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Motorsport, ADAC TCR Germany: Saisonstart LIVE auf SPORT1 im TV und Stream

ADAC TCR Germany LIVE auf SPORT1

Die ADAC TCR Germany geht 2020 in ihre fünfte Saison © ADAC Motorsport

Die ADAC TCR Germany startet in die neue Saison - und wie: SPORT1 zeigt alle Rennen zum Auftakt auf dem Lausitzring und auch an den weiteren Wochenenden - LIVE im TV und Stream.

Das Warten hat ein Ende: Die ADAC TCR Germany gibt beim Saisonstart am Wochenende (31. Juli bis 2. August) auf dem Lausitzring endlich wieder Vollgas.

Wird Hyundai seine Vormachtstellung behaupten? Wer tritt die Nachfolge des Champions Max Hesse an? Und wer sichert sich als Sieger der Honda Junior Challenge einen neuen Honda Civic? Das erste Rennwochenende auf dem Lausitzring im Rahmen des ADAC GT Masters liefert die ersten Antworten in dieser fünften Saison der ADAC TCR Germany. 

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SPORT1 und SPORT1+ zeigen alle Rennen der ADAC TCR Germany im TV, mindestens ein Rennen am Wochenende ist live im frei empfangbaren Programm zu sehen.

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motorsport-Magazin mit McLaren-Teamchef Andreas Seidl, Rennfahrer und Sky-Experte Nick Heidfeld und Christian Danner. Sonntag ab 21.15 Uhr und ab sofort wöchentlich im TV und STREAM auf SPORT1

Damit nicht genug: Online sind die Läufe im Livestream weiterhin auf verschiedenen digitalen Kanälen zu sehen - bei SPORT1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/ADAC zu sehen.    

