt

"Unser Selbstvertrauen in der Defensive hat sich vor allem im letzten Viertel immer mehr gesteigert", meinte Harden. "Wir haben immer weiter Tempo gemacht und weiter gekämpft."

Dallas-Coach Rick Carlisle war enttäuscht: "Das ist eine harte Niederlage. Das ist so hart wie nur möglich und es liegt einfach nur an den grundlegenden Ausführungen." Doncic verwies auf den Lerneffekt: "Wir sind ein junges Team. Wir müssen noch viel lernen. Wir werden natürlich besser und das weiß ich, also mache ich mir keine Sorgen."

Die Mavs (40:28) bleiben trotz der Niederlage als Siebter im Westen auf Playoff-Kurs, Houston (41:24) ist Fünfter. Dallas trifft am Sonntag nun auf die Phoenix Suns, die Rockets spielen gegen die Milwaukee Bucks.