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NFL: Ben Roethlisberger von Pittsburgh Steelers über Porno- und Alkohol-Sucht

"Big Ben" beichtet Porno-Sucht

Steelers-Quarterback Ben Roethlisberger war pornosüchtig © Imago

Ben Roethlisberger spricht über ein schwarzes Kapitel seines Lebens - und verrät, wie er es überwand. Ohnehin hat der Steelers-Star eine bedenkliche Vergangenheit.

Dass Ben Roethlisberger kein Kind von Traurigkeit ist und eine durchaus bedenkliche Vergangenheit hinter sich hat, ist bekannt.

Nun hat der Star-Quarterback der Pittsburgh Steelers weitere höchst pikante Details aus seinem Privatleben gebeichtet.

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Im Gespräch mit seinem ehemaligen Teamkollegen Tunch Ilkin bei "ManUp Pittsburgh" bekannte Roethlisberger frühere Suchtprobleme - und das auf mehreren Feldern.

Superstar Gronkowski zu Brady nach Tampa, einige Steals im Draft und so manche Franchise sorgt nur für Kopfschütteln - wie stark sind die NFL-Team jetzt, da der Kader nach der Talentziehung schon fast fertig ist? SPORT1 macht das Powerranking © SPORT1-Grafik: Marc Tirl/Getty Images
PLATZ 32 - JACKSONVILLE JAGUARS: Nick Foles, Calais Campbel, AJ Bouye, Marqise Lee - die Jaguars machten vor allem durch prominente Abgänge auf sich aufmerksam. Für 2021 beträgt der Cap Space 100 Mio. Dollar. Aktuell sieht es aber mau aus, auch wenn im Draft mit C.J. Henderson (Cornerback) und K'Lavon Chaisson (Pass Rush) zwei exzellente Verteidiger kamen © Getty Images
PLATZ 31 - NEW YORK GIANTS: Mit James Bradberry (Corner) und Blake Martinez (Linebacker) kamen zwei Verstärkungen, die sofort helfen dürften. Von diversen Löchern im Kader wurde im Draft gerade mit dem 4. Pick Andrew Thomas (Offensive Tackle) eines geschlossen, in Defense und Offense bleiben aber noch einige Fragezeichen © Getty Images
PLATZ 30 - NEW YORK JETS: Draft-Steal Mekhi Becton (11. Pick, Offensive Tackle) sollte helfen, das trotz Superstar Le'Veon Bell miese Laufspiel (Platz 31 letzte Saison) zu verbessern und endlich mal Quarterback Sam Darnold Bild) beschützen (51 Sacks). Statt eines Top-Receiver kam deshalb erst in der 2. Runde Speedster Denzel Mims - eher Projekt als Soforthilfe © Getty Images
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PLATZ 29 - MIAMI DOLPHINS: Tua Tagovailoa ist der neue Quarterback-Hoffnungsträger in Florida, aber wie fit ist er nach Hüft-OP? Mit Austin Jackson kam im Draft zudem ein Top-Tackle als sein Beschützer, Top-Running-Back Matt Breida per Trade von den 49ers. Auf dem Free-Agent-Markt schlug Miami clever zu. Cornerback Byron Jones dürfte der wackligen Defensive Stabilität verleihen, auch Kyle Van Noy und Shaq Lawson helfen weiter © Getty Images
PLATZ 28 - DETROIT LIONS: Mit Danny Shelton, Jamie Collins und Duron Harmon schlossen sich gleich drei ehemalige Patriots den Lions an, fünf Starter in der Defense könnten damit bereits in New England gespielt haben. Rookie Jeff Okudah (3. Pick, Cornerback) ist ein Top-Mann. Matthew Stafford sollte auch die Offense beflügeln, auch wenn es mit den Playoffs einmal mehr eng wird © Getty Images
PLATZ 27 - CINCINNATI BENGALS: Die Bengals waren in der Free Agency sehr aktiv, allein D.J. Raeder, Trae Waynes und A.J. Green verschlingen satte 112 Mio. Dollar. Im Draft sicherte sich das Team mit dem Nummer-1-Pick den kommenden Franchise Quarterback Joe Burrow (Foto). Auch Star-Receiver Green dürfte endlich wieder fit werden. Doch der Neuaufbau braucht viel Zeit © Getty Images