Am Wochenende wird es auf der "Grünen Hölle" wieder laut, die ADAC-Serien machen auf dem berühmt-berüchtigten Nürburgring Station (LIVE im TV auf SPORT1 und im STREAM). Dieser hat eine bewegte Vergangenheit und auch dunkle Zeiten hinter sich. SPORT1 zeigt die besten Bilder © ADAC
Das bautechnische Highlight und der Namensgeber: Die Nürburg stammt aus dem 12. Jahrhundert und liegt südlich von Adenau in der Eifel © Imago
Die Premiere des zunächst 28 Kilometer langen Rundkurses findet bereits 1927 statt. In dieser Form hat die Strecke bis zu ihrem Umbau 1982 Bestand und ist die längste permanente Rennstrecke der Welt © Getty Images
Bis zur ersten Stippvisite der Formel 1 vergehen ein paar Jahre. Das erste Rennen der Königsklasse gibt es erst 1951 © Getty Images
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Die ersten Jahre stehen im Zeichen des italienischen Duells zwischen Alberto Ascari (l.) und Giuseppe Farina (r.). Ascari gewinnt die ersten beiden Auflagen, 1953 triumphiert sein Landsmann © Getty Images
In den kommenden drei Jahren ist die argentinische Legende Juan Manuel Fangio nicht zu schlagen. Der fünfmalige Weltmeister hält lange den Rekord für die meisten Siege © Getty Images
Erst Jackie Stewart (1968, 1971, 1973) kann die Bestmarke von Fangio einstellen. Drei aufeinanderfolgende Siege gelingen ihm allerdings nicht © Getty Images
Schwere Unfälle gehören seit Beginn an zum Nürburgring. 1970 haben die Formel-1-Fahrer, angeführt von Jochen Rindt, genug: "Was hat sich in den letzten Jahren am Nürburgring geändert? Nichts, nur die Bäume wurden dicker." Erst durch Abtragen der Sprunghügel und Begradigung der Senken wird das "Heiligtum" Nürburgring wieder sicherer und Formel-1-tauglicher © Getty Images
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Das wohl berühmteste Opfer des Nürburgrings: Niki Lauda vor seinem schrecklichen Feuerunfall 1976 auf der damals noch 22 km langen Nordschleife © Getty Images
Der Österreicher verliert in einem Linksknick die Kontrolle über seinen Ferrari. Dieser prallt rechts gegen eine Felswand, dreht sich und geht in Flammen auf. Bei dem Aufprall verliert der amtierende Weltmeister seinen Helm und wird bewusstlos. Nach über 30 Sekunden können Fahrerkollegen ihn aus dem noch brennenden Ferrari ziehen © Imago
Über 200 Liter Sprit entzünden sich. Lauda trägt schwere Brandverletzungen davon, fährt aber nach 42 Tagen bereits wieder Rennen. Am Ende verliert der vor wenigen Monaten gestorbene Österreicher die Weltmeisterschaft mit einem Punkt © Getty Images
Auch wenn der Unfall Laudas als Ursache für die Abkehr vom Nürburgring gilt, so wurde schon vorher beschlossen, dass die Nordschleife nicht mehr Formel-1-tauglich ist. 1976 ist also das letzte Formel-1-Rennen auf der legendären Nordschleife. Die schnellste Runde stellt Lauda 1975 im Training auf. Er knackt als erster und einziger die Sieben-Minute-Marke mit 6:58,4 Minuten © Getty Images
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Die Nordschleife wird zum Jahr 1983 umgebaut und auf die heutige Länge von 20,832 Kilometer verkürzt. Insgesamt verunglücken mehr als 140 Menschen tödlich. Mit fünf Toten fordert die Strecke auch die meisten Unglücksfälle von Formel1-1-Fahrern © Getty Images
Das erste Rennen auf der neuen Strecke findet im Mai 1984 statt. Beim Schaurennen mit 21 identischen Tourenwagen sind auch die Weltmeister Keke Rosberg und Lauda dabei. Sieger des Rennens wird allerdings der damals noch unbekannte Formel-1-Neuling Ayrton Senna © Getty Images
Um die Jahrtausendwende ist Michael Schumacher das Maß aller Dinge am Nürburgring. Mit fünf Erfolgen in der Eifel, in der zu dieser Zeit der Große Preis von Europa ausgetragen wird, ist er Rekordsieger auf dem Traditionskurs © Getty Images
1997 beim damaligen Großen Preis von Luxemburg rammen sich die beiden Schumachers Ralf (l.) und Michael gegenseitig von der Strecke. Michaels WM-Konkurrent Jacques Villeneuve gewinnt das Rennen und später auch den Titel © Getty Images
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2003 wird die GP-Strecke durch den zusätzlichen Abschnitt "Mercedes Arena" auf die heutige Länge von 5,148 Kilometer erweitert. Der Kurs der "Mercedes-Arena" ist 710 Meter lang. Mit der Mercedes-Tribüne und der Bilstein-Tribüne wird eine Kapazität für bis zu 30.000 Zuschauer bereitgestellt. Die GP-Strecke umfasst 17 Kurven, davon sieben links und zehn rechts © Getty Images
Im Rahmen des Projekt Nürburgring 2009 wird ein Freizeitpark mit Achterbahn, ein Einkaufszentrum, ein Kneipenviertel, Hotels und ein Feriendorf in unmittelbarer Nähe erbaut © Getty Images
Dennoch findet der GP am Nürburgring seit 2007 nur noch in jedem zweiten Jahr statt, nach der Insolvenz der Nürburgring Automotive GmbH 2012 ist ein Jahr später ganz Schluss in der Formel 1. Den vorletzten Grand Prix gewinnt 2011 Lewis Hamilton © Getty Images
Zum Abschied 2013 gibt es noch einmal einen Heimsieg: Sebastian Vettel gewinnt im Red Bull knapp vor Kimi Räikkönen und präsentiert den deutschen Fans zum Königsklassen-Abschied einen Feel Good Moment © Getty Images
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Dennoch ist mit dem F1-Aus längst keine Ruhe eingekehrt in der "Grünen Hölle". Circa 200 Konzerte und anderweitige Sport-Veranstaltungen sind jährlich zu Gast. Zu den bekanntesten Highlights gehört das auch über die Landesgrenzen hinaus bekannte Rock am Ring © Getty Images
In jedem Jahr finden am Nürburgring außerdem rund 100 Motorsport-Events statt, darunter das berühmte 24-Stunden-Rennen, die DTM und die VLN-Langstreckenmeisterschaft © Getty Images
Am kommenden Wochenende gehen die ADAC Formel 4, das ADAC GT-Masters und der Porsche Carrera Cup auf die Jagd nach dem prestigeträchtigen Sieg auf dem Nürburgring © ADAC
2016 durften die deutschen Fans wieder einen Heimsieg auf dem Nürburgring bejubeln: Der damals 17-jährige Mick Schumacher, Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher, gewann das Rennen in der Formel 4 und machte seine ersten Schritte auf dem Weg zum Traumjob in der Formel 1 © Getty Images

Gleich zwei Saison-Premieren

Die fünfte Saison der ADAC TCR Germany beginnt mit gleich zwei Premieren: Erstmals überhaupt ist die ADAC TCR Germany auf dem Lausitzring zu Gast, und erstmals steigen beide Rennen des Wochenendes an einem Tag (Sonntag, 10.15 Uhr und 14.40 Uhr).

Als Titelverteidiger schlüpft das Hyundai Team Engstler erneut in die Rolle des Gejagten. Die Konkurrenz um Vizemeister Harald Proczyk (44, Österreich, HP Racing International) im Hyundai i30 N TCR sowie die beiden Honda-Piloten Mike Halder (24, Meßkirch, Profi Car Honda ADAC Sachsen) und Dominik Fugel (23, Chemnitz, Profi Car Honda ADAC Sachsen) wollen dem Meisterteam in diesem Jahr den Rang ablaufen.

