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BBL: ALBA Berlin holt Ben Lammers, Thomas Klepeisz bleibt in Ulm

ALBA verstärkt sich mit US-Center

Ben Lammers wechselt zu ALBA Berlin © Imago

Nach Ablauf des BBL-Finalturniers treffen die Klubs bereits erste Personalentscheidungen für die neue Saison. Meister Berlin verstärkt sich mit einem US-Center.

Basketball-Meister Alba Berlin hat sich auf den großen Positionen verstärkt.

Wie der Verein am Freitag mitteilte, wechselt US-Center Ben Lammers zur neuen Saison von RETAbet Bilbao Basket in die deutsche Hauptstadt.

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Dort erhält der 24-Jährige einen Dreijahresvertrag. In der abgelaufenen Saison kam der 2,08 Meter große Hüne in der spanischen ACB auf 7,8 Punkte und 4,8 Rebounds im Schnitt.

Am Samstag startet der große Showdown um die Deutsche Meisterschaft in der easycredit BBL. Mit dabei ist auch Rickey Paulding von den EWE Baskets Oldenburg, der als einziger noch aktiver BBL-Spieler zu den All-Time-Topscorern gehört. SPORT1 zeigt die Top 10 © SPORT1-Montage: Veith Nurtsch/GettyImages/imago/iStock
Rang 10 – CALVIN OLDHAM (5568 Punkte): Der US-Amerikaner spielte zwischen 1983 und 1995 in der BBL, die längste Zeit davon in Bayreuth. Auch als Trainer war er lange Zeit in Deutschland aktiv, unter anderem als Assistenzcoach bei ALBA Berlin. Seit 2016 trainiert er in Japan © Imago
Rang 9 – DERRICK TAYLOR (5906): Auch die Nummer neun der besten Topscorer aller Zeiten kommt aus den Staaten. Taylor spielte mit Unterbrechungen in Deutschland, unter anderem in Frankfurt, Bamberg und Bayreuth. Zuletzt trainierte er den BBC Coburg © Getty Images
Rang 8 – HENNING HARNISCH (6152): Der Vizepräsident von ALBA Berlin spielte die längste Zeit seiner aktiven Karriere bei Bayer Leverkusen. Mit dem Nationalteam gewann er die Europameisterschaft. Durch seine spektakuläre Spielweise wurde der Dunk in der BBL populär © Getty Images
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Rang 7 – DERRICK ALLEN (6173): In insgesamt 477 BBL-Spielen erzielte der US-Amerikaner die siebtmeisten Punkte eines Spielers aller Zeiten. Seit 2019 fungiert Allen als Assistenzcoach bei Überraschungsteam RASTA Vechta © Getty Images
Rang 6 – JULIUS JENKINS (6176): Der in Florida geborene Guard war bis zuletzt neben Rickey Paulding der einzige noch aktive Profi in der besten Zehn der Topscorer. Mit Bamberg gewann der Finals-MVP von 2008 zweimal die Meisterschaft. Von 2016 bis 2019 war er in Jena aktiv © Getty Images
Rang 5 – CARL BROWN (6317): Mit seiner Körpergröße von "nur" 1,77 m performte er in zehn seiner insgesamt 14 BBL-Jahre in Trier. Nach seiner aktiven Zeit in Deutschlands bester Basketball-Liga war er noch ein weiteres Jahr in der Regionalliga in Trier aktiv © Getty Images
Rang 4 – MICHAEL KOCH (6404): Seit 2018 ist der Europameister von 1993 in Limassol als Trainer aktiv. Als Spieler wirbelte er unter anderem für Gießen und Leverkusen. Während seiner Zeit in Bayreuth kandidierte er für den Stadtrat – und scheiterte © Imago
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Rang 3 – JARVIS WALKER (6582): In der Spielzeit 1992/93 durfte sich der US-Amerikaner bester Werfer der Saison nennen. Während seiner gesamten Karriere spielte er für nur ein Team – ratiopharm Ulm. Inzwischen lebt er wieder in den USA und arbeitet in einer Chemiefabrik © Imago
Rang 2 – RICKEY PAULDING (6874): Für ihn gibt es nur Oldenburg. Seit 2007 zaubert Paulding bei den Baskets und hat sich zum zweitbesten Scorer der BBL-Historie hochgearbeitet. Um auf Rang eins zu springen, müsste der inzwischen 37-Jährige wohl noch mindestens sechs Jahre spielen. Nächstes Ziel ist aber wohl erst einmal der Titel in der BBL © Getty Images
Rang 1 - MICHAEL JACKEL (10.789): Mit riesigem Abstand thront der Deutsch-Kanadier als bester Werfer der BBL-Geschichte auf Platz eins. Sieben Jahre lang trat er im Trikot der Bamberger auf das Parkett. Meister wurde er zuvor bereits je zweimal mit Göttingen und Köln. Jackel lebt heute in Kanada © Imago

Klepeisz bleibt in Ulm

Thomas Klepeisz wird trotz heftigen Werbens von Nationalspieler und Alleingesellschafter Dennis Schröder nicht zum Bundesligisten Basketball Löwen Braunschweig zurückkehren.

Wie der Verein am Freitag mitteilte, werde der Österreicher zukünftig für ratiopharm Ulm spielen, dessen Trikot er schon beim BBL-Finalturnier im Juni getragen hatte. Dort unterschreibt er einen Einjahresvertrag.

"Die Löwen um Oliver Braun (Geschäftsführer; Anm. d. Red) und Dennis Schröder haben sich sehr stark um mich bemüht und eigentlich alles in die Waagschale geworfen, um mich zu halten. Letztendlich war es die schwierigste Entscheidung meiner bisherigen Karriere", sagte Klepeisz, der in Ulm "einen weiteren Schritt" in seiner Laufbahn gehen wolle. Vor allem mit dem Halbfinalisten des Finalturniers international zu spielen, beschrieb der 28-Jährige als "große Chance". 

Mit starken Statistiken (11,8 Punkte, 4,4 Assists und 51,6-prozentige Dreierquote) hatte sich Klepeisz in München in den Fokus vieler Teams gespielt. Klepeisz war zur Spielzeit 2016/17 nach Braunschweig gekommen, bevor er Ulm beim dreiwöchigen Event vertrat.