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NBA: Vince Carter beendet Karriere - er nahm Dirk Nowitzki einen Rekord ab

Wie Carter Nowitzki übertrumpfte

Vince Carter (m.) erzielte 2014 in den Playoffs gegen die Spurs einen Spiel-entscheidenden Dreier © Imago

Im Alter von 43 Jahren beendet Hawks-Guard Vince Carter seine NBA-Karriere. Er prägt die Liga mit spektakulären Dunkings und entreißt Dirk Nowitzki einen Rekord.

Unbedeutender hätte eine Abschiedspartie kaum sein können.

Am 11. März duellierten sich in der State Farm Arena in Atlanta die Hawks mit den New York Knicks. Beide Teams waren im Rennen um die Playoffs chancenlos, zudem wurde die NBA-Saison aufgrund der Coronakrise ohnehin noch am selben Tag vorerst abgebrochen.

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Dennoch findet das unwichtig wirkende Spiel seinen Platz in den Geschichtsbüchern – als letzte Partie von Vince Carter.

Vince Carter absolvierte am 11. März sein letztes NBA-Spiel

Letztes Spiel für "Air Canada"

Und weil dies damals auch die anwesenden Fans in der Halle kommen sahen, forderten sie in den Schlusssekunden lautstark einen Einsatz von "Air Canada". "We want Vince, we want Vince", tönte es durch die Halle und 19,5 Sekunden vor dem Ende betrat der inzwischen 43-Jährige das Parkett.

Dann setzte Carter ein letztes Mal zum Wurf an und versenkte den Ball kurz hinter der Dreierlinie stehend im Korb. "Immerhin habe ich meinen letzten Wurf versenkt. Wenn es das gewesen sein sollte, dann passt das für mich", sagte er damals nach der Schlusssirene.

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Was Anfang März bereits abzusehen war, ist nun Realität. Vince Carter hat seine Karriere beendet. "Ich bin offiziell damit fertig, professionell Basketball zu spielen", sagte der 43-Jährige am Donnerstag im Podcast Winging It.

Rekord für Vince Carter

Mit Carter verlässt nicht nur ein Fanliebling, sondern auch ein Rekordhalter die große NBA-Bühne.

Insgesamt 22 Jahre lang spielte "Air Canada" in der besten Basketball-Liga der Welt – Rekord. Die bisherige Bestmarke von 21 Spielzeiten hatte er sich unter anderem mit Dirk Nowitzki und Kevin Garnett geteilt, nun ist der zuletzt älteste aktive Spieler alleiniger Rekordhalter.