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Michelle Halder (21, Meßkirch, Profi Car Team Halder), die 2019 ein Rennen in Zandvoort gewonnen hat, hofft auf weitere Spitzenplatzierungen.

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"Vettel fühlt sich bei Ferrari einfach nicht mehr wohl!"

"Nach dem Test bin ich sehr zuversichtlich, ich freue mich, dass es nun endlich losgeht", sagt Mike Halder, der sich in diesem Jahr endlich den Titel sichern will: "Das ist das Ziel, wir werden alles geben. Der Lausitzring ist eine tolle Strecke, es macht Spaß, dort zu fahren. Im Feld sind wieder viele schnelle Fahrer, es wird eine große Herausforderung - und es wird Zeit, dass wir nun endlich starten."

Große Vorfreude auf den Lausitzring

Im VW Golf GTI TCR lauern René Kircher (20, Hünfeld, Volkswagen Team Oettinger), Harri Salminen (51, Finnland, Positione Motorsport) und Dziugas Tovilavicius (28, Litauen, SKUBA RACING TEAM) auf ihre Chance. Neu ist auch Albert Leguktko (20, Polen, Albert Leguktko Racing) im Honda Civic TCR. 

Erster Deutscher holt sich ADAC-TCR-Gesamtsieg

Das Hyundai Team Engstler hat sich nach den Triumphen in der Team- und Fahrerwertung für diese Saison neu aufgestellt. Mit Antti Buri (31, Finnland) ist einer der erfahrensten Piloten der ADAC TCR Germany nun ins Cockpit des Engstler-Hyundai gewechselt, dazu kommt Nico Gruber (19, Österreich), der sein erstes Jahr im Tourenwagensport absolvieren wird.

Außerdem setzt das Team wie gehabt sein VIP Auto ein, auf dem Lausitzring wird der Journalist Guido Naumann von AutoBild Motorsport die Rennen für Engstler absolvieren.

Antti Buri, der seit dem Premierenjahr dabei ist und immer zu den schnellsten Piloten im Feld gehört, fiebert dem Saisonstart entgegen.

"Wir hatten gute Tests, das Auto fühlt sich sehr gut an, und ich bin mittlerweile richtig angekommen in meinem neuen Team", sagt der Finne, der 2019 lange die Meisterschaft angeführt hatte und letztlich Dritter wurde: "Der Lausitzring ist eine anspruchsvolle Strecke, es gibt nicht viele Möglichkeiten, um zu überholen."

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Massencarambolage in Runde eins

Auch Honda Junior Challenge am Start

Umso wichtiger sei eine gute Performance im Qualifying, so der Finne: "Und dann werden wir sehen, was an diesem Wochenende und insgesamt in diesem Jahr möglich ist. Wir sind auf jeden Fall bereit."

Auch die Honda Junior Challenge geht in die nächste Runde. In der Wertung für Nachwuchspiloten im Tourenwagensport messen sich Nico Gruber, Marcel Fugel (19, Chemnitz, Profi Car Team Halder), Albert Leguktko und René Kircher. Der Sieger erhält einen neuen Honda Civic.

Am Samstag steht für die ADAC TCR Germany zunächst das Training und das Qualifying an, am Sonntag wird es dann richtig ernst: Um 10.15 Uhr und 14.40 Uhr steigen die ersten beiden von insgesamt 14 Rennen der neuen Saison.

Die Rennen auf dem Lausitzring finden ohne die Beteiligung von Zuschauern nach einem vom ADAC GT Masters entwickelten und behördlich genehmigten Hygiene- und Infektionsschutzkonzept statt.  

ADAC TCR Germany LIVE bei SPORT1:   

SPORT1: 02.08.2020 (10.00 Uhr / Rennen 1) 
SPORT1.de: 02.08.2020 (10.15 Uhr / Rennen 1) 
SPORT1+: 02.08.2020 (10.10 Uhr / Rennen 1) 
SPORT1: 02.08.2020 (14.30 Uhr / Rennen 2) 
SPORT1.de: 02.08.2020 (14.30 Uhr / Rennen 2) 
SPORT1+: 02.08.2020 (14.35 Uhr / Rennen 2)

Die geplanten Termine: 

31.07.-02.08.2020: Lausitzring 
14.08.-16.08.2020: Nürburgring 
18.09.-20.09.2020: Hockenheim 
02.10.-04.10.2020: Sachsenring
16.10.-18.10.2020: Red Bull Ring (Österreich) 
30.10.-01.11.2020: Circuit Zandvoort (Niederlande) 
06.11.-08.11.2020: Motorsport Arena Oschersleben