PLATZ 26 - CAROLINA PANTHERS: Der neue Headcoach Matt Rhule (Foto) setzt auf einen konsequenten Neuaufbau und entließ dafür sogar Superstar Cam Newton. Stattdessen kam Teddy Bridgewater, auch Robby Anderson ist ein starker Neuzugang. Die unter Ron Rivera so wacklige Defensive wurde stabilisiert - alle sieben Draft-Picks gingen in die Defense! Ein Team mit Zukunft © Getty Images
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PLATZ 25 - WASHINGTON REDSKINS: Im Draft holten die Redskins das nach, was sie in der ersten Offseason unter dem neuen Headcoach Ron Rivera noch vermissen haben lassen. Sie angelelten sich mit Chase Young an Position zwei den Defensive End, der die D-Line nun enorm verstärken wird. Dazu gelang ihnen mit Wide Receiver Antonio Gandy-Golden in der vierten Runde einer der Steals des Draft © Getty Images
PLATZ 24 - LAS VEGAS RAIDERS: Im ersten Jahr nach dem Umzug von Oakland nach Las Vegas dürfen sich die Fans im neuen Allegiant Stadium auf die Neuzugänge Marcus Mariota, Cory Littleton, Jason Witten und Nelson Agholor freuen. Mit Henry Ruggs III wurde im Draft zwar nicht der beste, aber der schnellste Receiver geholt. Zudem gibt es mit Dominik Eberle einen deutschen Kicker © Getty Images
PLATZ 23 - CHICAGO BEARS: Neuzugang Nick Foles fordert Mitch Trubisky (Foto) um den Posten als Starting-QB heraus. Beim Draft wurde mit Cole Kmet der insgesamt zehnte Tight End in den Kader geladen. Zuvor ließ das Team die Fans bereits mit der Verpflichtung von Jimmy Graham ratlos zurück. Nach der Entlassung von Taylor Gabriel wurde im Draft immerhin ein Receiver geholt © Getty Images
PLATZ 22 - DENVER BRONCOS: Zum ersten Mal seit fünf Jahren brauchen die Broncos keinen neuen Starting-QB. Stattdessen wurde die Defense mit Jurrell Cassey verstärkt, Justin Simmons (Foto) verlängerte. Mit Melvin Gordon kam ein starker Running Back. Durch die blitzschnellen Receiver Jerry Jeudy und KJ Hamler sowie Tight End Albert Okwuegbunam wurde im Draft die Offense weiter aufgemotzt © Getty Images
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PLATZ 21 - NEW ENGLAND PATRIOTS: Die Ära Tom Brady ist beendet, einen Nachfolger gibt es bislang nicht. In J'Mar Smith und Brian Lewerke holten sie sich auf der Spielmacher-Position lediglich zwei undrafted Rookies. Die gesamte Offensive beim Ex-Champion wirft Fragen auf. Dafür wurde die Defense nach einige Abgänge mit den Rookies Kyle Dugger, Josh Uche und Andernee Jennings top verstärkt © Getty Images
PLATZ 20 - ARIZONA CARDINALS: DeAndre Hopkins, Jordan Phillips, Devon Kennard und De'Vondre Campbell machen aus dem letztjährigen Verlierer-Team einen Playoff-Contender. Auch Quarterback Kyler Murray (Foto) dürfte sich in Jahr zwei verbessern. Zudem wurde mit Linebacker Isaiah Simmons einer der besten Spieler des Drafts verpflichtet. In der NFC West wird es heiß hergehen © Getty Images
PLATZ 19 - LOS ANGELES CHARGERS: Mit dem sechsten Pick in Runde eins sicherten sich die Chargers QB Justin Herbert (Foto). Die Nachfolge von Rivers wäre also geklärt. Zudem tradete das Team hoch, um einen dringend benötigten Linebacker abzugreifen. Mit dem Verbleib von Ekeler und Hunter Henry sowie der Unterschrift von Chris Harris Jr. wurde auch in der Free Agency gute Arbeit geleistet © Getty Images
PLATZ 18 - LOS ANGELES RAMS: Mit Todd Gurley, Brandin Cooks und Kicker Greg Zuerlein haben drei Stars die Rams verlassen. Darüber hinaus gibt es in der Defense mit Dante Fowler Jr. und Cory Littleton zwei schmerzvolle Abgänge. Im Draft konnte aber nicht jede Lücke geschlossen werden. Die Rams müssen dringend sparen, statt der Stars dürfte künftig die zweite Reihe auflaufen © Getty Images