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Es ist wieder soweit! Der Slam Dunk Contest ist traditionell das Highlight des NBA All Star-Weekends. Die spektakulärsten Athleten der NBA reißen die Fans aus ihren Sitzen. Schafft es die diesjährige Auflage in die Top Ten? SPORT1 zeigt die zehn besten Wettbewerbe aller Zeiten im Ranking © SPORT1-Grafik: Marc Tirl/Getty Images/Imago
Ganz sicher nicht dabei ist der Contest von 2014. Damals wird der unsägliche Teammodus eingeführt. Terrence Ross tritt gemeinsam mit Paul George und John Wall (v.l.) als "Team East" an - das Format floppt total und wird sofort wieder abgeschafft © Getty Images
PLATZ 10: 2012 schlägt der "Human Pogo Stick" zu. Utahs Jeremy Evans beeindruckt mit seinen kreativen Stopfvarianten. In Orlando kürt er sich mit einer Flugeinlage über Komiker Kevin Hart im Trikot von Jazz-Legende Karl Malone zum Dunking-König © Getty Images
Ein unvergessliches Highlight zündet der 2,06-Meter-Mann bereits zuvor, als er über den auf einem Stuhl sitzenden Gordon Hayward fliegt und gleich zwei Bälle, die sein Teamkollege in die Luft geworfen hat, versenkt. Damit reiht er sich ein in die illustre Historie der Dunking-Champions © Getty Images
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PLATZ 9: Vor zwei Jahren lässt es der junge Zach LaVine richtig krachen - im Trikot von Michael Jordan aus seinem Kultfilm "Space Jam". In Brooklyn passt das perfekt zur Rückkehr zum Retro-Feeling des Contests - es stehen wieder Dunkings im Fokus © Getty Images
Neben Jordans Trikot von Bugs Bunny und Co. beeindruckt der junge Guard der Minnesota Timberwolves 2015 mit seiner unglaublichen Dynamik und setzt sich unter anderem gegen den "Greek Freak" Giannis Antetokounmpo oder Victor Oladipo durch © Getty Images
PLATZ 8: Spud Webb sorgt 1986 für ein anderes Highlight. Mit nur 1,70 Meter Körpergröße sticht er unter anderem Dominique Wilkins, den Dunking-Giganten der 80er-Jahre, aus © Getty Images
Unter anderem zeigt Webb einen 360-Grad-Dunk, der bei seiner Körpergröße noch spektakulärer wirkt. Der kleine Hawk kann kaum über den Siegerscheck schauen © Getty Images
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PLATZ 7: 2009 tritt in Nate Robinson Webbs legitimer Nachfolger ins Rampenlicht. Mit einem speziellen T-Shirt macht "KryptoNate" - als Anspielung auf Superman Dwight Howard - besonders auf sich aufmerksam. Robinson ist auch nur 1,75 Meter groß © Getty Images
Und auch für den Contest lässt er sich etwas Spezielles einfallen. Sein Versuch beinhaltet wie schon 2008 wieder eine menschliche Hürde. Dieses Mal ist es sogar Howard © Getty Images
Die Hand auf Howards Schulter dient nicht zum Abstützen, sondern zeigt dem Magic: "Achtung, ich komme!" Die Huckepack-Variante sieht nicht nur spektakulär aus - sie reicht auch zum Sieg © Getty Images
2010 setzt sich Robinson die Slam-Dunk-Krone zum dritten Mal auf - Rekord! "KyptoNate" überzeugt die Zuschauer im texanischen Arlington mit einer artistischen Flugeinlage © Getty Images
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PLATZ 6: 2011 schlägt Blake Griffins Stunde. Und wie! Der Clippers-Überflieger setzt sich beim Heimspiel in L.A. mit einem spektakulären Dunk über ein Auto durch © Getty Images
In die Aktion ist Blakes Mannschaftskollege Baron Davis involviert. Er passt ihm den Ball aus dem Dachfenster des Wagens zu. Erstmals spielen auch die sozialen Netzwerke mit Aufnahmen von seinen spektakulären Dunkings eine große Rolle © Getty Images
Griffin gewinnt den Contest natürlich - es ist der extrem überspitzte Höhepunkt der Show-Ära mit Hilfsmitteln wie Stühlen oder eben Autos, die weniger Wert auf Ausführung und Kreativität des Dunkings an sich legt © Getty Images
PLATZ 5: Dwight Howard gewinnt 2008 den Slam Dunk Contest. Ein Highlight ist sein Dunk hinter dem Backboard © Getty Images
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Unvergessen: Der Auftritt des damals noch für Orlando aktiven Centers als Superman. Und ja: Damals ist Howard noch nicht die wandelnde Seifenoper späterer Jahre mit Orlando-Abgang, Lakers-Desaster und Houston-Enttäuschung © Getty Images
Der Spaßvogel zeigt im Anschluss: Ja, genau - so fliegt ein wahrer Dunking-Champion. Er setzt sich unter anderem gegen Titelverteidiger Gerald Green und Rudy Gay durch © Getty Images
PLATZ 4: 1980 ist Dominique Wilkins bereits dabei, doch erst fünf Jahre später sichert sich der "Human Highlight Film" die Trophäe. Dieser Contest geht mit der größten Star-Power in die Geschichte ein © Getty Images
Neben Wilkins, dem jungen Michael Jordan und Clyde Drexler ist unter anderem auch der legendäre "Dr. J" Julius Erving (Bild) dabei. Es wird ein epischer Contest. Im Finale kommt es zum ersten von vielen Duellen zwischen Jordan und Wilkins © Getty Images
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Am Ende hat der erfahrenere Star von den Atlanta Hawks die Nase vorn. Rookie Jordan nimmt das Event noch nicht ganz so ernst wie in folgenden Jahren, Wilkins glänzt dagegen mit seiner unmenschlichen Power © Getty Images
PLATZ 3: Eine klasse Vorstellung gibt es 2000 von "Air Canada" Vince Carter. Jener Contest gilt bis heute als einer der besten Wettbewerbe der NBA-Geschichte. Es ist der Neustart des zuvor etwas abgestürzten Wettbewerbs © Getty Images
Im hochklassigen Finale bezwingt er seinen 20-jährigen Cousin Tracy "T-Mac" McGrady, der seinerzeit wie Carter bei den Toronto Raptors spielt. Beide werden mit ihrer spektakulären Flug-Akrobatik zum Vorreiter für Jason Richardson oder auch Aaron Gordon © Getty Images
Ein Bild für die Ewigkeit: Carter hängt sich voll rein und begeistert die Zuschauer. Er prägt dabei seinen Ruf als spektakulärer Dunker und wird einer der Posterboys der Post-Jordan-NBA © Getty Images
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PLATZ 2: Das epische Duell aus dem Jahr 2016 Jahr wird sofort zum Klassiker. Titelverteidiger Zach LaVine liefert sich mit Aaron Gordon ein spektakuläres Duell. Vor allem der Dunk des Magic-Jungstars über Teammaskottchen Stuff ist für viele Experten einer der besten aller Zeiten © Getty Images
LaVine beeindruckt wie 2015 mit seiner unglaublichen Athletik. Erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs muss eine doppelte Verlängerung entscheiden © Getty Images
Trotz Gordons wahnsinnigem Feuerwerk gewinnt am Ende doch wieder LaVine. Völlig unverdient ist das angesichts solcher Bilder definitiv auch nicht. So außergewöhnlich ist der Dunk Contest lange nicht © Getty Images
PLATZ 1: Nur ein Contest ist noch spektakulärer. Der große Michael Jordan gewinnt 1987 erstmals den Wettbewerb. Aber die Flugshow 1988 macht ihn zur Legende. Der unfassbare Dunking von der Freiwurflinie wird zum Motiv seiner Marke - ein Mensch kann doch fliegen © Getty Images
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Im unbestritten größten Dunking Contest aller Zeiten liefert sich Jordan im Chicago Stadium ein denkwürdiges Duell mit Dominique Wilkins. Drei Jahre nach ihrem ersten Aufeinandertreffen glänzen beide auf dem Höhepunkt ihrer Stopfqualitäten © Getty Images
"His Airness" und Wilkins bekommen für vier der insgesamt sechs Dunkings die Höchstwertung. Mit seinem Flug von der Freiwurflinie setzt sich Jordan schließlich hauchdünn mit 147:145 durch © Getty Images

