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AEW vs. WWE: TV Ratings von Dynamite und NXT im Vergleich

WWE vs. AEW - der Quoten-Vergleich

Die irrste WWE-Aktion des Jahres im Video

WWE NXT liefert sich mit AEW Dynamite einen spannenden "Wednesday Night War" um die Gunst der TV-Zuschauer. Hier der Vergleich der Ratings.

Zwischen WWE und WCW gab es einst den legendären "Monday Night War" zwischen Monday Night RAW und Monday Nitro, nun gibt es den "Wednesday Night War".

Wer ist der beste Wrestler der Welt - ein WWE-Star, ein Vertreter der jungen Konkurrenzliga AEW oder der von Kennern verehrten Japan-Liga NJPW? SPORT1 stellt ein regelmäßiges Ranking auf © SPORT1-Montage/Getty Images/ twitter.com/TripleH /NJPW
Anlass der neuesten Aktualisierung ist nicht nur der Jahreswechsel, sondern vor allem auch der erste Jahreshöhepunkt danach - die Megashow Wrestle Kingdom in Tokio. Kriterium der Top 20 sind die Ringleistungen der vergangenen 12 Monate, wobei auch die Relevanz der Heimatliga und die Bedeutung der Wrestler für sie eine Rolle spielen © NJPW
PLATZ 20: SETH ROLLINS - Seine Selbsteinschätzung "Bester Wrestler des Planeten" ist übertrieben. Der "Beastslayer" kann viel, aber seine Matches bei WWE - wo vor allem in den Hauptkadern eher auf Entertainment und Storys Wert gelegt wird - verblassen im Vergleich zu dem, was viele Konkurrenten bieten © WWE
PLATZ 19: JON MOXLEY. Führte sich bei AEW und vor allem bei NJPW mit starken Auftritten ein - Highlight: die G1-Schlacht gegen Brutalo-Koloss Tomohiro Ishii, in der er bewies, dass er auch ohne die Effekthascherei seines blutigen Hardcore-Duells mit Kenny Omega bei AEW mit den besten "Brawlern" der Welt mithalten kann © AEW
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PLATZ 18: DAVID STARR. Der US-Amerikaner tritt vor allem in Europa an, oft auch für die deutsche Liga wXw. "The Product" hat sich dort als eines der heißesten Independent-Phänomene in Szene gesetzt, legte 2019 Glanzvorstellungen gegen WALTER, Jordan Devlin aber auch in einem unorthodoxen Mann-Frau-Match mit Mercedes Martinez hin © https://twitter.com/TheProductDS
PLATZ 17: REY FENIX. Ein unglaublicher Highflyer als Mexiko, vor allem im Tag Team mit Bruder Pentagon Jr. unterwegs. Bewies seine Klasse zuletzt aber auch in spektakulären Einzelmatches bei AEW, PWG und in Mexiko, unter anderem gegen Nick Jackson und Kenny Omega © AEW / Lee South
PLATZ 16: HIROMU TAKAHASHI. 2018 kostete ihn eine Horror-Landung auf dem Kopf fast mehr als nur die Karriere. Meldete sich Ende 2019 eindrucksvoll bei NJPW zurück, sein brillantes Match gegen Will Ospreay bei Wrestle Kingdom bewies, dass er nichts verlernt hat. Kann im neuen Jahr noch gewaltig klettern, wenn er daran anknüpft © NJPW
PLATZ 15: JAY WHITE. Der 27 Jahre alte Neuseeländer stieg Anfang 2019 völlig überraschend zum Champion und Top-Bösewicht von NJPW auf. Ob zu Recht oder zu Unrecht: Darüber streitet die Fachgemeinde. Seine Titelmatches gegen Hiroshi Tanahashi, Will Ospreay und Kazuchika Okada überzeugten - wurde von letzterem in New York entthront © NJPW
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Der Stern des minutiösen Ringhandwerkers sank nach dem Titelverlust nicht - im Gegenteil: Mit teils exzellenten Auftritten beim G1 ließ er einige Kritiker verstummen. Lieferte Sieger Kota Ibushi ein absolut würdiges Finale, beim Jahreshöhepunkt im Tokyo Dome ebenfalls wieder sehenswerte Duelle gegen Ibushi und Tetsuya Naito © NJPW