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PLATZ 17 - HOUSTON TEXANS: Nächster Patzer von Bill O'Brien. Erst verärgerte er die Fans mit dem Abgang von DeAndre Hopkins, dann lief auch beim Draft alles schief. Auf TV-Bildern sah man den Coach und GM schreien und wild gestikulieren. Grund dafür: ein geplatzer Trade. Die Draft-Ausbeute war mau. Fuller, Stills Cooks und Cobb müssen versuchen, Hopkins zu ersetzen © Getty Images
PLATZ 16 - CLEVELAND BROWNS: Als Mentor für Spielmacher Baker Mayfield (Foto) wurde Case Keenum geholt, als Top-Anspielstation kam Tight End Austin Hooper. Auch der Deal mit Right Tackle Jack Conklin ergibt Sinn. Im Draft wurde zudem mit Jedrick Wills Jr. endlich ein Langzeit-Beschützer für QB Mayfield gefunden. Der Hype der letzten Saison ist aber erstmal verflogen © Getty Images
PLATZ 15 - PITTSBURGH STEELERS: Ben Roethlisberger (Foto) kehrt nach seiner schweren Schulterverletzung zurück, dadurch dürften sich die Quarterback-Probleme lösen. Im Draft wurde das Team mit großen Anspielstationen verstärkt - darunter Receiver Chase Claypool, der eher die Statur eines Tight Ends hat. Zudem kamen in der Free Agency Eric Ebron und Stefen Wisniewski © Getty Images
PLATZ 14 - MINNESOTA VIKINGS: Mit Griffen und Rhodes verloren die Vikings wichtige Defensivspieler, doch halb so schlimm. Beim Draft wurde die Defense kräftig aufgefüllt. Mit dem wohl besten Receiver im Draft, Justin Jefferson, kam ein Ersatz für Stefon Diggs, auch die Abgänge der Cornerbacks wurden kompensiert. Zudem gelang die Verlängerung mit QB Kirk Cousins (Foto) © Getty Images
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PLATZ 13 - INDIANAPOLIS COLTS: Mit Philip Rivers geben die Colts einem 38-Jährigen den Platz als Starting-QB, Jacoby Brissett (Foto) wird dies nicht mehr zugetraut. Mit Jacob Eason wurde zudem ein weiterer Spielmacher gedraftet. Der zuletzt eher instabilen Receiver-Roster wurden im Draft aufgefüllt, zudem kam Defensive Lineman DeForest Buckner von den 49ers © Getty Images
PLATZ 12 - PHILADELPHIA EAGLES:Nelson Agholor ist weg, Alshon Jeffery (Foto) fehlt weiter verletzt. Wenig überraschend sicherte sich das Team deshalb in der ersten Runde mit Jalen Reagor die Dienste eines Wide Receivers mit. Quarterback Carson Wentz bekam zudem Konkurrenz durch Jalen Hurts. Etwas fragwürdig, aber dass ein guter Ersatz-QB wichtig ist, weiß man in Philly spätestens seit Super-Bowl-MVP Nick Foles © Getty Images
PLATZ 11 - ATLANTA FALCONS: Devonta Freeman wurde mit Todd Gurley ersetzt, dessen Knie aber Anlass zur Sorge gibt. Im Draft wurde die Lücke auf der Cornerback-Position mit A.J. Terrell vorerst geschlossen, auch wenn dieser noch einiges lernen muss. Mit Brady in der Division wird es schwerer, das beste Receiver-Duo trägt mit Ridley und Jones aber das Trikot der Falcons © Getty Images
PLATZ 10 - GREEN BAY PACKERS: Seltsamer als die Packers hätte man wohl kaum draften können. Nicht ein dringend benötigter Receiver wurde gepickt, in einem der besten Jahrgänge aller Zeiten. Stattdessen setzte man Superstar Aaron Rodgers (Foto) mit Jordan Love seinen Nachfolger vor die Nase. Auch Running Back Aaron Jones bekam Konkurrenz. Doch wer fängt in Zukunft außer Davante Adams die Bälle? © Getty Images