Als Carter vor Beginn der aktuellen Saison ankündigte, noch ein weiteres Jahr für die Hawks auflaufen zu wollen, schrieb ihm Nowitzki in einer privaten Nachricht: "Du bist verrückt".

Doch die Anzahl der gespielten Saisons ist nicht der einzige Rekord, den Carter inne hat. 1998 wurde er, genau wie Nowitzki, in die NBA gedraftet und ist nun der einzige Spieler, der in vier verschiedenen Jahrzehnten ein Spiel bestritten hat.

Als letzter verbliebener Akteur, der in den 90er den Weg in die Liga fand, beendet "Vinsanity" auch endgültig eine Ära, die er gemeinsam mit Nowitzki, Kobe Bryant, Kevin Garnett, Tim Duncan & Co. mitgeprägt hatte.

Sieg beim Slam Dunk Contest

Als er 1998 von den Warriors in der ersten Runde an Position fünf gepickt, aber sofort an die Raptors weiter getradet wurde, war aufgrund des Talents mit einer starken Karriere zu rechnen - nicht aber mit dieser Länge.

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Im Laufe der Jahre war es vor allem seine außergewöhnliche Athletik und Sprungkraft, die ihm die Sympathie der Fans einbrachte. Im Jahr 2000 entschied Carter den Slam Dunk Contest für sich und setzte in der Ausführung der Sprünge ganz neue Maßstäbe.

