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Boxen: Mike Tyson wollte wohl 500 Millionen für Kampf gegen Tyson Fury

Fury: Tyson wollte 500 Millionen

Tyson on fire! "Iron-Mike" mit nächstem irrem Boxvideo

Tyson Fury spricht über die Gerüchte um einen Kampf gegen Mike Tyson. Beide Boxer hatten offenbar sogar telefonischen Kontakt.

Mike Tyson hat schon vor einigen Wochen angekündigt, dass er für den guten Zweck wieder in den Ring steigen will.

Das untermauerte er auch vergangene Woche mit einem Trainingsvideo, dass ihn in einer exzellenten Verfassung zeigt. Nun meldet sich Tyson Fury zu einem angeblichen Kampf-Angebot von Mike Tyson zu Wort.

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Felix Sturm wurde zu drei Jahren Gefängnis verurteilt, der fünfmalige Weltmeister ist nicht der erste und sicher auch nicht der letzte Boxer, der eine Haftstrafe absitzen muss. SPORT1 zeigt, wer aus dem Ring kam - und hinter Gittern landete © Getty Images
Charles "Charly" Graf (u.a. Glücksspiel und Zuhälterei/rund zehn Jahre): Der 2. Oktober 1979 änderte das Leben von Charles "Charly" Graf. Im Kampf gegen den Jugoslawen Ivan Preberg musste er mit 19 Jahren seine erste Niederlage einstecken © dpa
Nach zuvor sechs schnellen Siegen durch K.o. landete Graf auf dem Boden der Tatsachen - und geriet auf die schiefe Bahn. Er war im Mannheimer Rotlichtmilieu unterwegs und wurde in der Folge wegen Glücksspiels, Zuhälterei sowie Rohheitsdelikten zu insgesamt rund zehn Jahren Gefängnis verurteilt © dpa
Gustav "Bubi" Scholz (fahrlässige Tötung/drei Jahre): Es war der Sommer 1984, Gustav "Bubi" Scholz, nach dem Krieg der Liebling der deutschen Boxnation, drückte in seiner Berliner Villa im Vollrausch ab © dpa
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Mit einem Schuss aus einem Jagdgewehr durch die Toilettentür verletzte der damals 54-Jährige seine erste Ehefrau Helga (49) tödlich. Scholz wurde im Februar 1985 wegen fahrlässiger Tötung zu drei Jahren Haft verurteilt, bereits im August 1987 kam er frei. Der Berliner starb im Jahr 2000 © dpa
Rubin Carter (dreifacher Mord/dreimal lebenslänglich): Weltweite Bekanntheit erlangte der US-amerikanische Mittelgewichtsboxer auf tragische Weise: 1966 wurde Rubin "Hurricane" Carter in New Jersey fälschlicherweise wegen dreifachen Mordes verurteilt © Getty Images
Box-Idol Muhammad Ali widmete Carter einen WM-Kampf, Bob Dylan schrieb das Lied "Hurricane" für den unschuldig inhaftierten Boxer. Nach fast 19 Jahren Haft wurde Carter in der zweiten Neuaufnahme des Verfahrens freigesprochen. 2014 starb er im Alter von 76 Jahren © Getty Images
Mike Tyson (Vergewaltigung und Körperverletzung/insgesamt sieben Jahre): Einst wurde Mike Tyson jüngster Schwergewichts-Weltmeister der Geschichte, und auch abseits des Ringes sorgte er für Schlagzeilen: durch Skandale. Der heute 53-Jährige landete zweimal hinter Gittern © dpa
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Zunächst wurde Tyson im Frühjahr 1992, kurz vor dem Titelkampf gegen Evander Holyfield, wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung der Miss-Black-America-Kandidatin Desiree Washington zu sechs Jahren Haft verurteilt © Getty Images
Die letzten drei wurden auf Bewährung ausgesetzt. Im Februar 1999 folgte die zweite Haft über ein Jahr wegen Körperverletzung. Nach vier Monaten durfte Tyson das Gefängnis verlassen und die restliche Zeit in häuslichem Arrest verbüßen © Getty Images
Tommy Morrison (diverse Drogen- und Waffendelikte/zwei Jahre): Auf dem Höhepunkt seiner Karriere entthronte er den legendären George Foreman, doch ein positiver HIV-Test ließ das Leben von Tommy Morrison aus den Fugen geraten. Immer wieder geriet er mit dem Gesetz aneinander, ... © Getty Images
...nachdem ihm seine Boxlizenz im Zuge seines Testergebnisses aberkannt worden war. Drogen- und Waffendelikte führten zu einer zweijährigen Gefängnisstrafe, nach seiner Entlassung versuchte er nochmals ein Comeback. Am 1. September 2013 starb Morrison im Alter von 44 Jahren an Herzversagen © Getty Images
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Jürgen Brähmer (u.a. Körperverletzung/insgesamt sechseinhalb Jahre): Jürgen Brähmer hat in seinem Leben viele Kämpfe ausgetragen. Auch außerhalb des Ringes. Schon 1998 geriet er als 20-Jähriger zum ersten Mal mit dem Gesetz aneinander © Getty Images
Er wurde wegen gemeinschaftlichen Raubes und schwerer Körperverletzung zu dreieinhalb Jahren Jugendstrafe verurteilt. 2002 fuhr der Ex-WBA-Weltmeister ohne Führerschein durch Hamburg und baute einen Unfall © Getty Images
Als das Unfallopfer die Polizei einschalten wollte, schlug Brähmer zu und beging Fahrerflucht. Die Konsequenz waren zweieinhalb Jahre Gefängnis, einen Teil davon verbüßte Brähmer auf Bewährung © Getty Images
Rene Weller (u.a. Kokainhandel/sieben Jahre): Im Film "Macho Man" spielte Rene Weller einen Boxer, der eine junge Frau aus der Gewalt von Drogendealern rettet. 1999 wird der zweimalige Europameister und neunfache deutsche Meister selbst wegen Kokainhandels, Hehlerei, Waffenbesitz und Anstiftung zur Urkundenfälschung zu sieben Jahren Haft verurteilt. © Getty Images
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Er sei reingelegt worden, behauptete der heute 66-Jährige, mit Drogen habe er nie etwas zu tun gehabt. 2003 wurde der "schöne Rene" , hier mit Ehefrau Rosemarie, aufgrund guter Führung vorzeitig entlassen © Getty Images
Graciano "Rocky" Rocchigiani (u.a. Körperverletzung/insgesamt 14 Monate): Graciano Rocchigiani verkörperte einst das Gegenstück zum "Gentleman" Henry Maske, "Rocky" war der Bad Boy - und das nicht nur im Ring. In seinem Privatleben geriet er mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt, zweimal musste Rocchigiani ins Gefängnis © Getty Images
2002 wegen Verstoßes gegen Bewährungsauflagen für 297 Tage, fünf Jahre später wegen Trunkenheit am Steuer und Körperverletzung. Nach fünf Monaten wurde der Box-Experte von SPORTwegen guter Führung vorzeitig entlassen. Rocchigiani starb am 1. Oktober 2018 bei einem Autounfall auf Sizilien. © Getty Images
Floyd Mayweather (häusliche Gewalt/90 Tage): Im Ring war Floyd Mayweather unbesiegbar, doch vor Gericht ging der frühere Weltmeister zwischenzeitlich k.o. Der in 50 Kämpfen ungeschlagene und schillernde Superstar wurde 2012 wegen häuslicher Gewalt gegen seine Ex-Frau Josie Harris zu einer Haftstrafe von 90 Tagen verurteilt © Getty Images
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Zusätzlich musste er 100 Stunden Sozialarbeit verrichten und an einem einjährigen Kurs gegen häusliche Gewalt teilnehmen. Aus der Haft wurde der in schwierigen Verhältnissen aufgewachsene US-Amerikaner bereits nach 63 Tagen entlassen © Getty Images
Felix Savon (Vergewaltigung/nicht bekannt): Felix Savon ist einer der erfolgreichsten Boxer seines Heimatlandes Kuba. Unter anderem gewann er dreimal Olympiagold © Getty Images
Seine Erfolge brachten ihm offenbar ein solches Ansehen, dass die kubanischen Behörden seine Festnahme wegen Vergewaltigung eines Minderjährigen 2018 nicht bekannt gaben. Ob und zu wie vielen Jahren Savon verurteilt wurde, ist nicht bekannt © Getty Images
Felix Sturm (Steuerhinterziehung, Verstoß gegen das Anti-Doping-Gesetz, Körperverletzung/drei Jahre): Wegen dreier unterschiedlicher Vergehen muss Felix Sturm hinter Gitter. Der fünfmalige Weltmeister wurde vom Kölner Landgericht wegen Steuerhinterziehung, Verstoßes gegen das Anti-Doping-Gesetz und Körperverletzung zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt. © dpa