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PLATZ 9 - DALLAS COWBOYS: Die Cowboys gehören zu den Gewinnern des Drafts. Receiver Ceede Lamb, Cornerback Trevon Diggs und Tackle Neville Gallimore hätten früher weggehen müssen und fielen Dallas in den Schoß. Dazu wurden die Verträge mit Quarterback Dak Prescott (Foto) und Star-Receiver Amari Cooper verlängert © Getty Images
PLATZ 8 - TENNESSEE TITANS: Ryan Tannehill (Foto) und Derrick Henry konnten gehalten werden und dürften erneut für eine schlagkräftige Offensive sorgen, zumal im Draft mit Darrynton Evans eine weitere RB-Waffe kam. Mit Tackle Isaiah Wilson wurde im Draft ein starker und aggressiver Ersatz für Jack Conklin verpflichtet. In der Defensive und in Sachen Speed ist aber noch Luft nach oben © Getty Images
PLATZ 7 - SEATTLE SEAHAWKS: Mit der Wahl von Linebacker Jordyn Brooks (Foto) überraschten die Seahawks im Draft alle. Die eher wacklige Defense dürfte damit auf sicheren Beinen stehen. Quarterback Russell Wilson bekam in der Free Agency mit Greg Olsen und Phillip Dorsett zwei neue Receiver. Die Saga um Free Agent Jadeveon Clowney ist aber immer noch nicht beendet © Getty Images
PLATZ 6 - TAMPA BAY BUCCANEERS: Die Unterschrift von Tom Brady hat die ganze Stadt in helle Aufregung versetzt. Dazu kommt Superstar Rob Gronkowski aus der Rente zurück - und könnte mit einem Jahr Erholung eine Monster-Verstärkung sein. Um Brady zu schützen, kam mit Tackle Tristan Wirfs ein starker O-Liner ohne echte Schwäche. Tampa muss man ernst nehmen, auch wenn die D ein Fragezeichen bleibt © Getty Images
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PLATZ 5 - BUFFALO BILLS: Mit Wide Receiver Stefon Diggs haben sich die Bills zum Favoriten auf den Sieg in der AFC East gemausert. Zweitrundenpick A.J. Epenesa sollte vor allem in der Verteidigung gegen den Lauf hilfreich sein. Durch den Pick von Georgia-Quarterback Jake Fromm hat Josh Allen unerwartet Konkurrenz bekommen. Pats, Jets und Dolphins müssen sich anstrengen © Getty Images
PLATZ 4 - SAN FRANCISCO 49ERS: Der Abschied von DeForest Buckner traf die 49ers schwer, mit Erstrundenpick Javon Kinlaw (Foto) hofft man aber, einen Ersatz gefunden zu haben. Running Back Matt Breida )Trade zu Dolphins) ist weg. Emmanuel Sanders zog es nach New Orleans, der gute Rookie Brandon Aiyuk soll ihn ersetzen. Zudem kam Trent Williams von den Skins. Die Titelträume leben © Getty Images
PLATZ 3 - BALTIMORE RAVENS: Mit Linebacker Patrick Queen haben die Ravens ihr größtes Problem gelöst, zudem bekam MVP Lamar Jackson mit J.K. Dobbins einen Running Back, der perfekt in das System passt. In der Free Agency wurden wichtige Spieler gehalten bzw. geholt (Calais Campbell), Baltimore dürfte erneut angsteinflößend sein © Getty Images
PLATZ 2 - NEW ORLEANS SAINTS: Vor dem Draft machte Coach Sean Payton die O-Line als verbesserungswürdig aus. Center Cesar Ruiz ist zwar kein aufregender Draft-Pick, aber ein nötiger. Drew Brees bleibt länger, mit Winston und Hill hat er doppelten Ersatz. Mit Emmanuel Sanders und Michael Thomas gelangen Top-Verpflichtungen. Die Saints sind im Titel-Modus © Getty Images
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PLATZ 1 - KANSAS CITY CHIEFS: Der aktuelle Champion war aufgrund des starken Kaders und Cap-Beschränkungen in der Free Agency zurückhaltend, Chris Jones und Sammy Watkins wurden aber gehalten. Die noch fehlende Tiefe auf der Running-Back-Position wurde im Draft mit Erstrundenpick Clyde Edward-Helaire perfekt gefüllt. Die Top-Offense ist jetzt noch besser © Getty Images