Wenig später gewann er mit der US-amerikanischen Nationalmannschaft Gold bei den Olympischen Spielen in Sydney, wobei er sich mit einem Move unvergessen machte. Im Gruppenspiel gegen den späteren Finalgegner Frankreich stand ihm der 2,18 Meter große Center Frédéric Weis im Weg. Anstatt ihn zu umspielen, sprang Carter spielerisch leicht über ihn drüber.

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Die Klubs aus der NBA haben im vergangenen Jahr mit einem Umsatz von 8,8 Milliarden Dollar (rund acht Milliarden Euro) laut Wirtschaftsmagazin "Forbes" für einen Rekord gesorgt. Doch welches Team ist am wertvollsten? SPORT1 zeigt das Ranking © SPORT1-Montage: Marc Tirl/Getty Images/iStock
PLATZ 30 - MEMPHIS GRIZZLIES (1,3 Milliarden Dollar): Mit Dillon Brooks (Bild), Ja Morant und Co. versprühen die Grizzlies derzeit sportlich wieder etwas Freude - im Forbes-Ranking reicht es dennoch nur für die Rote Laterne © Getty Images
PLATZ 29 - NEW ORLEANS PELICANS (1,35 Milliarden): Mit Zion Williamson haben die Pelicans DIE neue Basketball-Attraktion in ihren Reihen. Womöglich wird New Orleans zukünftig auch in der Wertetabelle ein wenig nach oben klettern © Getty Images
PLATZ 28 - MINNESOTA TIMBERWOLVES (1,375 Milliarden): Ein ähnliches Gesicht musste Karl-Anthony Towns zuletzt häufiger zeigen, seine Timberwolves sind als Vorletzter im Westen mal wieder eine Enttäuschung. Dazu passt auch der 28. Rang hier © Getty Images
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PLATZ 27 - ORLANDO MAGIC (1,43 Milliarden): Markelle Fultz (r.) bringt bei Orlando seine Karriere wieder in Schwung. Auch die Playoffs sind erneut in Reichweite. Im Forbes-Ranking ist davon aber wenig zu spüren © Getty Images
PLATZ 26 - DETROIT PISTONS (1,45 Milliarden): Finstere Miene bei Derrick Rose. Der frühere MVP spielt zwar eine starke Saison, mit den Playoffs wird es aber trotzdem nichts. Und das Team aus der Autostadt ist auch eine der Franchises mit dem geringsten Wert © Getty Images
PLATZ 25 - CHARLOTTE HORNETS (1,5 Milliarden): Eine satte 20-prozentige Wertsteigerung verbuchen die Hornets auch deswegen, da Miteigentümer Michael Jordan 20 Prozent der Anteile an Gabe Plotkin und Daniel Sundheim verkaufte © Getty Images
PLATZ 24 - CLEVELAND CAVALIERS (1,51 Milliarden): Die fetten Jahre sind in Cleveland seit LeBron James' Abgang erst einmal vorbei. Dennoch steigerte sich der Wert im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent © Getty Images
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PLATZ 23 - ATLANTA HAWKS (1,52 Milliarden): Auch der Wert der Hawks um das neue Gesicht Trae Young (l.) schellte beträchtlich in die Höhe (+17 Prozent), obwohl der sportliche Erfolg erst einmal ausblieb © Getty Images
PLATZ 22 - INDIANA PACERS (1,525 Milliarden): Im April 2019 einigten sich die Pacers mit der Stadt Indianapolis auf einen neuen Vertrag über 25 Jahre. Dazu gehört auch eine Renovierung und Vergrößerung des Bankers Life Fieldhouse. Damit sollte zukünftig auch eine Wertsteigerung einhergehen © Getty Images
PLATZ 21 - UTAH JAZZ (1,55 Milliarden): Langsam, aber sicher entwickeln sich die Jazz zum Schwergewicht im Westen. Auch die gestiegenen TV-Ratings sprechen in dieser Richtung eine klare Sprache © Getty Images
PLATZ 20 - OKLAHOMA CITY THUNDER (1,575 Milliarden): Nur die zweitkleinste Wertsteigerung verbucht die Mannschaft um Dennis Schröder. Der Abgang von Paul George und Russell Westbrook im Sommer hilft in dieser Hinsicht sicher auch nicht © Getty Images
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PLATZ 19 - MILWAUKEE BUCKS (1,58 Milliarden): Mit Giannis Antetokounmpo haben die Bucks den womöglich besten NBA-Spieler in ihren Reihen, im Osten sind sie der Topfavorit. Für eine entsprechende Platzierung im Forbes-Ranking müssten aber wohl ein paar Titel her © Getty Images
PLATZ 18 - DENVER NUGGETS (1,6 Milliarden): Die Nuggets bleiben bis mindestens 2040 in Denver, das vereinbarte das Unternehmen um Mega-Owner Stan Kroenke. Womöglich bringt ein neuer Sponsor für die Arena neues Geld ein © Getty Images
PLATZ 17 - PHOENIX SUNS (1,625 Milliarden): In den vergangenen vier Jahren hatte Phoenix insgesamt die schlechteste Bilanz der Liga. Die lokalen TV-Ratings waren 2018/19 die fünftschlechtesten der NBA, auch in die Halle kamen immer weniger Zuschauer. Hilft eine Renovierung der Arena bis zur Saison 21/22? © Getty Images