"Wer auch immer Mike das Comeback-Geld angeboten hat, hat uns nur Peanuts angeboten", sagte Fury laut Mirror.

500-Millionen-Dollar-Fight?

Die Rede war von 500 Millionen Dollar, die Tyson für den Fight wollte.

Beide Boxer hatten sogar telefonischen Kontakt, wie Fury erklärt: "Seine Leute haben mich kontaktiert, Mike und ich haben telefoniert, es war alles real, aber es kam nie zustande. Sie haben uns Peanuts angeboten. Mike sprach von 500 Millionen Dollar, aber was auf dem Papier zurückkam, war ein Witz, es war verrückt."

Nur ein kleines Angebot des Fernsehsenders ESPN lag offenbar vor: "Ich hatte ein 10-Millionen-Dollar-Angebot von ESPN für einen Showkampf, aber ich denke, das hat sich inzwischen erledigt", erläutert Fury.

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Fury vor Kampf gegen Deontay Wilder

Aktuell bereitet sich Tyson Fury auf seinen dritten Kampf gegen Deontay Wilder vor.

Eigentlich wären die beiden Schwergewichtler im Juli aufeinandergetroffen, doch aufgrund der Corona-Pandemie wurde der Kampf auf Herbst 2020 verschoben. Macau, Australien und Las Vegas werden als mögliche Austragungsorte gehandelt.