"Ich war alkoholsüchtig, ich war pornografiesüchtig. Das alles machte mich nicht zu dem Mann, dem Vater, dem Christen, der ich sein kann", sagte "Big Ben" während der virtuelle Veranstaltung für Christen.

Der zweimalige Super-Bowl-Gewinner Roethlisberger, der inzwischen zu Gott gefunden haben will, erklärte, ihm habe in früheren Jahren die großer öffentliche Erwartungshaltung an Profi-Sportler zu schaffen gemacht. "Die Menschen erkennen oftmals nicht, dass wir Sportler auch nur Menschen sind. Wir sündigen wie jeder andere auch. Auch ich bin da nicht anders", so der 38-Jährige.

Vergewaltigungsvorwürfe, Trump und NFL-Sperre 

Über die Religion habe er die frühere Eklats inzwischen hinter sich gelassen, versicherte Roethlisberger. "Wir alle erfüllen manchmal nicht alle Erwartungen, die man in uns setzt. Und das ist okay. Du brauchst Gott nur um Vergebung fragen und er wird mit einem Okay antworten. Wir haben echt Glück, oder?"

Daniel Abt sorgt bei der "Race at Home Challenge" der Formel E für einen handfesten Skandal. Der 27-jährige Deutsche fährt seinen Boliden beim Rennen in Berlin, bei dem er den vermeintlichen dritten Platz belegt, nicht selbst © Imago
Stattdessen steuert der österreichische E-Sport-Profi Lorenz Hörzing das Auto. Die Schummeleien haben weitreichende Folgen: Abt wird von seinem Audi-Team suspendiert. Nicht der Einzige Betrug in der Sportgeschichte. SPORT1 zeigt die größten Schummeleien © Getty Images
Der wohl berühmteste Betrug aller Zeiten: Diego Maradonas "Hand Gottes" im WM-Viertelfinale 1986. In der 51. Minute bringt der argentinische Volksheld seine "Albiceleste" mit 1:0 gegen England in Führung. Allerdings gelingt ihm das nur unter Zuhilfenahme seiner linken Hand. Das Tor zählt trotzdem - und geht in die Geschichtsbücher ein © Getty Images
Verstopfte Toiletten und kalte Duschen in der Gästekabine, "kaputte" Klimaanlagen, schiefer Untergrund am Court: In den 1950er und 1960er Jahren lassen sich die Boston Celtics unter Coach Arnold "Red" Auerbach so einiges einfallen, um sich einen Vorteil gegenüber dem Gegner zu verschaffen © Picture Alliance
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Marathonläuferin Rosie Ruiz nimmt sowohl beim New York Marathon 1979 als auch beim Boston Marathon 1980 eine Abkürzung. In New York fährt sie wohl mit der U-Bahn bis kurz vor das Ziel. Welche Abkürzung sie in Boston nimmt, ist bis heute nicht geklärt © Getty Images
Betrug gehört von Beginn an zur Tour de France. 1904 nutzen der siegreiche Franzose Maurice Garin und drei Weggefährten Abkürzungen über Waldwege und die Eisenbahn, um schneller ans Etappenziel zu kommen. Monate später fliegt der Betrug auf. Garin und seine Mitreisenden werden gesperrt, die Tour hat ihren ersten großen Skandal © Getty Images
Für den größten aller Skandale bei der Tour sorgt jedoch Lance Armstrong. Sieben Tour-de-France-Siege werden dem ehemaligen US-Radrennfahrer wegen Dopings aberkannt. Zuletzt spricht Armstrong über einen möglichen Zusammenhang zwischen seiner Doping-Vergangenheit und seiner früheren Hodenkrebs-Erkrankung © Getty Images
Neben Armstrong gehört wohl Ben Johnson zu den berühmtesten Dopern der Sportgeschichte. Der 100-Meter-Sieger wurde bei den Olympischen Spielen in Seoul 1988 kurz nach seinem "Jahrhundertlauf" des Dopings überführt. Auch seinen Weltmeistertitel von 1987 verliert er nach einem Geständnis und wird für zwei Jahre gesperrt © Getty Images
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Diese Geschichte kennt fast jeder Fußballfan: 1991 spielt der 1. FC Köln im Pokal-Halbfinale gegen Duisburg. Kölns Frank Ordenewitz kassiert seine zweite Gelbe Karte und wäre für das Finale gesperrt. Daher verkündet er, Da verkündet er, Rot zu provozieren. Die Sperre hätte er nach damaligen Regeln in der Liga absitzen können © Imago
Trainer Erich Rutemöller gibt sein legendäres Rot-Okay: „Mach‘ et, Otze!“. Ordenewitz schlägt also kurz vor dem Ende den Ball weg und kassiert wegen Unsportlichkeit direkt Rot. Doch Rutemöller plaudert den Plan später im "ZDF" aus. Die Folge: Der DFB sperrt Ordenewitz fürs Finale und sein Coach zahlt 5000 Mark Strafe © Imago
Michael Schumacher hat in den 1990er Jahren für so einige Schummeleien gesorgt. In Silverstone 1994 überholt er in der Aufwärmrunde verbotenerweise den Trainingsschnellsten Damon Hill. Die Rennleitung will ihn disqualifizieren, Schumacher ignoriert die "Schwarze Flagge". Sein zweiter Platz wird aberkannt, Schumacher für zwei Rennen gesperrt © Getty Images
Auch wenige Wochen später in Belgien wird er disqualifiziert. Die Bodenplatte an seinem Benetton-Ford war einige Millimeter dünner, als vom Reglement vorgegeben. Beim Großen Preis von Europa 1997 scheidet er wegen einem Rammstoß gegen Jacques Villeneuve aus. Die FIA erkennt ihm später alle WM-Punkte sowie den Vize-Weltmeistertitel ab © Getty Images