PLATZ 14: DANIEL BRYAN. Einst der wohl beste US-Independent-Wrestler überhaupt, wenn WWE ihn lässt, agiert er immer noch auf höchstem Niveau. Zeigte es im WrestleMania-Showstealer gegen Kofi Kingston, aber auch in Duellen mit den aufstrebenden Buddy Murphy und Adam Cole. Mit neuem, alten Look und nun wieder als Guter geht 2020 vielleicht noch mehr © WWE
PLATZ 13: ZACK SABRE JR. Sein schmächtiger Körperbau steht einer größeren Karriere und Anerkennung im Weg, technisch ist der britische Submission-Spezialist aber ein Genie, das bei NJPW 2019 seine bislang größten Auftritte haben durfte - Steigerungspotenzial immer noch vorhanden © NJPW
PLATZ 12: JOHNNY GARGANO. "Johnny Wrestling" war in den vergangenen Jahren der absolute Leistungsträger des NXT-Kaders von WWE, stahl den Stars der Hauptshows regelmäßig die Show. 2019 gegen Adam Cole wieder an der NXT-Fehde des Jahres beteiligt, zuletzt wegen einer Verletzungspause aus dem Fokus gerückt © WWE
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PLATZ 11: WALTER. WWE-Vorstand Triple H hat da einen guten Fang gemacht. Der Österreicher (bürgerlich: Walter Hahn) ist aktueller UK-Champion von WWE, begeisterte vorher mit seinem kompromisslos-körperlichem Powerstil Independent-Fans weltweit © WWE
Herausragend zuletzt vor allem: die Matches gegen Jordan Devlin und David Starr in England und bei WWE gegen Pete Dunne. Das grandios erzählte Duell gegen Tyler Bate beim TakeOver in Cardiff erhob ihn endgültig zum im Ring aktuell besten WWE-Performer. Im letzten Jahresdrittel 2019 aber etwas in den Hintergrund gedrängt © WWE
PLATZ 10: HIROSHI TANAHASHI. Das langjährige "Ace" von NJPW ist rein athletisch mit 43 über dem Zenit, aber emotionale und fesselnde Geschichten im Ring kann er immer noch wie kein Zweiter erzählen - WWE-Fans bekamen das auf vergleichbarem Niveau nur von Shawn Michaels geboten © NJPW
Tanahashi war im Januar 2019 nochmal Headliner bei Wrestle Kingdom im Tokyo Dome, mit einem Wahnsinnsmatch gegen Kenny Omega stieg er nochmal kurz zum IWGP Champion auf. 2020 nochmal mit einem starken Duell der Altmeister mit Chris Jericho - in dem Tanahashi athletisch der klar bessere Altmeister war © NJPW
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PLATZ 9: KENTO MIYAHARA. Hält bei der Japan-Liga AJPW die traditionsreiche Triple Crown - und auch wenn AJPW im Schatten von NJPW steht: Miyahara sticht heraus, überzeugt konstant durch mitreißende "Big Matches". Ein würdiger Erbe der AJPW-Legenden Jumbo Tsuruta, Mitsahuru Misawa und Kenta Kobashi © instagram.com/kento_miyahara
PLATZ 8: SHINGO TAKAGI. Das kompakte Kraftpaket aus Japan klettert bei NJPW immer höher, fantastischer Athlet und Storyteller, legte zuletzt im Best-of-the-Super-Juniors-Finale gegen Will Ospreay eines der besten Matches 2019 hin. Im G1 dann auch wieder einer der MVPs © NJPW
PLATZ 7: TOMOHIRO ISHII. Wrestlerisch ist der "Stone Pitbull" ein ähnlicher Typ wie WALTER, nur noch besser. Legte zuletzt glänzende Matches in atemberaubender Schlagzahl hin, beim G1 eine Reihe von Highlight-Performances gegen Moxley, Shingo und White. Danach aber auf dem "Road to Wrestle Kingdom" nicht mehr Hauptdarsteller © NJPW
PLATZ 6: KENNY OMEGA. Aus den Top 5 gefallen, weil sich doch bemerkbar gemacht hat, dass ihm nach seinem NJPW-Abgang Anfang 2019 die Bühne fehlt, wo er mit seinen revolutionären Performances gegen Okada, Tanahashi und andere das Wrestling auf eine neue Stufe gehoben hatte © NJPW