PLATZ 16 - WASHINGTON WIZARDS (1,75 Milliarden): Sportlich hat das Team um Mo Wagner (Bild) Probleme, der Draft-Coup um den Japaner Rui Hachimura eröffnet aber zumindest neue (wirtschaftliche) Quellen © Getty Images
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PLATZ 15 - SACRAMENTO KINGS (1,775 Milliarden): Das Golden 1 Center bringt den Ownern auch durch unzählige Konzerte eine Menge Geld ein. Auf dem Feld wäre eine Rückkehr zu alten Erfolgen aber ebenfalls nicht verkehrt © Getty Images
PLATZ 14 - SAN ANTONIO SPURS (1,8 Milliarden): Die Spurs sind eine grundsolide Franchise, die für Erfolg steht. Nach 22 Jahren Playoffs nacheinander droht dieses Jahr jedoch der vorzeitige Urlaub. So schnell wird es im Forbes-Ranking aber nicht bergab gehen © Getty Images
PLATZ 13 - PORTLAND TRAIL BLAZERS (1,85 Milliarden): Bei der Größte des Marktes gehören die Blazers zum unteren Drittel der NBA. Dass es trotzdem zu Platz 13 reicht, liegt auch am erfolgreichen Playoff-Run von Damian Lillard (Bild) & Co. im Vorjahr © Getty Images
PLATZ 12 - MIAMI HEAT (1,95 Milliarden): Mit Jimmy Butler haben die Heat wieder einen Star in ihren Reihen, der die Fans begeistert. Die Einschaltquoten gehen nach oben, die Arena ist ohnehin seit 2009 ausverkauft © Getty Images
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PLATZ 11 - PHILADELPHIA 76ERS (2 Milliarden): Eine 21-prozentige Steigerung (zweitgrößter Wert der Liga) lässt die 76ers um Center Joel Embiid (Bild) auf Rang elf klettern. Das kommt auch durch den größten Zuschauerzuspruch zustande © Getty Images
PLATZ 10 - TORONTO RAPTORS (2,1 Milliarden): Der NBA-Titel 2019 inklusive zwölf Playoff-Heimspielen brachte die größte Wertsteigerung der gesamten Liga (+25%) und das Erreichen der Zwei-Milliarden-Marke. Auch der Verkauf der Namensrechte der Arena war eine Hilfe © Getty Images
PLATZ 9 - DALLAS MAVERICKS (2,4 Milliarden): Sportlich sah es seit dem NBA-Titel 2011 mau aus (keine siegreiche Playoff-Serie), Luka Doncic sorgte aber bei FS Southwest für die größte Steigerung eines lokalen TV-Senders bei den Einschaltquoten. Dallas wird sich in den Top Ten halten © Getty Images
PLATZ 8 - HOUSTON ROCKETS (2,475 Milliarden): Die China-Affäre um GM Daryl Morey im Sommer hat der Franchise mächtig gestartet. Chinesische Sponsoren und Partner wendeten sich ab. Das könnte sich zukünftig auch im Wert der Rockets niederschlagen © Getty Images
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PLATZ 7 - BROOKLYN NETS (2,5 Milliarden): Wer hat laut Forbes die kleinste Wertsteigerung der NBA? Die Brooklyn Nets (+6%)! In den vergangenen Jahren ging es aber bereits stark nach oben, mit Kyrie Irving und dem derzeit verletzten Kevin Durant winken bald auch sportliche Erfolge © Getty Images
PLATZ 6 - LOS ANGELES CLIPPERS (2,6 Milliarden): Die Clippers sind auf der Jagd! Mit Paul George (l.) und Kawhi Leonard (r.) greifen sie die Vormachtstellung in L.A. sowie den Titel an. In Inglewood soll eine eigene Arena entstehen. Im Forbes-Ranking wird es weiter nach oben gehen (+18% im Vergleich zu 2018) © Getty Images
PLATZ 5 - BOSTON CELTICS (3,2 Milliarden): Zwar ist die elfprozentige Steigerung zu 2018 nicht enorm hoch, dennoch knacken die Celtics erstmals die Drei-Milliarden-Marke. Das liegt auch an der Erweiterung und Renovierung des TD Garden © Getty Images
PLATZ 4 - CHICAGO BULLS (3,2 Milliarden): Nur eine zehnprozentige Steigerung verbuchen die Bulls, der niedrigste Wert unter den Top sechs. Das liegt sicher auch an den sportlich mauen Jahren der Traditionsfranchise © Getty Images
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PLATZ 3 - GOLDEN STATE WARRIORS (4,3 Milliarden): Die Dynastie der Warriors ist zwar vorüber, der Wert der Franchise ist aber so hoch wie nie. Das liegt auch am Umzug in die neue Arena, dem "Chase Center" in San Francisco © Getty Images
PLATZ 2 - LOS ANGELES LAKERS (4,4 Milliarden): Die Ankunft von LeBron James im Vorjahr hat die Lakers in neue Sphären gebracht. Dank einer 19-prozentigen Wertsteigerung durchbrechen auch die Lakers die Vier-Milliarden-Schallmauer © Getty Images
PLATZ 1 - NEW YORK KNICKS (4,6 Milliarden): Rein sportlich gesehen sind die Knicks ein Trümmerhaufen, die Playoffs wurden zuletzt 2013 erreicht. Und doch sind sie im fünften Jahr in Folge das wertvollste Team mit einer 15-prozentigen Steigerung. Dem Standort New York, einer kostspieligen Renovierung des Madison Square Garden und einem großen lokalen TV-Vertrag sei Dank © Getty Images