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Der Bodyguard und der Ehemann von US-Eiskunstläuferin Tonya Harding (links) lassen ein Attentat auf deren Konkurrentin Nancy Kerrigan (rechts) ausüben, damit diese bei Olympia 1994 in Lillehammer keine Chance auf die Goldmedaille hat. Der Angreifer schlägt mit einer Eisenstange auf Kerrigans Knie ein. Nachdem alles auffliegt, wird Harding lebenslang gesperrt © Picture Alliance
Über diesen Bock lacht ganz Fußball-Deutschland: Im September 1998 gegen Bochum bringt der Coach von Meister Kaiserslautern, Otto Rehhagel, den vierten Nicht-Europäer - damals noch einer zu viel. Nach zwei Minuten fällt die Regelwidrigkeit auf © Getty Images
Der Ägypter Hany Ramzy versucht den Fehler noch zu vertuschen und täuscht eine Verletzung vor. Das Ziel: Harry Koch soll für ihn kommen - also ein Deutscher für einen Ägypter. Doch der Wechselfehler ist bereits aufgefallen und die drei Punkte gehen an Bochum. "Es war ein schwarzer Tag für uns" sagt Rehhagel später © Getty Images
Die chinesischen Kunstturnerinnen müssen ihre Bronzemedaille von Sydney 2000 nachträglich wieder abgeben, weil eine von ihnen zu diesem Zeitpunkt erst 14 Jahre alt und damit zu jung ist © Getty Images
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Ein besonders unfeiner Betrugsfall: Spaniens Basketballteam muss die bei den Paralympics 2000 in Sydney gewonnen Goldmedaillen zurückgeben, weil zehn der zwölf eingesetzten Spieler keinerlei Behinderungen haben © Picture Alliance
Eine Skandalwelle erschüttert 2006 den italienischen Fußball: Unter anderem Juventus Turin muss in die zweite Liga zwangsabsteigen. Es tauchen Protokolle tausender Telefonate des damaligen Juve-Managers Luciano Moggi auf, in denen er Einfluss auf Schiedsrichteransetzungen und -entscheidungen zu nehmen versucht © Getty Images
Zuvor wird auch der deutsche Fußball von einem Skandal erschüttert: Schiedsrichter Robert Hoyzer (rechts) gibt zu, unter anderem das DFB-Pokalspiel am 21. August 2004 zwischen dem HSV und Paderborn verschoben zu haben. 67.000 Euro kassierte er für seine Manipulationen von der "Wettmafia" - und wird zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und fünf Monaten verurteil, als alles auffliegt © Getty Images
Khalid Boulahrouz wechselt zu Beginn der Saison 2006/2007 vom Hamburger SV zum FC Chelsea und sorgt damit für negative Schlagzeilen. Der Grund: Er soll beim CL-Qualispiel des HSV gegen Osasuna eine Verletzung vorgetäuscht haben, um seinen Wechsel zu Chelsea zu ermöglichen © Getty Images
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Denn: Nur wenn Boulahrouz keine Europapokal-Spiel für die Hanseaten absolviert hat, ist er somit für den FC Chelsea in diesem Wettbewerb spielberechtigt. Der Verteidiger weist die Anschuldigungen zurück © Getty Images
Im November 2009 zer­stört Frank­reichs Thierry Henry Irlands WM-Träume. Zweimal pritscht er den Ball kurz vor der Tor­auslinie zurück ins Spiel­feld und passt schließlich in die Mitte, wo Wil­liam Gallas zum 1:1 einnetzt © Getty Images
Die irische Nationalelf um Trainer Gio­vanni Tra­pat­toni ist außer sich - aber das Tor zählt. Dieses Handspiel und der Treffer bedeuten das Ende des irischen WM-Traums, die Fehlentscheidung hält den Weltfußball für Jahre in Atem © Getty Images
Auch in der NFL kam es schon zu einigen Schummel-Skandalen und immer wieder waren die New England Patriots involviert. Coach Bill Belichick wurde beim "Spygate" 2007 überführt, während eines Spiels der New York Jets die Signale der Defensivcoaches gefilmt zu haben, wofür er mit einer Geldstrafe von 500.000 Dollar belegt wurde © Getty Images
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2014 sorgte Tom Brady für den sogenannten "Deflategate". Im Halbfinalspiel gegen die Indianapolis Colts verwendete der Quarterback zu schwach aufgeblasene Bälle. Eine Untersuchung der NFL ergibt: 11 der 12 von den Patriots eingesetzten Spielbälle haben weniger als die vorgeschriebene Mindestmenge Luft © Getty Images
Ähnliches ereignet sich 2017 auch in der MLB: Die Boston Red Sox sollen Smartwatches benutzen, um die Handzeichen der Gegner auszulesen und darauf reagieren zu können © Getty Images
Auch die Houston Astros spionieren ihre Gegner aus. Die Franchise muss die Maximalstrafe von fünf Millionen Dollar zahlen und verliert 2020 sowie 2021 beim Draft sein Zugriffsrecht in der ersten und zweiten Runde © Getty Images
Bei den Olympischen Spielen 2012 in London wird unter anderem das chinesische Badminton-Doppel Yu Yang (links) und Wang Xiaoli disqualifiziert, weil es im letzten Gruppenspiel absichtlich verliert, um in der K.o.-Phase stärkeren Gegnern aus dem Weg zu gehen. Yu Yang, Olympiasiegerin von 2008 in Peking, tritt daraufhin voller Scham zurück © Getty Images