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Beim neuen Hauptarbeitgeber AEW mit guten Matches gegen CIMA und PAC und einem spektakulären Brutalo und Blut-Duell mit Jon Moxley, das in seiner Heftigkeit aber nicht jedermanns Sache war. Tat sich auch bei AAA in Mexiko mit sehenswerten Lucha-Fights gegen Fenix und Dragon Lee hervor © NJPW
PLATZ 5: ADAM COLE. Gilt nicht erst seit seiner WWE-Unterschrift als eines der heißesten Ring-Talente Amerikas, das noch dazu enorm charismatisch ist. Schoss 2019 mit grandiosen Matches gegen Gargano an die Spitze des Drittkaders - und bewies zuletzt auch mit seinen Hauptkader-Gastauftritten seine Klasse. Löst WALTER als WWE-internen Top-Performer ab © WWE
PLATZ 4: TETSUYA NAITO. NJPW krönte den herrlich charismatischen "Ungovernable One" im Tokyo Dome zum Doppel-Champion - mit Recht, wie sich zeigte. Nachdem ihm sein Hochrisikostil zuletzt Spuren zu hinterlassen schien, lieferte er beim großen Duell mit Okada wieder eine Performance der Extraklasse © NJPW
PLATZ 3: KOTA IBUSHI. Der "Golden Star", der sich lange an keine Liga binden wollte, unterschrieb 2019 bei NJPW und festigte dort seinen Ruf als wahnwitzig gutes und spektakuläres Komplettpaket mit Hang zu teils selbstmörderischen Aktionen. Im Tokyo Dome musste er seine großen Matches gegen Okada und White verlieren - noch ist Luft nach oben © NJPW
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PLATZ 2: WILL OSPREAY. Früher als "Spot Monkey" (viel Spektakel, wenig Substanz) verschrien, belehrte seine Kritiker bei NJPW mit technisch und erzählerisch hochwertigen Auftritten eines Besseren. Der Brite hat sich inzwischen in Japan niedergelassen und liefert dort Fünf-Sterne-Matches in Serie © NJPW
Ospreay strebt scheinbar unaufhaltsam nach oben, bewarb sich mit Glanzleistungen beim Best-of-the-Super-Juniors-Turnier und auch beim G1 um die Rolle als nächster großer internationaler NJPW-Topstar. Im Tokyo Dome gegen Rückkehrer Takahashi wieder mit einem Highlight. Nur einer übertrumpft den 27-Jährigen noch immer © NJPW
PLATZ 1: KAZUCHIKA OKADA: Das Aushängeschild von New Japan war 2017/18 der Gegner Kenny Omegas in einer Matchserie, die zu Recht als beste aller Zeiten gilt. Mit ähnlich mitreißenden "Big Matches" knüpfte er 2019 nahtlos daran an © NJPW
Egal, ob es gegen Ishii ging, Ospreay, SANADA, Ibushi, Minoru Suzuki: Aus jedem seiner sehr unterschiedlichen Gegner holte der "Rainmaker" das Beste heraus und zauberte geniale Wrestling-Feuerwerke auf Höchstniveau auf die Matte - in einer Schlagzahl, die bei WWE undenkbar wäre. Verlor zwar im Tokyo Dome am Ende seinen IWGP Heavyweight Title - aber wie ... © NJPW
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Sowohl an Tag 1 gegen Ibushi als auch an Tag 2 gegen Naito gelangen Okada zwei Geniestreiche, die endgültig klar machten: In Sachen Storytelling, Präzision und Intensität im Ring ist Okada unerreicht. Vom Thron des besten Wrestlers der Welt stößt das charismatische Komplettpaket so schnell keiner © NJPW
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Die Anfang 2019 formierte Liga AEW (All Elite Wrestling) brachte im Oktober die wöchentliche TV-Show AEW Dynamite an den Start - WWE konterte schon in der Planungsphase, indem sie NXT ins nationale Fernsehen hievte (So sehen sie AEW Dynamite im deutschen TV).