Stress mit Fans der Raptors

Seine Mutter Michelle Carter-Scott beschrieb die Sprungkraft und den Spielstil ihres Sohnes in der Netflix-Doku "The Carter Effect" Jahre später als "Ballett in der Luft".

Für Vince Carter gab es während seiner NBA-Karriere jahrelang nur die Toronto Raptors. Von 1998 bis 2004 trug er das Trikot der Kanadier und leistete beim Neuling Aufbauarbeit. Als es 2004 zu Streitigkeiten mit dem Management kam, wurde Carter zu den Nets getradet und zog fortan die Buhrufe der Raptors-Fans auf sich.

Schmerzliche Momente für den Guard, auch wenn es später zu einer Versöhnung kam.

Drei Jahre mit Nowitzki bei den Mavs

Neben den Raptors und den Nets zog es Carter noch zu sechs weiteren NBA-Teams. So spielte er von 2011 bis 2014 drei Jahre lang an der Seite von Dirk Nowitzki bei den Dallas Mavericks.

In den Playoffs 2014 gelang ihm im Duell mit den Spurs ein legendärer Gamewinner in der letzten Sekunde, den er ausführlich mit dem deutschen Superstar feierte.

Zur endgültigen Krönung reichte es für Carter aber dennoch nie. Trotz 22 Spielzeiten gewann er nicht eine einzige Meisterschaft.

Ein kleiner Makel auf einer ansonsten außergewöhnlichen Karriere.