Erwähnenswert in diesem Zusammenhang: Dem 1,96 Meter großen und 108 Kilo schweren NFL-Star wird nachgesagt, mehrmals gewaltsam mit Frauen umgegangen zu sein und sie bedrängt zu haben.

2006 soll Roethlisberger auf einem Golfturnier auch die Porno-Darstellerin Stormy Daniels sexuell belästigt haben. Pikant: Auf dem Event war seinerzeit auch der heutige US-Präsident Donald Trump anwesend, den Roethlisberger als einer von wenigen Sportlern öffentlich unterstützt. 

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Der größte Skandal um "Big Ben" ereignete sich allerdings 2010, als ihm vorgeworfen wurde, zwei Frauen vergewaltigt zu haben. Folge: Die NFL sperrte Roethlisberger für sieben Spiele, beide Fälle wurden außergerichtlich geklärt.

Nach Verletzung: "Big Ben" angriffslustig

Nach eigener Einschätzung nahm Roethlisbergers Leben dann nach seiner Hochzeit mit Ehefrau Ashley ein Jahr später die Wende zum Guten.

Dafür allerdings lief es für den Steelers-QB in jüngster Zeit sportlich eher holprig: Den Großteil der abgelaufenen Spielzeit verpasste Roethlisberger wegen einer Ellenbogenverletzung. Inzwischen trainiert der sechsmalige Pro-Bowler wieder.

"Ich weiß nicht, ob ich vor ein paar Jahren mit der Situation so umgegangen wäre", unterstrich Roethlisberger seinen inneren Wandel. 

Die kommende Spielzeit kann der Offensive-Leader kaum abwarten: "Ich werde wie ein Wahnsinniger trainieren, um aus dieser Situation rauszukommen. Was auch immer er (Gott, Anm. d. Red.) für mich bereithält - ich bin bereit."