Gegen die Stars von AEW mit Cody Rhodes, Chris Jericho, Jon Moxley (Dean Ambrose), Kenny Omega und den Young Bucks schickt WWE also ihren Drittkader mit den aufstrebenden Talenten und dem - im Vergleich zu RAW und SmackDown - mehr auf die Action im Ring als auf "Sports Entertainment" fokussierten Konzept ins Rennen.

In den USA laufen Dynamite (auf TNT, dem zentralen Sender des Medienimperiums von Ted Turner) und NXT (auf dem zu NBC gehörenden USA Network) parallel und in direkter Konkurrenz, mit entsprechend großer Spannung werden die Einschaltquoten verfolgt und wer die besseren Ratings einfährt.

SPORT1 gibt den Überblick über die Entwicklung der Quoten.

AEW Dynamite vs. WWE NXT - das wöchentliche Rating im Vergleich:

29.07.2020: AEW Dynamite 773.000 - WWE NXT 707.000
22.07.2020: AEW Dynamite 845.000 - WWE NXT 615.000
15.07.2020: AEW Dynamite 788.000 - WWE NXT 631.000
08.07.2020: AEW Dynamite 715.000 - WWE NXT 759.000
01.07.2020: AEW Dynamite 748.000 - WWE NXT 792.000
24.06.2020: AEW Dynamite 633.000 - WWE NXT 786.000
17.06.2020: AEW Dynamite 772.000 - WWE NXT 746.000
10.06.2020: AEW Dynamite 677.000 - WWE NXT 673.000
03.06.2020: AEW Dynamite 730.000 - WWE NXT 715.000
27.05.2020: AEW Dynamite 827.000 - WWE NXT 731.000
20.05.2020: AEW Dynamite 701.000 - WWE NXT 592.000
13.05.2020: AEW Dynamite 654.000 - WWE NXT 604.000
06.05.2020: AEW Dynamite 732.000 - WWE NXT 663.000
29.04.2020: AEW Dynamite 693.000 - WWE NXT 637.000
22.04.2020: AEW Dynamite 731.000 - WWE NXT 665.000
15.04.2020: AEW Dynamite 683.000 - WWE NXT 692.000
08.04.2020: AEW Dynamite 692.000 - WWE NXT 693.000
01.04.2020: AEW Dynamite 685.000 - WWE NXT 590.000
25.03.2020: AEW Dynamite 819.000 - WWE NXT 669.000
18.03.2020: AEW Dynamite 932.000 - WWE NXT 542.000 (Highlight-Show ohne Wrestling)
11.03.2020: AEW Dynamite 766.000 - WWE NXT 697.000
04.03.2020: AEW Dynamite 906.000 - WWE NXT 718.000
26.02.2020: AEW Dynamite 865.000 - WWE NXT 717.000
19.02.2020: AEW Dynamite 893.000 - WWE NXT 794.000
12.02.2020: AEW Dynamite 817.000 - WWE NXT 757.000
05.02.2020: AEW Dynamite 928.000 - WWE NXT 770.000
29.01.2020: AEW Dynamite 828.000 - WWE NXT 712.000
22.01.2020: AEW Dynamite 871.000 - WWE NXT 769.000
15.01.2020: AEW Dynamite 940.000 - WWE NXT 700.000
08.01.2020: AEW Dynamite 947.000 - WWE NXT 721.000
01.01.2020: AEW Dynamite 967.000 - WWE NXT 548.000 (Award-Show ohne Wrestling)
25.12.2019: WWE NXT 831.000 (kein AEW Dynamite)
18.12.2019: AEW Dynamite 683.000 - WWE NXT 795.000
11.12.2019: AEW Dynamite 778.000 - WWE NXT 778.000 - Unentschieden
4.12.2019: AEW Dynamite 851.000 - WWE NXT 845.000
27.11.2019: AEW Dynamite 663.000 - WWE NXT 810.000
20.11.2019: AEW Dynamite 893.000 - WWE NXT 916.000
13.11.2019: AEW Dynamite 957.000 - WWE NXT 750.000
6.11.2019: AEW Dynamite 822.000 - WWE NXT 813.000
30.10.2019: AEW Dynamite 759.000 - WWE NXT 580.000
23.10.2019: AEW Dynamite 963.000 - WWE NXT 698.000
16.10.2019: AEW Dynamite 1,014 Mio. - WWE NXT 712.000
9.10.2019: AEW Dynamite 1,018 Mio. - WWE NXT 790.000
2.10.2019: AEW Dynamite 1,409 Mio. - WWE NXT 891.000
25.09.2019: WWE NXT 1,006 Mio.
18.09.2019: WWE NXT 1,179 Mio.